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LHG legt Wert auf Frauen im Hafen


Bild: Olaf Malzahn

15.12.2017

„Frauen an die Kaikante“ – unter diesem Motto steht das Vorhaben der LHG,...

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...den Anteil der weiblichen Beschäftigten im Hafen zu erhöhen. Bereits zum 1. Oktober begann die erste Hafenumschlagarbeiterin ihre Tätigkeit bei der LHG. Heute haben drei weitere Frauen ihre Arbeitsverträge unterschrieben.

Die neuen Mitarbeiterinnen im Hafenumschlag werden ihren Dienst am 1. Januar antreten. Dann beginnt zunächst eine mehrwöchige Ausbildungsphase in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen in den Terminals der LHG, bevor sie in den Schichtdienst wechseln und damit zum Teil auch nachts auf den Anlagen eingesetzt werden. Sie stehen dann in ihrer Schicht „ihre Frau“ und erledigen dieselben Tätigkeiten wie ihre männlichen Kollegen.

Frauenförderung auf allen Ebenen des Unternehmens gehört zu einer der Kerninitiativen der LHG. Dies gilt insbesondere für Bereiche, die bislang traditionell männlichen Mitarbeitern vorbehalten waren. Die verschiedenen Initiativen des Unternehmens treffen dabei auf erkennbaren Zuspruch bei weiblichen Bewerbern. Die LHG steht in engem Kontakt mit der Lübecker Agentur für Arbeit und dem Jobcenter, die dieses Projekt unterstützen und die Auswahl geeigneter Bewerberinnen aktiv fördern.

Martina Kieckbusch, Gleichstellungsbeauftragte der LHG, kommentiert: „Die heutige Vertragsunterzeichnung beweist erneut, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir brechen alte Vorurteile auf und beweisen, dass auch die bislang von Männern dominierte Hafenarbeit durchaus attraktive Seiten für Frauen hat.“

Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG, ergänzt: „Mit diesem Projekt wollen wir vor allem einen Kulturwandel im Hafen anstoßen. Das liegt uns ganz einfach am Herzen.“

Ausbau am Skandinavienkai beginnt


v. li. Uwe Lüders (AR-Vorsitzender LHG), Bernd Saxe (Bürgermeister Lübeck, Joanna Glogau (Bausenatorin Lübeck), Sebastian Jürgens (LHG), Knut Hansen (Stora Enso Logistics)

06.12.2017

Im Rahmen einer kurzen Zeremonie fiel am 1. Dezember der Startschuss...

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...zum 2. Bauabschnitt am Skandinavienkai mit zusätzlichen Flächen für den RoRo-Umschlag und der Errichtung eines neuen Forstprodukteterminals. Gleichzeitig wurde eine langfristige Kooperationsvereinbarung zwischen Stora Enso Logistics und der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) unterzeichnet. In ihren Reden gingen Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, der CEO von Stora Enso Logistics, Knut Hansen und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens auf die Bedeutung des Bauvorhabens ein.

Dazu Bernd Saxe: „Das ist ein guter Tag für Lübeck und für den Hafen. Nach der Einigung im Tarifkonflikt ist die Freigabe zum Ausbau des Skandinavienkais ein weiteres starkes Signal in den Markt und für den Erhalt von zukunftssicheren Arbeitsplätzen.“ Knut Hansen, CEO Stora Enso stellte fest: “Unsere langjährige, stabile und gute Zusammenarbeit mit der LHG sowie das Engagement und das Bekenntnis der Hansestadt Lübeck zu diesem Projekt haben eine entscheidende Rolle dabei gespielt, Lübeck eine strategisch noch größere Rolle in der Lieferkettenstrategie von Stora Enso zuzuweisen.”

Auf dem ab kommendem Jahr zu erschließenden Gelände sollen neben Aufstell- und Verkehrsflächen eine Multifunktionshalle für Forstprodukte von 25.000 m² Größe sowie eine rd. 5.000 m² große Fährhalle errichtet werden. Mit der Fertigstellung wird für Herbst 2019 gerechnet. Für die Erdarbeiten - der Baugrund liegt auf einem Hügel - und für die Flächenbefestigung aller drei Teilflächen sind 39 Millionen Euro veranschlagt. Hierfür hat die Hansestadt Lübeck Fördermittel beim Land beantragt. Die Halleninvestition ist mit rd. 16,5 Millionen veranschlagt.

Die LHG hatte den Umschlag von Forstprodukten bislang auf ihren Anlagen in Schlutup und am Nordlandkai konzentriert. Das Unternehmen verspricht sich von einer Bündelung von RoRo-Verkehren mit Forstprodukten am Skandinavienkai erhebliche Synergieeffekte, und ermöglicht der Forstindustrie, Reedern und der verladenen Wirtschaft damit neue Entwicklungsperspektiven. Der Skandinavienkai soll nach den Überlegungen der Geschäftsführung mittelfristig zu einem trimodalen Multifunktionsterminal ausgebaut werden.

Sebastian Jürgens: „Am Skandinavienkai wird endlich wieder eine größere Investition getätigt. Mit dem Ausbau der Fläche und dem Bau der Hallen schaffen wir ein neues Angebot für unsere Kunden. Als ersten Kunden konnten wir unseren langjährigen Partner Stora Enso gewinnen. Gleichzeitig erhalten wir für unser Universalterminal Nordlandkai neuen Handlungsspielraum für neue Geschäftsfelder. Und wir wollen wachsen: Die geplanten Hallen sowie die weiteren Trailerstellplätze verschaffen uns bei der Entwicklung neuer Geschäfte am Skandinavienkai Luft nach oben, die wir dringend benötigen.“

LHG und Stora Enso vereinbaren langfristige Kooperation


v. li. Knut Hansen (Stora Enso Logistics), Bernd Saxe (Bürgermeister Lübeck), Ortwin Harms (LHG) und Sebastian Jürgens (LHG)

06.12.2017

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung...

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...zwischen Stora Enso Logistics und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat sich ein Großkunde aus dem Forstproduktebereich langfristig für den Hafen Lübeck entschieden. Der Vertrag beginnt 2019 und gilt für zunächst fünf Jahre. Damit wird Stora Enso der erste Kunde sein, der 2019 in das neu zu errichtende Forstprodukteterminal am Skandinavienkai einzieht.

Knut Hansen, CEO Stora Enso Logistics, zeigt sich erfreut: “Wir haben die LHG als zuverlässigen und professionellen Partner kennengelernt, mit dem wir in den kommenden Jahren unsere europäische Strategie ausrollen werden. Lübeck ist für uns ein wichtiges Tor nach Europa.“ Sebastian Jürgens freut sich über das damit von Stora Enso entgegengebrachte Vertrauen und ergänzt: „Dies ist ein weiterer, wichtiger Schritt zur Festigung und zum Ausbau unserer Marktposition unter den Ostseehäfen. Wir freuen uns auf die weitere langfristige Zusammenarbeit mit unserem Partner Stora Enso.“

Für Stora Enso stellt Lübeck den Hauptempfangshafen in der Ostsee dar. Seit mehr als 40 Jahren verschifft der Konzern seine Produkte über Lübeck. Über den Nordlandkai liefen letztes Jahr fast eine Million Tonnen des skandinavischen Papierproduzenten. Durch die neuen Möglichkeiten am Skandinavienkai kann weitere Ladung untergebracht werden.

Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der weiteren Entwicklung intermodaler Transportlösungen von den Produktionsstätten bis hin zum Abnehmer auf dem europäischen Festland. Stora Enso versendet schon heute über ein eigenes Liniennetz jährlich mehr als drei Millionen Tonnen Ladung über die Ostsee. Durch die neue Anlage auf dem Skandinavienkai werden Forstprodukte, die per Schiff aus Finnland ankommen, direkt auf Trailer verladen, die wiederum zeitnah auf die Schiene gesetzt werden. Dabei strebt das Unternehmen neben Effizienz und Flexibilität auch kürzere Laufzeiten und eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes an. Schon heute werden 53 Züge pro Woche von Lübeck aus auf den Weg gebracht und bieten ein ideales Netzwerk für diese Ladung.

Befreiungsschlag für die LHG – Mitarbeiter stimmen Vereinbarungen zu


06.12.2017

In einer Mitgliederversammlung der Gewerkschaft ver.di...

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...haben die Beschäftigten der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) nunmehr endgültig mehrheitlich den Vereinbarungen zur Restrukturierung zugestimmt. Damit greifen auch die Gesellschafterbeiträge der Hansestadt Lübeck. Die Vereinbarungen stehen noch unter Gremienvorbehalt. Nach jahrelangem Tarifstreit und zuletzt monatelangen Diskussionen über die Sanierung des Unternehmens kehrt nunmehr wieder Ruhe im Hafen ein. Die notwendigen Kostenentlastungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit der LHG, während die langfristige Tariflaufzeit bis 2022 dem Unternehmen größere Beweglichkeit am Markt und damit erhöhte Attraktivität für Kunden verschafft. Kein anderer Hafenbetrieb verfügt über eine derart lange Tarifbindung.

Kernpunkte der Vereinbarungen sind kurz- und mittelfristige Regelungen zur Kostenentlastung sowie zur Flexibilisierung. Der Sanierungstarifvertrag regelt vor allem festgeschriebene Lohnerhöhungen bis 2022 sowie den Verzicht auf Zulagen und Sonderzahlungen. Im Gegenzug sind während der Laufzeit betriebsbedingte Beendigungskündigungen ausgeschlossen. Darüber hinaus geht es vor allem um die Flexibilisierung der Arbeitsabläufe. Insgesamt erhält das Unternehmen durch die Vereinbarungen nunmehr Planungssicherheit und eine klare Zukunftsperspektive. Die Gesellschaft präsentiert sich am Markt wieder als zuverlässiger und leistungsstarker Partner ihrer Kunden.

Entsprechend erleichtert zeigte sich Geschäftsführer Sebastian Jürgens: „Die gemeinsamen Anstrengungen haben sich gelohnt, was sich auch in dem breiten Konsens aller Beteiligten widerspiegelt. Die LHG ist wieder auf Kurs, und wir können optimistisch nach vorne schauen. Dies ist zugleich ein starkes Signal an unsere Kunden. Ich bin zuversichtlich, dass von den Gesellschaftern nunmehr auch kurzfristig die letzten formalen Hürden genommen werden, um die Vereinbarungen umzusetzen.“

Hafenabend der Hanse-Häfen


11.10.2017

Gute Beziehungen zu baltischen Partnern bekräftigt

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(Lübeck, 06.10.2017) Zur Informationsveranstaltung „Gateway ins Baltikum“ am 5. Oktober am Travemünder Ostpreußenkai strömten wieder zahlreiche Gäste aus Logistik, Wirtschaft und Politik. Gastgeber der alljährlich stattfindenden Veranstaltung waren Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM), der Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft und die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Themen der Veranstaltung waren Hafenpolitik und das Baltikum.

Nach der Begrüßung durch HHM-Vorstand Ingo Egloff und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens folgte ein Impulsvortrag des schleswig-holsteinischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Buchholz.

Buchholz betonte in seiner Rede die Bedeutung der schleswig-holsteinischen Häfen für das Bundesland. Er bezeichnete das Zusammenspiel der Häfen, auch zwischen Hamburg und Lübeck, als „zukunftsweisend“. Es sei besonders wichtig, die Häfen zum einen in der öffentlichen Wahrnehmung voranzubringen und zum anderen die Infrastruktur im Hinterland auszubauen. Hier müsse die Landesregierung tätig werden. Der Wirtschaftsminister bezeichnete das Baltikum als Vorbild in der Digitalisierung und betonte, dass uns dies nicht ruhen lassen dürfe, sondern dass Schleswig-Holstein und auch Deutschland aktiv an der Digitalisierung arbeiten sollten. Hier würde die Landesregierung durch den Glasfaser-Ausbau in wirtschaftlich starken Regionen des Bundeslandes notwendige Rahmenbedingungen schaffen.

Im Anschluss sprach Sebastian Jürgens über die Bedeutung Lübecks als multimodaler Bündelungspunkt für Osteuropa. In Anwesenheit von Janis Lapins, Geschäftsführer der Liepāja Special Economic Zone, hob er dabei insbesondere die fruchtbare Partnerschaft der Häfen Lübeck und Liepaja und die erfreulichen Mengensteigerungen auf dieser Relation hervor. Die beiden Ostseehäfen hatten Ende 2016 eine Zusammenarbeit vereinbart. Kritisch äußerte sich Jürgens zu den fortlaufenden Sanktionen, die den Handelsbeziehungen schadeten. Ein Wandel durch Abschottung könne nach aller historischen Erfahrung auf Dauer nicht funktionieren.

Der Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft betonte die Wichtigkeit der mittleren und kleinen Unternehmen, die mit den baltischen Ländern sehr gut im Geschäft seien. In diesem Zusammenhang berichtete Thomas Nielsen von SaareYachts über das Baltikum als Wirtschaftspartner aus unternehmerischer Sicht. Abschließend trafen Buchholz, Jürgens und Nielsen in einer lebhaften Diskussionsrunde auf den Geschäftsführer der Lübecker Bruhn Spedition, Marco Lütz. In dieser kamen nicht nur das Thema „Feste Fehmarnbelt-Querung“, sondern auch das Zukunftspotenzial des Handels mit den drei baltischen Ländern zur Sprache, die trotz begrenzter Märkte wirtschaftliches Wachstum vorweisen können. Jürgens, Lütz und Nielsen betonten, dass die Politik im Blick auf die baltischen Länder die Kontakte stärken solle und somit Türen für die Wirtschaft öffnen müsse.

In dieser Hinsicht ist der Lübecker Hafen mit den östlichen Ostseeanrainern durch wöchentlich 13 Abfahrten in die Baltischen Staaten und Russland bereits gut vernetzt. Nachdem die Mengen durch die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland 2015 zunächst spürbar zurückgingen, zeichnet sich nun eine allmähliche Erholung ab. Diese ist vor allem das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit mit den regionalen Partnern. 

„So besteht die Partnerschaft mit dem Hafen Liepāja nicht nur auf dem Papier, sie wird aktiv gelebt, und beide Seiten profitieren davon – nicht nur durch das Mengenwachstum auf dieser Verbindung“, erläuterte LHG-Geschäftsführer Jürgens. Ingo Egloff, HHM-Vorstand, fügte hinzu: „Lübeck hat vielfältige Verbindungen ins Baltikum, und in Hamburg sind die drei baltischen Staaten, wenn man den Umschlag zusammen betrachtet, unter den ersten acht Handelspartnern des Hamburger Hafens zu finden.“

Auch der Hamburger Hafen kann eine signifikante Erholung der Mengen in diesem Fahrtgebiet bestätigen. Bei den Containerverkehren zwischen Hamburg und den baltischen Häfen konnte im ersten Halbjahr eine Steigerung von über 24 % verzeichnet werden. Russland ist aktuell der wichtigste Handelspartner für den Hamburger Hafen, hinter China. Im Containerverkehr zwischen Hamburg und Russland konnte im ersten Halbjahr 2017, wie auch schon in 2016, ein Zuwachs verzeichnet werden. Der Hamburger Hafen ist eine wichtige Drehscheibe für den Ostseeverkehr und Verteilerpunkt für Güter, ob über Feeder- und Binnenschiff, oder mit dem Schienenverkehr.

LHG erhält Bundesmittel für innovatives Hafenprojekt


25.09.2017

Erfolg für die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG): Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)...

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...hat dem Unternehmen Mittel aus dem Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) zugesprochen.

Gemeinsam mit der Universität zu Lübeck arbeitet die LHG als Konsortialführerin an einem Konzept für eine integrierte Buchungs- und Dispositionsplattform „RoRo-Hafen-4.0“. Ziel des Projektes ist es, den Informationsfluss entlang ganzer Transportketten zu steuern und allen Beteiligten zur Verfügung zu stellen. Mit Hilfe der Förderung kann nun eine Durchführbarkeitsstudie gestartet werden. Das Gesamtbudget für das auf 18 Monate angelegte Projekt beträgt rd. 350.000 Euro, die Förderquote liegt bei 50 %.

Die Projektidee geht dabei über den normalen Vernetzungsgedanken hinaus. Angestrebt wird eine integrierte Abbildung aller Prozesse, um der verladenden Industrie alle Informationen aus einer Hand zur Verfügung zu stellen. Diese kann die gewonnenen Daten so nutzen und verknüpfen, dass die Logistikketten einer Ware von der Produktion bis zur Ankunft der Ware beim Endabnehmer nahtlos dargestellt werden können.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens: „Wir erweitern Schritt für Schritt unser Know-how im digitalen Bereich und untermauern unseren Anspruch, Innovationsführer unter den Ostseehäfen zu sein. Ganz besonders erfreulich für uns ist hierbei die enge Partnerschaft mit der Universität Lübeck.“

Das BMVI unterstützt im Rahmen des Förderprogramms IHATEC bestimmte forschungs- und anwendungsorientierte Entwicklungsprojekte zur Entwicklung oder Anpassung innovativer Hafentechnologien. Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte zu diversen Themenbereichen. Das gesamte Fördervolumen beträgt im Zeitraum 2016-2020 rund 64 Mio. Euro.

Deutsch-Finnischer Hafentag in Lübeck


Foto: Lars-Kristian Brandt

13.09.2017

100 Jahre Republik Finnland - vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Lübeck und Finnland wird gewürdigt

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(Lübeck, 11.09.2017) Finnland feiert 2017 ein Jahrhundert Unabhängigkeit vom damaligen Russischen Reich. Der Deutsch-Finnische Hafentag in Lübeck am Donnerstag, 14. September 2017, steht daher unter dem Motto „100 Jahre Finnland“. Die Hansestadt Lübeck, die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und der Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck laden Logistiker, Reeder, Hafenvertreter, Politiker und zahlreiche Ehrengäste in die Musik- und Kongresshalle ein, um mit ihnen über die wirtschaftlichen Chancen des Ostseeraumes sowie über Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit in Gegenwart und Zukunft zu diskutieren.

 

Im Mittelpunkt des Hafentages stehen eine einführende Fachdiskussion unter der Moderation von Werner Koopmann, Leiter des Geschäftsbereichs International bei der IHK zu Lübeck, sowie der Festvortrag von Kimmo Naski, Geschäftsführer des finnischen Hafens Kotka. Themen sind unter anderem die Deutsch-Finnischen Wirtschaftsbeziehungen, die HanseBelt Region mit dem Oberzentrum Lübeck als erfolgreiche Logistikdrehscheibe, der Hafen Lübeck als Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee sowie die LHG als starker Logistikplayer mit hoher Innovationsdynamik. Führende Vertreter der finnischen Häfen Hanko, Helsinki, Kotka und Turku werden an der Veranstaltung teilnehmen. Eine begleitende Fachausstellung bietet umfassende Informationen für die Teilnehmer.

 

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, Bernd Jorkisch, Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck, und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens werden für die Veranstalter sprechen. Weitere Redner sind Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, die finnische Botschafterin in Berlin, Ritva Koukku-Ronde und der Hafenchef von HaminaKotka, Kimmo Naski. Der Generalkonsul der Russischen Föderation Ivan Khotulev sowie der Sonderbeauftragte der Parlamentarischen Versammlung der OSZE Jürgen Klimke haben ihre Teilnahme am Deutsch-Finnischen Hafentag avisiert.

 

Konsul Jorkisch freut sich über die gemeinsame Veranstaltung in der Musik- und Kongresshalle und konstatiert: „Finnland ist eine Perle im Ostseeraum, die Wirtschaft wächst und Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner“.

 

Für Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe sind Finnlands Häfen, seine Reedereien, Logistiker und Forstkonzerne seit Jahrzehnten die traditionell starken Partner des gesamten Lübecker Hafens und der hiesigen Logistikindustrie. „Darauf sind wir ein Stück stolz, und das ist auch Ausdruck der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den beiden Enden der Ostsee. Die Beziehung zu Finnland ist eine Schicksalsgemeinschaft,“ so Saxe und ergänzt „Die Entwicklung Lübecks zur führenden Verkehrsdrehscheibe ist deshalb mit der Entwicklung seiner finnischen Partner eng verbunden.“

 

Sebastian Jürgens wird in seinem Beitrag auf die Bündelungsfunktion des Hafens Lübeck für hochfrequente Seeverkehre sowie die leistungsfähigen und eng getakteten Systeme im Hinterlandverkehr der LHG eingehen, die durchgehende Transporte bis nach Oberitalien ermöglichen. Dabei werden die hohe Abwicklungsqualität sowie die Leistungsstärke allgemein anerkannt. In diesem Zusammenhang hat sich die LHG zunehmend den Ruf als Innovationsführer erworben. In dem Bereich wird es bedeutende neue Entwicklungen geben. Als Konsortialführer und -mitglied hat die LHG in hartem Wettbewerb mehrere Projekte im Innovationsförderprogramm IHATEC (Innovative Hafentechnologie) des Bundesverkehrsministeriums vorgestellt und bereits erste Zusagen erhalten.

 

Dabei konnten so prominente Partner wie das Fraunhofer Institut CML oder die Logistikschmiede der TU Berlin gewonnen werden. Ganz besonders erfreulich ist in wesentlichen Initiativen die enge Partnerschaft mit der Universität Lübeck. Die Innovationsfelder betreffen konkrete Herangehensmöglichkeiten im Rahmen der Digitalisierung sowie die Weiterentwicklung der Hafensicherheit und die Verbesserung des Informationsflusses im Hafen und im Hinterland entlang der Transportkette. Die LHG entwickelt sich damit nicht nur zum Bündelungspunkt für Ladung, sondern auch zum Bündelungspunkt für digitales Know-how.

 

Jürgens: „Die Tagung bietet eine herausragende Gelegenheit, die finnischen Hafenpartner frühzeitig in die Initiativen einzubinden und mit den finnischen Forschungsunternehmen Kontakt aufzunehmen. Damit sollte eine Initialzündung im Verhältnis zwischen den finnischen Häfen und dem Hafen Lübeck im Bereich der Innovation gelingen.“

 

 

 

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

Wirtschaftsminister zu Gast bei der LHG


27.07.2017

Der frischgebackene Landesminister Bernd Buchholz erstmalig zu Besuch im Lübecker Hafen

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(Lübeck, 27.07.2017) Nur kurz nach seiner Ernennung absolvierte heute Bernd Buchholz, neuer Landesminister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, seinen Antrittsbesuch bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Begrüßt wurde er von Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Bei der anschließenden Rundtour über den Skandinavienkai konnte sich der Minister in Anwesenheit von Hans-Wolfgang Wiese, Leiter der Lübeck Port Authority und Vertretern der Reedereien ein Bild von den Verkehren machen, die über das größte LHG-Terminal laufen. Besonders interessiert zeigte sich Buchholz an der Besichtigung der Umschlaganlage für kombinierten Verkehr, Baltic Rail Gate, über die die umfangreichen Hinterlandverkehre der LHG abgewickelt werden. Dabei nutzte der Minister die Gelegenheit, sich selbst ans Steuer einer Hafenzugmaschine zu setzen.

Buchholz erinnerte daran, dass der Lübecker Hafen nicht nur der umsatzstärkste Hafen des Landes, sondern zugleich ein wichtiger Beschäftigungsmotor in der Region sei. Er ermunterte LHG-Chef Jürgens zu weiteren Investitionen in die Infrastruktur: „Sie sind mit all den angeschlossenen Unternehmen das wichtigste Handelstor Schleswig-Holsteins in den Ostseeraum und damit ein gewichtiger Faktor für unsere Volkswirtschaft. Stellen Sie sich für den zunehmend harten Wettbewerb wetterfest auf – das Land wird Sie auf diesem Weg gern unterstützen und begleiten“, sagte Buchholz.

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe dankte dem neuen Wirtschaftsminister für die Bereitschaft des Landes, „den Lübecker Hafen auch weiterhin in seiner Entwicklung zu unterstützen. Das ist ein wichtiges Zeichen für unsere Kunden und an die Beschäftigten.“

Im Anschluss an die Besichtigung tauschten sich der Minister und Jürgens über hafeninterne Themen aus. Darüber hinaus stellte Jürgens in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) Themen wie die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen deutschen Ostseehäfen, die Fehmarnbeltquerung sowie Umweltschutzregelungen im Seeverkehr in den Mittelpunkt und lud Buchholz dazu ein, den Dialog zu den Hafenstandorten im Rahmen einer geplanten Veranstaltungsreihe des GvSH zu nutzen.

Jürgens kommentiert: „Wir freuen uns darüber, dass uns Minister Buchholz so kurz nach Beginn seiner Amtszeit besucht und Interesse für den Hafen Lübeck zeigt. Aber nicht nur der Lübecker Hafen ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, sondern die gesamte Hafenbranche in Schleswig-Holstein. Uns ist daran gelegen, das Verhältnis zur Landesregierung weiter zu intensivieren.“

Neue Zugverbindung beschert dem Lübecker Hafen Mengenzuwachs


K. E. Vögele

08.06.2017

Ruhrpott und Ostsee rücken enger zusammen

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(Lübeck, 02.06.2017) Die Weichen stehen auf Wachstum: An den Anlagen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) werden seit Kurzem zusätzliche Trailermengen abgefertigt. Bereits Anfang Mai fiel der Startschuss für eine neue Shuttlezug-Verbindung zwischen Lübeck und Herne, die von TX Logistik betrieben wird. Kooperationspartner auf dieser Relation ist die LHG-Tochter European Cargo Logistics (ECL). Basisladung bilden Güterströme, die zwischen Schweden und dem Ruhrgebiet sowie den Benelux-Ländern ausgetauscht werden. Die Kunden erhalten damit eine zuverlässige Kombination aus Seeweg und Schiene.

Die LHG stellt sich auf Mehrmengen ein, die bei jährlich 15-20.000 Trailern liegen dürften – das entspricht einem Zuwachs von gut 6 %. Der Großteil wird über den Skandinavienkai in Travemünde laufen. „Unser Hafen bietet als Bündelungspunkt eine optimale Gesamtlösung und baut mit dieser neuen Verbindung seine Stärken weiter aus“, kommentiert LHG-Chef Sebastian Jürgens. „Das ist ein höchst erfreulicher Mengenzuwachs, der uns natürlich Rückenwind verschafft und auch unser Kombiterminal beflügelt.“ Momentan fertigt Baltic Rail Gate pro Woche und Richtung sechs Züge zwischen Lübeck und Herne ab. Auch die Reedereien Finnlines und TT-Line profitieren von der neuen Schienenverbindung. Denn bislang lief die Ladung komplett über Land.

 

 

 

Tägliche Abfahrt nach Lettland


19.04.2017

LHG profitiert von Frequenzerhöhung zwischen Lübeck und Liepāja

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(Lübeck, 13.04.2017) Die Reederei Stena Line hat die Zahl ihrer Abfahrten nach Lettland aufgestockt. Fünfmal die Woche verkehren nun Schiffe zwischen dem Travemünder Skandinavienkai und Liepāja, dem Partnerhafen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Stena Line reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage auf dieser Relation. Diese findet nicht nur in LKW-Buchungen ihren Ausdruck, sondern vor allem in steigenden Mengen an großformatigen Ladungen, wie z. B. landwirtschaftlichen Maschinen.

Möglich wird die Frequenzerhöhung durch die feste Übernahme der „Stena Nordica“ in den Routenplan. Das knapp 170 m lange RoPax-Schiff, das über 1.948 Lademeter verfügt und bis zu 450 Passagiere aufnehmen kann, war in der Vergangenheit bereits auf dieser Route als „Back-up-Schiff“ zum Einsatz gekommen.

„Die Entwicklung zwischen unseren beiden Häfen ist sehr erfreulich und bestätigt unsere Strategie, auf den Ausbau der seeseitigen Verkehre in die Baltischen Staaten zu setzen“, zeigt sich LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens erfreut. Für Lettland stellt Lübeck ein Eingangstor für Ladung nach Westeuropa dar, vor allem aufgrund der hervorragenden Hinterlandanbindungen des Hafens über Schiene und Straße.

Tag der Logistik – die LHG erwartet wieder zahlreiche Besucher


Archivbild

07.04.2017

Nordlandkai und Skandinavienkai öffnen ihre Tore

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(Lübeck, 06.04.2017) Auch in diesem Jahr begrüßt die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) wieder anlässlich des länderübergreifenden „Tages der Logistik“ interessierte Besucher an ihren Anlagen. Am 27. April werden Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai und Nordlandkai angeboten, die einen guten Einblick in die Betriebsabläufe vermitteln.

So werden am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai, bei den Bustouren neben Schiffsanlegern und Baltic Rail Gate, dem Bahnterminal für den kombinierten Verkehr, auch Umschlaggeräte gezeigt, die bei Verladungen zum Einsatz kommen. Bei den Führungen über das Terminal Nordlandkai wird den Besuchern wieder Einblick in die riesigen Lagerhallen gewährt und die eine oder andere Verladung verschiedener Gutarten präsentiert.

„Obwohl wir hier schon seit einigen Jahren mit dabei sind, ist es doch immer wieder erstaunlich, wie ungebrochen das Interesse an unseren Anlagen ist. Das zeigt, wie stark die Lübecker mit ihrem Hafen verwoben sind, und das freut uns natürlich“, kommentiert LHG-Chef Sebastian Jürgens.

Anmeldungen sind bis zum 20. April auf der Seite www.tag-der-logistik.de unter Eingabe des Ortes „Lübeck“ möglich. Bundesweit stehen bisher mehr als 280 Veranstaltungen auf dem Programm, für die sich jeder Interessent kostenfrei anmelden kann. In Lübeck allerdings stellt die LHG bislang neben einem Beratungsunternehmen die einzige teilnehmende Gesellschaft dar.

Logistik ist relevant für Wirtschaft und Gesellschaft. Mit 258 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2016 und mehr als 3 Millionen Beschäftigten ist sie der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Der Tag der Logistik findet seit 2008 statt und ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL). Im Jahr 2016 besuchten 40.000 Interessierte 458 Veranstaltungen in 23 Ländern. In diesem Jahr rechnet die BVL mit ähnlichen Zahlen. Außerhalb Deutschlands gibt es am Aktionstag Events in Bahrain, Belgien, China, Finnland, Italien, Luxemburg, Österreich, Polen, der Schweiz, Tschechien, der Türkei, der Ukraine und Ungarn.

LHG-Gruppe verstärkt Präsenz in Italien


10.03.2017

(Lübeck, 10.03.2017) Seit kurzem nimmt Leo Herze die Interessen der Lübecker Spedition European Cargo Logistics (ECL) in Italien wahr, einer…

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(Lübeck, 10.03.2017) Seit kurzem nimmt Leo Herze die Interessen der Lübecker Spedition European Cargo Logistics (ECL) in Italien wahr, einer Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Schwerpunkt der Tätigkeit Herzes wird die Akquisition von Containerladung aus Italien in Richtung Russland sein. Herze ist ein ausgewiesener Logistikfachmann. Er war unter anderem als Geschäftsführer der italienischen Niederlassung von Nordwaggon sowie der Rail Cargo Italia tätig und hat das Beratungsunternehmen Log-Man International gegründet, das er bis heute als Geschäftsführer leitet.

Die vertrieblichen Aktivitäten der LHG-Gruppe im Hinterland werden damit weiter verstärkt. „In Italien sind wir schon seit längerem durch unser Engagement im Intermodalbereich tätig. Wir bekommen aus den Gesprächen mit unseren Kunden immer wieder Ansatzpunkte für Neugeschäfte, auch z. B. zwischen Italien und Russland. Leo Herze wird uns durch sein Kontakt-Netzwerk dabei helfen, Transportlösungen noch gezielter anzubieten“, erklärt Jörg Ullrich, Geschäftsführer der ECL.

Neben der Eröffnung des Büros  in St. Petersburg 2015, dem Kooperationsbeginn mit dem Hafen Liepāja im vergangenen Jahr  sowie  der Aufnahme der Zusammenarbeit mit dem Logistik-Fachmann Jaakkola in Finnland Anfang dieses Jahres ist dies ein weiterer Schritt zur Stärkung der Verkehre über Lübeck.

LHG gut gerüstet für Massengut-Umschlag


08.03.2017

Mobilbagger erstmalig im Einsatz

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Mit der Anschaffung eines massenguttauglichen Baggers kann die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) an ihren Terminals nun verstärkt im Bulk-Bereich tätig werden. Bei einem ersten Einsatz des Gerätes wurde in Kooperation mit dem Unternehmen Burmann Hafenlogistik ein Schiff gelöscht, das 5.300 t des Düngemittels Diammonphosphat aus dem litauischen Klaipėda geladen hatte. „Damit erweitern wir unsere vertrieblichen Möglichkeiten“, erklärt Ortwin Harms, LHG-Bereichsleiter Marketing und Vertrieb.

Der Sennebogen-Bagger ist für den mobilen Einsatz ausgerichtet und verfügt über einen Zweischalengreifer für Schüttgüter sowie einen Polypgreifer für Schrott. Die maximale Auslage beträgt 17 m, die maximale Tragkraft 21 to. Für die Bedienung des Baggers wurden eigens Mitarbeiter geschult, weitere Einsätze sind bereits in Sicht.

Jaakkola vertritt die LHG in Finnland


08.03.2017

Finnischer Logistik-Fachmann knüpft im Norden neue Kontakte

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Timo Jaakkola (63) vertritt seit 1. März die Interessen der Lübecker Hafen-Gesellschaft in Finnland. Der langjährig erfahrene, ausgewiesene Logistik-Fachmann wird sein umfassendes Kontaktnetz nutzen, um die Geschäftsfelder der LHG in Finnland noch bekannter zu machen und Neugeschäfte für die Lübecker Terminals anzubahnen. Jaakkola war im Laufe seiner Karriere für Unternehmen aus der Logistikbranche wie  DHL Freight, Itella und Scandfibrelogistics tätig.

Nach Eröffnung des Büros in St. Petersburg und der Kooperation mit Liepāja ist die Zusammenarbeit mit Jaakkola in Finnland ein konsequenter Schritt, die partnerschaftlichen Beziehungen zu all den Wirtschaftsräumen weiter zu intensivieren, für deren Warenaustausch der Verkehrsknotenpunkt Lübeck eine bereits gelebte oder auch denkbare Rolle spielt. „Finnland ist ein Land, zu dem wir traditionell gute Geschäftsbeziehungen pflegen. Timo Jaakkola ist ein Türöffner für uns und wird uns ganz neue Kontakte erschließen“, erklärt LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Finnland ist nach Schweden größter Verkehrsmarkt für den Lübecker Hafen. Jaakola kommentiert: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Die LHG verfügt mit ihren zahlreichen Aktivitäten über herausragende Stärken. Ich werde dabei helfen, diese in der finnischen Logistikwelt noch stärker bekanntzumachen.“ Auch der finnische Honorarkonsul in Lübeck, Bernd Jorkisch begrüßt diese Intensivierung der Aktivitäten: „Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner, bei weiter positiver Entwicklung – insofern wird der neue Repräsentant der LHG einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Verkehre über Lübeck leisten können.“

Wirtschafts- und Verkehrsminister der norddeutschen Bundesländer und NRW besuchten LHG


08.03.2017

Am 20. Februar tagten die Wirtschafts- und Verkehrsminister der fünf norddeutschen Bundesländer...

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...sowie Nordrhein-Westfalens (NRW) in Lübeck-Travemünde. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein. Unter den Teilnehmern waren neben Gastgeber Minister Reinhard Meyer u. a. Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch, Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel  sowie Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Michael Groschek.

Auf dem Programm stand neben der Tagung in der Seemannsschule auf dem Priwall auch ein Kurzbesuch am Terminal Skandinavienkai der LHG. Dabei wurde den teilnehmenden Ministern und Staatsräten Gelegenheit gegeben, sich über die LHG-Geschäfte mit besonderem Schwerpunkt auf hochfrequenten Intermodalverkehren nach NRW ein Bild zu machen. Zum Abschluss der Veranstaltung fand im LHG-Hafenhaus eine Pressekonferenz statt.

Projekt MISSION: LHG untersucht stärkere Vernetzung der maritimen Supply Chain


Bild: Christiane Schröder

26.01.2017

Neues Forschungsprojekt fördert den offenen und diskriminierungsfreien Informationsaustausch

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Übergreifende Vernetzung einzelner Verkehrsträger entlang der maritimen Transportketten, simultane Bereitstellung und Nutzung von Informationen für innovative Anwendungen und so die Warenströme optimieren: Das ist das Ziel des Projektes MISSION, das die Lübecker Hafen-Gesellschaft, das Fraunhofer Center für Maritime Logistik (CLM) und Lufthansa Industry Solu­tions jetzt als Mitglieder eines Konsortiums ins Leben gerufen hat.

(Lübeck, 25.01.2017) – Was ist die schnellste Route für meine Ware? Wann kommt der Trai­ler am Umschlagspunkt an? Gibt es Fahrplanabweichungen? Diese Fragen lassen sich an Knotenpunkten wie einem Hafen meist nicht auf einen Blick beantworten. Denn einzelne Ver­kehrsträger in der maritimen Transportkette sind häufig nicht miteinander vernetzt, die si­multane Bereitstellung und Nutzung von Informationen für innovative Anwendungen ist überwiegend nicht gegeben. Das möchte das im Herbst 2016 gegründete Konsortium unter Federführung der Lübecker Hafen-Gesellschaft mit den Partnern Lufthansa Industry Solu­tions, Fraunhofer CML, Baltic Rail Gate, European Cargo Logistics und der Universität zu Lübeck ändern.

Datenaustausch erleichtern: ein Informationssystem für alle

Das Forschungsprojekt MISSION – „Manage Information Seamlessly in Ports and Hinter­lands“ – soll den Datenaustausch entlang der Logistikketten über alle Transportakteure am Beispiel des Lübecker Hafens hinweg verbessern und so die Verkehrsflüsse und Umschlag­leistungen optimieren. Dazu werden alle beteiligten Logistiker und Spediteure an ein offenes Informationssystem angebunden, um den optimalen Warenstrom in Abhängigkeit von Zeit, Start- und Zielort aus einer Vielzahl von möglichen Transportlösungen zu evaluieren.  An­wender erhalten über das neue System ein verkehrsträgerübergreifendes Angebot für ihr Transportgut mit detaillierten Routeninformationen und einer wirtschaftlichen Abschätzung der Kosten. Das neue Informations- und Kommunikationsmanagement hilft so, den Güter- und Personentransport effizienter zu gestalten, bestehende Verkehrsinfrastrukturen besser auszulasten und damit Kosten zu sparen.

„Mit unserem Forschungsprojekt treiben wir die Digitalisierung im globalen maritimen Transportsektor voran“, sagt Tom Patrik Österreich, Bereichsleiter Informationstechnologie und Organisation der Lübecker Hafen-Gesellschaft. „Nur so lassen sich die Umschlagleistun­gen der Hafenterminals erhöhen, der Verkehrsfluss verbessern und damit die Schlüsselrolle der deutschen See- und Binnenhäfen für die gesamte deutsche Wirtschaft nachhaltig stär­ken.“

Das Konsortium hat für das Projekt MISSION bereits Fördergelder im Bereich Innovative Ha­fentechnologien (IHATEC) beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beantragt. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet das Ministerium in der ersten Jah­reshälfte 2017.