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Schlepperstationierung in Lübeck für weitere zwei Jahre gesichert


Schlepper "Arion"

23.12.2016

Ab 1. Januar erhält Lübeck einen neuen Schlepper.

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Das Lübecker Schlepper-Konsortium, bestehend aus Vertretern von Reedereien, Hafenbetrieben – darunter auch die Lübecker Hafen-Gesellschaft – und Lübeck Port Authority, hat sich für die kommenden zwei Jahre auf eine neue Vereinbarung verständigen können.

Neuer Anbieter des Dienstes ist die 1928 gegründete niederländische Schleppreederei  ISKES Towage & Salvage aus Ijmuiden, die den Schlepper „Arion“ in Lübeck stationieren wird. Die „Arion“ lief 1976 auf der Cuxhavener Mützelfeldtwerft vom Stapel. Der alte Vertrag mit dem ebenfalls niederländischen Schleppunternehmen Svitzer läuft  aus. Deren Schlepper „Simson“ wird noch bis zum Jahresende im Lübecker Hafen im Dienst bleiben.

Windkraftriesen aus Portugal


15.12.2016

Großformatige Sendungen im Vorwerker Hafen

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Am Terminal Nordlandkai der LHG wurden kürzlich insgesamt sechs Windkrafttürme des Windenergieanlagenbauers Senvion umgeschlagen. Per Küstenschiff gelangten die in jeweils vier Einzelteile zerlegten Türme von Aveiro (Portugal) aus nach Lübeck an den Nordlandkai, wo sie mit dem 100-to-Kran gelöscht und auf Tieflader umgeladen wurden. Auf der Straße ging es weiter bis nach Neuengörs, dem relativ neuen Windpark in der Nähe von Bad Segeberg. Die fertig montierten Türme haben inklusive der Flügel eine Höhe von jeweils 150 Metern.

LHG erhält Prämie für Gesundheitsmanagement


Sozialministerin Kristin Alheit (3. v.r.) neben Dirk Balk, LHG (2. v. r.) sowie weiteren Preisträgern

08.12.2016

Sozialministerin zeichnet das Unternehmen für betriebliches Eingliederungsmanagement aus

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(Lübeck, 08.12.2016) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) wurde für ein Projekt zur Wiedereingliederung von Mitarbeitern ausgezeichnet, die längere Zeit arbeitsunfähig waren. Das Projekt wurde im Rahmen des „Betrieblichen Eingliederungsmanagements“ (BEM) durchgeführt und vom Schleswig Holsteiner Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung für lobenswert befunden. Überreicht wurde die sogenannte BEM-Prämie in Höhe von 10.000 Euro am gestrigen Tag durch Sozialministerin Kristin Alheit im Rahmen der Preisverleihung in Büdelsdorf. Neben der LHG wurden vier weitere Unternehmen aus Schleswig-Holstein, die sich im Rahmen des Eingliederungsmanagements besonders engagiert haben, ausgezeichnet.

Die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter hat bei der LHG einen hohen Stellenwert. So gab es schon mehrere Projekte in dieser Richtung, zuletzt eine Aktion zur Darmkrebsvorsorge. „Es ist uns wichtig, unsere Kollegen nach überstandener Krankheit dabei zu unterstützen, in den Alltag zurückzufinden“, betont LHG- Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Durchführung gibt es jedoch keine Vorgaben. Zielgruppe sind die Beschäftigten eines Unternehmens, die in einem Zeitraum von zwölf Monaten länger als 42 Kalendertage arbeitsunfähig waren. Gemeinsam wird erarbeitet, ob und wie auch nach längerer krankheitsbedingter Abwesenheit eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben erfolgen kann. „Wir dürfen nicht vergessen, dass vor uns ein Mensch mit einer ganz persönlichen Leidensgeschichte steht. Die Betroffenen haben neben dem körperlichen oft einen enormen mentalen Leidensdruck“, so der BEM-Beauftragte der LHG, Dirk Balk, der die Auszeichnung entgegennahm.

Kooperation der Häfen Liepāja und Lübeck mit erstem Erfolg


05.12.2016

Stena Line erhöht Abfahrtsfrequenz zwischen Lettland und Lübeck

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(Lübeck, 05.12.2016) Die Zusammenarbeit der Häfen Liepāja und Lübeck trägt erste Früchte. Ab sofort stockt die Reederei Stena Line die Zahl ihrer Abfahrten nach Lettland auf, indem zwei zusätzliche Abfahrten nach Liepāja angeboten werden. Im Zuge einer Neuordnung ihrer Verkehre verbindet die Reederei Lübeck nun viermal pro Woche mit dem lettischen Hafen. Der offizielle Startschuss fiel bei der heutigen Eröffnungszeremonie in Liepāja.

Aufgrund von Reorganisation und Werftaufenthalt sind übergangsweise diverse Schiffe im Einsatz; ab Januar soll der Dienst dann mit  MS „Urd“ und MS „Gothica“ gefahren werden.

“Eine Fähre sollte wie ein Linienbus verkehren – jeden Tag. Mit vier Abfahrten auf der Verbindung Liepāja-Travemünde stärken wir unsere Anbindung an Westeuropa, und wir freuen uns schon auf tägliche Abfahrten auf dieser Route“, erklärt Janis Lapins, Geschäftsführer der „Liepāja Special Economic Zone Authority“ (LSEZ). „Diese Wünsche kann ich nur unterstützen. Diese Erhöhung bringt bereits jetzt mehr Ladung für beide Häfen“, freut sich Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG).

Anfang November hatte die LHG eine Absichtserklärung mit dem Hafen von Liepāja geschlossen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zu verstärken. Der gemeinsame Erfahrungs- und Wissensaustausch sollte vertieft, ein gemeinsames Netzwerk aufgebaut und die Abfahrtsdichte zwischen beiden Häfen erhöht werden.

2. Deutsch-Finnischer Hafentag in Lübeck-Travemünde


v. li. Bernd Jorkisch, Ritva Koukku-Ronde, Sebastian Jürgens, Reinhard Meyer; Quelle: Karl Erhard Vögele

10.11.2016

Auf Einladung des finnischen Honorarkonsuls in Lübeck, Bernd Jorkisch, und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) kamen anlässlich des 2.…

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(Lübeck, 10.11.2016) Auf Einladung des finnischen Honorarkonsuls in Lübeck, Bernd Jorkisch, und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) kamen am 9. November anlässlich des 2. Deutsch-Finnischen Hafentages im Travemünder Kreuzfahrtterminal hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen.

Der Einführung durch die Gastgeber Bernd Jorkisch und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens folgte ein Grußwort der finnischen Botschafterin Ritva Koukku-Ronde unter dem Motto „Finnland – Kompetenz im Ostseeraum“. Anschließend referierte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer zum Thema „Mare Balticum – Wirtschaft mit Tradition und Perspektive“.

Die Prosperität im Ostseeraum trage entscheidend zu Wachstum und Wandel in Nordeuropa bei. Besonders den Handelspartnern Finnland und Deutschland komme eine bedeutende Rolle zu, betonte Jorkisch, Honorarkonsul der Republik Finnland, in seiner Rede. Er berief sich auf den Geist der Hanse und rief zu mehr Gemeinsamkeit in den Ostsee-Anrainerstaaten auf. „Wir wollen innerhalb Europas nicht zurückfallen zu einem Gegeneinander, sondern die vielfältigen Chancen nutzen, die sich uns bieten“, sagte er und erinnerte an den Fall des Eisernen Vorhangs vor genau 27 Jahren, der einen ungeahnten Aufschwung in der Ostseeregion zur Folge hatte.

Auch Wirtschaftsminister Meyer ging auf die Chancen ein, die der Wirtschaftsraum Ostsee biete. Die Ostsee-Anrainer seien sehr innovativ, das im Schiffsverkehr eingesetzte Know-how sei vorbildlich für andere Regionen der Welt, betonte der Minister. Besonders in der Kooperation mit Finnland sollte Schleswig-Holstein seine Ostseekompetenz weiter ausbauen, zum Beispiel bei den erneuerbaren Energien oder mit einer Vernetzung der Gründerszenen beider Länder. Auch die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland thematisierte Meyer. Er freue sich über die positive wirtschaftliche Entwicklung im Ostseeraum nach 1989, die an die traditionellen Verbindungen der Hansezeit anknüpfe. „Heute stehen Sanktionen dazwischen“, so Meyer. „Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt miteinander reden – mit einem Blick auf die Zeit nach den Sanktionen.“

Das Ende dieser Beschränkungen sehnen auch die Unternehmen in Russland und in der Europäischen Union herbei, stellten Hanno Stöcker vom Deutsch-Russischen Wirtschaftsverbund und Sergey Nikitin, Leiter der Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Deutschland, mit Blick auf aktuelle Umfragen heraus. „In Deutschland sind rund 2.000 russische Unternehmen aktiv“, sagte Nikitin. „Das ist eine gute Ausgangsbasis.“ Ein Neuanfang der Beziehungen biete zudem Chancen zur Verbesserung. Nikitin: „Bisher stand der Handel im Vordergrund. Es fehlten aber tiefer gehende Projekte in der Zusammenarbeit. Da müssen wir hinkommen.“ Der gesunkene Kurs des Rubels biete deutschen und finnischen Investoren eine gute Grundlage für die Zukunft.

Die LHG ist bereits darauf eingestellt. Geschäftsführer Sebastian Jürgens kündigte an, dass die LHG im kommenden Jahr neben dem bereits bestehenden Büro in Russland auch in Finnland vertreten sein werde. „Nach dem ersten Hafentag vor einem Jahr habe ich viele positive Stimmen in Finnland zu unserem Format gehört. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass die Finnen den Lübecker Hafen als Tor nach Zentraleuropa sehen. Diese Bedeutung wollen wir weiter stärken“, betonte Jürgens.

Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck, begrüßte das Engagement von Ha­fenwirtschaft und Honorarkonsulat für die Ausweitung der Handelsbeziehungen im Ostsee­raum. „Lübeck ist und bleibt die Drehscheibe für den Handel und Güterumschlag zwischen Skandinavien, der Region St. Petersburg, dem Baltikum und Osteuropa. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Logistikstandort Lübeck weiter zu stärken. Eine Erkenntnis des Hafen­tages ist, dass ein großes Potenzial bei den Partnern im Ostseeraum vorhanden ist. Das wol­len wir nutzen.“

Unter den rund 120 Gästen befanden sich neben dem Generalkonsul der Russischen Föderation in Hamburg, Ivan Khotulev, vor allem Vertreter der lokal ansässigen Reedereien und Spediteure sowie der Politik. Die Veranstaltung soll aufgrund der Bedeutung der deutsch-finnischen Wirtschaftsbeziehungen für den Standort Lübeck auch künftig jährlich stattfinden, kündigten Jorkisch und Jürgens an.

LHG gewinnt Präventionspreis für Arbeitssicherheit


07.11.2016

Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) hat der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) einen der...

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...diesjährigen Präventionshauptpreise verliehen. Prämiert wurde die Idee, Trailer mit einer mobilen WLAN-Kamera auszurüsten, so dass beim Rückwärtsrangieren Hindernisse erkannt und Unfälle vermieden werden können.

Mitarbeiter der LHG hatten dazu einen Prototyp entwickelt und am Lübecker Hafenterminal Seelandkai in der Praxis erfolgreich getestet. Die mobile Kamera wird mit einem Magneten an der Rückseite von Sattelaufliegern befestigt, die rückwärts in einen Schiffsraum manövriert werden. Der Fahrer der Zugmaschine bekommt die Bilder auf einem Bildschirm  präsentiert und kann sofort reagieren, wenn Personen seine Fahrspur kreuzen.

An der Preisverleihung in München nahmen die an der Entwicklung des Prototypen beteiligten Teammitglieder der LHG teil. Bereichsleiter Stadthäfen Karsten Brüning nahm den Preis entgegen. „Der Einsatz der mobilen Kamera dient der Arbeitssicherheit im Hafenbetrieb, kann aber auch z. B. gut zur Rangierunterstützung von PKW/Wohnwagengespannen eingesetzt werden,“ kommentiert Brüning. „Ich freue mich, dass aus unseren Teams immer wieder innovative Ideen kommen, die auch umsetzbar sind.“ LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens ergänzt: „Innovationen sind unser großes Leitthema – dieses Projekt ist ein Beleg für die Stärke unserer Innovationskraft.“

Die BGHW prämiert jedes Jahr innovative Ideen und Projekte mit Vorbildcharakter in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Bei der Bewertung sind für die Jury Innovationsgrad, Übertragbarkeit auf andere Unternehmen, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend. Die LHG wurde bereits zum wiederholten Male für innovative Verbesserungen ausgezeichnet.

Binnenschiffsumschlag bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft


07.11.2016

Die zunehmende logistische Bedeutung des Elbe-Lübeck-Kanals für den Lübecker Hafen...

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...machte in jüngster Zeit ein Binnenschiffsumschlag am Skandinavienkai der Lübecker Hafen-Gesellschaft LHG) deutlich.

Per Binnenschiff wurde ein in den Niederlanden gefertigter Kessel angeliefert, der für ein Biomassekraftwerk im lettischen Salaspils bestimmt war. Der Kessel wurde mit zwei Mobilkränen von Bord des Binnenschiffs gehievt und auf einem speziellen Tieflader abgesetzt. Der Weitertransport erfolgte auf einer Fähre der Stena Line nach Liepaja. Auftraggeber für den Transport war eine auf Schwertransporte spezialisierte Tochtergesellschaft der niederländischen Wagenborg-Gruppe. 

Durch die Aufnahme des Elbe-Lübeck-Kanals in den Bundesverkehrswegeplan steigen die Chancen, in Zukunft noch häufiger Binnenschiffladungen an den Kaikanten der LHG umzuschlagen, damit die Straße zu entlasten und den Umweltschutz zu fördern.   

 

 

Häfen Lübeck und Liepāja vereinbaren Zusammenarbeit


04.11.2016

Geschäftsführer der Gesellschaften zeichnen LOI

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Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und der unter „Liepāja Special Economic Zone Authority“ (LSEZ) firmierende Hafen Liepāja in Lettland haben eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. Dazu wurde ein „Letter of Intent“ (LOI) gezeichnet. Kernpunkte der Zusammenarbeit sind ein Erfahrungs- und Wissenaustausch sowie der Aufbau eines gemeinsamen Netzwerkes.

Die beiden Geschäftsführer Janis Lapins (LSEZ) und Sebastian Jürgens (LHG) bekräftigten, sich in den relevanten Feldern gegenseitig bei der Geschäftsentwicklung zu unterstützen. Lapins kommentiert: „Zwischen unseren Häfen gibt es bereits eine stabile Trailerverbindung, darüber hinaus entwickeln wir eine gemeinsame Standardisierung. Mit unserer Kooperation haben wir natürlich auch das Ziel künftiger Mehrverkehre im Blick.“

Mit dieser Absichtserklärung treibt die LHG ihr Vorhaben weiter voran, im Schulterschluss mit den Reedereien die Verkehre in die Baltischen Staaten und nach Russland weiter auszubauen.

„Tag der russischen Logistik“


04.11.2016

Sankt Petersburger Logistikfachleute auf Lübeck-Besuch

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Auf Einladung des Vereins Lübecker Spediteure (VLS) und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) besuchte am 3. November eine Delegation aus St. Petersburg anlässlich des „Tages der russischen Logistik“ die Hansestadt. Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe begrüßte die Abgesandten bei einem Empfang im Rathaus. Neben einem Vertreter der IHK Region St. Petersburg und einem Regierungsbeauftragten gehörten auch die Hafenbetreiber Global Ports sowie die Speditionsunternehmen Arivist und Baltica Trans zu der Besuchergruppe. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besichtigten die Logistiker verschiedene Hafenanlagen der Hansestadt.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen abendlichen Empfang der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) am Travemünder Ostpreußenkai, zu der auch Vertreter von Reedereien, VLS, Zoll sowie der Hafenkapitän eingeladen waren. LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens legte in seiner Präsentation den Schwerpunkt auf das Thema „Qualität der Abwicklung“ und leitete damit eine angeregte Diskussion der Anwesenden ein.

Am Vortag hatte die Delegation an einer weiteren Veranstaltung im Rahmen des Logistiktages an der Hamburger Kühne Logistics University teilgenommen. Der „Tag der russischen Logistik“ findet jedes Jahr statt.

Fahrbahnsanierung K20 abgeschlossen


04.08.2016

Wieder freie Zufahrt zum Skandinavienkai

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Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen, die Fahrbahn zwischen der Bundesstraße B75 und dem Skandinavienkai ist komplett erneuert worden. Die Arbeiten wurden sogar knapp eine Woche vor dem avisierten Datum fertiggestellt. Nun heißt es schon seit einigen Tagen wieder "Freie Fahrt" für Brummis, PKW und Busse.

Neue Intermodal-Verbindung Lübeck – Nürnberg


Lars-Kristian Brandt

21.07.2016

Trailer und Container im Nachtsprung von der Ostsee ins Frankenland

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Seit kurzem besteht zwischen dem Kombiterminal Baltic Rail Gate im Lübecker Hafen und Nürnberg eine neue Schienenverbindung. Über Hamburg verbindet der Zug fünf Mal pro Woche und Richtung die Frankenmetropole mit der Ostsee. Vermarktet wird diese Verbindung durch die Frankfurter Kombiverkehr KG. Trailer, Container und Wechselbrücken starten jeweils gegen Mittag und erreichen ihr Ziel am nächsten Morgen. Wechselbehälter und Sattelauflieger mit Schiebeplanen (Curtainsider) müssen auf diesen Verbindungen mit Code XL kodifiziert sein.

Über Baltic Rail Gate laufen täglich Verkehre nach Hamburg, Duisburg, Karlsruhe, Köln, Ludwigshafen und Verona. Einmal wöchentlich ist das italienische Novara angebunden.

 

Baltic Rail Gate ist ein Tochterunternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und Kombiverkehr (Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr). Das Umschlagterminal für kombinierten Verkehr bedient am Lübecker Skandinavienkai pro Woche 30 Direktverbindungen zu verschiedenen Destinationen in Deutschland und Italien, die Sattelauflieger, Container und Wechselbrücken transportieren. 2015 wurden rund 98.000 Einheiten abgefertigt.

"Mein Schiff 5" vor Travemünde getauft


Foto: LHG

14.07.2016

Das jüngste Kreuzfahrtschiff der Tui Cruises bescherte Einheimischen und Gästen einen zauberhaften Abend

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Kurz nach 23 Uhr war der magische Moment gekommen. Die Taufpatin löste per Knopfdruck einen Mechanismus aus, der die obligatorische Champagnerflasche drei Meter in die Tiefe stürzen ließ und am Bug zum Zerschellen brachte.

Bevor die eigentliche Taufzeremonie begann, passierte das imposante Kreuzfahrtschiff die Nordermole und nahm Kurs auf den Skandinavienkai. Vor den Augen des fachkundigen Publikums, das aus Mitarbeitern der im Hafenhaus ansässigen Unternehmen bestand, drehte die "Mein Schiff 5" in Höhe Anleger 3. Dann verholte es mit Hilfe zweier Schlepper dichter an die Kaikante, so dass die Abendschiffe der Finnlines und TT-Line pünktlich auslaufen konnten.

Die LHG wünscht Passagieren und Besatzung allzeit gute Fahrt und dem Täufling stets mehr als eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Wir freuen uns auf ein gelegentliches Wiedersehen an unseren Kaikanten.

Lübecker Skandinavienkai in neuem Licht


Bild: Michael Imhoff

08.07.2016

Das Terminal in Travemünde wird mit LED-Lampen ausgestattet

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(Lübeck, 07.07.2016) Im Zuge der Modernisierungsarbeiten auf dem Skandinavienkai beabsichtigt die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG), die derzeit eingesetzte konventionelle Flächenbeleuchtung gegen LED-Lampen auszutauschen. Lübeck ist damit der erste deutsche Ostseehafen, der auf diese innovative Technologie umstellt. Nach Abschluss der laufenden Testphase hat nun die Lübeck Port Authority (LPA) als Eigentümerin der Infrastruktur die entsprechenden Anträge, einschließlich einer Förderung durch das Land Schleswig-Holstein, eingereicht. Der Abschluss der Arbeiten wird sich nach Übergabe des Förderbescheides bis Mitte 2017 hinziehen.

Die Umstellung auf LED wurde dadurch möglich, dass es nun Lampen gibt, die für die 33 Meter hohen Masten im Hafen geeignet sind – und damit die Anforderungen aus der Arbeitsstättenverordnung erfüllen.

Die Umrüstung kommt in ganz besonderem Maße der Umwelt zugute. LEDs haben eine wesentlich längere Lebensdauer als herkömmliche Leuchtmittel und müssen auch nicht als Sondermüll entsorgt werden, da sie kein Quecksilber enthalten. Zudem geben sie weit weniger Wärme und UV-Strahlen als konventionelle Lichtquellen ab.

Nach Abschluss der Arbeiten werden 330 Leuchten auf 63 Masten den Skandinavienkai erhellen, wobei besonderer Wert auf ein neutralweißes Licht im Gegensatz zu den häufig verwendeten kaltweißen Strahlern gelegt wurde. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG: „Der Skandinavienkai wird mit dieser Investition wieder ein Stück moderner, und gleichzeitig tun wir etwas für die Umwelt. Lübeck behält beim Thema Innovation die Nase vorn.“

Zweiter Abschnitt der Fahrbahnsanierung K20 vor dem Abschluss


01.07.2016

Dritte und letzte Bauphase wird eingeläutet

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Am Montag, dem 4. Juli wird die Teilsperrung der Travemünder Landstraße und damit die Umleitung über die Henry-Koch-Straße aufgehoben. Dann beginnt der letzte Bauabschnitt zur Sanierung der Fahrbahn zwischen der Kreisstraße 20 und dem Skandinavienkai. Hierbei wird der Verkehr einspurig per Ampelschaltung die Baustelle passieren. Diese letzte Phase wird pro Fahrtspur jeweils zwei Wochen dauern. Bei günstigen Witterungsbedingungen können die Arbeiten Anfang August zum Abschluss gebracht werden.

B75: Vollsperrung der Anschlussstelle Skandinavienkai


19.05.2016

Grundsanierung der Fahrbahn beginnt am 23. Mai

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Ab 23. Mai wird die Fahrbahn zwischen Bundesstraße B75/A226 und Terminal Skandinavienkai in drei Bauabschnitten grunderneuert. Dazu muss die Zuwegung zur Hafeneinfahrt (K20) in mehreren Abschnitten voll gesperrt werden. Mit längeren Fahrtzeiten ist zu rechnen.

Im ersten Bauabschnitt, der voraussichtlich 6 Wochen dauert, wird der Bereich zwischen der Anschlussstelle B75 und der Einmündung der alten Travemünder Landstraße in beiden Richtungen gesperrt. Fahrzeuge werden umgeleitet und folgen der Beschilderung U3.

In nordgehender Richtung wird dabei der Verkehr bereits eine Abfahrt vorher über die Ausfahrt Kücknitz geleitet, von dort über die Solmitzstraße über die alte Travemünder Landstraße. Aus dem Hafen kommend werden Fahrzeuge nach ca. 200 m nach rechts in die alte Travemünder Landstraße umgeleitet. Am Ende der Straße (T-Kreuzung) der Umleitung nach rechts folgen, an der Ampelkreuzung links und dann geradeaus bis zur Zufahrt Bundesstraße.

Im zweiten Bauabschnitt, der ca. 2 Wochen in Anspruch nimmt, kann wieder die normale Anschlussstelle genutzt werden. Hier wird der Verkehr über die Henry-Koch-Straße umgeleitet. Der dritte Bauabschnitt wird ca. 4 Wochen dauern und durch einspurige Befahrung begleitet (Ampelregelung).

Tag der Logistik im Lübecker Hafen - ein Dauerbrenner


Am Skandinavienkai wurde den begeisterten Besuchern schweres Gerät vorgeführt.

22.04.2016

Die LHG nahm als einziges Lübecker Unternehmen aktiv an dem Aktionstag teil

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Unter strahlend blauem Himmel herrschte am Donnerstag wieder großer Andrang an den Kaikanten der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG): Zum wiederholten Male wurden zum „Tag der Logistik“ zeitgleich mehrere Führungen an den Terminals der LHG angeboten, und fast alle waren ausgebucht. Insgesamt nahmen über 160 Personen die Möglichkeit wahr, einen Blick auf die operativen Abläufe im Hafen zu werfen.

Am größten Terminal der LHG, dem Skandinavienkai, zeigten sich die Teilnehmer sehr beeindruckt von der Vorführung schweren Geräts. Ein Hafenarbeiter hievte per Reachstacker vor ihren Augen einen Tankcontainer in die Luft und setzte ihn sanft auf einem Chassis ab, sein Kollege gab an einer Zugmaschine mit Schwanenhals eine Kostprobe seines Könnens, als er das Chassis wieder aufnahm. „Ich habe im Fernsehen mal einen Beitrag über den Hamburger Hafen gesehen, das war schon interessant. Aber es ist ja doch etwas ganz Anderes, mittendrin im Geschehen zu stehen“, staunte eine Teilnehmerin.

Auch an den Stadtterminals gab es viel zu sehen. Hier stand nicht nur der immer wieder eindrucksvolle Blick in Lagerhallen für Papier und Karton im Mittelpunkt, auch über Holzumschlag und die Verladung in Eisenbahnwaggons konnten sich die Besucher ein Bild machen.

Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmer interessante Details zur Bedeutung der Logistik für die deutsche Wirtschaft. Laut Bundesvereinigung Logistik (BVL), die den Aktionstag initiiert hat, sind in Deutschland fast 2,9 Millionen Menschen im Bereich Logistik beschäftigt. Damit ist dieser Sektor der drittgrößte Wirtschaftsbereich nach Automobilindustrie und Handel.

„Das ungebrochene Interesse der Lübecker freut uns natürlich sehr“, kommentierte Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG. „Und unsere Mitarbeiter erzählen immer wieder gern etwas aus ihrem Erfahrungsschatz.“

Nicht nur in Deutschland rückten am „Tag der Logistik“ am 21. April 2014 unter dem Motto „Logistik macht’s möglich“ wieder logistische Leistungen für einen Tag in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. In über 20 Ländern findet der „Supply Chain Day“ inzwischen statt. Der Aktionstag wird von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt. Der Veranstaltungskomplex fand 2008 zum ersten Mal statt, die Angebote sind für jedermann kostenfrei zugänglich.

LHG auf der TransRussia-Messe in Moskau


v. li.: Tino Klemm (HPA), Sebastian Jürgens (LHG), Bernd Saxe (Bürgermeister HL), Rolf Bösinger (Staatsrat Wirtschaft HH), Jörg Ullrich (ECL), Ingo Egloff (HHM)

22.04.2016

Anlässlich der Transrussia, die vom 19. – 22. April stattfand, hielten sich Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck...

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... und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Gesellschaft, in Moskau auf. Bei der Transrussia handelt es sich um die größte logistische Fachmesse innerhalb der Russischen Föderation.

Saxe und Jürgens nahmen parallel an Gesprächsrunden einer Hamburger Wirtschaftsdelegation teil. Neben Treffen mit dem Deutschen Botschafter und der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer waren Zusammenkünfte mit dem Transportministerium der Russischen Föderation, Vertretern des Hafens Bronka und russischen Firmenvertretern vorgesehen. Höhepunkt war ein hochkarätig besetztes Round-Table-Gespräch der Logistic Alliance Germany zur Hafenpolitik mit dem Thema „Logistic Solutions made in Germany“. Bernd Saxe erklärt: „Ich habe gerne die Gelegenheit genutzt, um auf diese Weise die Aktivitäten des Lübecker Hafens zu unterstützen. Russland ist und bleibt ein wichtiger Geschäftspartner für Lübeck“.

Auf der Messe stand Sebastian Jürgens gemeinsam mit Jörg Ullrich, Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft European Cargo Logistics (ECL) Kunden und Partnern für Gespräche zur Verfügung. ECL hatte im vergangenen Jahr zum Ausbau ihrer Verkehre mit Russland mit der „OOO ECL Rus“ eine eigene operative Beteiligungsgesellschaft in St. Petersburg gegründet und seitdem bereits einige Neugeschäfte gewonnen.

Geschäftsführer Jürgens zieht ein Fazit: „Es ist gerade jetzt wichtig, im Gespräch zu bleiben und die gegenseitigen Beziehungen zu vertiefen. Mit der Gründung unserer Gesellschaft in St. Petersburg haben wir ein Zeichen gesetzt.“

SSG macht Bruhn-Trailer fit für die Schiene


07.04.2016

Die Skandic Service Gesellschaft (SSG), eine Tochter der Lübecker Hafen-Gesellschaft, hat ein erstes Kontingent von Kühltrailern...

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...der Lübecker Spedition Bruhn so umgerüstet, dass sie künftig auch per Bahn transportiert werden können.

Seit Ende letzten Jahres ist die SSG ausschließlicher Vertriebs- und Montagepartner für das tomlift-System in Norddeutschland. Mithilfe von tomlift können auch bislang nicht kranbare Trailer auf die Schiene gebracht werden. Die SSG bietet interessierten Spediteuren dabei einen Rundum-Service. Von der kompletten Umrüstung über die Montage und technischen Abnahme bis hin zur Probeverladung am Bahnterminal Baltic Rail Gate und Änderungen in den Fahrzeugpapieren wird alles abgedeckt.

Hersteller dieses neuen Systems ist die hessische Transport Innovation GmbH. Die Umrüstung stellt eine Alternative zur kostspieligen Anschaffung eines neuen, kranbaren Trailers dar. Sie bietet Transportunternehmen somit einen guten Einstieg in den Kombinierten Verkehr, ohne dass größere Investitionen nötig sind.

Phillipp Buschendorff, Fuhrparkmanager der Spedition Bruhn zeigt sich zufrieden: „Durch diese Nachrüstung können wir Bestandstrailer zukünftig flexibler im Markt einsetzen und durch den verschleißärmeren Bahneinsatz auch länger betreiben. Verläuft die Testphase weiterhin so positiv, sind weitere Umrüstungen geplant.“ SSG-Betriebsleiter Marko Mahnke freut sich: „Mit der Bruhn-Spedition haben wir hier am Standort einen wichtigen Kunden für das neue System begeistern können. Andere werden sicherlich nachziehen.“

 

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

LHG öffnet auch 2016 ihre Tore zum „Tag der Logistik“


07.04.2016

Am 21. April werden wieder Hafenführungen angeboten

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Auch in diesem Jahr nimmt die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) wieder aktiv am bundesweiten „Tag der Logistik“ teil. Am 21. April werden Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup angeboten, die einen guten Einblick in die Betriebsabläufe vermitteln.

So werden am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai, bei den Bustouren neben Schiffsanlegern und dem Bahnterminal für den kombinierten Verkehr auch Geräte gezeigt, die bei Verladungen zum Einsatz kommen. Bei den Führungen über die Terminals Nordlandkai und Schlutup können die Besucher einen Blick in die riesigen Lagerhallen werfen und aus sicherer Distanz bei der einen oder anderen Holz- oder Papier-Verladung live dabei sein. Die Termine der einzelnen Veranstaltungen sowie weitere Details sind zu finden unter www.tag-der-logistik.de. Hier können sich Interessierte auch anmelden; eine Teilnahme ist kostenfrei.

Die Termine:

Nordlandkai und Schlutup:
09:30 - 11:00 Uhr
12:30 - 14:00 Uhr

Skandinavienkai:
10:00 - 11:00 Uhr
12:00 - 13:00 Uhr

Am Tag der Logistik gewähren Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung der Öffentlichkeit Einblicke in die Vielfalt logistischer Aufgaben. Logistik ist mehr als nur Transport, Lagerung und Umschlag. Logistik steuert Prozesse, die Menschen, Güter und Dienstleistungen weltweit in Bewegung bringen. Damit hält sie die Produktion und den Handel am Laufen. Es ist ihre Aufgabe, eine Vielzahl von Informationen rund um ein Produkt entlang der gesamten Lieferkette sinnvoll zu vernetzen.

Der Tag der Logistik findet seit 2008 statt und ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL), die von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt wird. Im letzten Jahr strömten rund 38.500 Besucher zu den 449 Veranstaltungen, um einen Blick hinter die Kulissen der Logistik zu werfen.

Wirtschaftsausschuss zu Gast bei der LHG in St. Petersburg


LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens, (2. v.li.), Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (5. v.li.), Christopher Vogt, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Schleswig-Holsteinischen Landtag (7. v.li.), Katrin Werdermann, stellvertretende Generalkonsulin des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in St. Petersburg (6. v.re.), ECL-Geschäftsführer Jörg Ullrich (ganz rechts) sowie weitere Mitglieder des Wirtschaftsausschusses des Landes Schleswig-Holstein und der Hafenwirtschaft

18.03.2016

Auf Einladung der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) besuchte der Wirtschaftsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages Mitte März St.…

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...Die Delegation wurde vom Ausschuss-Vorsitzenden Christopher Vogt MdL geleitet. An der Reise nahmen u.a. Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens, Geschäftsführer Jörg Ullrich von der European Cargo Logistics (ECL), einer Beteiligungsgesellschaft der LHG und Vertreter der Schleswig-Holstei­ni­schen Hafenwirtschaft teil.

Sebastian Jürgens benutzte die Gelegenheit, dem Ausschuss vor Ort die Strategie der LHG im Russland-Geschäft zu erläutern. Darüber hinaus führte der Ausschuss zahlreiche politische und wirtschaftliche Gespräche mit dem Deutschen Generalkonsulat, dem Komitee für Auswärtige Beziehungen der Stadtregierung, dem Gesetzgebenden Rat, der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer sowie mit deutschen Wirtschaftsvertretern. Zum Programm gehörte auch ein Besuch bei der OOO ECL Rus. Hier stellte Geschäftsführer Dmytro Grybkov die Aktivitäten dieser Ende vergangenen Jahres gegründeten Gesellschaft vor, mit der ECL ihre Aktivitäten im Russland-Geschäft wesentlich verstärkt hat. Abgerundet wurde die Reise durch Gespräche mit Hafenvertretern in den beiden Häfen Petrolesport und Bronka.

Bürgermeister Bernd Saxe zeigte sich erfreut über das Interesse des Wirtschaftsausschusses: “Gerade in politisch turbulenten Zeiten ist es mit Blick auf die Zukunft wichtig, die wirtschaftlichen und geschäftlichen Beziehungen zu Russland zu intensivieren und den Kontakt nicht abreißen zu lassen.“ Sebastian Jürgens sah es pragmatisch: „Die Abgeordneten können sich hier selbst ein Bild machen, wie der Alltag im Logistikgewerbe in Russland aussieht. Der Besuch erfolgt auch genau zum richtigen Zeitpunkt, denn inzwischen kann OOO ECL Rus erste Erfolge aufweisen.“

Russischer Besuch im Lübecker Hafen


10.03.2016

Bürgermeister Bernd Saxe und Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft GmbH (LHG)...

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Bürgermeister Bernd Saxe und Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft GmbH (LHG) empfingen kürzlich Sergey M. Nikitin, Leiter der Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Berlin. Nikitin war einer Einladung der Schiffergesellschaft gefolgt, als Ehrengast an deren 615. Jahreshauptversammlung teilzunehmen.

Jörg Ullrich, Geschäftsführer der European Cargo Logistics GmbH, einer Beteiligungsgesellschaft der LHG, führte den russischen Gast zunächst durch die Terminals der LHG. Anschließend traf man sich im Hafenhaus zu einem allgemeinen Gedankenaustausch. Hierbei kamen auch die Strategie der LHG im Russland-Geschäft zur Sprache, das kürzlich eröffnete Büro der ECL in St. Petersburg, die anstehende Reise des Wirtschaftsausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtages in der kommenden Woche nach St. Petersburg sowie der Besuch Saxes und Jürgens auf der Logistikmesse TransRussia Ende April in Moskau.

Bernd Saxe erklärt: „Ich freue mich sehr, Herrn Nikitin als einen wichtigen Repräsentanten der russischen Wirtschaft in Deutschland heute in der Hansestadt Lübeck begrüßen zu dürfen. Seit der Hansezeit unterhält Lübeck traditionell gute und freundschaftliche Beziehungen nach Russland. Aktuell gibt es wieder dreizehn aktive russische Hansestädte.“ Sebastian Jürgens ergänzt: „Es ist wichtig, dass man gerade in diesen Zeiten auf allen Ebenen im Gespräch bleibt. Russland ist und bleibt für uns ein wichtiger Markt mit großem Zukunftspotenzial.“

Nikitin fügt hinzu: „Ich bin zuversichtlich, dass sich die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen positiv weiterentwickeln werden und Lübeck in diesem Prozess eine bedeutende Rolle spielen wird."

 

 

Bild (v. li.): Jörg Ullrich (Geschäftsführer European Cargo Logistics), Bernd Saxe (Bürgermeister der Hansestadt Lübeck), Sergey M. Nikitin (Leiter der Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Berlin) und Sebastian Jürgens (Geschäftsführer Lübecker Hafen-Gesellschaft)

Skandic Service wird Servicepartner von Kässbohrer


26.01.2016

Die Skandic Service GmbH (SSG), ein Unternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), hat eine Kooperationsvereinbarung...

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...mit der Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH in Goch geschlossen. Danach wird die SSG Reparatur- und Servicearbeiten an den von Kässbohrer vertriebenen Marken durchführen.

Skandic Service ist über die LHG Service GmbH (SG) ein Unternehmen der LHG. Die Gesellschaft betreibt auf dem Skandinavienkai eine Werkstatt für Instandhaltungs- und Serviceleistungen für Zugmaschinen und Trailer. Daneben unterhält SSG auch einen mobilen Reparaturdienst für die Region Lübeck. Bei Kässbohrer handelt es sich um einen der führenden Hersteller für Semi-Trailer, Auflieger und Lkw-Aufbauten. Das Unternehmen vertreibt die Marken Kässbohrer, Talson, Hendricks und Tirsan.

Marko Mahnke, Betriebsleiter der SSG, zeigt sich zufrieden: „Diese Vereinbarung ist ein weiterer Beweis für die anerkannte Qualität unserer Werkstatt.“