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            <title>Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH</title>
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            <description>Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH</description>
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                <copyright>Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH</copyright>
            
            <pubDate>
                Sat, 16 May 2026 05:46:29 +0200
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                Sat, 16 May 2026 05:46:29 +0200
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                        <pubDate>
                            Tue, 21 Apr 2026 11:32:23 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Offene Ostsee, resiliente Korridore, starke Hinterlandanbindungen:</title>
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                        <description>Häfen rücken Sicherheit ins Zentrum</description>
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                                <p>Beim German-Latvian Port Forum in Lübeck haben Vertreterinnen und Vertreter aus Häfen, Wirtschaft und Politik die Sicherheit in der Ostsee als zentrale Voraussetzung für stabile Lieferketten, belastbare Hinterlandanbindungen und Europas strategische Handlungsfähigkeit hervorgehoben. Im Mittelpunkt standen die Offenheit der Seewege, der Schutz kritischer Infrastruktur sowie die Weiterentwicklung resilienter Korridore im Ostseeraum.</p>
<p>Die Sicherheit in der Ostsee ist aus Sicht der Beteiligten zu einer Schlüsselfrage für Häfen, Lieferketten und die Resilienz Europas geworden. Diese Einschätzung prägte das German-Latvian Port Forum in Lübeck mit rund 100 Teilnehmenden. Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland und Lettland machten deutlich, dass offene Seewege, widerstandsfähige Hafenstrukturen und verlässliche Hinterlandverbindungen heute enger zusammengehören denn je.</p>
<p>Dr. Andreas Fahrner, Bereichsleiter Auswertung im Bundesnachrichtendienst (BND), beschrieb die sicherheitspolitische Lage deutlich. „Die Ostsee und die Ostseehäfen müssen offen bleiben“, forderte er. Zugleich warnte Fahrner: „Wie einfach sich maritime Routen schließen lassen, sehen wir etwa an der Straße von Hormus. Das darf sich in der Ostsee nicht wiederholen.“ Er verwies zudem auf die anhaltend hohe Zahl der Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur, hybride Bedrohungen und die damit verbundene Notwendigkeit geopolitischer Resilienz.</p>
<p>Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), knüpfte daran an: „Für uns ist der lettisch-deutsche Hafentag besonders wichtig, weil wir dabei die langjährigen Beziehungen zu unseren Partnern weiter ausbauen können. Diesmal haben wir uns auf die gemeinsame Weiterentwicklung der resilienten Korridore konzentriert.“ Zugleich betonte er die gemeinsame strategische Ausrichtung: „Wir entwickeln unsere Korridore nicht nur für die Verlader, sondern auch die Verteidigungsindustrie und die Energiewirtschaft.“</p>
<p>Ansis Zeltiņš, CEO der Freeport of Riga Authority und Vorsitzender der European Sea Ports Organisation (ESPO), unterstrich die Bedeutung enger Partnerschaften im Ostseeraum: „Egal, wie groß ein Hafen ist, immer wichtiger wird, wie gut verbunden und wie verlässlich er langfristig ist.“ Kooperationen mit anderen Häfen und Kunden seien entscheidend: „Häfen sollten weniger im Wettbewerb untereinander denken, sondern gemeinsam Versorgung und Lieferketten sichern.“</p>
<p>Claus Ruhe Madsen, Schleswig-Holsteins Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, und Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau machten deutlich, dass Häfen heute weit mehr sind als Umschlagplätze: „Als Teil kritischer Infrastruktur müssen sie auch unter Druck funktionsfähig bleiben. Dafür braucht es belastbare Anbindungen an Schiene und Straße ebenso wie eine enge Zusammenarbeit mit Reedereien, Kunden, Terminalbetreibern und Behörden“, betonte Lindenau. Fazit: Resilienz endet nicht an der Kaikante.</p>
<p>Axel Mattern, Vorstand von Port of Hamburg Marketing, leitete daraus eine klare politische Forderung ab: „Resilienz ist am Ende des Tages vor allem eine Frage des Geldes. Wir müssen in Infrastruktur und in die Häfen investieren.“ Mit Blick auf die wachsenden Anforderungen an Hinterlandverbindungen und die strategische Bedeutung der Häfen forderte er vom Bund mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für die Standorte und ihr europäisches Umfeld.</p>
<p>Das German-Latvian Port Forum setzte damit ein klares Signal: Wer Versorgungssicherheit, belastbare Lieferketten und strategische Handlungsfähigkeit in Europa stärken will, muss die Ostsee offen halten, Häfen widerstandsfähig aufstellen und in Infrastruktur, Hinterland und Zusammenarbeit investieren.</p>
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                        <pubDate>
                            Wed, 25 Mar 2026 13:02:00 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Es liegt noch viel Ladung auf der Straße</title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/es-liegt-noch-viel-ladung-auf-der-strasse/
                            
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                        <description>Delegationsreise stärkt Hafenkooperation zwischen Klaipėda, Lübeck und Hamburg</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Eine gemeinsame Delegationsreise der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und Hafen Hamburg Marketing (HHM) hat die Hafenkooperation zwischen Klaipėda, Hamburg und Lübeck weiter vertieft. Vom 18. bis 20. März 2026 standen politische Gespräche, Unternehmensbesuche und das German-Lithuanian Maritime Forum im Mittelpunkt.</p>
<p>Rund 25 Vertreterinnen und Vertreter aus Lübeck und Hamburg reisten dazu nach Litauen. An dem Forum nahmen mehr als 100 internationale Gäste aus Politik, Hafenwirtschaft und Logistik teil. Im Fokus standen der Ausbau der maritimen Verbindungen und Transportkorridore zwischen Hamburg, Lübeck und Klaipėda, resilientere Lieferketten im Ostseeraum sowie zusätzliche Potenziale für intermodale Verkehre zwischen Litauen, dem Baltikum sowie Zentral- und Südeuropa. Angeführt wurde die Delegation von Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und Niels Wiecker, Director of Port and Logistics in der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation.</p>
<p>Zentraler Programmpunkt der Delegationsreise war das German-Lithuanian Maritime Forum, moderiert von Marina Basso Michael, Regional Director Europe bei HHM. Das Leitthema: „Ports at the Geostrategic Crossroads: Navigating Trade, Security, and Resilience“.</p>
<p>Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft, machte auf dem Forum deutlich: „Es liegt im wahrsten Sinne des Wortes noch viel Ladung auf der Straße. Deutschland ist für Litauen bei den Importen die Nummer eins und bei den Exporten die Nummer zwei hinter Polen. Wenn wir mehr dieser Verkehre auf Fähre und Schiene verlagern, machen wir die Lieferketten nicht nur widerstandsfähiger, sondern können auch rund 70 Prozent CO₂ einsparen.“</p>
<p>Jürgens verwies zugleich auf die wachsende Dynamik der Baltikum-Verkehre. Allein zwischen Lübeck und Klaipėda bestehen derzeit sechs Fährabfahrten pro Woche. Mit rund 60 wöchentlichen intermodalen Verbindungen ist Lübeck ein zentraler Korridor zwischen Litauen, dem Baltikum sowie Zentral- und Südeuropa.</p>
<p>„Die Reise hat bestehende Kontakte deutlich intensiviert und der Städtepartnerschaft mit Klaipėda neue Dynamik gegeben“, betonte Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau. „Besonders wichtig war, dass wir bereits einen Gegenbesuch Anfang April in Lübeck vereinbaren konnten. Jetzt geht es darum, aus dem Austausch konkrete Projekte zu entwickeln.“ Beeindruckt habe ihn zudem, mit welcher Konsequenz in Klaipėda in Infrastruktur, nachhaltige Antriebe und Sicherheitsfragen investiert werde. Gerade bei Themen der Hafensicherheit wolle man die Zusammenarbeit weiter vertiefen.</p>
<p>„Belastbare Partnerschaften im Ostseeraum gewinnen wirtschaftlich und geopolitisch weiter an Bedeutung“, unterstrich Niels Wiecker von der Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation: „Hamburg bringt seine internationale Marktanbindung ein, Lübeck seine Stärke als direkte Ostsee-Drehscheibe und beide ihre Funktion als Hinterland-Hub. Genau darin liegt der strategische Mehrwert dieser Zusammenarbeit.“</p>
<p>Hendrik Meyn, Vorstand von Hafen Hamburg Marketing, hob hervor: „Bereits seit den 1990er Jahren unterhalten wir enge Kontakte zu Klaipėda und dem dortigen Hafen, welcher auch seit drei Jahren Mitglied bei Hafen Hamburg Marketing ist. Das Forum hat gezeigt, wie wir diese Beziehungen strategisch weiterentwickeln wollen. Hiervon soll auch der Handel weiter profitieren. Mit insgesamt 142.000 umgeschlagenen TEU konnte der Warenaustausch im direkten Containerverkehr zwischen Litauen und Hamburg 2025 nicht nur um 15,4 Prozent gesteigert werden, das Land ist damit auch der stärkste Handelspartner Hamburgs im Baltikum.“</p>
<p>Im Hafen Klaipėda wurden 2025 rund 39 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Damit entfielen rund 40 Prozent des gesamten Ladungsaufkommens der drei baltischen Staaten auf Klaipėda. Klaipėda baut seine Rolle als strategischer Knotenpunkt im Baltikum weiter aus. „Wir investieren konsequent in Kapazitäten, Resilienz und Zukunftsprojekte und laden deutsche Partner ausdrücklich ein, diesen Weg mit uns zu gehen“, sagte Algis Latakas, Generaldirektor der Klaipėda State Seaport Authority.</p>
<p>Neben wirtschaftlichen und logistischen Themen rückte in Klaipėda auch die Resilienz kritischer Infrastruktur stärker in den Fokus. Nach Angaben von Latakas wurden im Hafen 2025 rund 56.100 Tonnen militärische Güter umgeschlagen, gegenüber dem Vorjahr entsprach dies einer Verdoppelung. „Die Entwicklung unterstreicht die wachsende strategische Bedeutung Klaipėdas im Ostseeraum und zeigt zugleich, dass direkte RoRo- und Fährverbindungen wie die Anbindung nach Lübeck und auch die direkten Containerverkehre nach Hamburg im Krisenfall zusätzliche Relevanz gewinnen können“, so Latakas weiter.</p>
<p>Die Delegationsreise hat ein klares Signal für eine engere Hafenkooperation zwischen Klaipėda, Lübeck und Hamburg gesetzt. Sie hat politische Kontakte verdichtet, den wirtschaftlichen Austausch entlang der Ostseeachse gestärkt und deutlich gemacht, dass zusätzliche Güterverkehre zwischen Litauen und Zentraleuropa auf bestehende maritime und intermodale Strukturen verlagert werden können, und zwar „wirtschaftlich sinnvoll, logistisch robuster und mit deutlichen Vorteilen für die CO₂-Bilanz“, so LHG-Geschäftsführer Jürgens und HHM-Vorstand Hendrik Meyn abschließend unisono.</p>
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                        <pubDate>
                            Tue, 13 Jan 2026 13:02:08 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Jan Schwarz übernimmt Vertriebsleitung der Lübecker Hafen-Gesellschaft</title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/jan-schwarz-uebernimmt-vertriebsleitung-der-luebecker-hafen-gesellschaft/
                            
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                        <description>Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat ihre Vertriebsleitung neu besetzt:</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat ihre Vertriebsleitung neu besetzt: Jan Schwarz hat zu Beginn des Jahres 2026 die Verantwortung für Marketing und Vertrieb übernommen. Er folgt auf seinen im vergangenen Jahr verstorbenen Vorgänger Michael Rudnik.</p>
<p>Mit Jan Schwarz kommt ein erfahrener Experte mit tiefgehender Kenntnis der internationalen Schifffahrts- und Logistikbranche zur LHG. Der 1976 in Boizenburg geborene Schwarz begann seine Laufbahn nach dem Wehrdienst mit einer Ausbildung bei COSCO Germany in Hamburg, der Landesgesellschaft der chinesischen Reederei COSCO Shipping Lines. Anschließend war er bis 2016 in unterschiedlichen Positionen für die Reederei China Shipping tätig, die später mit COSCO fusionierte. Seit 2018 verantwortete Schwarz die Vertriebsleitung für Deutschland.</p>
<p>„Mit Jan Schwarz gewinnen wir einen ausgewiesenen Kenner der maritimen Wirtschaft, der internationale Linienreedereien ebenso versteht wie die Anforderungen eines leistungsfähigen Universalhafens“, erklärt LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens. „Seine Erfahrung im globalen Schifffahrts- und Projektgeschäft wird wichtige Impulse für die weitere Positionierung der LHG setzen.“</p>
<p>Jan Schwarz ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. In seiner neuen Funktion wird er die strategische Weiterentwicklung der Marke LHG verantworten und die Vermarktung der Hafenstandorte Lübeck und Travemünde national wie international weiter vorantreiben.</p>
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                        <pubDate>
                            Thu, 13 Nov 2025 10:20:38 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Die Ostsee als Zukunftsregion Europas – Lübeck und Finnland machen Tempo</title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/die-ostsee-als-zukunftsregion-europas-luebeck-und-finnland-machen-tempo/
                            
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                        <description>10. Deutsch-Finnischer Hafentag in Lübeck mit 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern</description>
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                            <![CDATA[
                                <p><strong>„Die Ostsee bleibt unsere Lebensader – aber sie verändert sich.“ Das ist das Fazit des 10. Deutsch-Finnischen Hafentags in Lübeck. Mehr als 400 Vertreterinnen und Vertreter der Hafenwirtschaft, aus Logistik, Politik, konsularischem Korps, Verwaltung und Verbänden nahmen an der gemeinsamen Jubiläumsveranstaltung des Honorarkonsuls der Republik Finnland in Lübeck, Bernd Jorkisch, der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und der Hansestadt Lübeck teil.</strong></p>
<p>Der Deutsch-Finnische Hafentag habe erneut aufgezeigt, dass der Ostseeraum die Zukunftsregion Europas sei, sagte <strong>Bernd Jorkisch, Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck</strong>. „Es ist ein einziger Chancenraum, die Ostsee ist das Meer der Möglichkeiten.“ Um diese optimal nutzen zu können, seien Investitionen erforderlich: „Auf der Prioritätsliste ganz oben steht die Infrastruktur. Die Seehäfen sind elementar für den Im- und Export und damit den Welthandel.“ Zum Hintergrund: Deutschland ist seit Jahren Finnlands wichtigster Handelspartner mit einem jährlichen Volumen von rund 20 Milliarden Euro.&nbsp;</p>
<p>Jorkisch weiter: „Wir werden alles tun, damit es so bleibt.“ Finnland sei bei Innovationen ganz vorn, das Land habe das größte Potenzial für die Produktion von Wasserstoff dank der Nutzung günstiger Energie für dessen Herstellung: „Hier entsteht ein weiterer Markt, der wichtig für Norddeutschland und seine Häfen ist.“ Jorkisch rief Wirtschaft und Politik auf, diese Chancen zu nutzen und auszubauen. Die Voraussetzungen seien gut, der Hansebelt sei das Bindeglied der Metropolregion Hamburg zur Ostsee und Skandinavien – mit Lübeck als dem größten deutschen Ostseehafen als Herzstück.</p>
<p>Der <strong>Schleswig-Holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther</strong> forderte dazu auf, in der von Russland hervorgerufenen Bedrohungslage auch Chancen zu erkennen und zu nutzen:&nbsp;</p><blockquote><p>„Wir müssen gemeinsam Stärke zeigen.“&nbsp;</p></blockquote><p>Möglichkeiten einer engen Zusammenarbeit ergäben sich für den Norden über den Handel hinaus in der Rüstung. „Der Deutsch-Finnische Hafentag ist eine gute Gelegenheit, über Projekte zu sprechen“, sagte Günter und kündigte an, Ende November mit einer Delegation nach Finnland zu reisen, um sich dort über den Stand der Digitalisierung zu informieren und weitere Felder für eine Zusammenarbeit zu erschließen.</p><blockquote><p>„Der Ausbau unserer Häfen, der Infrastruktur und die Cybersicherheit werden hohe Investitionen erfordern. Sie sind von großer Bedeutung für das ganze Land“,&nbsp;</p></blockquote><p>so Günther weiter. Es sei daher nicht die Zuständigkeit nur eines Bundeslandes, sondern eine nationale Aufgabe, und deshalb benötigen wir mehr Unterstützung des Bundes“, forderte er. Ein Blick nach Finnland zeige, was Deutschland von den Partnern lernen könne, um sich angesichts der veränderten Sicherheitslage im Ostseeraum zukunftsfähig aufzustellen.</p>
<p>Die <strong>Senatorin für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Melanie Leonhard</strong>, schloss sich der Forderung nach mehr Geld des Bundes für den Ausbau der Häfen an. „Frieden und Stabilität sind in Europa nicht mehr so selbstverständlich, wie wir es lange Jahre gewohnt waren. Das Schutzversprechen für Frieden und Freiheit war für Finnland und Schweden ein Grund, der NATO beizutreten. Im Zuge der Zeitenwende gewinnen die Häfen an Bedeutung. Daher müssen wir sie ausbauen“, sagte die Senatorin.</p>
<p>Seehäfen als multimodale Drehkreuze spielten für die Sicherheit des westlichen Bündnisses eine große Rolle. Die für den Ausbau der Infrastruktur erforderlichen erheblichen Investitionen könnten Hamburg und die norddeutschen Länder nicht mit eigenen Mitteln aufbringen. „Die Seehäfen-Unterstützung aus dem Sondervermögen ist eine große Hilfe, sie reicht aber nicht. Wir müssen daher gemeinsam mit Schleswig-Holstein unsere südlichen Nachbarn davon überzeugen, in die Häfen zu investieren“, so Leonhard.</p><blockquote><p>„Die Häfen sind Herzkammer und Knotenpunkte des internationalen Handels“,&nbsp;</p></blockquote><p>betonte <strong>LHG-Geschäftsführer Prof. Dr. Sebastian Jürgens</strong> als Mitinitiator des Hafentags. Zwar müssten die Häfen viele Auflagen zum Beispiel für die Sicherheit erfüllen – „aber Geld gibt es dafür nicht. Der Investitionsstau in den deutschen Häfen liegt bei 15 Milliarden Euro, jährlich benötigen wir weitere 500 Millionen Euro“, forderte Jürgens.&nbsp;</p>
<p>In Zukunft komme es vor allem darauf an, die Transportketten eng mit den Partnern abzustimmen. „Dann hat der Ostseeraum die Nase vorn. “ Die Chancen seien groß, denn der zehnte Deutsch-Finnische Hafentag belege, „dass wir uns nicht mehr gegenseitig bestätigen müssen, dass eine Kooperation wichtig ist – wir leben sie bereits.“ So seien neun finnische Häfen mit Lübeck verbunden.</p>
<p>Der von Technologie und Sicherheitspolitik getriebene Wandel der maritimen Wirtschaft sei tiefgreifend, sagte <strong>Kai Sauer, Botschafter der Republik Finnland in Deutschland</strong>. „Täglich erreichen uns Nachrichten über Bedrohungen, Drohnensichtungen und Sabotage in der Ostsee. Wir müssen daher über die Sicherheit und den Schutz der Seewege reden“, betonte er, denn Finnland wickele 95 Prozent seines Außenhandels über seine Häfen ab. Lübeck sei der wichtigste Hafen für den finnischen Güterumschlag in Zentraleuropa.</p>
<p>Ziel müsse es sein, die Resilienz und Handlungsfähigkeit der westlichen Gesellschaften zu erhalten. „Die deutsche Regierung hat mit dem Sondervermögen und der Lockerung der Schuldenbremse sehr wichtige Beschlüsse gefasst“, so Sauer. Aus seiner Sicht ist die finanzpolitische Wende auch eine Zeitenwende, denn ohne erhebliche Investitionen sei ein neues Wirtschaftswachstum nicht möglich. „Ich möchte finnische Unternehmen daher ermutigen, die Entwicklung in Deutschland zu beobachten und für ihre Geschäfte zu nutzen.“</p>
<p>Eine engere Zusammenarbeit beider Länder sei auch im Sinne Lübecks. Über die Zusammenarbeit mit den bereits weitgehend digitalisierten und zum Teil klimaneutral betriebenen finnischen Häfen hinaus, biete die Partnerschaft mit Finnland weitere Vorteile für den eigenen Standort, sagte <strong>Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau</strong>. Als er kürzlich in Finnland zu Gast war, habe er ohne Ortskenntnis und App dank eines modernen öffentlichen Personennahverkehrs problemlos vom Hafen zu seinem Ziel gelangen können.&nbsp;</p><blockquote><p>„Für die Verbesserung unseres Angebots können wir viel von den Finnen lernen“, sagte Lindenau.</p></blockquote><p><strong>Ville Haapasaari, CEO des Hafens Helsinki</strong>, betonte in seiner Rede die „logistische Insellage“ Finnlands: „Seeverkehr ist für uns keine Option, sondern eine Frage der wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Existenz.“ Während sich die Zahl der Passagiere nach dem Corona-Einbruch noch nicht wieder stabilisiert habe – 2019 liefen noch 300 Kreuzfahrtschiffe den Hafen an, jetzt sind es nur rund 100 – liege der Ladungsumschlag mit rund 14 Millionen Tonnen auf konstantem Niveau: „Hier erwarten wir für die kommenden Jahre ein Wachstum und werden uns mit Investitionen auch auf die für 2028 angekündigten großen Neubauten der Reederei Finnlines einstellen.“&nbsp;</p>
<p>Auf der vom <strong>Chefredakteur des RoPax-Magazins, Jan Philip Eckmann</strong>, moderierten Podiumsdiskussion nahmen neben LHG-Geschäftsführer Jürgens und Bürgermeister Lindenau der <strong>Geschäftsführer der Reederei Transfennica, Dirk Witteveen</strong>, <strong>Ida Saavalainen (CEO Ahola Transport Group)</strong> und <strong>Matti Urmas (Managing Director FREJA Transport &amp; Logistics)</strong> teil.&nbsp;</p>
<p>Resilienz, Intermodalität, Wettbewerb, Digitalisierung und grüne Energie beherrschten die Diskussion. Das Ergebnis: Lübeck braucht auch in Zukunft Finnland und Finnland braucht Lübeck – verbunden über die Lebensader Ostsee.</p>
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                        <pubDate>
                            Thu, 30 Oct 2025 14:16:39 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Fünf Anlässe, ein Fest: Großer Bahnhof bei Baltic Rail Gate</title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/fuenf-anlaesse-ein-fest-grosser-bahnhof-bei-baltic-rail-gate/
                            
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                        <description>Gleich fünf Anlässe boten Grund zur Freude bei Baltic Rail Gate (BRG) auf dem Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde ...</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Gleich fünf Anlässe boten Grund zur Freude bei Baltic Rail Gate (BRG) auf dem Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde: Das Kombiterminal feierte sein 25-jähriges Bestehen, die offizielle Einweihung eines neuen Portalkrans, die Verlängerung der Gleise auf 740 Meter sowie einen Wechsel in der Geschäftsführung. Antje Falk, seit Anfang an dabei, verabschiedete sich in den Ruhestand, ihr Nachfolger Dietmar Lonke übernahm offiziell die Leitung des Terminals.</p>
<p>Zur Feier dieses besonderen Jubiläums versammelten sich rund 100 Gäste aus Wirtschaft und Politik auf dem Umschlaggelände. Unter den Rednern waren Susanne Henckel, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau, Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), Armin Riedl, Geschäftsführer der Kombiverkehr KG, sowie Antje Falk und Dietmar Lonke.</p>
<p>Ein besonderes Highlight der Feier: LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens bedankte sich bei Antje Falk auf ganz persönliche Weise – mit einem kurzen Solo-Saxofon-Auftritt, der für viel Applaus sorgte.</p>
<p>Seit seiner Gründung gilt Baltic Rail Gate als zentrale Drehscheibe des Kombinierten Verkehrs zwischen Deutschland und den Ostseeanrainerstaaten. Mit der jüngsten Modernisierung ist das Terminal technisch und logistisch bestens auf die steigenden Anforderungen des Schienengüterverkehrs vorbereitet. Der neue Portalkran und die verlängerten Gleise schaffen die Voraussetzungen für längere und effizientere Züge. Die Gesamtinvestition von rund 18 Millionen Euro sehen die beiden Gesellschafter LHG und Kombiverkehr nicht nur als einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verlagerung von Transporten auf die Schiene, sondern auch als Bekenntnis zum Logistikstandort Lübeck.</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-32</guid>
                        <pubDate>
                            Wed, 30 Apr 2025 09:54:48 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Premiere für Estnisch-Deutsche Hafentage erfolgreich </title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/premiere-fuer-estnisch-deutsche-hafentage-erfolgreich/
                            
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                        <description>Nachhaltige Logistik und Digitalisierung im Fokus – Potenzial für umweltfreundlichen Güterverkehr „liegt auf der Straße“</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Auf den ersten Deutsch-Estnischen Hafentagen demonstrierten die Teilnehmer, wie auf beindruckende Weise die bilateralen Beziehungen auf maritimer, aber auch politischer Ebene intensiviert werden können.&nbsp;</p><blockquote><p>„In einer Zeit der politischen Unsicherheiten wollen wir mit unseren Partnern in Estland daran arbeiten, neue Handelswege zu erschließen, Innovationen voranzutreiben und die maritimen Netzwerke Europas zu stärken“, betonten Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und Niels Wiecker, Direktor Hafen und Logistik bei der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Innovation zum Auftakt der Hafentage in Estlands Hauptstadt Tallinn.</p></blockquote><p>Die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit sind vielfältig. So könnten die Potenziale im umweltfreundlichen Güterverkehr zwischen Deutschland und Estland schnell gehoben werden: „Zwischen beiden Ländern werden derzeit viermal mehr Waren per Lkw als über See oder Schiene transportiert“, erläuterte Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Durch eine Verlagerung auf „grüne Korridore“ ließen sich bis zu 70 Prozent CO<sub>2</sub>-Emissionen einsparen.&nbsp;</p>
<p>Zu den Estnisch-Deutschen Hafentagen reiste auf Einladung der LHG und Hafen Hamburg Marketing (HHM) eine 35-köpfige Delegation mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik in die estnische Hauptstadt. Angeführt wurde sie von Lübecks Bürgermeister Lindenau. Ihn begleiteten unter anderem die Lübecker Senatorin für Wirtschaft und Soziales, Pia Steinrücke, und LHG-Geschäftsführer Jürgens. Der Delegation aus Hamburg stand neben Direktor Wiecker Marina Basso Michael, Regionaldirektorin Europa bei HHM, vor. Insgesamt kamen mehr als 100 Teilnehmer aus beiden Ländern in Tallinn zusammen, um neue Ideen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.</p>
<p>Zum Hintergrund: Deutschland hält an den Importen Estlands einen Anteil von über elf Prozent. Aktuell verbinden drei wöchentliche Container-Liniendienste die Häfen Muuga und Hamburg. Hinzu kommen drei wöchentliche Abfahrten der finnischen RoRo-Reederei Transfennica zwischen Paldiski und Lübeck.&nbsp;</p><blockquote><p>„Steigt das Ladungsaufkommen, können wir sehr kurzfristig und flexibel mit einer Ausweitung unseres Fahrplans darauf reagieren“, versicherte Transfennica-Geschäftsführer Dirk Witteveen.&nbsp;</p></blockquote><p>Seine Frachtfähren befördern nicht nur Trailer, Lkw und Pkw, sondern auch Container und Projektladung.</p>
<p>„Die Russland-Sanktionen haben unsere Häfen stark getroffen“, sagte Kaupo Läänerand, stellvertretender Generalsekretär für maritime Wirtschaft im estnischen Ministerium für Wirtschaft und Kommunikation. Er sieht darin aber auch eine Chance: „Die Rückgänge wirken wie ein Booster, um Kooperationen im Logistiksektor mit Deutschland jetzt zügig auszubauen.“ Helfen soll dabei ein gerade gegründetes estnisches Cluster maritimer Dienstleister, das bereits 60 Unternehmen und Start-ups mit einem Jahresumsatz von zusammen zwei Milliarden Euro umfasst. „Wir suchen aktiv den Austausch mit Partnern in Deutschland. Gerade zum Thema ‚kritische Infrastrukturen‘ möchten wir unser Know-how teilen“, so Läänerand.&nbsp;</p>
<p>„Die deutsche und estnische Hafenwirtschaft stehen vor vergleichbaren Herausforderungen – von regulatorischen Anforderungen über sich wandelnde Ladungsströme bis hin zur Notwendigkeit, Nachhaltigkeit und Innovation stärker zu verzahnen“, sagte Marina Basso Michael, Regionaldirektorin Europa bei HHM und Co-Moderatorin der Veranstaltung. „Der dreitägige Austausch bot eine hervorragende Gelegenheit, unsere Zusammenarbeit auf ein neues Niveau zu heben und voneinander zu lernen.“</p>
<p>Das unterstützte auch Riina Leminsky, Leiterin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Enterprise Estonia in der DACH-Region:&nbsp;„Während Hamburg als globales Logistikzentrum und Lübeck als Ostseedrehscheibe den baltischen Staaten Zugang zu weltweiten Märkten bieten, bringt Estland sein attraktives Geschäftsumfeld, hochqualifizierte Arbeitskräfte und digitale Expertise ein.“</p>
<p>Vor allem der durchgehend hohe Grad der Digitalisierung Estlands beeindruckte die Delegation: „Wir haben hier beispielsweise in einer perfekt digitalisierten Umgebung autonom fahrende Zugmaschinen des Münchener Technologieunternehmens Fernride erfolgreich im Einsatz“, erläuterte Riia Sillave, CEO bei HHLA TK Estonia, der Delegation bei der Besichtigung des Containerterminals in Muuga.</p><blockquote><p>„Ich bin über die Reaktionen unserer estnischen Partner auf unseren Besuch positiv überrascht“, so das Fazit Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau. In den baltischen Staaten habe die Geschichte der Hanse noch eine große Bedeutung, „auf dieser Tradition bauen wir gerne auf.“</p></blockquote><p>LHG-Geschäftsführer Jürgens kündigte als direktes Ergebnis der Delegationsreise ein Expertentreffen mit Vertretern aus der Logistikbranche beider Länder für den Sommer an.&nbsp;</p><blockquote><p>„Wir haben die Communities erfolgreich zusammengebracht und gesehen, dass die Potenziale für umweltfreundliche Verkehre buchstäblich auf der Straße liegen. Ohne große Investitionen in neue Systeme können wir die bestehenden Verkehre per Schiff und Schiene schon heute besser nutzen.“</p></blockquote>
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                        <guid isPermaLink="false">news-30</guid>
                        <pubDate>
                            Fri, 04 Apr 2025 15:31:46 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Den Hafen live erleben: LHG lädt ein zum „Tag der Logistik“ </title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/den-hafen-live-erleben-lhg-laedt-ein-zum-tag-der-logistik/
                            
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                        <description>Am 10. April sind wieder zwei Terminals zu besichtigen</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>(Lübeck, 02.04.2025) Wie funktioniert unser Hafen, was bedeutet RoRo? Das können Interessierte anlässlich der bundesweiten Veranstaltungsreihe „Tag der Logistik“ in der kommenden Woche erfahren. Am Donnerstag, dem 10. April, lädt die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) ein, ihre Anlagen in Schlutup und am&nbsp;Skandinavienkai zu besuchen.</p>
<p>Es gibt viel zu entdecken, denn die Arbeit ruht nie – übrigens auch dann nicht, wenn gerade&nbsp;kein Schiff an den Kaianlagen liegt. Rund um die Uhr sorgen LHG-Beschäftigte dafür, dass „ihr“ Hafen läuft. Sie beladen und löschen Frachter und Fähren, verladen tonnenschwere Teile von Windkraftanlagen, fahren Neufahrzeuge an Bord, bringen Passagiere sicher auf die Schiffe und vieles mehr.&nbsp;</p>
<p>„Der Begriff Logistik hat viele Facetten. Wir wollen zeigen, wie vielseitig und leistungsfähig der Umschlag von Gütern ist“, erklärt Timo Beyer, Bereichsleiter Betrieb der LHG. „Bei dieser Gelegenheit können unsere Gäste auch erfahren, welche Bandbreite an Berufen junge Menschen bei uns ausüben können.“&nbsp;</p>
<p>Am Terminal Skandinavienkai beginnen die rund 90-minütigen Führungen um 9:30 und 11:30 Uhr. Eine erste Station ist das Forstprodukteterminal mit seinen beeindruckenden Hallen. Unverzichtbar für den Güterfluss: Die Schiffsanleger mit ihren großen Doppelstockrampen. „Am Beispiel unserer Anleger haben wir nicht nur einiges über die Vorgänge beim Löschen und Laden zu erzählen, sondern auch über die Vielzahl unserer Partnerhäfen und die aktuellen Schiffstypen“, kündigt Beyer an.&nbsp;</p>
<p>Am Intermodalterminal der LHG-Tochter Baltic Rail Gate (BRG), dem Güterbahnhof direkt auf dem Skandinavienkai, macht der Bus ebenfalls Station. Schließlich spielt nicht nur die Seeseite im Hafen eine wichtige Rolle, sondern auch das Hinterland. Der Schienengüterverkehr wird für die LHG immer wichtiger, denn: &nbsp;Auf den Autobahnen lauern Staus und Mautabgaben. Der Mangel an Fahrern ist eine zusätzliche Hürde. Der Schienenweg kann eine Alternative bieten, und zwar eine ökologisch attraktive: Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen heißt, dem Klimawandel aktiv die Stirn zu bieten.&nbsp;</p>
<p>Täglich verladen die Portalkräne von BRG rund 340 Sattelauflieger und Container. Die Anlage bildet einen zentralen Knotenpunkt für Schienen-Güterverkehre zwischen Skandinavien und dem europäischen Hinterland. Um noch mehr Ladung auf die Schiene zu bringen, hat BRG die Gleise in den vergangenen Monaten deutlich verlängert. Dadurch ist die Kapazität des Terminals auf jährlich bis zu 240 000 Ladebehälter gestiegen. Für die Teilnehmenden an einer Hafenführung bildet der Anblick der imposanten Portalkräne, die einen Sattelauflieger mühelos in die Luft heben, verschwenken und auf Spezialwaggons absenken, immer einen Höhepunkt.</p>
<p>Auch das Terminal Schlutup hat einiges zu bieten. Dort beginnt die Führung um 13:30 Uhr. Neben den großen Lagerhallen für Papier und Karton gibt es auch schwere Hafengeräte für den Umschlag zu sehen. Interessierte erfahren Wissenswertes über die tägliche Zusammenarbeit zwischen Reedereien, Speditionen und dem Hafen. Eine Vertreterin aus dem Vertriebsteam der LHG sowie der Umschlagleiter des Terminals freuen sich auf die Fragen ihrer Gäste.&nbsp;</p>
<p>Interesse geweckt? Dann schnell online anmelden unter&nbsp;<a href="http://www.tag-der-logistik.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.tag-der-logistik.de</a>. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anzahl der Plätze ist jedoch begrenzt.&nbsp;</p>
<p><i>Hintergrund: Ganz Europa ist mit dabei&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</i></p>
<p>Seit 2008 laden&nbsp;am&nbsp;Tag der Logistik Unternehmen, Organisationen und Institute die Öffentlichkeit ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Dem Motto „Logistik live erleben“ folgend, gewähren sie<br>für einen Tag mehr als einen Blick durchs Schlüsselloch: Sie zeigen die spannenden Aufgaben und vielfältigen Berufsbilder der Logistik.&nbsp;Die LHG beteiligt sich schon seit vielen Jahren an der Aktion.</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-29</guid>
                        <pubDate>
                            Wed, 19 Feb 2025 14:01:00 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Mehr Kapazität für klimafreundliche Schienenverkehre</title>
                        <link>
                            
                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/mehr-kapazitaet-fuer-klimafreundliche-schienenverkehre/
                            
                        </link>
                        <description>Ausbau des Terminals von Baltic Rail Gate abgeschlossen – jährlich bis zu 240.000 Einheiten möglich</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Die Ausbauarbeiten am Intermodalterminal von Baltic Rail Gate (BRG) auf dem Travemünder Skandinavienkai wurden erfolgreich abgeschlossen. Nach der Abnahme durch die Landeseisenbahnverwaltung stehen nun sechs Gleise mit jeweils 720 Metern Länge zur Verfügung. Dadurch erhöht sich die Kapazität nach dem Zulauf eines dritten Portalkrans auf bis zu 240.000 Trailer und Container pro Jahr. Dieser Schritt stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Terminals und bietet den Kunden von BRG zusätzliche Möglichkeiten für den Schienentransport.</p>
<p>„Die Fertigstellung bringt uns große Vorteile. Zum Beispiel können wir nun komplette Ganzzüge in der Anlage behandeln, ohne dass wir sie teilen und rangieren müssen“, erklärt Antje Falk, Geschäftsführerin von Baltic Rail Gate. „Wir können unsere Partner dadurch noch besser unterstützen und neue Schienenverkehre entwickeln. Die Nachfrage ist ungebrochen hoch, und mit der erweiterten Kapazität sind wir gut gerüstet, um weiter zu wachsen.“&nbsp;</p>
<p>Auch Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), unterstreicht die Bedeutung des Ausbaus:&nbsp;</p><blockquote><p>„Der Lübecker Hafen profitiert von der hohen Flexibilität im Zufluss und Abfluss der Gütermengen. Unsere Kunden schätzen uns als Knotenpunkt für kurze Seeverbindungen nach Skandinavien und ins Baltikum sowie für das engmaschige Schienennetz in europäische Industriezentren.“&nbsp;</p></blockquote><p>18 Millionen Euro hat die Investition insgesamt gekostet, bei einer Förderquote von 80 Prozent durch den Bund.</p>
<p>Heiko Krebs, Geschäftsführer des BRG-Anteilseigners Kombiverkehr, ergänzt: „Verbunden mit dem Ausbau von Baltic Rail Gate haben wir das Potenzial und die Flexibilität für weitere hochproduktive und klimafreundliche Transportlösungen auf der Schiene. So können wir den Kundenbedürfnissen noch besser gerecht werden und festigen damit unsere Position im Wettbewerb zum durchgehenden Straßengüterfernverkehr.“</p>
<p>Momentan arbeitet BRG noch mit zwei Portalkränen, der dritte Portalkran wird voraussichtlich im Spätsommer in Betrieb gehen. Er ist so ausgerüstet, dass er auch im Remote-Betrieb laufen kann.</p>
<p>Zum Hintergrund: Baltic Rail Gate ist ein Tochterunternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und der Frankfurter Kombiverkehr KG (jeweils zu 50 Prozent). Über das Intermodalterminal am Lübecker Skandinavienkai laufen pro Woche 55 Direktzüge zu verschiedenen Destinationen in Europa, die Sattelauflieger, Container und Wechselbrücken transportieren. 2024 hat Baltic Rail Gate rund 124 000 Einheiten umgeschlagen und gilt damit als eine der wichtigsten intermodalen Drehscheiben nicht nur im Ostseeraum.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-27</guid>
                        <pubDate>
                            Thu, 23 Jan 2025 14:11:00 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Gesamtumschlag legt um zwei Prozent zu</title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/gesamtumschlag-legt-um-zwei-prozent-zu/
                            
                        </link>
                        <description>Starkes Wachstum im Intermodalbereich</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat das Jahr 2024 trotz schwieriger Marktbedingungen mit einem Zuwachs von zwei Prozent beim Gesamtumschlag abgeschlossen. Insgesamt wurde ein Ladungsvolumen von 21,6 Millionen Tonnen über die Kaikanten bewegt.&nbsp;</p>
<p>Der Umschlag rollender Ladung blieb auch 2024 das Hauptgeschäft der LHG. Mit knapp 890 000 Ladeeinheiten landete er nahezu punktgenau auf dem Vorjahreswert. Papier und Karton legten um 23 Prozent auf mehr als eine Million Tonnen zu.</p>
<p>Die Containermengen stiegen um acht Prozent an. Marktbedingt ging der Umschlag von Neufahrzeugen dagegen um 18 Prozent auf 47 000 Einheiten zurück. Die Zahl der Fährpassagiere stieg leicht auf 504&nbsp;000, sie nahmen 191 000 Pkw und damit zwei Prozent mehr als im Vorjahr mit.</p>
<p>Besonders positiv hat sich der Intermodalbereich der LHG entwickelt: Auf der Anlage des Tochterunternehmens Baltic Rail Gate (BRG) auf dem Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde stieg der Umschlag von Trailern und Containern um zehn Prozent auf über 124 000 Einheiten an. Auf die hohen Zuwachsraten des Intermodalterminals hat die LHG bereits reagiert: Zum Jahreswechsel wurden die Ausbauarbeiten erfolgreich abgeschlossen. Nach der offiziellen Abnahme stehen nun sechs Gleise mit jeweils 740 Metern Länge zur Verfügung. Dadurch erhöht sich die Kapazität nach dem Zulauf eines dritten Portalkrans, der für das laufende Jahr geplant ist, auf bis zu 240 000 Trailer und Container jährlich.</p>
<p>Für 2025 erwartet LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens ähnliche Umschlagzahlen: „Allerdings wird das volumenstarke Forstprodukten-Geschäft unter Druck bleiben. Grund sind die strukturellen Anpassungen der nordischen Forstprodukte-Industrie aufgrund des äußerst volatilen Marktes.“&nbsp;</p>
<p>Um sich breiter aufzustellen, wird die LHG den Umschlag von Projektladung auch 2025 weiter forcieren: „Dazu zählen beispielsweise Schienenfahrzeuge für den skandinavischen Markt sowie Windkraftkomponenten“, erläutert Jürgens. „Zudem haben wir zusammen mit Partnerunternehmen an unserem Nordlandkai erst Mitte Januar zwei Transformatoren mit einem Gesamtgewicht von 572 Tonnen umgeschlagen. Mit diesem Rekordgewicht konnten wir unsere Schwerlastkompetenz eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die Vorteile eines Universalhafens zahlen sich zunehmend aus.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-28</guid>
                        <pubDate>
                            Mon, 20 Jan 2025 14:43:00 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Rekordumschlag am Nordlandkai der LHG</title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/rekordumschlag-am-nordlandkai-der-lhg/
                            
                        </link>
                        <description>Zwei Trafos mit jeweils 286 Tonnen Gewicht für die Energiewende auf den Weg gebracht</description>
                        <content:encoded>
                            <![CDATA[
                                <p>Es war die bislang schwerste Projektladung, die am Lübecker Nordlandkai umgeschlagen wurde: Die Lübecker Hafen-Gesellschaft sorgte am Montag, 20. Januar, zusammen mit den Schwergutspezialisten Thömen Spedition aus Hamburg und Baumann Move aus Bornheim dafür, dass zwei Trafos mit einem Gesamtgewicht von 572 Tonnen sowie Maßen von rund zwölf Metern Länge und dreieinhalb Metern Breite entladen und auf den Weg zu ihrem Standort nach Stockelsdorf in Schleswig-Holstein gebracht werden konnten.</p>
<h4>Gigantische Dimensionen</h4>
<p>Mit dem Küstenmotorschiff „River Trader“ aus Rotterdam trafen die beiden Trafos bereits am Sonntag, 19. Januar, am LHG-Terminal Nordlandkai ein. Sie wurden in Bad Honnef von Hitachi Energie hergestellt und über den Rhein nach Rotterdam gebracht. Die agenturseitige Betreuung der „River Trader“ übernahm der Lübecker Schiffsmakler Meerpahl und Meyer.</p>
<p>Thömen, Baumann und LHG&nbsp;bereiteten sich seit Wochen auf das anspruchsvolle Gut vor. Um die Schwergewichte umzuschlagen, setzte Thömen mit dem LG 1750 einen 750-Tonnen-Gittermastmobilkran von Liebherr ein, eine imposante Erscheinung mit viel Power. Er ist so groß, dass er bei guter Sicht kilometerweit zu sehen ist. Auch die logistischen Dimensionen waren beeindruckend. Da der Kran mit Kontergewichten ausgestattet werden musste, waren allein für den Aufbau vier Tage veranschlagt, ebenso viel Zeit wird der Abbau in Anspruch nehmen. Die nötigen Gewichte und Zubehör verteilten sich auf 26 LKW, die bereits in der Vorwoche das Terminal ansteuerten.</p>
<h4>Zwei Trafos, zwei Hübe</h4>
<p>Zweimal trat der Mobilkran in Aktion, um die beiden Trafos sicher an Land zu bringen.&nbsp;„Das war ein fantastischer Einsatz mit unserem Großkran. Alle Beteiligten haben hervorragend zusammengearbeitet, da hat ein Zahnrad ins andere gegriffen“, urteilt Marc Bernschneider, Projektleiter bei Thömen Hamburg. Teil eins der Mission ist somit erfüllt,&nbsp;nun folgt der zweite Teil: Der Schwerguttransport über die Straße, und auch dieser hat es in sich. Am Montag, 20. Januar, und Mittwoch, 22. Januar, ist jeweils ab 22 Uhr ein insgesamt 87 Meter langer Schwertransport vorgesehen. Er führt über die Posener Straße und Schwartauer Allee weiter bis nach Stockelsdorf. Dort werden die Kolli im Umspannwerk Tennet für die Ostküstenleitung gebraucht. Diese ist ein Kernprojekt der Energiewende und Netzstabilität. Sie transportiert grünen Strom aus Ostholstein in den Süden und verbindet über das „Baltic Cable“ Deutschland mit dem europäischen Stromnetz.</p>
<p>Erst wenige Tage vor dem Umschlag der beiden Schwergut-Transformatoren brachte die LHG eine Lokomotive vom Typ Vectron des Herstellers Siemens am Skandinavienkai auf den Weg nach Finnland.&nbsp;</p><blockquote><p>„Mit diesen jüngsten Aktivitäten bauen wir unsere Funktion auch als Universalhafen, vor allem für anspruchsvolle Projektladung, konsequent aus“, erklärt Timo Beyer, Bereichsleiter Betrieb bei der LHG.</p></blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist Deutschlands größte RoRo-Hafenbetreiberin an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist eine zuverlässige Partnerin der Papier-, Stahl- und Automobilindustrie sowie „A Member of Port of Lübeck“.</p>
<p><i><strong>Thömen: Ein Teil der Hüffermann Gruppe</strong></i></p>
<p>Thömen mit seinen Standorten Hamburg, Brunsbüttel, Leipzig und Potsdam / Berlin ist Teil der Hüffermann Gruppe, Komplettanbieter Kran, Schwerlast Spedition &amp; Projekt Engineering. Die Unternehmensgruppe beschäftigt aktuell über 800 Mitarbeitende an zwölf Standorten in sieben Bundesländern und ist sowohl regional, bundesweit als auch europaweit für Projekte unterschiedlichster Branchen im Einsatz. Als Komplettanbieter bietet Hüffermann aus einer Hand über 1.200 Krane, Maschinen, Fahrzeuge und Mietgeräte. Kunden werden vom ersten Beratungsgespräch über die Baustellenbesichtigung, die Erstellung von CAD-Liftplänen und das Projektmanagement bis hin zur erfolgreichen Umsetzung der (Schwerlast-) Projekte begleitet. Dazu gehören bei Bedarf auch umfassende Dienstleistungen, wie der Einsatz von Montageequipment, SPMT &amp; Hubsystemen sowie die Organisation von Verkehrstechnik und Schwertransportgenehmigungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Unternehmen Viktor Baumann ist einer der größten Schwergutanbieter Deutschlands. Die Sparten Schwertransport, Mobilkran und Montage sind unter einem Dach vereint, Schnittstellen zwischen verschiedenen Dienstleistern werden vermieden. Das macht „Baumann move“ zu einem verlässlichen Partner für die Energieversorger in der Umsetzung und im Ausbau der Energiewende in Deutschland und Europa.</p>
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                        <pubDate>
                            Thu, 05 Dec 2024 10:42:19 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Geopolitik und Klimaneutralität im Fokus des Deutsch-Finnischen Hafentags</title>
                        <link>
                            
                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/geopolitik-und-klimaneutralitaet-im-fokus-des-deutsch-finnischen-hafentags/
                            
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                        <description>Deutsch-Finnischer Hafentag in Lübeck verzeichnet Besucherrekord.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>„Der Ostseeraum ist die Zukunftsregion Europas“, stellte der finnische Honorarkonsul Bernd Jorkisch in seiner Begrüßung auf dem Deutsch-Finnischen Hafentag in Lübeck fest. Vor allem die enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Finnland trägt die positive Entwicklung in Nordeuropa. „Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner. Mein Land ist ein verlässlicher Partner in den Bereichen Handel, Politik und Sicherheit“, sagte Kai Sauer, Botschafter der Republik Finnland in Deutschland. Der NATO-Beitritt Finnlands biete neue Optionen für die Zusammenarbeit beider Länder und der Ostseeanrainer. Und der European Green Deal eröffne ebenfalls Möglichkeiten, betonte der Diplomat vor mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.</p>
<p>Bereits zum neunten Mal hatten der finnische Honorarkonsul in Lübeck, Bernd Jorkisch, die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) und die Hansestadt Lübeck zum Hafentag eingeladen. In diesem Jahr stand das Thema „Grüne Technologien“ im Mittelpunkt. Aber auch die Sicherheit im Ostseeraum war ein wichtiges Thema. „Die besorgniserregende Nachricht über beschädigte Kabel hat uns bewusst gemacht, wie wichtig der Schutz der Unterwasserinfrastruktur ist“, so Sauer. Er rief Deutschland und Finnland dazu auf, die Sicherheit der kritischen Infrastruktur zu gewährleisten und dafür eng zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Das betonte auch Claus Ruhe Madsen. Schleswig-Holsteins Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus dankte zudem Finnland für seinen NATO-Beitritt, den Schulterschluss mit Deutschland und die enge Zusammenarbeit mit Lübeck im Besonderen. „Die Finnen gehören zu den innovativsten Menschen auf der Welt. Wir können voneinander und miteinander lernen. Genau dafür stehen die Häfen, die zugleich Wachstum und Wohlstand sichern“, sagte er. Wichtig sei es daher, besonders die fragile Unterwasser-Infrastruktur zu verbessern. „An einem Tag wie heute wird deutlich, wie wichtig es ist, dass wir zusammenstehen.“ Der Hafentag wirke aber auch nach innen: „Wenn wir für vier Wochen unsere Häfen schließen würden, wird in Süddeutschland keiner mehr glauben, dass sie nur von norddeutschem Interesse sind“, ergänzte er im Hinblick auf dringend benötigte Mittel des Bundes zum Ausbau der Nord- und Ostseehäfen sowie ihrer Anbindungen an das Straßen- und Schienennetz.</p>
<p>Auch LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens rief zu deutlich höheren Investitionen des Bundes in die Häfen auf. „38 Millionen Euro sind viel zu wenig, die Hafenwirtschaft fordert mindestens 500 Millionen Euro pro Jahr.“&nbsp; Lübeck sei Kernhafen im europäischen TEN-T-Netz. Die EU priorisiere diese Korridore, dafür gäbe sie Fördermittel. Der internationale Handel benötige internationale Transportrouten. „Das ist dem Bund bewusst, aber dann muss er auch mehr zahlen, um die Teilhabe der deutschen Häfen an diesen Routen in der Zukunft zu sichern.“</p>
<p>Finnland hat die Bedeutung seiner Häfen längst erkannt. „Die Ostsee ist unser Heimatmeer. Sie ist der Transportkorridor zwischen Skandinavien und Mitteleuropa“, sagte Kimmo Naski in der traditionellen Hafenrede. Der Geschäftsführer des Port of HaminaKotka, Vorsitzender der Baltic Ports Organisation und des Verkehrsausschusses der Deutsch-Finnischen Handelskammer stellte heraus, dass Finnland die Häfen in seine grüne Strategie zum Erreichen der Klimaneutralität eng einbeziehe.</p>
<p>Das bestätigte auch der Geschäftsführer der Deutsch-Finnischen Handelskammer, Jan Feller: Finnland habe große Flächen und viel sauberes Wasser zur Erzeugung von grünem Wasserstoff und verfüge über viele weitere Rohstoffe. Da das Land den zweitniedrigsten Strompreis in der Europäischen Union habe, sei es für Deutschland als Partner noch attraktiver als bisher: als Produktionsstandort für Zwischenprodukte und Lieferant günstiger, nachhaltiger Energie.</p>
<p>Lübeck sei der beste Partner für die Kooperation im Bereich Energie, betonte Sebastian Jürgens und führte dazu aus:</p><blockquote><p>„An unserem Standort haben wir so viele Schiffsverkehre, da muss uns klar sein, dass hier auch die dafür nötige Energie vorhanden sein muss.“</p></blockquote><p>Dem schloss sich Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau an. „Lübeck liegt strategisch günstig: Hier liegt der Knotenpunkt für Versorgungskabel aus allen Richtungen“, so Lindenau. Im Wettbewerb der Standorte entscheide künftig mehr denn je die Energieversorgung darüber, wer vorn dabei sei. Lübeck spezialisiere sich bereits und achte bei Ansiedlungen neuer Unternehmen auf deren Beitrag zum Klimawandel. Vieles würde schneller und einfacher gehen, wenn es weniger Vorschriften gäbe: „Die Regulatorik belastet auch die Kommunen. Wir sitzen manchmal vor den Vorschriften und fragen uns, was das werden soll? Einen Antrag für den Bau einer Wasserstofftankstelle haben wir daher gar nicht erst gestellt, weil er so kompliziert war”, sagte er und forderte eine deutliche Entschlackung von Vorschriften, auch um die Zusammenarbeit mit den Unternehmen zu erleichtern.</p>
<p>Grundlage dafür sei der enge Zusammenhalt im Ostseeraum, betonte Konsul Bernd Jorkisch. „Gemeinsam wollen Deutsche und Finnen den Ostseeraum als führenden Standort zur Wasserstoffproduktion entwickeln. Finnland hat die Nase mit aktuell 40 Wasserstoffprojekten bereits weit vorn, und Deutschland ist aufgerufen, diese Kompetenz als Handelspartner zu nutzen.” Auch er betonte die bedeutende Rolle des Lübecker Hafens für die grüne Transformation. Zugleich rief er dazu auf, die Infrastruktur auf deutscher Seite dringend und nachhaltig auszubauen. Das betreffe auch den Elbe-Lübeck-Kanal, der als einzige Bundeswasserstraße die Ostsee mit den kontinentalen Binnenwasserstraßen verbinde und daher ein wesentlicher Bestandteil der Transportketten sei.</p>
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                                <category>Presse</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-25</guid>
                        <pubDate>
                            Wed, 04 Dec 2024 16:06:12 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Nicht nur auf E-Antriebe setzen</title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/nicht-nur-auf-e-antriebe-setzen/
                            
                        </link>
                        <description>LHG führte drittes Fachforum „Grüne Hafentechnologien“ in Lübeck durch.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>„Wir haben deutliche Veränderungen vor uns und müssen das Thema grüne Hafentechnologien bewusst aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten“, erklärte Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft LHG, zum Auftakt des gleichnamigen Fachforums im Vorfeld des Deutsch-Finnischen Hafentags.</p><blockquote><p>„Wir dürfen nicht den gleichen Fehler wie die Automobilindustrie machen und nur auf elektrische Antriebe setzen. Das führt in die Sackgasse.“</p></blockquote><p>Terminalbetreiber wie die LHG würden im 24/7-Betrieb arbeiten, bei den derzeit noch erforderlichen Ladezyklen führe das im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben zu doppelt so vielen Großgeräten, die nötig seien, um den Betrieb an Bord der Schiffe, auf der Kaikante oder in den Lagerhallen aufrecht zu halten – „und das bei deutlich höheren Fahrzeugpreisen“, so Jürgens weiter. Er rief die Fahrzeughersteller dazu auf, auch künftig in die Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie zu investieren.</p>
<p>Gleichwohl machten die Fahrzeughersteller Terberg, Movella, Linde, Still und Kalmar auf dem mittlerweile dritten Fachforum „Grüne Hafentechnologien“ deutlich, wie weit die E-Antriebstechnologien bei Großgeräten für den anspruchsvollen Einsatz in Häfen bereits fortgeschritten sind. So sind zwei Stunden Ladezeit für eine Acht-Stunden-Schicht bei moderatem Einsatz offenbar keine Utopie mehr. Und tatsächlich erleichtert die Modulbauweise beispielsweise von Terminal-Zugmaschinen oder Gabelstaplern mehr und mehr auch den problemlosen Einsatz von Brennstoffzellen.</p>
<p>Wie pragmatisch sich ein Unternehmen dem Thema Elektrifizierung nähern kann, zeigte Andreas Frye, Geschäftsführer der Gesellschaft für Umweltdienste (GUD) aus Bocholt, auf. Sein Unternehmen führt unter anderem Aufträge für den Hafenumschlag mit Baggern aus, so auch für Kohle im Duisburger Hafen. Fryes Fazit: „Die Verfügbarkeit von E-Baggern ist gigantisch im Vergleich zu Dieselgeräten.“ Ölwechsel, Austausch von Lichtmaschinen oder Anlassern – all das falle weg und sorge für hohe Betriebssicherheit. Bei der Stromversorgung setzt Frye pragmatisch auf längere Kabel.</p>
<p>Jürgens rief abschließend die Politik dazu auf, die nötigen Infrastrukturen für den Einsatz grüner Hafentechnologien wie Wasserstoffnetze für Brennstoffzellen oder E-Ladepunkte zu schaffen: „Diese Infrastrukturen sind ein Kernthema für eine Exportnation wie Deutschland – und die müssen auch entsprechend finanziert werden!“&nbsp;</p>
<p>Unter den rund 80 Besuchern des Fachforums, das erneut von der LHG ausgerichtet wurde, waren neben den Herstellern allein sieben finnische und fünf deutsche Hafenvertreter. Zudem brachten die Hersteller gleich mehrere „grün“ angetriebene Flurförderfahrzeuge mit nach Lübeck.</p>
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                                <category>Presse</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-24</guid>
                        <pubDate>
                            Fri, 04 Oct 2024 15:32:13 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Michael Rudnik übernimmt Leitungsfunktion bei der LHG</title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/michael-rudnik-uebernimmt-leitungsfunktion-bei-der-lhg/
                            
                        </link>
                        <description>LHG begrüßt den neuen Bereichsleiter für Marketing und Vertrieb</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>(Lübeck, 02.10.24) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat einen neuen Bereichsleiter für Marketing und Vertrieb: Michael Rudnik hat die Position zum 1. Oktober übernommen.<br> &nbsp;<br> Rudnik hat in der Vergangenheit nicht nur reichlich Hafenluft geschnuppert, sondern tritt auch mit den passenden beruflichen Erfahrungen an: Zuletzt war er für die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) im Bereich Marketing und Vertrieb tätig. LHG-Geschäftsführer Ortwin Harms stellt fest: „Mit Michael Rudnik gewinnen wir einen ausgewiesenen Fachmann mit langjähriger Erfahrung in der Schifffahrtsbranche. In der Hafenwelt Ostsee wird er sich schnell zurechtfinden.“<br> &nbsp;<br> Rudnik folgt auf Tobard Jan Klemke, der das Unternehmen Mitte letzten Jahres auf eigenen Wunsch verlassen hatte.</p>
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                        <pubDate>
                            Mon, 16 Sep 2024 08:54:16 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Schiene von unten: NRS lädt wieder in ihre Waggonwerkstatt in Lübeck ein </title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/schiene-von-unten-nrs-laedt-wieder-in-ihre-waggonwerkstatt-in-luebeck-ein/
                            
                        </link>
                        <description>Zum bundesweiten „Tag der Schiene“ am 21. September empfängt Nordic Rail Service (NRS) wieder große und kleine Eisenbahn-Fans auf dem Gelände des Werftquartiers an der Einsiedelstraße. Gleichzeitig feiert die Tochter der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) das 20-jährige Bestehen ihrer Waggonwerkstatt.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Zum bundesweiten „Tag der Schiene“ am 21. September empfängt Nordic Rail Service (NRS) wieder große und kleine Eisenbahn-Fans auf dem Gelände des Werftquartiers an der Einsiedelstraße. Gleichzeitig feiert die Tochter der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) das 20-jährige Bestehen ihrer Waggonwerkstatt. Dort warten schwergewichtige Fahrzeuge und Geräte auf die Gäste.</p>
<p>Wer hat schon mal im Führerhäuschen einer Lok gesessen? Wer weiß, wie der Moter einer V60 funktioniert oder was eine "Köf" ist? Wer sich hier angesprochen fühlt, ist zum „Tag der Schiene“ bei NRS bestens aufgehoben. Zu sehen gibt es unter anderem historische und moderne Loks verschiedener Eisenbahnunternehmen, 2-Wege-Unimogs (robuste Geländefahrzeuge mit hoher Leistung) und einen Güterwagen aus ungewöhnlicher Perspektive, nämlich von unten. Der Clou: Im Güterwagen selbst ist eine Modelleisenbahn aufgebaut. Experten von NRS und anderen beteiligen Bahnunternehmen freuen sich darauf, alle Fragen zu ihrem Arbeitsalltag und ihren Geräten zu beantworten und mit eingefleischten Eisenbahnfans zu fachsimpeln.<br> &nbsp;<br> „Wir wollen Werbung machen für unsere Branche“, erklärt NRS-Eisenbahnbetriebsleiter Thomas Toschka. „Unsere Berufsfelder sind bei vielen noch unbekannt, das wollen wir ändern. Zum Tag der Schiene freuen wir uns auf alle Gäste, die unsere Leidenschaft für die Schiene teilen. Übrigens bilden wir auch aus!“<br> &nbsp;<br> Ein Highlight der Veranstaltung: stündliche Fahrten mit einem historischen, dieselbetriebenen MAN-Triebwagen (Baujahr 1960) zwischen dem Lübecker Hauptbahnhof und dem Festgelände.</p>
<h2>Der Fahrplan</h2>
<p>Lübeck Hauptbahnhof -&gt; Festgelände NRS<br> um 10:25, 11:25, 12:25, 15:25 und 16:25 Uhr<br> &nbsp;<br> Festgelände NRS -&gt; Lübeck Hauptbahnhof<br> um 11:10, 12:10, 15:10, 16:10 und 17:10 Uhr<br> &nbsp;<br> Zwischendurch wird es auch wieder kleine Rundtouren geben. Vor Ort erwarten die Besucherinnen und Besucher neben einer Ausstellung historischer Bilder („Einst und Jetzt“) und Eisenbahnfilmen auch ein kulinarisches Angebot.<br> &nbsp;<br> Die kleinen Gäste dürfen sich auf eine Fahrt mit der Mini-Eisenbahn und auf eine Hüpfburg freuen. Von 10 bis 17 Uhr hat das Festgelände geöffnet. Also auf zum Werftquartier! Parkplätze sind vor Ort vorhanden.<br> &nbsp;</p>
<p class="Base-p--small">Die&nbsp;Nordic Rail Service GmbH&nbsp;ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der LHG Service-Gesellschaft mbH. Als Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU)&nbsp;mit mehreren Diesel- und Elektro-/Hybrid-Lokomotiven bietet es lokale, regionale und nationale Verkehrsleistungen auf der Schiene an. NRS betreibt in der Hansestadt Lübeck eine&nbsp;Instandhaltungswerkstatt für Güterwagen.<br> <br> Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist Deutschlands größte RoRo-Hafenbetreiberin an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist eine zuverlässige Partnerin der Papier- und Automobilindustrie.<br> &nbsp;</p>
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                        <pubDate>
                            Wed, 17 Jul 2024 15:21:27 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Beziehung der lettischen und deutschen Transport- und Logistikwirtschaft weiter intensiviert</title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/beziehung-der-lettischen-und-deutschen-transport-und-logistikwirtschaft-weiter-intensiviert/
                            
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                        <description>Delegation aus Lübeck und Hamburg besuchte Riga. Memorandum of Cooperation zwischen Lübeck und Liepaja unterzeichnet.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Eine knapp 30-köpfige Delegation, angeführt von Pia Steinrücke, Senatorin für Wirtschaft und Soziales der Hansestadt Lübeck, und Niels Wiecker, Abteilungsleiter Hafen und Logistik der Behörde für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, reiste in der vergangenen Woche nach Riga. Ziel: Die über die Jahre gewachsene Partnerschaft der Akteure der Hafen-, Transport- und Logistikwirtschaft aus den beiden Regionen und Ländern weiter zu intensivieren. Den Höhepunkt der Delegationsreise bildete das Latvian-German Port Forum, das am 11. Juli auf Einladung des lettischen Verkehrsministers Kaspars Briškens stattfand.</p>
<p>Dieses Format wurde im vergangenen Jahr auf gemeinsame Initiative der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und Hafen Hamburg Marketing (HHM) etabliert und findet in enger Zusammenarbeit mit dem lettischen Verkehrsministerium statt, das von den lettischen Häfen Riga, Ventspils und Liepaja unterstützt wird.</p>
<p>„Eine engere Zusammenarbeit mit den deutschen Häfen ist ein wichtiger Baustein für die Neuausrichtung des lettischen Transport- und Logistiksektors. Unsere Häfen blicken auf eine jahrhundertelange Zusammenarbeit zurück, die eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung darstellt“, sagte Transportminister Kaspars Briškens. „Ich freue mich, dass ein gegenseitiges Interesse am Ausbau der Zusammenarbeit besteht und dass die Wirtschaft den Dialog jetzt mit unserem Treffen in Riga fortsetzt."</p>
<p>Briškens zeigte fünf Prioritäten auf, die zur Neuausrichtung des lettischen Verkehrs- und Logistiksektors weg von der russischen Fracht beitragen sollen: Gemeinsam aufgebaute Ladungsströme und Investitionen, verstärkte lettische Exporte und Ausbau der Binnenverkehre, ein Vorantreiben der industriellen Entwicklung in den Häfen und ihren Sonderwirtschaftszonen sowie forcierte Projekte für erneuerbare Energien – und nicht zuletzt die Schaffung einer neuen militärischen Mobilität an der Nato-Ostflanke.</p>
<p>LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens betonte in seiner Keynote: „Unsere Verkehre mit Lettland haben sich hervorragend entwickelt. Das ist für die LHG umso erfreulicher, da die Verkehre mit Russland seit Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges weggebrochen sind.“ So hätten sich die wöchentlichen Abfahrten zwischen Lübeck und dem lettischen Hafen Liepaja zwischen 2016 und heute von drei auf sechs verdoppelt. Lettland habe sich innerhalb weniger Jahre zu einer zentralen Logistik-Drehscheibe der Ostsee entwickelt: „Der Anteil der Logistik an der gesamten Wirtschaftsleistung in Lettland liegt bei rund zehn Prozent; EU-weit beträgt dieser Wert nur rund fünf Prozent“, erklärte Jürgens. Das zeigt die große Bedeutung Lettlands für den Hafenstandort Lübeck und damit auch die LHG.“</p>
<p>Senatorin Pia Steinrücke sieht „ein großes Potenzial in der Vertiefung der Zusammenarbeit, das wollen beide Seiten gerne nutzen. Für mich ist es wichtig, dass beide Seiten voneinander lernen. Ich fand es sehr beeindruckend, dass die lettische Wirtschaft so interessiert und präsent ist.“ Das zeige, welche Bedeutung diese Kooperation für das Land hat und wie wichtig diese Zusammenarbeit für die Menschen hier ist. Ihr Fazit: „Wir müssen noch enger zusammenrücken und ein starkes Signal zur Stärkung der Partnerschaft mit Lettland setzen. Darüber werden wir jetzt in Lübeck beraten.“</p>
<p>Für Marina Basso Michael, Regionaldirektorin Europa bei HHM, diente die Veranstaltung „als hervorragende Plattform, um die bestehenden Beziehungen zwischen lettischen und deutschen Akteuren in der Hafenindustrie zu stärken und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erkunden, die sich aus der dynamischen deutsch-lettischen Handelspartnerschaft ergeben.“ Darüber hinaus habe die Delegationsreise Gelegenheit geboten, sich unter den Expertinnen und Experten zu Themen wie Digitalisierung, Umweltschutz, Hinterlandverkehre und Energielogistik auszutauschen. „Dabei stehen die deutsche und lettische maritime Wirtschaft vor ähnlichen Herausforderungen, bei denen Lösungen zwischen Profitabilität, dem Erfüllen von Vorschriften und der Berücksichtigung von Zukunftstrends gefunden werden müssen. Es ist daher unbestritten, dass die seit der Zeit der Hanse verbundenen Partner weiterhin eng kooperieren müssen, um Europa gemeinsam modern, resilient und prosperierend zu gestalten“, so Basso Michael.</p>
<p>Im abschließend von der Liepāja Special Economic Zone Authority, der LHG und der Hansestadt Lübeck unterzeichneten Memorandum of Cooperation verpflichten sich die Partner, die Verbindungen zwischen Lübeck und Lettland weiter auszubauen und gleichzeitig ökologisch nachhaltiger zu gestalten. Dazu arbeiten die Lübecker Partner an der Entwicklung eines „Grünen Schifffahrtskorridors“. Damit verbunden ist eine Vielzahl von konkret definierten Einzelvorhaben.</p>
<p>Der Außenhandel zwischen Deutschland und Lettland hatte 2023 nach aktuellen Daten ein Volumen von 1,71 Mio. Tonnen. Der Containerverkehr zwischen Lettland und Hamburg erreichte im gleichen Jahr rund 63.000 TEU. Zudem betreibt Stena Line seit geraumer Zeit eine Fährverbindung zwischen den Häfen von Lübeck und Liepaja. Eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte Lettlands ist die sogenannte „Rail Baltica“, welche die Baltischen Staaten mittels Normalspurbreite in das europäische Eisenbahnsystem integriert und Bahnverkehre ab 2030 deutlich vereinfachen soll.</p>
<p>Die Beziehungen zwischen den Akteuren der deutschen und der lettischen Logistikwirtschaft konnten in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich intensiviert werden. Hierzu trugen beiderseitige Besuche, die Institutionalisierung des German-Latvian Port Forums, aber auch EU-geförderte Projekte bei. So leitet Hafen Hamburg Marketing seit 2023 das Projekt „Blue Supply Chains“, an dem auch die lettischen Partner beteiligt sind.</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-21</guid>
                        <pubDate>
                            Thu, 11 Jul 2024 09:46:12 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Lübecker Delegationsreise nach Lettland</title>
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                                https://www.lhg.com/portraet/newsroom/news/nachricht/luebecker-delegationsreise-nach-lettland/
                            
                        </link>
                        <description>Lettisch-Deutsches Hafenforum tagt diesmal in Riga</description>
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                                <p>Am 10. Juli startet eine Delegationsreise zum Lettisch-Deutschen Hafenforum 2024 in Riga. Die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen mit ihrem Besuch die Zusammenarbeit zwischen den Häfen des baltischen Staates, insbesondere mit Lübeck und Hamburg, vertiefen. So verbindet bereits seit vielen Jahren die Hafenstädte Lübeck und Liepāja eine enge Partnerschaft.</p>
<p>Angeführt wird die Delegation von Lübecks Senatorin für Wirtschaft und Soziales, Pia Steinrücke. Es begleiten sie die Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), Sebastian Jürgens und Ortwin Harms, sowie Niels Wiecker, Abteilungsleiter Hafen und Logistik in der Behörde für Wirtschaft und Innovation der Stadt Hamburg. Hinzu kommen unter anderem Abgesandte von Hafen Hamburg Marketing (HHM), der Wirtschaftsförderung Lübeck, der Hamburg Port Authority (HPA), der IHK zu Lübeck sowie der Unternehmen Stena Line, TT-Line und European Cargo Logistics (ECL).</p>
<p>„Ziel ist es, die gegenseitigen Beziehungen auszubauen und neue, nachhaltige Logistikverbindungen zu entwickeln“, kündigte im Vorfeld Bürgermeister Jan Lindenau an, der seine Teilnahme kurzfristig absagen musste. „Lübeck präsentiert sich als wichtigster und verlässlicher Partner für den Handel und die Warenströme zwischen Deutschland und Lettland. Die Infrastruktur-Entwicklung wollen wir gemeinsam mit den Häfen in Riga und Liepāja vorantreiben und zusammen Maßnahmen für eine weitere CO<sub>2</sub>-Reduzierung in den Logistikketten projektieren.“</p>
<p>LHG-Geschäftsführer Jürgens ergänzt: „Unsere Verkehre mit Lettland haben sich hervorragend entwickelt. Das ist für die LHG umso erfreulicher, da die Verkehre mit Russland seit Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges weggebrochen sind.“ Lettland sei zu einer zentralen Logistik-Drehscheibe der Ostsee geworden: „Der Anteil der Logistik an der gesamten Wirtschaftsleistung in Lettland liegt bei rund zehn Prozent; EU-weit beträgt dieser Wert nur rund fünf Prozent. Das zeigt die große Bedeutung Lettlands für den Hafenstandort Lübeck und damit auch die LHG.“</p>
<p>Mit dem Besuch in Riga setze man das Hafenforum fort, das erstmals im vergangenen Jahr in Lübeck unter Beteiligung des damaligen lettischen Staatspräsidenten Egils Levits stattgefunden habe.</p>
<p>Auf der Tagesordnung der dreitägigen Reise stehen Gespräche mit hochkarätigen Politikern und Wirtschaftsvertretern, beispielsweise über Umweltschutz und Infrastrukturentwicklung im Verkehr zwischen beiden Ländern.</p>
<p>Der lettische Transportminister Kaspars Briškens wird die Delegation empfangen und auch an der Podiumsdiskussion auf dem Lettisch-Deutschen Hafenforum am zweiten Tag des Delegationsbesuchs teilnehmen. Vorgesehen ist zudem ein persönlicher Austausch zwischen Wirtschaftssenatorin Pia Steinrücke und dem Rigaer Bürgermeister Vilnis Kirsis.</p>
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