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ECL und Green Cargo gehen intermodale Kooperation ein


06.11.2015

European Cargo Logistics (ECL), eine Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH, und das schwedische Bahnunternehmen Green Cargo ...

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… haben eine Kooperation im intermodalen Bereich vereinbart. Sie verknüpfen ihre intermodalen Verbindungen zu einem europäischen Netzwerk und setzen damit einen Meilenstein in der Verkehrsentwicklung beider Unternehmen.

Green Cargo ist ein führender national und international tätiger Bahnfracht-Operator, der über 40 intermodale Terminal-Standorte in Schweden und Norwegen bedient. Zusammen mit den Intermodalverbindungen von ECL innerhalb Deutschlands, von/nach Luxemburg, Frankreich, Spanien sowie Italien wird mit der Kooperation beider Unternehmen ein europaweites intermodales Netzwerk geschaffen. Unter der Prämisse, CO2-Emissionen zu reduzieren, wird es möglich sein, Trailer, Container oder Wechselbrücken auf einer Strecke bis zu 2.500 km von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

Alle in dieser Kooperation angebotenen Verbindungen können für die gesamte Strecke, inklusive der grenzüberschreitenden Anschluss- und Fährverbindungen, direkt über ECL gebucht werden.

Tobias Behncke, zuständig für Intermodal Services bei ECL: "Wir freuen uns, gemeinsam mit Green Cargo die Entwicklung intermodaler Netzwerke in Europa auf diese Weise mitzugestalten und via Lübeck zukünftig integrierte Lösungen, z.B. von Duisburg nach Stockholm, anbieten zu können."

ECL-Geschäftsführer Jörg Ullrich ergänzt: "Die Kooperation entspricht unserem strategischen Ansatz, gemeinsam mit unseren Korridorpartnern durchgehende europäische Transportangebote zu entwickeln."

Die European Cargo Logistics GmbH ist Marktführer im Bereich Papier- und Forstproduktelogistik und ist in diesem Bereich seit über 40 Jahren am Standort Lübeck aktiv. Europaweit und branchenübergreifend werden vielfältige Straßen- und Bahntransporte, Intermodalverkehre sowie Speditionsdienstleistungen angeboten. ECL ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH.

ECL mit neuer intermodaler Verbindung Lübeck – Karlsruhe


16.10.2015

European Cargo Logistics GmbH (ECL), eine Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft, hat Anfang Oktober ...

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... eine neue intermodale Verbindung zwischen Lübeck-Travemünde und Karlsruhe eröffnet. Dreimal pro Woche und Richtung wird der neue „Baden Shuttle“ zukünftig zwischen der baden-württembergischen Rheinmetropole und der Ostsee pendeln.

Der neue „Baden Shuttle“ bietet attraktive Laufzeiten mit optimal an die Bedürfnisse der Spediteure und Frachtführer angepassten Abfahrt- und Ankunftszeiten. Der Fahrplan der neuen Verbindung ist auf die Weiterleitung via Lübeck von und nach Schweden, Finnland und Russland sowie ins Baltikum abgestimmt und ermöglicht eine ideale Erreichbarkeit von Empfängern und Versendern im Nah- und Fernverkehr. Gemeinsam mit dem DUSS-Terminal in Karlsruhe und dem Baltic Rail Gate (BRG) am Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde fertigt die ECL Blockzüge mit Trailern, Containern und Wechselbrücken ab.

Der „Baden Shuttle“ ist zugleich eine Erweiterung des erfolgreichen „Rhein Neckar Shuttle“ zwischen Lübeck-Travemünde und Ludwigshafen, der ebenfalls als eigene Direktzug-Verbindung betrieben wird und weiterhin sechs Mal pro Woche läuft.

Hintergrund für die neue Verbindung  ist die sehr positive Entwicklung intermodaler Verkehre am Standort Lübeck. Die Zahlen des ersten neun Monate 2015 sprechen eine deutliche Sprache: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden bei der ECL 25 % mehr Einheiten transportiert. Damit setzt sich der Wachstumstrend fort, der sich auch in den Zahlen des vorigen Jahres zeigte: 2014 hatte ECL rund 37.000 Trailer und Container mit ihren intermodalen Zugverbindungen von der Straße auf die Schiene gebracht. Das waren mehr als doppelt so viele Einheiten wie noch im Jahr 2013.

"Wir sind stolz auf das bisher Geleistete und die weiterhin positive Entwicklung", kommentiert  Tobias Behncke, bei ECL verantwortlich für den Geschäftsbereich  Intermodale Verkehre. "Wir haben uns in einem schwierigen Markt bewährt."  Geschäftsführer Jörg Ullrich ergänzt: "Wir sind überzeugt, den eingeschlagenen Weg der nachhaltigen Hafenhinterland-Entwicklung Lübecks auch in Zukunft  weiter voranbringen und mit  neuen Verkehren – wie beispielsweise für den „Baden Shuttle“ – einen Mehrwert für alle Beteiligten schaffen zu können."

Nordlandkai: Maschinenhäuser für Windkraftanlagen umgeschlagen


15.09.2015

Am Nordlandkai hing wieder ein schweres Gerät am Haken: Insgesamt acht Maschinenhäuser für Windkraftanlagen, ...

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... sogenannte Nacellen, wurden mit Hilfe des 100-Tonnen-Schwergutkrans der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und einer mitgelieferten Traverse vom Binnenschiff an den Nordlandkai gehievt. Jede einzelne Nacelle wog 83 Tonnen.

Anschließend werden die Schwergewichte aus dem niedersächsischen Spelle vom Nordlandkai per Tieflader zum Skandinavienkai transportiert. Von dort aus treten sie mit der Reederei TT-Line ihre Reise zu einem Windpark in Südschweden an.

Der Transport wird in Kooperation mit der Fa. Bolk aus den Niederlanden und der in Lübeck ansässigen Spedition Europatrans organisiert und durchgeführt.

Nordlandkai: Neuer Holzkunde


10.09.2015

Die Entwicklung am Nordlandkai geht schrittweise voran. Ein neuer Kunde im Holzgeschäft konnte platziert werden. ...

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... Das Geschäft ist stabil angelaufen. Für die Weissenbach International GmbH werden dort zukünftig bis zu 30.000 m3 Schnittholz pro Jahr umgeschlagen.

Der Holzimporteur aus Kempten im Allgäu transportiert mit der Reederei Transfennica sowohl frisches als auch getrocknetes Schnittholz aus Russland über St. Petersburg nach Deutschland. Die LHG bietet mit Lagerhallen und Überdachungen am Nordlandkai sowie hervorragenden intermodalen Hinterlandanbindungen u. a. nach Norditalien die optimalen Voraussetzungen für die Lagerung und den Weitertransport der empfindlichen Forstprodukte.

Das Holz ist vor allem für den Absatz in Deutschland und Europa bestimmt. In Lübeck wird es zum Weitertransport auf Rungenwagen oder geschlossene Waggons und Lkw verladen. Einige Trailer werden am Terminal für den Kombinierten Verkehr, dem Baltic Rail Gate am Skandinavienkai, auf Bahn-Waggons verladen und via Schiene weitertransportiert.

Umbauarbeiten am Skandinavienkai in vollem Gange


06.07.2015

Ende Mai wurde auf dem Gelände der Lübecker Hafen-Gesellschaft mit den Umbauarbeiten am Gate Skandinavienkai begonnen. ...

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... Anstelle der bisherigen Scanning-Häuser entstehen am Südgate zwei Scanning-Hallen, die räumlich versetzt an der Einfahrt und der Ausfahrt angeordnet werden. Durch die neue Scanning-Technologie mit optimierter Kamera- und Datentechnik sowie die Neuorganisation der Zu- und Abfahrt werden die Abfertigungsprozesse nochmals deutlich verbessert.

"Bereits Anfang Juni wurden die ersten beiden alten Scan-Systeme mit Hilfe eines großen Krans demontiert und abtransportiert", berichtet Thorsten Lohse, Projektleiter IT und Organisation. "Derzeit sind die Arbeiten an den Betonfundamenten für die neuen Scanning-Hallen in vollem Gange: Für das neue Kamera-System wurde in der Planungsphase ein komplexes Leerrohrsystem gemeinsam mit dem Hersteller entwickelt, das jetzt direkt im Fundament verbaut wird." Voraussichtlich ab übernächster Woche kann dann mit dem Aufbau der neuen Hallen begonnen werden, wenig später erfolgt der Einbau der neuen Kamera-Systeme.

Das Bauprojekt wird hauptsächlich mit Betrieben und Gewerken aus der Region abgewickelt – dies ermöglicht kurzfristige Abstimmungen vor Ort und garantiert die Einhaltung des engen Zeitplans.

Während der Umbauphase kann es kurzfristig immer wieder zu Änderungen in der Verkehrsführung sowie in der Ein- und Ausfahrt kommen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte September 2015 abgeschlossen und das Gate ohne Einschränkungen vollumfänglich einsatzbereit sein.

Neues Baustoffgeschäft für den Nordlandkai


29.06.2015

Seit vergangener Woche werden im Auftrag der Firma OAM Baustoffe GmbH insgesamt rund 35.000 Tonnen Splitt ...

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... am Nordlandkai von der Bahn auf LKW umgeschlagen. Der Splitt wird im Rahmen der Sanierung des 5,5 Kilometer langen Teilstücks der Autobahn A1 zwischen Lübeck Zentrum und Kreuz Lübeck eingesetzt und dient der Herstellung der Betonfahrbahndecke.

Die sehr gute Eisenbahn-Infrastruktur im Lübecker Hafen sowie die besonderen Verlademöglichkeiten von Bahn auf LKW am Nordlandkai ermöglichen den verkehrs- und umweltschonenderen Bahn-Transport des Splitts aus einem Natursteinbruch in Sachsen-Anhalt nach Lübeck. Diese Transporte wären sonst vollständig über die Straße abgewickelt worden.

So rollen während der kommenden Wochen rund 15 Züge mit 39 Waggons in den Lübecker Hauptbahnhof ein und werden dort von der Nordic Rail Service GmbH (NRS), einer Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft, in Empfang genommen und zum Nordlandkai rangiert. Dort angekommen werden die Bahnwaggons mit einem Entladeband geleert und der Splitt in wartende LKW verladen, die schließlich das letzte, kurze Teilstück zum Mischplatz für die Betonfahrbahndecke der einbauenden Baufirma absolvieren. Jeder Zug transportiert rund 2.200 Tonnen Splitt.

Nordic Rail Service GmbH setzt zukünftig verstärkt auf Massengut


08.06.2015

Die Nordic Rail Service GmbH (NRS), ein Tochterunternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG), setzt zukünftig ...

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... verstärkt auf Massengut. Ein neues Betonwerk der Firma Schoer KG im Lübecker Hafen sowie die Schaffung geeigneter Umschlagflächen für Massengüter ermöglichten es, eine langfristige Kooperation mit der TUST Tief- und Straßenbaustoffe GmbH & Co. KG, einem Tochterunternehmen der Basalt AG, einzugehen. Die Basalt AG zählt zu den in den Bereichen Naturstein- und Asphaltmischgut führenden Baustoffherstellern in Deutschland.

Aufgrund der geplanten langfristigen Zusammenarbeit mit der TUST Tief- und Straßenbau-stoffe GmbH & Co. KG im Bereich Logistik hat NRS in eine neue Lokomotive und einen speziell für dieses Ladegut entwickelten Schüttgutwagen investiert. So sieht sich NRS gut für die Zukunft aufgestellt, gerade auch im Hinblick auf die zahlreichen, unter anderem im Norden Deutschlands geplanten Infrastrukturprojekte.

"Dies ist nur der erste Schritt in Richtung Eisenbahntransporte im Bereich Massengut", sagt NRS-Geschäftsführer Ben Thurnwald. "In Zukunft setzen wir vermehrt auf den Ausbau solcher Geschäfte." So werde auch der Standort Lübeck aufgewertet: Durch Umschlagsflächen und Gleiskapazitäten sowie den weiteren Aufbau von entsprechendem Equipment entstünden positive Synergie-Effekte, so Thurnwald und er ergänzt: "Der Lübecker Hafen hat auf diese Weise die Möglichkeit, an der gesamten Supply Chain vom Steinbruch bis zum Betonwerk auf dem LHG-Terminal Konstinkai beteiligt zu sein."

Die Nordic Rail Service GmbH wurde 2004  gegründet. Zu ihrem Dienstleistungsportfolio gehören auch Leistungen in den Bereichen Rangierdienst und Baustellenverkehre, die Betreuung von rd. 60 km Gleisen im Bereich Lübeck sowie der Betrieb einer Waggonwerkstatt.

Sehr gutes erstes Intermodal-Quartal für ECL


01.06.2015

Die European Cargo Logistics GmbH (ECL), eine Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft, blickt ...

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... auf ein sehr erfolgreiches erstes Intermodal-Quartal 2015 zurück: Rund 10.000 Einheiten wurden bei der ECL transportiert – das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Plus von 36 %.

Besonders erfolgreich war der Rhein-Neckar Shuttle (Lübeck-Ludwigshafen) mit mehr als doppelt so vielen transportierten Einheiten wie im ersten Quartal des Vorjahres. Auch der Verona Shuttle und der Ruhr Shuttle übertrafen die Erwartungen. Insgesamt konnten bei der ECL rund 5.300 Tonnen CO2-Emissionen durch die Verlagerung von Gütern von der Straße auf die Schiene eingespart werden.

Mit der positiven Entwicklung im ersten Quartal 2015 setzt sich der Wachstumstrend fort, der sich auch in den Zahlen des vorigen Jahres zeigte: 2014 hatte ECL rund 37.000 Trailer und Container mit ihren intermodalen Zugverbindungen von der Straße auf die Schiene gebracht. Das waren mehr als doppelt so viele Einheiten wie noch im Jahr 2013.

"Wir sind stolz auf das bisher Geleistete und die weiterhin positive Entwicklung", sagt Tobias Behncke, bei ECL verantwortlich für den Geschäftsbereich der intermodalen Verkehre. "Wir haben uns in einem schwierigen Markt bewährt und eine entsprechende Reputation erarbeitet. Wir sind überzeugt, über sinnvolle Kooperationen den eingeschlagenen Weg der nachhaltigen Hafenhinterland-Entwicklung Lübecks auch im Jahr 2015 weiter voranbringen können."

LHG auf der transport logistic 2015


27.04.2015

Vom 5. bis 8. Mai 2015 öffnet die Messe München wieder ihre Tore für Logistiker aus aller Welt. Die LHG ...

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... und der Lübecker Hafen sind auch in diesem Jahr wieder vor Ort und laden alle Interessierten herzlich zu einem Besuch am Lübecker Gemeinschaftsstand (Halle B3, Stand-Nr. 126) ein.

Am ersten Messetag hält Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG, auf der 8. Internationale Konferenz für maritime Logistik, der mariLOG, einen Impulsvortrag zum Thema "In der Schwefelfalle – Welche Auswirkungen die seit Anfang des Jahres geltenden, strengeren Schwefelgrenzwerte in Nord- und Ostsee auf Verkehrsströme und Preise haben". Auch bei der folgenden Diskussion sitzt er auf dem Podium (mariLOG, Forum/Halle A6, 13 bis 15 Uhr). Am Donnerstag, den 7. Mai nimmt Dr. Jürgens um 11.00 Uhr Platz auf dem Roten Sofa der DVZ (Halle B3, Stand 302).

Ebenfalls am Donnerstag – ab 14 Uhr – wird schließlich der gemeinsame Messestand der LHG und der 15 Mitaussteller, der unter dem Motto "Lübeck – More than a Port" steht, zum Treffpunkt Nummer 1: Der "Lübeck-Tag" lädt ein zum Austausch, Netzwerken und Genießen. Neben der LHG und ihren Tochtergesellschaften sind folgende Unternehmen am Lübeck-Stand beteiligt: Autocontex GmbH, Burger Ferry Agencies GmbH, dls Land und See Speditionsges. mbH, Lüders & Stange KG, NTEX AB, TraDav GmbH, KKG GmbH, Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH, SCA Logistics GmbH.

Die transport logistic ist die internationale Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management ist mit 110.000 m2, über 2.000 Ausstellern aus 63 Ländern und über 52.000 Fachbesuchern die größte Logistik-Messe weltweit.

Gemeinschaftsstand Hafen Lübeck:
Halle B3, Stand-Nr. 126

"Tag der Logistik 2015" im Lübecker Hafen wieder voller Erfolg


22.04.2015

Am vergangenen Donnerstag nahmen erneut rund 200 Besucher an den Terminal-Führungen und -Touren ...

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... anlässlich des "Tages der Logistik" im Lübecker Hafen teil. Im Zentrum standen die Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup.

Bei wunderschönem, windigem Wetter erhielten die Gäste der LHG Einblicke in die Arbeitsabläufe an den Kais und Informationen aus erster Hand rund um den Hafenbetrieb und die logistischen Prozesse. Alle Beteiligten genossen die Veranstaltungen sehr: "Die Begeisterung unserer Gäste war zu spüren, es gab jede Menge Fragen", stellt Arne Söhns, Umschlagleiter in Schlutup, fest. "Viele wollten gar nicht wieder nach Hause."

Der "Tag der Logistik" jährte sich bereits zum achten Mal. In diesem Jahr besuchten rund 38.000 Menschen die mehr als 440 Veranstaltungen. Initiiert wurde diese Veranstaltung im Jahr 2008 von der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL) und wird von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt. Ziel des internationalen Aktionstages ist es, den vielschichtigen Themenkomplex Logistik für eine breite Öffentlichkeit erlebbar zu machen.

LHG-Tarifabschlüsse unter Dach


27.03.2015

Nach Zustimmung der Gesellschafter der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) sowie der ...

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... Mitgliederversammlung von ver.di ist der Gremienvorbehalt aufgehoben. Die Tarifabschlüsse 2013 und 2014 sind damit verbindlich.

LHG-Geschäftsführer Ulfbenno Krüger, zugleich Verhandlungsführer:  "Das war ein schweres Stück Arbeit, jetzt können wir wieder konstruktiv nach vorne schauen."

Den Lübecker Hafen hautnah erleben am "Tag der Logistik 2015"


20.03.2015

Wie bereits im Vorjahr beteiligt sich die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) auch 2015 wieder ...

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... am internationalen "Tag der Logistik". Am 16. April bietet die LHG zu diesem Anlass Führungen und Bustouren an den Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup an. Hier können die Besucher Einblicke in die Arbeitsabläufe an den Kais und Informationen aus erster Hand rund um den Hafenbetrieb und die logistischen Prozesse erhalten.

Das größte Terminal im Lübecker Hafen, der Skandinavienkai, beeindruckt dabei insbesondere durch die Schiffsanleger, die Trailerstellflächen sowie das Bahnterminal – alles Stationen der geführten Tour. An den Terminals Nordlandkai und Schlutup sind die Besucher live bei einer Papierverladung dabei und können die großen Papierlagerhallen besichtigen. Anmelden können sich alle Interessierten auf der Website www.tag-der-logistik.de.

Der "Tag der Logistik" jährt sich bereits zum achten Mal. Im vergangenen Jahr besuchten 37.500 Menschen die mehr als 400 Veranstaltungen in Deutschland und 17 weiteren Ländern. Auch im Lübecker Hafen war das Interesse groß, rund 200 Besucher nahmen die Möglichkeit wahr, den Hafenumschlag aus nächster Nähe zu begutachten.

LHG-Geschäftsführer Dr. Sebastian Jürgens freut sich bereits auf den Besuchertrubel an den Kais: "Wir haben im letzten Jahr eindrucksvoll erlebt, wie groß das Interesse der Lübecker an ihrem Hafen ist. Für uns stand außer Frage, dass wir auch in diesem Frühjahr wieder unsere Pforten öffnen."

Initiiert wurde diese Veranstaltung im Jahr 2008 von der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL) und wird von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt. Ziel des internationalen Aktionstages ist es, den vielschichtigen Themenkomplex Logistik für eine breite Öffentlichkeit erlebbar zu machen.

Aufsichtsrat gibt grünes Licht


13.03.2015

Der Aufsichtsrat der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat auf seiner heutigen ordentlichen Sitzung ...

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... den Überlegungen der Geschäftsführung zur Neuausrichtung des Unternehmens grundsätzlich zugestimmt. Auf Basis der vorgelegten Szenarien hat er die Geschäftsführung ermächtigt, mit den Kunden ergebnisoffene Gespräche über die Neuausrichtung der Terminallandschaft zu führen. Nach Abschluss dieser Gespräche wird die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat einen konkreten Investitionsantrag vorlegen.

Bei allen diskutierten Szenarien wird davon ausgegangen, dass keine betriebsbedingten Kündigungen erforderlich sein werden.

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat der Tarifeinigung zugestimmt und den Gesellschaftern empfohlen, die Tarifverträge zu genehmigen.

Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Rother kommentiert: "Die Ergebnisse der Sitzung sind ein Schritt in die richtige Richtung. Der Aufsichtsrat ist sich seiner Verantwortung bewusst."

Bürgermeister Bernd Saxe, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung ergänzt: "Diese Entscheidung ist positiv für den Hafen, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns. Die Gespräche über den Zukunftspakt der LHG müssen jetzt zügig aufgenommen werden."

Geschäftsführer Sebastian Jürgens fügt an: "Wir haben jetzt das Mandat, gemeinsam mit unseren Kunden und in Abstimmung mit der Arbeitnehmerseite die notwendigen Schritte anzugehen. Ich bin überzeugt, dass wir mit Unterstützung aller Beteiligten den Hafen zukunftsfähig ausrichten können."

Skandinavienkai: Neue Technologie macht das LHG-Südgate noch schneller


12.03.2015

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) optimiert das im Januar 2007 in Betrieb genommene Südgate ...

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... am Skandinavienkai bis zum Sommer nachhaltig. Dabei führen eine neue Scanning-Technologie mit besserer Kamera- und Datentechnik sowie die Optimie-rung der Zu- und Abfahrt zu deutlich verbesserten Abfertigungsprozessen.

LHG-Vertriebschef Ortwin Harms freut sich: "Diese Maßnahmen sind nicht nur deutlich sichtbar, sondern auch ein klares Zeichen, dass wir von der LHG das Thema Kundenorientierung sehr ernst nehmen. Unsere Kunden am Skandinavienkai werden die Vorteile, insbesondere auch in der Abfertigungsgeschwindigkeit und -qualität, schnell zu schätzen wissen."

Dazu müssen die heute 22 Fahrspuren und Abfertigungscontainer zum und vom Terminal neu organisiert und zugeordnet werden. Anstelle der heutigen Scanning-Häuser entstehen zwei Scanning-Hallen, die räumlich versetzt an der Einfahrt und der Ausfahrt angeordnet werden. Damit kann die zukünftige Automatisierung der Abfertigung betrieblich abgebildet werden.

Vorbereitend für dieses Bauvorhaben werden bereits seit dem 16. Februar die Abfertigungs-container der Reedereien versetzt, denn hier werden zusätzlich eine neue Personen- sowie eine Schwergutspur mit Schranken und Zugangskontrollen errichtet. Dazu sind neue Fundamente mit allen Zu- und Ableitungen erforderlich.

"Die Planungen für die Statik der Scanning-Hallen, die Fundamente und die Leerrohranbindungen sind nahezu abgeschlossen. Auch die Detailabstimmungen mit dem Scanning-Hersteller Camco liegen voll im Plan," berichtet Christoph Adam, für das Engineering verantwortlicher Projektleiter der LHG. Nach Vorliegen der letzten noch ausstehenden Baufrei-gaben könne dann im April mit dem Bau begonnen werden, mit der Inbetriebnahme sei im Juli zu rechnen.

Dicker Brocken am Skandinavienkai


02.03.2015

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft hat ein besonders gewichtiges Gut ...

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... von der Schiene aufs Schiff gebracht: Eine 110 Tonnen schwere Gleisbaumaschine wurde auf ihrem Weg nach Bilbao am Skandinavienkai im Lübecker Hafen umgeschlagen.

Die Maschine wurde – speditionell  betreut  von DB Schenker – auf  eigener Achse von einer Lok aus Süddeutschland nach Lübeck gezogen. Um die Maschine mit Kränen bewegen zu können, musste sie von eigens angereisten Spezialmonteuren zunächst entkoppelt und in zwei Elemente zerlegt werden. Anschließend wurden die jetzt 82 und 28 Tonnen schweren Segmente  von Schwergutkränen auf je einem Mafi-Trailer wieder abgesetzt.

Eine zusätzliche Ladungssicherung  war notwendig, um das Festzurren zu ermöglichen und zu gewährleisten, dass die tonnenschweren Maschinenteile den mehrtägigen Transport über Helsinki ohne jegliche Sicherheitsgefährdung für Besatzung und Ladung überstehen. Nach fünf Tagen verließ die Gleisbaumaschine auf einem Schiff der Reederei Finnlines mit Ziel Nordspanien schließlich den Lübecker Hafen.

Tarifeinigung bei der LHG


23.02.2015

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und die Verhandlungskommission ...

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... der Gewerkschaft ver.di haben sich heute über die noch ausstehenden Tarifabschlüsse 2013 und 2014 geeinigt. Das Ergebnis der Verhandlungen steht unter Gremienvorbehalt.

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich beide Seiten im Interesse einer kontinuierlichen Entwicklung des Lübecker Hafens nunmehr auf einen Kompromiss verständigt. Beide Seiten akzeptieren eine Tariferhöhung in Höhe von 1,5% für 2013 und 1,0% für 2014.

Ulfbenno Krüger, Geschäftsführer der LHG, kommentiert: "Diese Einigung ist uns nicht leicht gefallen. Sie geht an die Belastungsgrenze, ist aber im Interesse des Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitsplätze erforderlich. Die Tariferhöhungen für 2013 und 2014 bewegen sich im Bereich der jeweiligen Inflationsraten. Beide Seiten waren sich ihrer Verantwortung bewusst. Wir werden jetzt die Zustimmung unserer Gremien anstreben."

Geschäftsführer Sebastian Jürgens ergänzt: "Mit dem Abschluss würde der Hafen ein weiteres Signal der Stabilität aussenden, um das Vertrauen der Kunden in den Standort zu stützen. Wir hoffen, unsere Gremien von dem Abschluss überzeugen zu können. Das ist ein ermutigendes Zeichen für eine positive Weiterentwicklung der Lübecker Hafen-Gesellschaft, die sich weiterhin den Herausforderungen des Strukturwandels im Papiergeschäft stellen wird."

LHG-Aufsichtsrat vor Weichenstellung


17.02.2015

Der Aufsichtsrat der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat sich auf seiner ...

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... heutigen außerordentlichen Sitzung vor dem Hintergrund der strukturellen Rückgänge im Papiergeschäft eingehend mit den Auswirkungen auf das Unternehmen befasst. Das Papiergeschäft unterliegt einem tiefgreifenden Strukturwandel, dem sich die LHG zu stellen hat. Der beschäftigungsintensive Papierumschlag gehört zu den Kernaktivitäten der LHG. Auf Dauer kann die LHG im Wettbewerb laut Geschäftsführung nur bestehen, wenn sie zuverlässig hochprofessionelle Dienstleistungen zu wettbewerbsfähigen Kosten anbieten kann. Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat deshalb über ein Konzept zur Stabilisierung des Papiergeschäfts informiert, um mittelfristig die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft zu stärken.

Das Konzept der Geschäftsführung enthält verschiedene Varianten, die u.a. Investitionen in unterschiedlicher Größenordnung, die Verdichtung von Geschäften, Kosteneinsparungen und die Umnutzung von Anlagen vorsehen. Die Machbarkeit denkbarer Alternativen soll in einem nächsten Schritt mit den Kunden diskutiert werden, bevor der Aufsichtsrat eine Grundsatzentscheidung treffen wird.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens, seit einem Jahr im Amt, ergänzt: "Wir müssen jetzt gemeinsam verantwortungsvoll und flexibel auf die Herausforderungen des Marktes reagieren und auf die Kunden weiter zugehen. Ich appelliere daher an die Vernunft aller Beteiligten, in diesen schwierigen Zeiten mit Übersicht und Augenmaß zu agieren."

Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Rother kommentiert: "Wir sind an einem Punkt angelangt, wo es um die Zukunftsfähigkeit der gesamten LHG geht. Der Aufsichtsrat befasst sich intensiv mit den Lösungsvorschlägen der Geschäftsführung. Ich bin zuversichtlich, dass sich am Ende alle ihrer Verantwortung bewusst sind."

Bürgermeister Bernd Saxe, Vorsitzender des Gesellschafterversammlung, schlägt angesichts der Herausforderungen die Aufnahme von Gesprächen über einen Zukunftspakt Hafen vor: "Es muss uns partnerschaftlich gelingen, dem Kunden Vertrauen und Zuverlässigkeit in den Hafen zu vermitteln und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der LHG zu stärken. Ich werde alle Beteiligten zeitnah an einem Tisch versammeln, um über einen Zukunftspakt LHG zu sprechen."

ECL verzeichnet intermodales Rekordjahr 2014


04.02.2015

Im Jahr 2014 hat ECL rund 37.000 Trailer und Container mit ihren intermodalen ...

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... Zugverbindungen von der Straße auf die Schiene gebracht. Das waren mehr als doppelt so viele Einheiten wie noch im Jahr zuvor. Dabei konnten alle intermodalen Verbindungen der ECL Zuwächse verzeichnen. Im 10. Jubiläumsjahr des Verona Shuttles wurden rund 20% mehr Einheiten zwischen Lübeck-Travemünde und Italien transportiert, auf dem Ruhr Shuttle von/nach Duisburg-Hohenbudberg sowie dem Rhein-Neckar Shuttle von/nach Ludwigshafen hat ECL jeweils doppelt so viele Einheiten transportiert wie noch im Jahr 2013.

Tobias Behncke, bei ECL verantwortlich für den Geschäftsbereich der intermodalen Zugverbindungen: "Die kontinuierlich gestiegene Marktakzeptanz freut uns natürlich. Wir sehen daran, dass die Gestaltung eines attraktiven, intermodalen Hinterlandes den Lübecker Hafen stärkt, und wir werden die Vorzüge des Standortes als südwestlicher Konsolidierungspunkt in der Ostsee für Verkehre mit Skandinavien, Russland und dem Baltikum weiter herausarbeiten."

ECL bietet auf ihren drei Intermodal-Verbindungen inzwischen tägliche Abfahrten in beide Richtungen an. Darüber hinaus konnte die intermodale Zugverbindung von Lübeck-Travemünde nach Duisburg-Hohenbudberg durch direkte Anschlussverbindungen bis nach Frankreich und Norditalien noch attraktiver gestaltet werden. In Verbindung mit dem Ruhr Shuttle und in Kooperation mit dem luxemburgischen Unternehmen CFL Multimodal bestehen dreimal wöchentlich Anschlussverbindungen über Bettembourg (LUX) ins französische Lyon und Le Boulou (bei Perpignon an der spanischen Grenze) sowie nach Trieste in Italien.

Ein besonderer Aspekt für die Umwelt und ein Erfolg für ECL und ihre Kunden ist der um rund 75% reduzierte CO2-Ausstoß durch diese Verkehrsverlagerung. Jörg Ullrich, Geschäftsführer der ECL: "Wir freuen uns, dass durch die Verlagerung Straße auf Schiene etwa 25.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart wurden."

Die LHG im Jahr 2014 leicht im Aufwind


27.01.2015

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat im Jahr 2014 23,3 Millionen Tonnen umgeschlagen, ...

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...was einem leichten Zuwachs von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit befindet sich die LHG erstmals seit 2010 wieder auf einem Wachstumskurs. Auch 2014 bleibt die LHG weiterhin deutlicher Marktführer unter den deutschen Ostseehäfen in den Bereichen RoRo (LKW und Trailer) sowie Forstprodukte. Insgesamt wurden im Lübecker Hafen 26,3 Millionen Tonnen bewegt.

Die Menge der an den LHG-Terminals umgeschlagenen LKW und Trailer hat mit rund 711.300 Einheiten das Vorjahr übertroffen (2013: knapp 697.500 Einheiten). Das Trailer-Segment verzeichnete einen Zuwachs von 5 Prozent. Der Papierumschlag ging marktbedingt um 2 Prozent zurück.

Die Strategie der LHG, vermehrt auf intermodale Verkehre zu setzen, hat sich im Jahr 2014 ausgezahlt: Das Baltic Rail Gate hat intermodal rund 88.200 Einheiten umgeschlagen, das entspricht einer Steigerung von 35 Prozent zum Vorjahr. Stärkste Relationen hierbei waren Duisburg mit 12 Abfahrten pro Woche sowie Ludwigshafen mit 11 Abfahrten pro Woche.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens sieht die Entwicklung positiv: "Trotz einer nicht immer einfachen Marktsituation konnten wir erfolgreich unsere führende Position im Ostseeraum verteidigen und im vergangenen Jahr in der Gesamtmenge zulegen. Wir setzen alles daran, diese Position zu halten."