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Neue Ro-Ro-Dienste der SOL Continent Line in Lübeck


12.12.2014

Bessere Verbindungen aus Nordfinnland: Seit dem 1. Dezember steuern jetzt drei statt der bisherigen zwei Schiffe den ...

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... Lübecker Hafen an. Die „Transtimber“, „Transpulp“ und „Transpaper“ sind mit der Eisklasse 1A und einer Kapazität von 2.774 Ladungsmetern ausgestattet. Die bisherige Route führte von den nordfinnischen Häfen Kemi und Oulu nach Lübeck und über Göteborg zurück, jedes Schiff lief einmal pro Woche den Lübecker Hafen an.

SOL setzt jetzt auf eine etwas andere – und erweiterte –Streckenführung: Eines der drei Schiffe pendelt ein Mal pro Woche zwischen Kemi/Oulu und Lübeck, die anderen zwei fahren auf der Relation Kemi/Oulu - Lübeck - Antwerpen, Zeebrügge, Tilbury. Somit besteht jetzt die Möglichkeit, von Nordfinnland aus über Lübeck Ladung direkt zu den Nordseehäfen zu transportieren.

Baltic Rail Gate bereits jetzt auf Vorjahresniveau


v.li.n.re. Marco Lütz, Dieter Bruhn (Spedition Bruhn), Antje Falk (Baltic Rail Gate), Gerhard Wiese (Bruhn)

02.10.2014

Am 1. Oktober wurde bei Baltic Rail Gate ein Meilenstein gesetzt: Bereits drei Monate vor Jahresende erreichte das Terminal für kombinierten Verkehr…

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...mit der Verladung eines Containers die im gesamten Jahr 2013 erzielte Umschlagmenge.

Über 65.000 Mal trat der Kran in diesem Jahr in Aktion, und einige Tausend Male mehr wird er bis Ende Dezember Trailer und Container anheben, die auf dem Schienenwege den Lübecker Hafen erreichen oder verlassen.

Ein Container der Spedition Bruhn war es, mit dem der Vorjahreswert von 65.470 Ladeeinheiten übertroffen wurde. Die  Lübecker Spedition zählt seit der ersten Stunde zu den Nutzern des kombinierten Ladungsverkehrs.  In ihren blauen Containern werden vor allem Chemikalien für die Papier- und Lebensmittelindustrie transportiert. Eine der am häufigsten genutzten Verbindungen ist die Strecke nach Duisburg-Ruhrort, die von Europas größtem Intermodaloperateur Kombiverkehr angeboten wird. Geschäftsführer Marco Lütz sieht klare Vorteile in der Nutzung der Schiene, aber es muss sich rechnen: „Im Lübecker Hafen finden wir die bestechende Kombination einer Vielzahl von see- und landseitigen Abfahrten. Sie ermöglicht uns, den kombinierten Verkehr als wirtschaftliches Transportkonzept durchzusetzen.“ 

Baltic Rail Gate-Geschäftsführerin Antje Falk ist sich sicher: „Die Nachfrage nach Angeboten im kombinierten Ladungsverkehr wird weiter zunehmen. Die erfreuliche Mengensteigerung beweist, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern auf einem guten Weg sind.“  

Baltic Rail Gate ist ein Tochterunternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und Kombiverkehr (Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr).

Nordic Rail Service für Weiterbildungsoffensive ausgezeichnet


Ben Thurnwald (NRS) und Sten-Arne Saß (Wirtschaftsakademie SH)

15.09.2014

Nordic Rail Service (NRS), ein Tochterunternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), wurde kürzlich für herausragendes Engagement in der…

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Gewürdigt wurde damit unter anderem die wieder­holte innerbetriebliche Ausbildung von Schweißern, die im Unternehmen dringend ge­braucht werden. Möglich gemacht wurde die Weiterbildungsmaßnahme durch das „Förder­programm Wegebau“ des Bundes. Die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und die Agentur für Arbeit sorgen für die Koordinierung der einzelnen Maßnahmen.

„Mehrere Mitarbeiter unseres Unternehmens sind nun im Besitz des europäischen Schweiß­scheins. Auf ihre Fachkenntnisse sind wir dringend angewiesen, sie sichern unsere Wettbe­werbsfähigkeit“, freut sich NRS-Geschäftsführer Ben Thurnwald über die gelungene Qualifi­zierungsmaßnahme.

In der Wirtschaft fehlt es zunehmend an Fachkräften, auf dem Arbeitsmarkt werden Perso­nalleiter immer seltener fündig. Gleichzeitig tragen gering qualifizierte und ältere Beschäf­tigte das mit Abstand größte Arbeitsmarktrisiko. Hier setzt das Förder-Programm Wegebau an. Mitarbeiter dieser Zielgruppe werden von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt werden. „Das Programm bietet sehr gute Möglichkeiten nicht nur zur Stärkung der Unternehmen und einzelner Mitarbeiter, sondern auch des Standortes“, erklärt Sten-Arne Saß, Niederlassungsleiter der Wirtschaftsakademie in Lübeck, der die Urkunde überreichte. Dabei profitierten insbesondere nicht nur das Unterneh­men, sondern auch die Beschäftigten, die durch die Steigerung ihrer Fachkompetenz im Falle einer Arbeitslosigkeit gute Chancen auf eine Anschlussbeschäftigung haben.

NRS ist ein Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) mit eigenen Lokomotiven. Darüber hinaus ist das Unternehmen im Bereich Gleis- und Signalbau/Gleisinstandhaltung tätig und betreibt eine expandierende Waggonwerkstatt.  NRS gehört zur Unternehmensgruppe der Lübecker Hafen-Gesell­schaft (LHG).

Bild: Sten-Arne Saß überreicht die Urkunde an Ben Thurnwald, NRS (li.).

Thurnwald führt LHG-Tochterunternehmen


15.09.2014

Wachablösung bei der SG, SSG und NRS: Thurnwald übernimmt Geschäfte von Kuschinsky

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Zum 1. Oktober übernimmt Ben David Thurnwald (45) die alleinige Geschäftsführung der LHG-Tochtergesellschaften Service-Gesellschaft (SG), Skandic Service Gesellschaft (SSG) und Nordic Rail Service (NRS). Thurnwald folgt Rainer Kuschinsky, der in den Ruhestand tritt. In den vergangenen Jahren hatte Thurnwald neben Kuschinsky bereits als zweiter Geschäftsführer der SG und NRS fungiert. Seit 1995 ist er bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), seit 2008 Bereichsleiter Technik und Hafenplanung.

Die SG ist ein Servicedienstleister für die Instandhaltung von Flurförderzeugen, Anlagen und Gebäuden. NRS ist ein Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) mit eigenen Lokomotiven, darüber hinaus im Bereich Gleis- und Signalbau/Gleisinstandhaltung tätig und betreibt eine expandierende Waggonwerkstatt.

Die SSG ist eine Truck- und Trailerwerkstatt im Herzen des Lübecker Hafens und bietet neben der stationären Instandhaltung mit ihren Servicewagen auch mobile Schnellreparaturen an Zugmaschinen und Trailern in der Region an.

Rennsegler am Skandinavienkai verladen


Bild: LHG



01.08.2014

Finnische Yacht auf dem Weg zur Segel-WM macht Zwischenstation in Travemünde

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Aus Helsinki traf kürzlich ein schmuckes Segelboot am Skandinavienkai ein. Es war nicht etwa die lange Seestrecke gesegelt, sondern von der Reederei Finnlines auf einem Mafi nach Travemünde befördert worden. Hier wurde die Yacht mit ihren 5,6 Tonnen Gewicht dann mit Hilfe eines Reachstackers und eines Kranes zu Wasser gelassen. Danach wurde der 17 m lange Mast gesetzt. Ziel des nun folgenden Segeltörns ist die Kieler Förde, wo das finnische Team vom 4. Bis 9. August an der Weltmeisterschaft im Segeln, genauer gesagt an den „ORC Worlds 2014“ teilnehmen wird. Mehr als 170 Yachten werden hier in drei Klassen an den Start gehen.

Schwergewicht am Nordlandkai


Bild: Kathrin Holz

30.07.2014

63 Tonnen schwere Gleisbaumaschine wurde fürs finnische Bahnnetz fit gemacht

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Eine ungewöhnliche Verladung fand vor Kurzem wieder am Nordlandkai statt: Mit Hilfe von zwei Mobilkränen wurde eine 63 Tonnen schwere Gleisbaumaschine verladen. Auf eigener Achse, wenn auch nicht mit eigenem Antrieb, war sie vom Werk im österreichischen Linz nach Lübeck gefahren, organisiert durch die TRANSA Spedition. In ihrem Schlepptau befanden sich auf einem extra Waggon Lademittel und finnische Breitspurdrehgestelle. Denn vor der Verschiffung nach Turku musste die Maschine auf finnische Breitspur umgespurt werden. Dies bewerkstelligten drei Techniker, die die Hilfsdrehgestelle, die für das deutsche Gleis extra angebracht worden waren, wieder demontierten. Anschließend montierten sie die finnischen Drehgestelle. Die Maschine des Herstellers Plasser & Theurer wog nach der Umspurungsaktion satte fünf Tonnen mehr und konnte nun auf eine RoRo-Einheit gesetzt und somit transportbereit gemacht werden. Die Verschiffung nach Turku hat inzwischen stattgefunden.

20 Jahre Terminal Schlutup


Bild: Michael Imhoff

25.07.2014

Das Papierterminal an der Trave feiert dieses Jahr Jubiläum

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Am 6. Juni 1994 weihte die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) ihr neues Terminal für den Papierumschlag in Schlutup ein, das heute zu den modernsten Anlagen der LHG zählt. Um die Abläufe zu optimieren, waren seinerzeit die Kunden aus der schwedischen Papierindustrie maßgeblich an der Planung beteiligt. Nach anderthalbjähriger Bauzeit standen 30.000 m² Lagerfläche zur Verfügung, die im Laufe der Jahre aufgrund steigender Mengen auf 80.000 m² erweitert wurden. Hinzu kommen noch rund 20.000 m² überdachtes Freilager. Die gesamte Terminalfläche beträgt rund 260.000 m², 145 Mitarbeiter sind heute am Terminal beschäftigt.

Jörn Grage, Geschäftsführer der SCA Logistics, stellt fest: „In Schlutup haben wir den Vorteil, ein Terminal zu nutzen, das maßgeschneidert für die Belange der Papierindustrie ist. Die Mitarbeiter zeichnen sich durch ein hohes Produkt-Know-How und eine große Identifikation mit den von ihnen umgeschlagenen Gütern und deren Herstellern aus.“ SCA ist einer der weltweit führenden Qualitätsproduzenten von Papier- und Forstprodukten.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens ergänzt: „Wir freuen uns, dass es in Schlutup so deutlich gelungen ist, gemeinsam mit unseren Kunden die Abläufe optimal zu gestalten.“

Während des zwanzigjährigen Betriebes wurden über die beiden Anleger insgesamt 20 Millionen Tonnen Papier und zwei Millionen Tonnen Zellulose gelöscht und auf rund 865.000 LKW und 200.000 Waggons umgeschlagen. Ladungsschwerpunkte sind neben Papier und Forstprodukten vor allem Container und Stückgut.

Anlässlich des Jubiläums kamen Kunden und Mitarbeiter, darunter vor allem Pioniere der ersten Stunde, zu einer Feier auf der Anlage zusammen.

Starker Zuwachs im Kombinierten Verkehr


24.07.2014

Baltic Rail Gate verzeichnet hohe Steigerungsrate in den ersten sechs Monaten

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Am Terminal für Kombinierten Verkehr am Lübecker Skandinavienkai laufen die Geschäfte hervorragend. Die Baltic Rail Gate vermeldet für die ersten sechs Monate eine Steigerungsrate von 37 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Antje Falk, Geschäftsführerin Baltic Rail Gate erklärt: "Dieser beachtliche Zuwachs beruht vor allem auf den gestiegenen Abfahrtsfrequenzen der Züge an unserem Terminal." Nahezu alle Operateure am Standort haben in den letzten Monaten die Verkehrsdichte erhöht.

Intermodalverkehr hat für die Hafenkunden vor allem den Vorteil, dass die relativ bunte Ladungsmischung, die per Fähre am Kai anlandet, auf die einzelnen Züge sortiert werden kann. Eine steigende Abfahrtsfrequenz verstärkt diesen Vorteil noch.

"Ein stark frequentierter Hafen kann durch gute Hinterlandanbindungen weiter wachsen. Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) gewinnt durch den konsequenten Ausbau der Schienenverbindungen an Wettbewerbsfähigkeit," zeigt sich auch LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

An Baltic Rail Gate sind LHG und der größte deutsche Kombioperateur Kombiverkehr zu jeweils 50 % beteiligt. Im Kombinierten Verkehr oder Intermodalverkehr werden Ladeeinheiten wie Trailer, Container und Wechselbrücken auf spezielle Eisenbahnwaggons verladen und in Blockzügen zu ihren Zielorten gebracht.

Startschuss für die neue Linie nach Litauen


Bild: Christiane Schröder

16.06.2014

Erster Anlauf der "Botnia Seaways" am Skandinavienkai

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Die Linie Lübeck - Klaipéda ist am 14. Juni mit der ersten Abfahrt ab Lübeck-Travemünde gestartet. Ab sofort wird die "Botnia Seaways" der Reederei DFDS Seaways dreimal pro Woche und Richtung den Lübecker Skandinavienkai mit dem litauischen Klaipéda verbinden. An Bord werden hauptsächlich Trailer sein, aber auch LKW, Container und Projektladungen werden erwartet. Ein großer Teil der Ladeeinheiten wird im Vor- und Nachlauf auf der Schiene transportiert. Durch die Abfertigung der neuen Linie wird die "Ostachse" gestärkt: Hier bietet die Lübecker Hafen-Gesellschaft nunmehr Verbindungen in alle baltischen Staaten sowie Russland an. Der Schwerpunkt der Liniendienste liegt weiterhin auf Schweden und Finnland.

Erfolg für die LHG: Neuer Liniendienst Lübeck - Klaipėda


09.05.2014

Die dänische Reederei DFDS wird ab Juni eine neue RoRo-Verbindung zwischen Lübeck-Travemünde und dem litauischen Klaipėda aufnehmen.

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Die erste Abfahrt ab Travemünde wird am 7. Juni stattfinden. Dreimal pro Woche wird MS "Botnia Seaways" vorwiegend Trailer auf der neuen Verbindung transportieren.

Basierend auf den derzeitigen Marktbedingungen in der Ostsee hat DFDS entschieden, die Strecken zu konsolidieren. Die Anzahl der Abfahrten der DFDS zwischen Kiel und Klaipėda bleiben davon unberührt. Die Entscheidung zugunsten Lübecks fiel vor allem aufgrund der expandierenden Intermodalverbindungen des Hafens. Ein beträchtlicher Teil der Ladung wird im Vor- bzw. Nachlauf auf der Schiene transportiert werden.

Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG: "Dies ist ein schöner Tag für die LHG: Es war ein erklärtes Ziel für dieses Jahr, unsere Baltikumverkehre auszubauen. Gleichzeitig ist es eine Anerkennung unserer Intermodalkompetenz. Wir haben nun alle marktführenden Reedereien vor Ort und bieten Verkehre in sämtliche baltische Staaten sowie Russland an." Von der neuen Verbindung profitieren alle Akteure am Standort, der nachhaltig gestärkt wird.

 

Start:          6. Juni, Klaipėda – Travemünde

Schiff:         MS Botnia Seaways, 163 m, Baujahr 2000, 1900 lm

Frequenz:   3 x wöchentlich

 

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH betreibt den größten deutschen Ostseehafen. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

Hansetag - LHG öffnet wieder ihre Pforten


Bild: Michael Imhoff

09.05.2014

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) wird anlässlich des Hansetages am 23. Mai wieder Führungen an ihren Terminals anbieten.

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Zuletzt gab es diese Möglichkeit zum bundesweiten „Tag der Logistik“ am 10. April. Viele Lübecker hatten damals die Chance genutzt, einen Blick hinter die Hafenkulissen zu werfen.

Angeboten werden wieder Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup. Am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai in Travemünde, werden Schiffsanleger, Trailerstellflächen und das Bahnterminal für den kombinierten Verkehr in den Vordergrund gerückt. An den Terminals Nordlandkai und Schlutup dürfen die Besucher einen Blick in die riesigen Papier-Lagerhallen werfen und bei den Verladungen zusehen.

Programm am 23. Mai:

Nordlandkai:         12:30 Uhr und 14:30 Uhr (Bustour)
Schlutup:              09:30 Uhr und 12:30 Uhr (zu Fuß)
Skandinavienkai:  09:30 Uhr und 12:00 Uhr (Bustour)

Weitere Führungen sind momentan nicht geplant. Interessierte sollten sich also möglichst schnell anmelden. Dies ist unter Nennung des Terminals und der gewünschten Uhrzeit ab sofort möglich unter hansetag@lhg.com.

Jürgens im Vorstand der Deutsch-Finnischen Handelskammer


08.05.2014

Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), ist durch Beschluss der Jahrestagung der Deutsch-Finnischen…

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Die DFHK mit Sitz in Helsinki gehört zum weltweiten Netz der deutschen Außenhandelskammern. Sie fördert die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Finnland und bietet ihren etwa 700 Mitgliedsfirmen alle Dienstleistungen rund um die Erschließung des deutschen bzw. finnischen Marktes. Im rund 40-köpfigen Vorstand sind die maßgeblichen Repräsentanten der deutschen bzw. finnischen Wirtschaft vertreten.

Jürgens: „Ich freue mich sehr über diese Berufung. Sie wird mir die Möglichkeit geben, die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der LHG und unseren finnischen Geschäftspartnern weiter auszubauen.“ 

Großes Interesse am Tag der Logistik


14.04.2014

Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit, ein "Kaikantenkenner" zu werden.

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Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) rief, und viele kamen. Erstmals wurden zum „Tag der Logistik“ am 10. April gleich mehrere Führungen an den Terminals der LHG angeboten, und fast alle waren ausgebucht. Insgesamt nahmen 200 Menschen die Möglichkeit wahr, einen Blick auf die logistischen Abläufe im Hafen zu werfen.

Bei der ersten Bustour um 10 Uhr über den Skandinavienkai  zeigten sich die Teilnehmer sehr beeindruckt vom Geschehen an der Kaikante - obwohl aus Sicherheitsgründen absichtlich ein Zeitfenster gewählt worden war, in dem es im Hafen eher ruhig zugeht. Besonders am Terminal für kombinierten Verkehr rauschten immer wieder Zugmaschinen vorbei, die Sattelauflieger anlieferten oder abholten. Einige Teilnehmer zeigten sich gut informiert: „Das ist ein Gantry-Kran“, erklärte einer der Besucher fachmännisch seiner Begleiterin und zeigte auf einen der beiden blauen Portalkräne, der gerade für die Beladung eines Zuges nach Italien eingesetzt wurde. Er machte damit der Aufschrift auf seiner leuchtend gelben Warnweste alle Ehre, die ihn und auch alle anderen Teilnehmer als „Kaikantenkenner“ auswies.

Die LHG nahm erstmals aktiv am bundesweiten „Tag der Logistik“ teil. Angeboten wurden Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup. Am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai, standen Schiffsanleger, Trailerstellflächen und das Bahnterminal für den kombinierten Verkehr im Vordergrund. An den Terminals Nordlandkai und Schlutup durften die Besucher einen Blick in die riesigen Papier-Lagerhallen werfen und bei den anspruchsvollen Verladungen zusehen. „Die Lübecker Bevölkerung ist ungeheuer interessiert an den Abläufen in unseren Hafenteilen, und das freut uns natürlich sehr“, kommentierte Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG. „Auch die professionelle Arbeit an unseren Papierterminals Schlutup und Nordlandkai, die sonst nicht im Rampenlicht steht, wurde heute gewürdigt.“

Auszeichnung für Kreuzfahrthafen Lübeck-Travemünde


Lisa Galden (LHG, li.) und Barbara Schwartz (LTM)

14.03.2014

Miami/Lübeck. Der Kreuzfahrthafen Lübeck-Travemünde erhielt auf der Fachmesse „Cruise Shipping Miami“ (10.-13. März 2014) die Auszeichnung...

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..."Best Destination Experience 2014". Das Fachmagazin "Cruise Insight" verleiht die Auszeichnungen jährlich in fünf Kategorien. Lübeck-Travemünde wurde als einziger deutscher Hafen ausgezeichnet in der Kategorie "Highly Commended" (außerordentlich empfehlenswert). Die Bewertung bezieht sich auf die exzellenten Erfahrungen mit den vor Ort angebotenen Ausflugsprogrammen (Best Tour Experience). Grundlage für die Entscheidung ist das Ergebnis der Passagierbefragungen in der Saison 2013. 

Die Expertenjury des Fachmagazins "Cruise Insight" würdigte damit das ausgezeichnete Angebot für Kreuzfahrtpassagiere bei Landausflügen in Lübeck und Travemünde. Die Auszeichnung unterstreicht die besondere Qualität der vor Ort erbrachten Leistungen und die Bemühungen, den Gästen ein authentisches Erlebnis zu bieten. Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH und die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH, die auf der „Cruise Shipping Miami“ für Lübeck und Travemünde als Kreuzfahrtdestination warben, sehen darin eine Würdigung ihres kontinuierlichen Engagements und eine Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen.

Die LHG präsentierte sich wie in den Vorjahren zusammen mit weiteren Hafenstandorten (Hamburg, Bremerhaven u. a.) auf dem Gemeinschaftsstand „Destination Germany“ und sprach mit namhaften Kreuzfahrtveranstaltern.

Neues Gesicht im Aufsichtsrat der LHG


13.03.2014

Die Gesellschafter der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) haben mit sofortiger Wirkung Gerd Drossel (68) zum Mitglied des Aufsichtsrates der…

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In internationalen Hafen- und Logistikkreisen hat sich Drossel einen ausgezeichneten Ruf erworben.

Drossel war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2009 insgesamt 47 Jahre bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) tätig, davon elf Jahre im Vorstand. Seit dem Beginn seiner Ausbildung zum Speditionskaufmann bei der HHLA 1962 erlebte Drossel den Strukturwandel im Hamburger Hafen unmittelbar mit. Bereits 1979 übernahm er als Abteilungsleiter den Bereich „Vertrieb Container“ und wenige Jahre später zusätzlich die operative Leitung des HHLA Container Terminals Burchardkai. 1998 wurde Drossel in den Vorstand der HHLA berufen, wo er für die Bereiche Vertrieb und Intermodal verantwortlich war.

Die Wahl erfolgte auf Vorschlag der „Deutsche Asset Wealth Management“, einer der beiden Gesellschafter der LHG. AR-Vorsitzender Thomas Rother: „Wir freuen uns, dass wir mit Gerd Drossel einen ausgewiesenen Hafen-und Logistikexperten für die Mitarbeit im Aufsichtsrat gewinnen konnten. Seine umfangreichen Erfahrungen und Kontakte werden nun der LHG zugute kommen.“

Turbinentisch verladen


24.02.2014

Von Halle nach Neumünster, zu Wasser und zu Lande...

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Eine wieder mal äußerst ungewöhnliche Verladung gab es kürzlich am Nordlandkai zu bestaunen. Mit einem Binnenschiff aus Halle traf Ende Januar ein Turbinentisch am Kai ein. Letzte Woche wurde dieses wie ein riesiger Rahmen anmutende Teil, ganze 65 Tonnen schwer, auf einen Mafi verladen. Am Abend wurde der Turbinentisch per LKW als angemeldeter Schwerlasttransport mit Überbreite unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen nach Neumünster transportiert. Dort erwarteten die Stadtwerke dieses schwere Bauteil, das nur eine Komponente von vielen für den Einbau einer neuen Turbine war.

Testverschiffungen Lübeck - Klaipeda


20.02.2014

Die litauische Limarko-Gruppe und die Vlantana Logistics Company beginnen heute mit Testverschiffungen...

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...zwischen Lübeck-Travemünde und Klaipeda. Verlaufen diese erfolgreich, wird eine regelmäßige RoRo-Fährverbindung geprüft. Hintergrund ist die anhaltend hohe Marktnachfrage. Die Buchungslage für die ersten Abfahrten stimmt optimistisch.

Vlantana, Limarko und Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) werden nach diesen Probeverschiffungen gemeinsam entscheiden, wie es weitergeht.

Umschlag der LHG 2013


29.01.2014

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat im vergangenen Jahr 23,1 Millionen Tonnen umgeschlagen,...

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...ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr von etwa 2,4 Prozent. Im Gesamthafen Lübeck sind 26,1 Millionen Tonnen bewegt worden.

Auch 2013 konnte die LHG ihre Stellung als Marktführer unter den deutschen Ostseehäfen in den Bereichen RoRo (Lkw und Trailer) und Forstprodukten sichern. An den LHG-Terminals wurden insgesamt rund 697.000 LKW und Trailer gezählt. Das waren zwar 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr, doch verzeichnete der Skandinavienkai eine Steigerung von 1,2 Prozent. Die Leistungsfähigkeit dieses Terminals ist im Dezember 2013 mit der Eröffnung eines vierten Doppelstockanlegers weiter erhöht worden.

Der Papierumschlag gab mit einem Rückgang um etwa 5 Prozent auf rund 2,9 Millionen Tonnen nach. Diese Entwicklung ist insbesondere auf eine rückläufige Papiernachfrage in Europa und Verlagerungen auf Märkte in Übersee zurückzuführen.

Zur Belebung der Umschlagszahlen und größeren Diversifizierung hat die LHG 2013 auf die Stärkung der intermodalen Verkehre gesetzt. Auch dank der neuen Verkehre nach Duisburg und Ludwigshafen wurden am Terminal für kombinierten Verkehr, Baltic Rail Gate, rund 65.000 Ladeeinheiten umgeschlagen. Damit wurde ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht.

Negative Auswirkungen auf den Umschlag von Containern und Fahrzeugen hatte die schwache Konjunktur außerhalb Deutschlands. Das Volumen der bewegten Container ging auf rund 102.000 TEU zurück, ein Minus von etwa 13 Prozent, während die Zahl der umgeschlagenen Fahrzeuge auf gut 76.000 sank, das heißt etwa 14 Prozent weniger. Die Zahl der Passagiere stieg leicht an und lag bei etwas unter einer halben Million. 20 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen standen auf dem Programm; 2014 werden es voraussichtlich 15 sein.

Geschäftsführer Ulfbenno Krüger kommentiert die Entwicklung wie folgt: „Natürlich ist es unser vorrangiges Ziel, auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Im Kontext eines schwierigen Marktumfeldes und der Verkehrsentwicklung im Ostseeraum ist die Umschlagsentwicklung aber zumindest als ordentlich zu bezeichnen.“

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) betreibt die öffentlichen Häfen der Hansestadt Lübeck im größten deutschen Ostseehafen. An den vier Hafenterminals werden wöchentlich 100 Abfahrten zu 20 Partnerhäfen rund um die Ostsee angeboten.

Transfennica erhöht die Tonnage


Bild: Bernd Pagel

20.01.2014

Reederei Transfennica mit größeren Schiffen nach Finnland und in die Baltischen Staaten

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Die Reederei Transfennica hat ihre Flotte neu aufgestellt und damit ein positives Zeichen im Lübecker Hafen gesetzt. Auf den Lübecker Routen von und nach Hanko (Finnland) sowie Paldiski (Estland) erhöht die Reederei die Kapazitäten und bringt größere Schiffe zum Einsatz. Die ConRo-Schiffe "Trica" und "Kraftca", die sowohl Container als auch Trailer transportieren, lösen die bislang auf diesen Routen verkehrenden "Stena Forecaster" und "Stena Forerunner" ab.  Somit laufen nun insgesamt drei ConRo-Schiffe den Seelandkai an, ergänzt wird das Trio durch die "Stena Foreteller". Auch im Kotka-/St. Petersburg-Dienst gibt es eine Änderung. Neben der "Seagard" laufen hier nun die drei Russ-Schiffe "Friedrich", "Pauline" und "Caroline". Letztere ersetzt die kleinere "Carrier".

Delegation der schwedischen Region Skåne bei der LHG


Foto: Magnus Ehrenberg

16.01.2014

Am 15. Januar begrüßten LHG-Geschäftsführer Ulfbenno Krüger und Ben Thurnwald,...

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...Geschäftsführer der LHG Service-Gesellschaft, eine Delegation der schwedischen Region Skåne. In den Gesprächen mit der Landesregierung sowie der Führung der regionalen Wirtschaftsförderung in Skåne tauschten sich beide Seiten über aktuelle Entwicklungen sowie Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit aus.

Für Schweden spielt der Lübecker Hafen vor allem als Distributionszentrum für die heimische Papierindustrie sowie als größter RoRo-Hafen und Drehscheibe im Ostseeverkehr eine immer wichtigere Rolle. Den Gästen bekannt waren natürlich vor allem die Fährverbindungen zwischen Travemünde und den südschwedischen Häfen Trelleborg und Malmö.

Bild (v.l.): Ben Thurnwald, Pontus Lindberg, Ulfbenno Krüger, Natascha Blumenthal