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LHG nimmt Umschlag am Forstprodukteterminal auf


16.12.2019

Am Travemünder Skandinavienkai hat die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG)...

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(Lübeck, 13.12.2019) Am Travemünder Skandinavienkai hat die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) damit begonnen, erste operative Erfahrungen im neuen Forstprodukteterminal (FPTSK) zu sammeln. Die Mengen werden nun kontinuierlich hochgefahren, um die betrieblichen Abläufe zu testen. Zur offiziellen Eröffnung Ende Januar soll das Terminal „eingespielt“ sein.

Die Hansestadt Lübeck, Bereich Lübeck Port Authority, hatte die Anlage Mitte November fertiggestellt und an die LHG übergeben. Das FPTSK besteht aus einer 25 000 Quadratmeter großen Logistikhalle und einer 5 000 Quadratmeter großen Fährhalle. Hinzu kommen circa 70 000 Quadratmeter befestigte Fläche.

Die multifunktionelle Logistikhalle ist 300 Meter lang und kann bis zu 35 000 Tonnen Forstprodukte aufnehmen. Sechs Tore an jeder Längsseite sorgen dafür, dass die LHG dort zügig einlagern und wiederbeladen kann. Weite Dachüberhänge gewährleisten Witterungsschutz.

Gute Nachrichten an der Trave: Neufahrzeuge für Russland an den LHG-Anlagen


12.12.2019

Ladungspaket umfasst rund 180 000 Fahrzeuge für die nächsten drei Jahre

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(Lübeck, 13.11.2019) Gemeinsam mit der Reederei Finnlines hat sich die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) ein beachtliches Ladungspaket gesichert. In den kommenden drei Jahren wird die LHG am Lübecker Skandinavienkai jährlich circa 60 000 zusätzliche Fertigfahrzeuge umschlagen. Die Autos sind für den russischen Markt bestimmt. Finnlines fährt sie zweimal pro Woche nach Bronka, einem Tiefwasserhafen bei Sankt Petersburg. Der Kontrakt gilt ab Januar.

Die Neuwagen gelangen überwiegend per Bahn nach Lübeck, aber auch per Straße. Vom Kleinwagen bis zum luxuriösen Sportwagen ist alles dabei. LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens freut sich doppelt über das Neugeschäft: „Zum einen sind wir natürlich hoch zufrieden über das zusätzliche Geschäft. Es ist ein Produkt der partnerschaftlichen Zusammenarbeit am Standort. Zum anderen zeigt es uns, dass es sich lohnt, weiter an den russischen Markt zu glauben. Jetzt sind wir unter den deutschen Ostseehäfen Marktführer im Russlandgeschäft.“ 

Die Neufahrzeuge bringen der LHG zusätzlichen Schub. Dafür wird auch die Eröffnung des neuen Forstprodukte-Terminals sorgen, die kurz bevorsteht. Die zusätzlichen Flächen ermöglichen der LHG, auch in dieser Sparte mehr Ladung aufzunehmen.

Es geht weiter aufwärts


04.07.2019

Deutliche Mengensteigerungen bei der LHG

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(Lübeck, 04.07.2019) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) hat im ersten Halbjahr 2019 deutlich zugelegt. Nach den vorläufigen Halbjahreszahlen stieg der Umschlag um rund 2,2 Prozent. Hieran hatten die begleiteten Verkehre mit einer Zunahme von rund vier Prozent, aber auch der Umschlag von Fertigfahrzeugen einen wesentlichen Anteil.

„Dies sind wieder hoch erfreuliche Zahlen“, so Geschäftsführer Sebastian Jürgens, „unser Konzept greift und wird von den Kunden akzeptiert, obwohl wir nicht mehr ganz so viel Rückenwind durch die Konjunktur spüren wie noch im letzten Jahr.“

Gleichzeitig verlaufen die Baumaßnahmen zur Hafenerweiterung auf den Terminals Skandinavienkai und Seelandkai planmäßig.

Auf einen neuen Rekord steuern die Intermodalverkehre zu. Baltic Rail Gate (BRG), ein Gemeinschaftsunternehmen von LHG und Kombiverkehr, hat im ersten Halbjahr 60 700 Einheiten umgeschlagen. Dies entspricht einem Wachstum von 18 Prozent. Hierzu haben zu einem großen Teil die neuen Verbindungen nach Nürnberg und Wels sowie die Erhöhung der Frequenz auf der Relation Novara beigetragen. Positiv entwickelten sich auch die Bestandsverkehre, unter anderem nach Duisburg und Ludwigshafen. Durch die Bündelungseffekte kommt dieses Wachstum auch dem Gesamtumschlag der LHG zugute.

BRG-Geschäftsführerin Antje Falk: „Damit haben wir unsere schon recht anspruchsvollen Planungen noch einmal übertroffen und schließen nahtlos an das Rekordjahr 2018 an.“

Stählerne Partnerschaft am Nordlandkai


27.05.2019

Sülzle eröffnet moderne Biegerei am LHG-Terminal

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(Lübeck, 27.05.2019) Sülzle Stahlpartner, einer der führenden Biegebetriebe Deutschlands, hat am 25. Mai am Lübecker Nordlandkai eine der modernsten Biegereien Europas eröffnet. Dazu hat das schwäbische Familien-Unternehmen die Halle 93 der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) angemietet.  Sülzle baut dort für Norddeutschland ein Produktions- und Distributionszentrum für sogenannte Bewehrungsstähle auf. Die Lager- und Produktionshalle mietet das Unternehmen langfristig bei der LHG an.

 

Auf über 10 000 Quadratmetern hat der Stahlspezialist eine moderne Anlage errichtet, die Betonstahl biegt. 60 Beschäftigte sind dort in zwei Schichten tätig. Sämtliche Abläufe sind perfekt aufeinander abgestimmt und werden einheitlich per Computer gesteuert: vom Wareneingang des Rohmaterials bis zur Auslieferung der gefertigten Biegeteile an den Kunden. Sülzle Stahlpartner bearbeitet in Lübeck bis zu 250 Tonnen Betonstahl am Tag, dazu kommen Bewehrungsmatten und andere Komponenten.

 

Der Stahl kommt am Nordlandkai per LKW, Bahn oder Schiff an. Die LHG schlägt die jeweils zweieinhalb Tonnen schweren Stahlbündel um und lagert sie im Hafen zwischen. Dann verlädt sie die Bünde per Reachstacker auf Kassetten und zieht sie in die neue Sülzle-Halle. Die restlichen Stahlbunde verlädt die LHG auf LKW, Bahn und Binnenschiff. So erhalten auch weitere Sülzle-Stahlpartner-Standorte Nachschub. Nach und nach will die LHG am Nordlandkai überdies in den Umschlag von Stahl-Coils und Stahlmatten einsteigen.

 

“Unsere Investition in die Biegerei 4.0 ist ein ganz wichtiger Schritt zur digitalen Transformation, um mit unseren Kunden gemeinsam die Zukunft zu gestalten“, erklärt Heinrich Sülzle, geschäftsführender Gesellschafter der Sülzle Gruppe. Sebastian Jürgens, Chef der LHG, ergänzt: „Mit dieser Partnerschaft haben wir den Stahlumschlag in Lübeck auf die Landkarte gebracht. Davon profitiert der gesamte Standort, und das gibt auch dem Nordlandkai neue Perspektiven.“

Lübecker Hafen im Messe-Fieber


23.05.2019

LHG wirbt auf der „transport logistic“ in München

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(Lübeck, 23.05.2019) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) eilt von Messeauftritt zu Messeauftritt. Im April diskutierten LHG-Vertreter in Moskau auf der „TransRussia“ mit Kunden und Partnern, im Mai präsentieren sie in Bremen auf der „Breakbulk“ Kunden und Interessierten auf einem Gemeinschaftsstand der Metropolregion Hamburg ihr Leistungsspektrum. Unbestrittener Höhepunkt wird in der ersten Juniwoche die Messe „transport logistic“ in München, die weltweite Leitmesse für Logistik und Transport. Gemeinsam mit zwölf weiteren Lübecker Unternehmen der Logistikbranche stellt die LHG in der bayrischen Landeshauptstadt ihre Stärken vor.

Baltic Rail Gate, European Cargo Logistics (ECL), Lübeck Distribution (LDG), LHG-Service Gesellschaft, Nordic Rail Services (NRS) zeigen vom 4. bis zum 7. Juni als Teil der LHG-Gruppe ihr breit gefächertes logistisches Profil. Dazu gesellen sich europaweit tätige Speditionen und Dienstleister sowie städtische Gesellschaften mit maritimer Seele: Burger Ferry Agencies, dls Land und See, Lübeck Port Authority (LPA), Lüders & Stange, NTEX, Pfaff Logistik International und die Wirtschaftsförderung Lübeck.

Am Dienstag Nachmittag laden LHG und DB Netz zu einer Talkrunde an den Messestand, in der aktuelle Infrastrukturprojekte im norddeutschen Raum beleuchtet werden. Vertreter der finnischen Häfen und des Hafens Gdynia treffen sich auf Einladung der LHG am Mittwoch Morgen zu einem Workshop mit dem Titel „Baltic Navigator“.

Der Verbund am „Lübeck-Stand“ macht stark: Jeder profitiert von Synergien, die sich durch die Vielzahl der Kontakte der Mitaussteller ergeben. Auf einhundert Quadratmetern lautet das Motto wieder „Lübeck: More than a port“, denn der Standort kann mehr als nur Hafenumschlag. Zum traditionellen Lübeck-Tag am Donnerstag, dem 6. Juni hat sich hoher Besuch angekündigt. Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Buchholz persönlich wird den Empfang mit einem Grußwort eröffnen. Danach steht bei Live-Musik und kleinem Catering das Networking im Vordergrund.

Die transport logistic ist die wichtigste Branchenplattform für Logistik und Transport. Die Organisatoren der Leitmesse in 10 Hallen mit Freigelände verzeichnen mit 2 360 Ausstellern einen Zuwachs von neun Prozent gegenüber 2017. Damals strömten in den vier Tagen mehr als 60 000 Fachbesucher zur transport logistic aufs Münchner Messegelände.

Tag der Logistik am 11. April 2019


11.04.2019

Die LHG lädt wieder ein, ihre Terminals zu besuchen

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(Lübeck, 02.04.2019) Was dem Auge der Öffentlichkeit normalerweise verborgen ist, wird am 11. April erlebbar. Zum „Tag der Logistik“ lädt die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) wieder ein, ihre Terminals zu erkunden. Diesmal öffnen die Anlagen am Nordlandkai, in Schlutup und am Skandinavienkai ihre Pforten.

Den Anfang macht der Skandinavienkai, dort beginnt die Führung um 9:30 Uhr. Am Terminal Schlutup bricht die Besuchergruppe um 12:30 Uhr auf, und am Nordlandkai startet die Informationstour um 14 Uhr.

Es gibt viel zu sehen, denn die Arbeit ruht nie, auch wenn gerade kein Schiff an den Kaianlagen liegt. Tag für Tag kümmern sich LHG-Beschäftigte darum, ihren Hafenteil am Laufen zu halten. Sie beladen und löschen Schiffe, verladen tonnenschwere Papierrollen, machen Neufahrzeuge versandbereit, lotsen Passagiere zu ihren Schiffen und vieles mehr.

Nicht nur der Wasseranschluss spielt im Hafen eine Rolle. Auch auf der Schiene werden Güter transportiert: Am Umschlagterminal der LHG-Tochtergesellschaft Baltic Rail Gate hieven Portalkräne täglich rund 250 Sattelauflieger und Container auf spezielle Waggons. Auch davon können sich Besucher am Tag der Logistik ein Bild machen. Interessierte melden sich an unter www.tag-der-logistik.de.

Hintergrund: Ganz Europa ist mit dabei      

Unter dem Motto „Logistik macht’s möglich“ rücken am Tag der Logistik am 19. April in ganz Deutschland und darüber hinaus wieder logistische Leistungen für einen Tag in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Der Tag der Logistik ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL), die von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt wird.

Gerüstet für den Fall der Fälle


28.03.2019

Wasserschutzpolizei und LHG üben gemeinsam den Ernstfall

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(Lübeck, 28.03.2019) Das Szenario: Ein Mitarbeiter der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) am Seelandkai stellt fest, dass aus einem Container eine unbekannte Flüssigkeit heraustropft. Er verständigt Kollegen. Innerhalb weniger Minuten bauen sie eine mobile Gefahrgutwanne auf und sperren den Bereich ab. Sie setzen den Problem-Container in die Wanne, die nun die auslaufende Flüssigkeit auffängt. Wasserschutzpolizei (WSP) und Feuerwehr sind bereits alarmiert.

Ein inszenierter Zwischenfall, der sich so tagtäglich in jedem Umschlaghafen abspielen kann. „Es ist wichtig, solche Situationen ständig zu üben. Zu meinen Aufgaben gehört es, unsere Beschäftigten im Hafen regelmäßig zu schulen und sie praxisnah üben zu lassen, “ erklärt Jörg Eilers, Sicherheitsfachkraft der LHG. Diesmal wurde aber nicht nur trainiert, sondern auch gefilmt. Die WSP brauchte neues Filmmaterial für ihre Schulungen. Sie hielt alles, was sich am Seelandkai abspielte, auf einem Video fest. Um es richtig anschaulich zu machen, wurden eigens ein paar Fehler eingebaut.

Nächster Schnitt. Zwei Feuerwehrleute legen Chemie-Schutzanzüge an. Gezeigt wird, wie der Container geöffnet wird. Die WSP achtet darauf, dass alle anderen Beteiligten ausreichenden Abstand zur Unfallstelle halten. Als sich herausstellt, dass mehrere Fässer im Container beschädigt sind, beginnt die Umladung in Bergeverpackungen.

Dabei wird entdeckt, dass die Aufkleber auf den Fässern falsch sind; ein menschlicher Fehler, den die WSP bei ihren Kontrollen häufig erlebt. In der inszenierten Übung hat jemand angeblich Gas in Fässer verladen – so geht es nicht.

Abschließende Tatbestandsaufnahme: Nach erfolgreicher Bekämpfung des „Unfalls“ ist geklärt, was geschehen und wer dafür verantwortlich ist. Die Ladung war nicht ordnungsgemäß gesichert, durch die Bewegungen des Containers im Hafen ist sie umgefallen. Die falschen Aufkleber hat der Absender angebracht.

Polizeihauptkommissarin Svea Schadowski, Leiterin des Hafensicherheitsdienstes der WSP, zeigt sich zufrieden: „Übungen wie diese sind wichtig – für alle Beteiligten. Eine gute Zusammenarbeit entsteht nicht von allein. Gerade bei Ernstfällen mit gefährlichen Stoffen ist es wichtig, schnell und sicher alle erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.“

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens betont: „Wir sind gut aufgestellt, was Gefahrgut im Hafen betrifft. Was jetzt eine Übung war, kann schnell ernst werden. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Staatssekretär Rohlfs zu Besuch bei der LHG


v.li. Sebastian Jürgens, Thilo Rohlfs und Guido Kaschel (Lübeck Port Authority)

14.03.2019

Staatssekretär Thilo Rohlfs aus dem Kieler Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus machte am 13. März seinen…

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Staatssekretär Thilo Rohlfs aus dem Kieler Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus machte am 13. März seinen Antrittsbesuch bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens begrüßte den Gast im Hafenhaus und stellte ihm das Unternehmen vor.

Bei einer Rundfahrt besichtigte Rohlfs den Skandinavien- und den Seelandkai. Am Skandinavienkai erläuterte Jürgens die Abläufe im RoRo-Verkehr, einem der Standbeine des Unternehmens. Rohlfs zeigte sich beeindruckt von dem leistungsfähigen und umweltfreundlichen Umschlag an der Anlage von Baltic Rail Gate, über die die RoRo-Verkehre bahnseitig abgewickelt werden. Gleichzeitig kamen die laufenden Ausbauprojekte an beiden Terminals zur Sprache. Jürgens verwies darauf, dass beide Vorhaben Marktentwicklungen berücksichtigen, gleichzeitig aber auch die interne Restrukturierung des Unternehmens begünstigen.

Anschließend tauschten sich Rohlfs und Jürgens mit Vertretern der Hansestadt Lübeck über gemeinsame Vorhaben und Entwicklungsmöglichkeiten der LHG aus.

Sebastian Jürgens kommentiert: „Wir haben uns gefreut, unserem Gast vor Ort die breite und zukunftsgerichtete Aufstellung unserer Anlagen demonstrieren zu können. Es wurde erneut deutlich: Die LHG befindet sich wieder auf Kurs.“

Lübecker Hafen-Gesellschaft legt zu


21.01.2019

Umschlagmengen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen

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(Lübeck, 21.01.2019) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) kann erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit rund 22,1 Millionen Tonnen konnte sie ihren Umschlag um 1,2 Prozent steigern.

Zu der positiven Entwicklung trug vor allem der Ro-Ro-Verkehr bei (rund 730 000 Einheiten). Während die Anzahl der LKW leicht zurückging, erhöhte sich die Menge der beschäftigungsintensiven Trailer um mehr als zehn Prozent. Das Volumen der Fertigfahrzeuge blieb stabil. Erfreulich entwickelte sich mit einem Anstieg von knapp vier Prozent auch der Containerumschlag.

Bergauf ging es auch mit den Forstprodukten (Papier, Zellulose und Schnittholz). Dort schlugen die Terminals insgesamt sechs Prozent mehr um als 2017. Ebenso positiv entwickelte sich im Bereich Breakbulk der Umschlag von Stahl.

Das Wachstum im Trailer-Segment wirkte sich auch auf das Tagesgeschäft der LHG-Tochtergesellschaft Baltic Rail Gate aus. Sie schaffte 2018 sogar einen Rekord: Das Unternehmen übertraf zum ersten Mal in seiner Geschichte die Hunderttausender-Marke. Exakt 103 800 Trailer und Container bewegten die beiden Portalkräne der Intermodalanlage.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: „Das sind Zahlen, die uns beflügeln. Die verdanken wir auch unseren Mitarbeitern, die im vergangenen Jahr außerordentlichen Einsatz gezeigt haben. Die Steigerungen spiegeln zudem das Vertrauen wider, das unsere Kunden in den Standort Lübeck setzen.“

Die Aussichten für 2019 sind positiv. Auch der Ausbau des Skandinavienkais liegt im Zeitplan. Am größten LHG-Terminal wird die Fläche für RoRo-Ladung erweitert und eine Logistikhalle errichtet. Gleichzeitig entsteht ein neues Betriebsgebäude. Das Terminal Seelandkai wird ebenfalls ausgebaut. Dort wird sich die Fläche um knapp 10 000 m² vergrößern.

Kräftiger Rückenwind für die LHG


09.01.2019

Intermodalverkehr boomt

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(Lübeck, 09.01.2019) Kräftigen Rückenwind verspürt derzeit die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) aus dem Intermodalbereich. Die LHG-Tochter Baltic Rail Gate (BRG) hat über das Terminal am Skandinavienkai im abgelaufenen Jahr 103.800 Einheiten (Sattelauflieger, Container und Wechselbrücken) umgeschlagen. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr beträgt knapp 18 %. Damit hat BRG ein Rekordergebnis in ihrer Firmengeschichte erzielt. Zudem konnten auf Grund der Mengensteigerung fünf neue Arbeitsplätze eingerichtet werden.

Die Steigerung betrifft durchgängig alle Zielgebiete. Besonders positiv haben sich allerdings die Verbindungen nach Duisburg (zwei Abfahrten pro Tag), Novara (Erhöhung auf fünf Abfahrten pro Woche) sowie die neue Route nach Nürnberg entwickelt.

Antje Falk, Geschäftsführerin BRG, kommentiert: „Wir sind stolz, dass wir die magische Marke von 100.000 in diesem Jahr knacken konnten. Das ist weiterer Ansporn für unsere künftige Arbeit.“