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Auf den Spuren der Neuen Seidenstraße


26.04.2018

Saxe und Jürgens zu Besuch in Sankt Petersburg

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(Lübeck, 25.04.2018) Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, und Sebastian Jürgens, Chef der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG), haben sich in der vergangenen Woche zu einem dreitägigen Besuch in St. Petersburg aufgehalten. Dort wurden sie von Dmytro Grybkov, dem Leiter der OOO ECL Rus, einer Beteiligungsgesellschaft der LHG begleitet. Ziel der Gespräche waren die Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowie eine stärkere Kooperation zwischen den beiden Häfen. Auf dem Programm standen daher auch die Besichtigung verschiedener Hafenanlagen sowie Gespräche mit den jeweiligen Hafenbetreibern.

Bei einem Treffen wiesen Mitglieder der St. Petersburger Stadtregierung auf die wichtige Rolle der Stadt entlang der „Neuen Seidenstraße“ hin, die von China über Russland in die wirtschaftlichen Zentren Westeuropas führen werde. Die Infrastruktur auf östlicher Seite sei weitgehend fertiggestellt. Jetzt gehe es um die Entscheidung, ob die Weiterleitung der Güter ab St. Petersburg auf dem Schienen- oder Wasserweg erfolgen solle. Der Hafen Lübeck könne im Rahmen dieser neuen Verbindung eine bedeutende Rolle spielen.

Konkret wurde verabredet, regelmäßig gemeinsame Hafentage St. Petersburg-Lübeck zu veranstalten, bei denen die Entwicklung der Hafenkooperation erörtert werden soll. Zur Vorbereitung sollen weitere Arbeitsgespräche geführt werden.

Bernd Saxe kommentiert: „Die Neue Seidenstraße kommt, ihre Realisierung ist schon weit fortgeschritten. Wir müssen uns jetzt fragen, ob wir ein Umschlagplatz auf dem Weg zwischen dem Riesenreich China und dem wirtschaftlich starken Westeuropa werden wollen.“

Sebastian Jürgens ergänzt: „Die LHG ist bereit und in der Lage, bei diesem neuen logistischen Konzept eine bedeutende Rolle zu spielen. Darüber hinaus werden wir weitere Zukunftskonzepte mit der Region St. Petersburg erarbeiten.“

Vier spannende Tage im Land der fünf Meere


25.04.2018

LHG knüpfte Netze in Moskau und Sankt Petersburg

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(Lübeck, 23.04.2018) Die Messe „Transrussia“, größte logistische Fachschau innerhalb der Russischen Föderation, zog vom 17. bis 19. April in Moskau wieder viele Interessierte an. Über 16 000 Besucher aus 52 Ländern informierten sich in den Messehallen über die Neuigkeiten der Branche. Auch für die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat dieses Ereignis seit vielen Jahren einen festen Platz im jährlichen Terminkalender.

Auf dem Hamburg-Lübecker Gemeinschaftsstand suchte LHG-Chef Sebastian Jürgens gemeinsam mit seinem Kollegen Ortwin Harms (Leiter Marketing und Vertrieb) sowie Dmytro Grybkov, der in Sankt Petersburg die „OOO ECL Rus“ leitet, das Gespräch mit Kunden und Partnern. Die LHG-Tochter European Cargo Logistics (ECL) unterhält unter diesem Namen seit einigen Jahren eine eigene operative Beteiligungsgesellschaft in St. Petersburg. Harms und Grybkov konzentrierten sich darauf, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen auszubauen.

Geschäftsführer Jürgens zog ein Fazit: „In den Gesprächen mit unseren russischen Geschäftspartnern stoßen wir mit unseren Angeboten nach wie vor auf großes Interesse, die Beziehungen auszubauen. Wir spüren dabei ein wachsendes Vertrauen, das zum Glück nicht unter politischen Gegebenheiten zu leiden scheint.“

Im Vorfeld der Messe hatte Jürgens gemeinsam mit Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der LHG, in Sankt Petersburg die dortige Stadtregierung, Hafenbetreiber und die Deutsche Botschaft besucht. In ihren Gesprächen vereinbarten sie unter anderem, künftig regelmäßig gemeinsame Hafentage St. Petersburg - Lübeck zu veranstalten und vertiefte Kooperationsmöglichkeiten zu erarbeiten.

 

 

Der „Tag der Logistik“ macht’s möglich: Hafengeschäft hautnah erleben


12.04.2018

Am 19. April gewährt die LHG wieder Einblicke in den Skandinavienkai

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(Lübeck, 11.04.2018) Was dem Auge der Öffentlichkeit normalerweise verborgen ist, wird am 19. April erlebbar. Zum „Tag der Logistik“ lädt die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) wieder dazu ein, den Skandinavienkai zu erkunden. Dieses Terminal ist das größte der LHG und einer der größten Umschlagplätze für Fähren und rollende Ladung Europas. An dem Travemünder Knotenpunkt laufen täglich mehrere Schiffe ein und aus und verbinden Lübeck mit Partnerhäfen in Schweden, Finnland und Lettland. An Bord haben sie LKW, Sattelauflieger, Container und andere Ladungsträger, aber auch Passagiere. Bis zu fünfzehnmal am Tag verlässt ein Schiff den Skandinavienkai oder legt dort an.

Es gibt viel zu sehen, denn die Arbeit am Travemünder Terminal ruht nie. An 365 Tagen, rund um die Uhr, kümmern sich LHG-Beschäftigte darum, ihren Hafenteil am Laufen zu halten. Sie beladen und löschen Schiffe, verladen Schwergut, machen Neufahrzeuge versandbereit, lotsen Passagiere zu ihren Schiffen und vieles mehr.

Nicht nur der Wasseranschluss spielt im Hafen eine Rolle. Auch auf der Schiene werden Güter transportiert: Am Umschlagterminal der LHG-Tochtergesellschaft Baltic Rail Gate hieven Portalkräne täglich rund 250 Sattelauflieger und Container auf spezielle Waggons. Auch davon können sich Besucher am Tag der Logistik ein Bild machen. Interessierte melden sich an unter www.tag-der-logistik.de.

Hintergrund: Ganz Europa ist mit dabei      

Unter dem Motto „Logistik macht’s möglich“ rücken am Tag der Logistik am 19. April in ganz Deutschland und darüber hinaus wieder logistische Leistungen für einen Tag in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Der Tag der Logistik ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL), die von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt wird.

Hafenumschlag in Lübeck zieht an


12.01.2018

Im Lübecker Hafen zeichnet sich eine Trendwende ab...

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Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat im vergangenen Jahr 21,8 Mio. Tonnen umgeschlagen, das bedeutet einen Zuwachs gegenüber 2016 um 4,5 %. Insgesamt sind in den Lübecker Häfen voraussichtlich rund 25 Mio. Tonnen bewegt worden.

Zu dem Aufwärtstrend trug vor allem die Zahl der LKW und Trailer im Ro-Ro-Verkehr bei (716.000). Während die LKW-Mengen leicht um 3 % anzogen, erhöhte sich die Zahl der Trailer deutlich um 20 %. Positiv hat sich auch das Segment Fertigfahrzeuge entwickelt, hier stiegen die Mengen um 7 % auf knapp 70.000.

Am Intermodal-Terminal der LHG-Tochtergesellschaft Baltic Rail Gate wurden 2017 rund 88.500 Trailer und Container umgeschlagen und somit fast 19 % mehr als im Vorjahr. Die Planungen für 2018 gehen von einer weiterhin positiven Entwicklung aus. Auch bei den sonstigen Wagenladungsverkehren sind nach wie vor steigende Mengen festzustellen. Insgesamt wurde ein Zuwachs von fast 15 % auf den Gleisen der Hafenbahn verzeichnet.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: „Das sind gute Nachrichten, die auf eine Trendwende hindeuten. Wir kommen damit unserem Ziel näher, mit der LHG wieder ordentlich Fahrt aufzunehmen. Die Steigerungen spiegeln zudem das Vertrauen wider, das unsere Kunden in den Standort Lübeck setzen.“ 

LHG legt Wert auf Frauen im Hafen


Bild: Olaf Malzahn

15.12.2017

„Frauen an die Kaikante“ – unter diesem Motto steht das Vorhaben der LHG,...

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...den Anteil der weiblichen Beschäftigten im Hafen zu erhöhen. Bereits zum 1. Oktober begann die erste Hafenumschlagarbeiterin ihre Tätigkeit bei der LHG. Heute haben drei weitere Frauen ihre Arbeitsverträge unterschrieben.

Die neuen Mitarbeiterinnen im Hafenumschlag werden ihren Dienst am 1. Januar antreten. Dann beginnt zunächst eine mehrwöchige Ausbildungsphase in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen in den Terminals der LHG, bevor sie in den Schichtdienst wechseln und damit zum Teil auch nachts auf den Anlagen eingesetzt werden. Sie stehen dann in ihrer Schicht „ihre Frau“ und erledigen dieselben Tätigkeiten wie ihre männlichen Kollegen.

Frauenförderung auf allen Ebenen des Unternehmens gehört zu einer der Kerninitiativen der LHG. Dies gilt insbesondere für Bereiche, die bislang traditionell männlichen Mitarbeitern vorbehalten waren. Die verschiedenen Initiativen des Unternehmens treffen dabei auf erkennbaren Zuspruch bei weiblichen Bewerbern. Die LHG steht in engem Kontakt mit der Lübecker Agentur für Arbeit und dem Jobcenter, die dieses Projekt unterstützen und die Auswahl geeigneter Bewerberinnen aktiv fördern.

Martina Kieckbusch, Gleichstellungsbeauftragte der LHG, kommentiert: „Die heutige Vertragsunterzeichnung beweist erneut, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir brechen alte Vorurteile auf und beweisen, dass auch die bislang von Männern dominierte Hafenarbeit durchaus attraktive Seiten für Frauen hat.“

Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG, ergänzt: „Mit diesem Projekt wollen wir vor allem einen Kulturwandel im Hafen anstoßen. Das liegt uns ganz einfach am Herzen.“

Ausbau am Skandinavienkai beginnt


v. li. Uwe Lüders (AR-Vorsitzender LHG), Bernd Saxe (Bürgermeister Lübeck, Joanna Glogau (Bausenatorin Lübeck), Sebastian Jürgens (LHG), Knut Hansen (Stora Enso Logistics)

06.12.2017

Im Rahmen einer kurzen Zeremonie fiel am 1. Dezember der Startschuss...

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...zum 2. Bauabschnitt am Skandinavienkai mit zusätzlichen Flächen für den RoRo-Umschlag und der Errichtung eines neuen Forstprodukteterminals. Gleichzeitig wurde eine langfristige Kooperationsvereinbarung zwischen Stora Enso Logistics und der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) unterzeichnet. In ihren Reden gingen Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, der CEO von Stora Enso Logistics, Knut Hansen und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens auf die Bedeutung des Bauvorhabens ein.

Dazu Bernd Saxe: „Das ist ein guter Tag für Lübeck und für den Hafen. Nach der Einigung im Tarifkonflikt ist die Freigabe zum Ausbau des Skandinavienkais ein weiteres starkes Signal in den Markt und für den Erhalt von zukunftssicheren Arbeitsplätzen.“ Knut Hansen, CEO Stora Enso stellte fest: “Unsere langjährige, stabile und gute Zusammenarbeit mit der LHG sowie das Engagement und das Bekenntnis der Hansestadt Lübeck zu diesem Projekt haben eine entscheidende Rolle dabei gespielt, Lübeck eine strategisch noch größere Rolle in der Lieferkettenstrategie von Stora Enso zuzuweisen.”

Auf dem ab kommendem Jahr zu erschließenden Gelände sollen neben Aufstell- und Verkehrsflächen eine Multifunktionshalle für Forstprodukte von 25.000 m² Größe sowie eine rd. 5.000 m² große Fährhalle errichtet werden. Mit der Fertigstellung wird für Herbst 2019 gerechnet. Für die Erdarbeiten - der Baugrund liegt auf einem Hügel - und für die Flächenbefestigung aller drei Teilflächen sind 39 Millionen Euro veranschlagt. Hierfür hat die Hansestadt Lübeck Fördermittel beim Land beantragt. Die Halleninvestition ist mit rd. 16,5 Millionen veranschlagt.

Die LHG hatte den Umschlag von Forstprodukten bislang auf ihren Anlagen in Schlutup und am Nordlandkai konzentriert. Das Unternehmen verspricht sich von einer Bündelung von RoRo-Verkehren mit Forstprodukten am Skandinavienkai erhebliche Synergieeffekte, und ermöglicht der Forstindustrie, Reedern und der verladenen Wirtschaft damit neue Entwicklungsperspektiven. Der Skandinavienkai soll nach den Überlegungen der Geschäftsführung mittelfristig zu einem trimodalen Multifunktionsterminal ausgebaut werden.

Sebastian Jürgens: „Am Skandinavienkai wird endlich wieder eine größere Investition getätigt. Mit dem Ausbau der Fläche und dem Bau der Hallen schaffen wir ein neues Angebot für unsere Kunden. Als ersten Kunden konnten wir unseren langjährigen Partner Stora Enso gewinnen. Gleichzeitig erhalten wir für unser Universalterminal Nordlandkai neuen Handlungsspielraum für neue Geschäftsfelder. Und wir wollen wachsen: Die geplanten Hallen sowie die weiteren Trailerstellplätze verschaffen uns bei der Entwicklung neuer Geschäfte am Skandinavienkai Luft nach oben, die wir dringend benötigen.“

LHG und Stora Enso vereinbaren langfristige Kooperation


v. li. Knut Hansen (Stora Enso Logistics), Bernd Saxe (Bürgermeister Lübeck), Ortwin Harms (LHG) und Sebastian Jürgens (LHG)

06.12.2017

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung...

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...zwischen Stora Enso Logistics und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat sich ein Großkunde aus dem Forstproduktebereich langfristig für den Hafen Lübeck entschieden. Der Vertrag beginnt 2019 und gilt für zunächst fünf Jahre. Damit wird Stora Enso der erste Kunde sein, der 2019 in das neu zu errichtende Forstprodukteterminal am Skandinavienkai einzieht.

Knut Hansen, CEO Stora Enso Logistics, zeigt sich erfreut: “Wir haben die LHG als zuverlässigen und professionellen Partner kennengelernt, mit dem wir in den kommenden Jahren unsere europäische Strategie ausrollen werden. Lübeck ist für uns ein wichtiges Tor nach Europa.“ Sebastian Jürgens freut sich über das damit von Stora Enso entgegengebrachte Vertrauen und ergänzt: „Dies ist ein weiterer, wichtiger Schritt zur Festigung und zum Ausbau unserer Marktposition unter den Ostseehäfen. Wir freuen uns auf die weitere langfristige Zusammenarbeit mit unserem Partner Stora Enso.“

Für Stora Enso stellt Lübeck den Hauptempfangshafen in der Ostsee dar. Seit mehr als 40 Jahren verschifft der Konzern seine Produkte über Lübeck. Über den Nordlandkai liefen letztes Jahr fast eine Million Tonnen des skandinavischen Papierproduzenten. Durch die neuen Möglichkeiten am Skandinavienkai kann weitere Ladung untergebracht werden.

Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der weiteren Entwicklung intermodaler Transportlösungen von den Produktionsstätten bis hin zum Abnehmer auf dem europäischen Festland. Stora Enso versendet schon heute über ein eigenes Liniennetz jährlich mehr als drei Millionen Tonnen Ladung über die Ostsee. Durch die neue Anlage auf dem Skandinavienkai werden Forstprodukte, die per Schiff aus Finnland ankommen, direkt auf Trailer verladen, die wiederum zeitnah auf die Schiene gesetzt werden. Dabei strebt das Unternehmen neben Effizienz und Flexibilität auch kürzere Laufzeiten und eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes an. Schon heute werden 53 Züge pro Woche von Lübeck aus auf den Weg gebracht und bieten ein ideales Netzwerk für diese Ladung.

Befreiungsschlag für die LHG – Mitarbeiter stimmen Vereinbarungen zu


06.12.2017

In einer Mitgliederversammlung der Gewerkschaft ver.di...

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...haben die Beschäftigten der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) nunmehr endgültig mehrheitlich den Vereinbarungen zur Restrukturierung zugestimmt. Damit greifen auch die Gesellschafterbeiträge der Hansestadt Lübeck. Die Vereinbarungen stehen noch unter Gremienvorbehalt. Nach jahrelangem Tarifstreit und zuletzt monatelangen Diskussionen über die Sanierung des Unternehmens kehrt nunmehr wieder Ruhe im Hafen ein. Die notwendigen Kostenentlastungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit der LHG, während die langfristige Tariflaufzeit bis 2022 dem Unternehmen größere Beweglichkeit am Markt und damit erhöhte Attraktivität für Kunden verschafft. Kein anderer Hafenbetrieb verfügt über eine derart lange Tarifbindung.

Kernpunkte der Vereinbarungen sind kurz- und mittelfristige Regelungen zur Kostenentlastung sowie zur Flexibilisierung. Der Sanierungstarifvertrag regelt vor allem festgeschriebene Lohnerhöhungen bis 2022 sowie den Verzicht auf Zulagen und Sonderzahlungen. Im Gegenzug sind während der Laufzeit betriebsbedingte Beendigungskündigungen ausgeschlossen. Darüber hinaus geht es vor allem um die Flexibilisierung der Arbeitsabläufe. Insgesamt erhält das Unternehmen durch die Vereinbarungen nunmehr Planungssicherheit und eine klare Zukunftsperspektive. Die Gesellschaft präsentiert sich am Markt wieder als zuverlässiger und leistungsstarker Partner ihrer Kunden.

Entsprechend erleichtert zeigte sich Geschäftsführer Sebastian Jürgens: „Die gemeinsamen Anstrengungen haben sich gelohnt, was sich auch in dem breiten Konsens aller Beteiligten widerspiegelt. Die LHG ist wieder auf Kurs, und wir können optimistisch nach vorne schauen. Dies ist zugleich ein starkes Signal an unsere Kunden. Ich bin zuversichtlich, dass von den Gesellschaftern nunmehr auch kurzfristig die letzten formalen Hürden genommen werden, um die Vereinbarungen umzusetzen.“

Hafenabend der Hanse-Häfen


11.10.2017

Gute Beziehungen zu baltischen Partnern bekräftigt

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(Lübeck, 06.10.2017) Zur Informationsveranstaltung „Gateway ins Baltikum“ am 5. Oktober am Travemünder Ostpreußenkai strömten wieder zahlreiche Gäste aus Logistik, Wirtschaft und Politik. Gastgeber der alljährlich stattfindenden Veranstaltung waren Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM), der Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft und die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Themen der Veranstaltung waren Hafenpolitik und das Baltikum.

Nach der Begrüßung durch HHM-Vorstand Ingo Egloff und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens folgte ein Impulsvortrag des schleswig-holsteinischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Buchholz.

Buchholz betonte in seiner Rede die Bedeutung der schleswig-holsteinischen Häfen für das Bundesland. Er bezeichnete das Zusammenspiel der Häfen, auch zwischen Hamburg und Lübeck, als „zukunftsweisend“. Es sei besonders wichtig, die Häfen zum einen in der öffentlichen Wahrnehmung voranzubringen und zum anderen die Infrastruktur im Hinterland auszubauen. Hier müsse die Landesregierung tätig werden. Der Wirtschaftsminister bezeichnete das Baltikum als Vorbild in der Digitalisierung und betonte, dass uns dies nicht ruhen lassen dürfe, sondern dass Schleswig-Holstein und auch Deutschland aktiv an der Digitalisierung arbeiten sollten. Hier würde die Landesregierung durch den Glasfaser-Ausbau in wirtschaftlich starken Regionen des Bundeslandes notwendige Rahmenbedingungen schaffen.

Im Anschluss sprach Sebastian Jürgens über die Bedeutung Lübecks als multimodaler Bündelungspunkt für Osteuropa. In Anwesenheit von Janis Lapins, Geschäftsführer der Liepāja Special Economic Zone, hob er dabei insbesondere die fruchtbare Partnerschaft der Häfen Lübeck und Liepaja und die erfreulichen Mengensteigerungen auf dieser Relation hervor. Die beiden Ostseehäfen hatten Ende 2016 eine Zusammenarbeit vereinbart. Kritisch äußerte sich Jürgens zu den fortlaufenden Sanktionen, die den Handelsbeziehungen schadeten. Ein Wandel durch Abschottung könne nach aller historischen Erfahrung auf Dauer nicht funktionieren.

Der Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft betonte die Wichtigkeit der mittleren und kleinen Unternehmen, die mit den baltischen Ländern sehr gut im Geschäft seien. In diesem Zusammenhang berichtete Thomas Nielsen von SaareYachts über das Baltikum als Wirtschaftspartner aus unternehmerischer Sicht. Abschließend trafen Buchholz, Jürgens und Nielsen in einer lebhaften Diskussionsrunde auf den Geschäftsführer der Lübecker Bruhn Spedition, Marco Lütz. In dieser kamen nicht nur das Thema „Feste Fehmarnbelt-Querung“, sondern auch das Zukunftspotenzial des Handels mit den drei baltischen Ländern zur Sprache, die trotz begrenzter Märkte wirtschaftliches Wachstum vorweisen können. Jürgens, Lütz und Nielsen betonten, dass die Politik im Blick auf die baltischen Länder die Kontakte stärken solle und somit Türen für die Wirtschaft öffnen müsse.

In dieser Hinsicht ist der Lübecker Hafen mit den östlichen Ostseeanrainern durch wöchentlich 13 Abfahrten in die Baltischen Staaten und Russland bereits gut vernetzt. Nachdem die Mengen durch die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland 2015 zunächst spürbar zurückgingen, zeichnet sich nun eine allmähliche Erholung ab. Diese ist vor allem das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit mit den regionalen Partnern. 

„So besteht die Partnerschaft mit dem Hafen Liepāja nicht nur auf dem Papier, sie wird aktiv gelebt, und beide Seiten profitieren davon – nicht nur durch das Mengenwachstum auf dieser Verbindung“, erläuterte LHG-Geschäftsführer Jürgens. Ingo Egloff, HHM-Vorstand, fügte hinzu: „Lübeck hat vielfältige Verbindungen ins Baltikum, und in Hamburg sind die drei baltischen Staaten, wenn man den Umschlag zusammen betrachtet, unter den ersten acht Handelspartnern des Hamburger Hafens zu finden.“

Auch der Hamburger Hafen kann eine signifikante Erholung der Mengen in diesem Fahrtgebiet bestätigen. Bei den Containerverkehren zwischen Hamburg und den baltischen Häfen konnte im ersten Halbjahr eine Steigerung von über 24 % verzeichnet werden. Russland ist aktuell der wichtigste Handelspartner für den Hamburger Hafen, hinter China. Im Containerverkehr zwischen Hamburg und Russland konnte im ersten Halbjahr 2017, wie auch schon in 2016, ein Zuwachs verzeichnet werden. Der Hamburger Hafen ist eine wichtige Drehscheibe für den Ostseeverkehr und Verteilerpunkt für Güter, ob über Feeder- und Binnenschiff, oder mit dem Schienenverkehr.

LHG erhält Bundesmittel für innovatives Hafenprojekt


25.09.2017

Erfolg für die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG): Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)...

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...hat dem Unternehmen Mittel aus dem Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) zugesprochen.

Gemeinsam mit der Universität zu Lübeck arbeitet die LHG als Konsortialführerin an einem Konzept für eine integrierte Buchungs- und Dispositionsplattform „RoRo-Hafen-4.0“. Ziel des Projektes ist es, den Informationsfluss entlang ganzer Transportketten zu steuern und allen Beteiligten zur Verfügung zu stellen. Mit Hilfe der Förderung kann nun eine Durchführbarkeitsstudie gestartet werden. Das Gesamtbudget für das auf 18 Monate angelegte Projekt beträgt rd. 350.000 Euro, die Förderquote liegt bei 50 %.

Die Projektidee geht dabei über den normalen Vernetzungsgedanken hinaus. Angestrebt wird eine integrierte Abbildung aller Prozesse, um der verladenden Industrie alle Informationen aus einer Hand zur Verfügung zu stellen. Diese kann die gewonnenen Daten so nutzen und verknüpfen, dass die Logistikketten einer Ware von der Produktion bis zur Ankunft der Ware beim Endabnehmer nahtlos dargestellt werden können.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens: „Wir erweitern Schritt für Schritt unser Know-how im digitalen Bereich und untermauern unseren Anspruch, Innovationsführer unter den Ostseehäfen zu sein. Ganz besonders erfreulich für uns ist hierbei die enge Partnerschaft mit der Universität Lübeck.“

Das BMVI unterstützt im Rahmen des Förderprogramms IHATEC bestimmte forschungs- und anwendungsorientierte Entwicklungsprojekte zur Entwicklung oder Anpassung innovativer Hafentechnologien. Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte zu diversen Themenbereichen. Das gesamte Fördervolumen beträgt im Zeitraum 2016-2020 rund 64 Mio. Euro.

Deutsch-Finnischer Hafentag in Lübeck


Foto: Lars-Kristian Brandt

13.09.2017

100 Jahre Republik Finnland - vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Lübeck und Finnland wird gewürdigt

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(Lübeck, 11.09.2017) Finnland feiert 2017 ein Jahrhundert Unabhängigkeit vom damaligen Russischen Reich. Der Deutsch-Finnische Hafentag in Lübeck am Donnerstag, 14. September 2017, steht daher unter dem Motto „100 Jahre Finnland“. Die Hansestadt Lübeck, die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und der Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck laden Logistiker, Reeder, Hafenvertreter, Politiker und zahlreiche Ehrengäste in die Musik- und Kongresshalle ein, um mit ihnen über die wirtschaftlichen Chancen des Ostseeraumes sowie über Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit in Gegenwart und Zukunft zu diskutieren.

 

Im Mittelpunkt des Hafentages stehen eine einführende Fachdiskussion unter der Moderation von Werner Koopmann, Leiter des Geschäftsbereichs International bei der IHK zu Lübeck, sowie der Festvortrag von Kimmo Naski, Geschäftsführer des finnischen Hafens Kotka. Themen sind unter anderem die Deutsch-Finnischen Wirtschaftsbeziehungen, die HanseBelt Region mit dem Oberzentrum Lübeck als erfolgreiche Logistikdrehscheibe, der Hafen Lübeck als Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee sowie die LHG als starker Logistikplayer mit hoher Innovationsdynamik. Führende Vertreter der finnischen Häfen Hanko, Helsinki, Kotka und Turku werden an der Veranstaltung teilnehmen. Eine begleitende Fachausstellung bietet umfassende Informationen für die Teilnehmer.

 

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, Bernd Jorkisch, Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck, und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens werden für die Veranstalter sprechen. Weitere Redner sind Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, die finnische Botschafterin in Berlin, Ritva Koukku-Ronde und der Hafenchef von HaminaKotka, Kimmo Naski. Der Generalkonsul der Russischen Föderation Ivan Khotulev sowie der Sonderbeauftragte der Parlamentarischen Versammlung der OSZE Jürgen Klimke haben ihre Teilnahme am Deutsch-Finnischen Hafentag avisiert.

 

Konsul Jorkisch freut sich über die gemeinsame Veranstaltung in der Musik- und Kongresshalle und konstatiert: „Finnland ist eine Perle im Ostseeraum, die Wirtschaft wächst und Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner“.

 

Für Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe sind Finnlands Häfen, seine Reedereien, Logistiker und Forstkonzerne seit Jahrzehnten die traditionell starken Partner des gesamten Lübecker Hafens und der hiesigen Logistikindustrie. „Darauf sind wir ein Stück stolz, und das ist auch Ausdruck der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den beiden Enden der Ostsee. Die Beziehung zu Finnland ist eine Schicksalsgemeinschaft,“ so Saxe und ergänzt „Die Entwicklung Lübecks zur führenden Verkehrsdrehscheibe ist deshalb mit der Entwicklung seiner finnischen Partner eng verbunden.“

 

Sebastian Jürgens wird in seinem Beitrag auf die Bündelungsfunktion des Hafens Lübeck für hochfrequente Seeverkehre sowie die leistungsfähigen und eng getakteten Systeme im Hinterlandverkehr der LHG eingehen, die durchgehende Transporte bis nach Oberitalien ermöglichen. Dabei werden die hohe Abwicklungsqualität sowie die Leistungsstärke allgemein anerkannt. In diesem Zusammenhang hat sich die LHG zunehmend den Ruf als Innovationsführer erworben. In dem Bereich wird es bedeutende neue Entwicklungen geben. Als Konsortialführer und -mitglied hat die LHG in hartem Wettbewerb mehrere Projekte im Innovationsförderprogramm IHATEC (Innovative Hafentechnologie) des Bundesverkehrsministeriums vorgestellt und bereits erste Zusagen erhalten.

 

Dabei konnten so prominente Partner wie das Fraunhofer Institut CML oder die Logistikschmiede der TU Berlin gewonnen werden. Ganz besonders erfreulich ist in wesentlichen Initiativen die enge Partnerschaft mit der Universität Lübeck. Die Innovationsfelder betreffen konkrete Herangehensmöglichkeiten im Rahmen der Digitalisierung sowie die Weiterentwicklung der Hafensicherheit und die Verbesserung des Informationsflusses im Hafen und im Hinterland entlang der Transportkette. Die LHG entwickelt sich damit nicht nur zum Bündelungspunkt für Ladung, sondern auch zum Bündelungspunkt für digitales Know-how.

 

Jürgens: „Die Tagung bietet eine herausragende Gelegenheit, die finnischen Hafenpartner frühzeitig in die Initiativen einzubinden und mit den finnischen Forschungsunternehmen Kontakt aufzunehmen. Damit sollte eine Initialzündung im Verhältnis zwischen den finnischen Häfen und dem Hafen Lübeck im Bereich der Innovation gelingen.“

 

 

 

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

Wirtschaftsminister zu Gast bei der LHG


27.07.2017

Der frischgebackene Landesminister Bernd Buchholz erstmalig zu Besuch im Lübecker Hafen

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(Lübeck, 27.07.2017) Nur kurz nach seiner Ernennung absolvierte heute Bernd Buchholz, neuer Landesminister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, seinen Antrittsbesuch bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Begrüßt wurde er von Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Bei der anschließenden Rundtour über den Skandinavienkai konnte sich der Minister in Anwesenheit von Hans-Wolfgang Wiese, Leiter der Lübeck Port Authority und Vertretern der Reedereien ein Bild von den Verkehren machen, die über das größte LHG-Terminal laufen. Besonders interessiert zeigte sich Buchholz an der Besichtigung der Umschlaganlage für kombinierten Verkehr, Baltic Rail Gate, über die die umfangreichen Hinterlandverkehre der LHG abgewickelt werden. Dabei nutzte der Minister die Gelegenheit, sich selbst ans Steuer einer Hafenzugmaschine zu setzen.

Buchholz erinnerte daran, dass der Lübecker Hafen nicht nur der umsatzstärkste Hafen des Landes, sondern zugleich ein wichtiger Beschäftigungsmotor in der Region sei. Er ermunterte LHG-Chef Jürgens zu weiteren Investitionen in die Infrastruktur: „Sie sind mit all den angeschlossenen Unternehmen das wichtigste Handelstor Schleswig-Holsteins in den Ostseeraum und damit ein gewichtiger Faktor für unsere Volkswirtschaft. Stellen Sie sich für den zunehmend harten Wettbewerb wetterfest auf – das Land wird Sie auf diesem Weg gern unterstützen und begleiten“, sagte Buchholz.

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe dankte dem neuen Wirtschaftsminister für die Bereitschaft des Landes, „den Lübecker Hafen auch weiterhin in seiner Entwicklung zu unterstützen. Das ist ein wichtiges Zeichen für unsere Kunden und an die Beschäftigten.“

Im Anschluss an die Besichtigung tauschten sich der Minister und Jürgens über hafeninterne Themen aus. Darüber hinaus stellte Jürgens in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) Themen wie die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen deutschen Ostseehäfen, die Fehmarnbeltquerung sowie Umweltschutzregelungen im Seeverkehr in den Mittelpunkt und lud Buchholz dazu ein, den Dialog zu den Hafenstandorten im Rahmen einer geplanten Veranstaltungsreihe des GvSH zu nutzen.

Jürgens kommentiert: „Wir freuen uns darüber, dass uns Minister Buchholz so kurz nach Beginn seiner Amtszeit besucht und Interesse für den Hafen Lübeck zeigt. Aber nicht nur der Lübecker Hafen ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, sondern die gesamte Hafenbranche in Schleswig-Holstein. Uns ist daran gelegen, das Verhältnis zur Landesregierung weiter zu intensivieren.“

Neue Zugverbindung beschert dem Lübecker Hafen Mengenzuwachs


K. E. Vögele

08.06.2017

Ruhrpott und Ostsee rücken enger zusammen

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(Lübeck, 02.06.2017) Die Weichen stehen auf Wachstum: An den Anlagen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) werden seit Kurzem zusätzliche Trailermengen abgefertigt. Bereits Anfang Mai fiel der Startschuss für eine neue Shuttlezug-Verbindung zwischen Lübeck und Herne, die von TX Logistik betrieben wird. Kooperationspartner auf dieser Relation ist die LHG-Tochter European Cargo Logistics (ECL). Basisladung bilden Güterströme, die zwischen Schweden und dem Ruhrgebiet sowie den Benelux-Ländern ausgetauscht werden. Die Kunden erhalten damit eine zuverlässige Kombination aus Seeweg und Schiene.

Die LHG stellt sich auf Mehrmengen ein, die bei jährlich 15-20.000 Trailern liegen dürften – das entspricht einem Zuwachs von gut 6 %. Der Großteil wird über den Skandinavienkai in Travemünde laufen. „Unser Hafen bietet als Bündelungspunkt eine optimale Gesamtlösung und baut mit dieser neuen Verbindung seine Stärken weiter aus“, kommentiert LHG-Chef Sebastian Jürgens. „Das ist ein höchst erfreulicher Mengenzuwachs, der uns natürlich Rückenwind verschafft und auch unser Kombiterminal beflügelt.“ Momentan fertigt Baltic Rail Gate pro Woche und Richtung sechs Züge zwischen Lübeck und Herne ab. Auch die Reedereien Finnlines und TT-Line profitieren von der neuen Schienenverbindung. Denn bislang lief die Ladung komplett über Land.

 

 

 

Tägliche Abfahrt nach Lettland


19.04.2017

LHG profitiert von Frequenzerhöhung zwischen Lübeck und Liepāja

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(Lübeck, 13.04.2017) Die Reederei Stena Line hat die Zahl ihrer Abfahrten nach Lettland aufgestockt. Fünfmal die Woche verkehren nun Schiffe zwischen dem Travemünder Skandinavienkai und Liepāja, dem Partnerhafen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Stena Line reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage auf dieser Relation. Diese findet nicht nur in LKW-Buchungen ihren Ausdruck, sondern vor allem in steigenden Mengen an großformatigen Ladungen, wie z. B. landwirtschaftlichen Maschinen.

Möglich wird die Frequenzerhöhung durch die feste Übernahme der „Stena Nordica“ in den Routenplan. Das knapp 170 m lange RoPax-Schiff, das über 1.948 Lademeter verfügt und bis zu 450 Passagiere aufnehmen kann, war in der Vergangenheit bereits auf dieser Route als „Back-up-Schiff“ zum Einsatz gekommen.

„Die Entwicklung zwischen unseren beiden Häfen ist sehr erfreulich und bestätigt unsere Strategie, auf den Ausbau der seeseitigen Verkehre in die Baltischen Staaten zu setzen“, zeigt sich LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens erfreut. Für Lettland stellt Lübeck ein Eingangstor für Ladung nach Westeuropa dar, vor allem aufgrund der hervorragenden Hinterlandanbindungen des Hafens über Schiene und Straße.

Tag der Logistik – die LHG erwartet wieder zahlreiche Besucher


Archivbild

07.04.2017

Nordlandkai und Skandinavienkai öffnen ihre Tore

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(Lübeck, 06.04.2017) Auch in diesem Jahr begrüßt die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) wieder anlässlich des länderübergreifenden „Tages der Logistik“ interessierte Besucher an ihren Anlagen. Am 27. April werden Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai und Nordlandkai angeboten, die einen guten Einblick in die Betriebsabläufe vermitteln.

So werden am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai, bei den Bustouren neben Schiffsanlegern und Baltic Rail Gate, dem Bahnterminal für den kombinierten Verkehr, auch Umschlaggeräte gezeigt, die bei Verladungen zum Einsatz kommen. Bei den Führungen über das Terminal Nordlandkai wird den Besuchern wieder Einblick in die riesigen Lagerhallen gewährt und die eine oder andere Verladung verschiedener Gutarten präsentiert.

„Obwohl wir hier schon seit einigen Jahren mit dabei sind, ist es doch immer wieder erstaunlich, wie ungebrochen das Interesse an unseren Anlagen ist. Das zeigt, wie stark die Lübecker mit ihrem Hafen verwoben sind, und das freut uns natürlich“, kommentiert LHG-Chef Sebastian Jürgens.

Anmeldungen sind bis zum 20. April auf der Seite www.tag-der-logistik.de unter Eingabe des Ortes „Lübeck“ möglich. Bundesweit stehen bisher mehr als 280 Veranstaltungen auf dem Programm, für die sich jeder Interessent kostenfrei anmelden kann. In Lübeck allerdings stellt die LHG bislang neben einem Beratungsunternehmen die einzige teilnehmende Gesellschaft dar.

Logistik ist relevant für Wirtschaft und Gesellschaft. Mit 258 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2016 und mehr als 3 Millionen Beschäftigten ist sie der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Der Tag der Logistik findet seit 2008 statt und ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL). Im Jahr 2016 besuchten 40.000 Interessierte 458 Veranstaltungen in 23 Ländern. In diesem Jahr rechnet die BVL mit ähnlichen Zahlen. Außerhalb Deutschlands gibt es am Aktionstag Events in Bahrain, Belgien, China, Finnland, Italien, Luxemburg, Österreich, Polen, der Schweiz, Tschechien, der Türkei, der Ukraine und Ungarn.

LHG-Gruppe verstärkt Präsenz in Italien


10.03.2017

(Lübeck, 10.03.2017) Seit kurzem nimmt Leo Herze die Interessen der Lübecker Spedition European Cargo Logistics (ECL) in Italien wahr, einer…

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(Lübeck, 10.03.2017) Seit kurzem nimmt Leo Herze die Interessen der Lübecker Spedition European Cargo Logistics (ECL) in Italien wahr, einer Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Schwerpunkt der Tätigkeit Herzes wird die Akquisition von Containerladung aus Italien in Richtung Russland sein. Herze ist ein ausgewiesener Logistikfachmann. Er war unter anderem als Geschäftsführer der italienischen Niederlassung von Nordwaggon sowie der Rail Cargo Italia tätig und hat das Beratungsunternehmen Log-Man International gegründet, das er bis heute als Geschäftsführer leitet.

Die vertrieblichen Aktivitäten der LHG-Gruppe im Hinterland werden damit weiter verstärkt. „In Italien sind wir schon seit längerem durch unser Engagement im Intermodalbereich tätig. Wir bekommen aus den Gesprächen mit unseren Kunden immer wieder Ansatzpunkte für Neugeschäfte, auch z. B. zwischen Italien und Russland. Leo Herze wird uns durch sein Kontakt-Netzwerk dabei helfen, Transportlösungen noch gezielter anzubieten“, erklärt Jörg Ullrich, Geschäftsführer der ECL.

Neben der Eröffnung des Büros  in St. Petersburg 2015, dem Kooperationsbeginn mit dem Hafen Liepāja im vergangenen Jahr  sowie  der Aufnahme der Zusammenarbeit mit dem Logistik-Fachmann Jaakkola in Finnland Anfang dieses Jahres ist dies ein weiterer Schritt zur Stärkung der Verkehre über Lübeck.

LHG gut gerüstet für Massengut-Umschlag


08.03.2017

Mobilbagger erstmalig im Einsatz

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Mit der Anschaffung eines massenguttauglichen Baggers kann die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) an ihren Terminals nun verstärkt im Bulk-Bereich tätig werden. Bei einem ersten Einsatz des Gerätes wurde in Kooperation mit dem Unternehmen Burmann Hafenlogistik ein Schiff gelöscht, das 5.300 t des Düngemittels Diammonphosphat aus dem litauischen Klaipėda geladen hatte. „Damit erweitern wir unsere vertrieblichen Möglichkeiten“, erklärt Ortwin Harms, LHG-Bereichsleiter Marketing und Vertrieb.

Der Sennebogen-Bagger ist für den mobilen Einsatz ausgerichtet und verfügt über einen Zweischalengreifer für Schüttgüter sowie einen Polypgreifer für Schrott. Die maximale Auslage beträgt 17 m, die maximale Tragkraft 21 to. Für die Bedienung des Baggers wurden eigens Mitarbeiter geschult, weitere Einsätze sind bereits in Sicht.

Jaakkola vertritt die LHG in Finnland


08.03.2017

Finnischer Logistik-Fachmann knüpft im Norden neue Kontakte

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Timo Jaakkola (63) vertritt seit 1. März die Interessen der Lübecker Hafen-Gesellschaft in Finnland. Der langjährig erfahrene, ausgewiesene Logistik-Fachmann wird sein umfassendes Kontaktnetz nutzen, um die Geschäftsfelder der LHG in Finnland noch bekannter zu machen und Neugeschäfte für die Lübecker Terminals anzubahnen. Jaakkola war im Laufe seiner Karriere für Unternehmen aus der Logistikbranche wie  DHL Freight, Itella und Scandfibrelogistics tätig.

Nach Eröffnung des Büros in St. Petersburg und der Kooperation mit Liepāja ist die Zusammenarbeit mit Jaakkola in Finnland ein konsequenter Schritt, die partnerschaftlichen Beziehungen zu all den Wirtschaftsräumen weiter zu intensivieren, für deren Warenaustausch der Verkehrsknotenpunkt Lübeck eine bereits gelebte oder auch denkbare Rolle spielt. „Finnland ist ein Land, zu dem wir traditionell gute Geschäftsbeziehungen pflegen. Timo Jaakkola ist ein Türöffner für uns und wird uns ganz neue Kontakte erschließen“, erklärt LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Finnland ist nach Schweden größter Verkehrsmarkt für den Lübecker Hafen. Jaakola kommentiert: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Die LHG verfügt mit ihren zahlreichen Aktivitäten über herausragende Stärken. Ich werde dabei helfen, diese in der finnischen Logistikwelt noch stärker bekanntzumachen.“ Auch der finnische Honorarkonsul in Lübeck, Bernd Jorkisch begrüßt diese Intensivierung der Aktivitäten: „Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner, bei weiter positiver Entwicklung – insofern wird der neue Repräsentant der LHG einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Verkehre über Lübeck leisten können.“

Wirtschafts- und Verkehrsminister der norddeutschen Bundesländer und NRW besuchten LHG


08.03.2017

Am 20. Februar tagten die Wirtschafts- und Verkehrsminister der fünf norddeutschen Bundesländer...

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...sowie Nordrhein-Westfalens (NRW) in Lübeck-Travemünde. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein. Unter den Teilnehmern waren neben Gastgeber Minister Reinhard Meyer u. a. Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch, Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel  sowie Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Michael Groschek.

Auf dem Programm stand neben der Tagung in der Seemannsschule auf dem Priwall auch ein Kurzbesuch am Terminal Skandinavienkai der LHG. Dabei wurde den teilnehmenden Ministern und Staatsräten Gelegenheit gegeben, sich über die LHG-Geschäfte mit besonderem Schwerpunkt auf hochfrequenten Intermodalverkehren nach NRW ein Bild zu machen. Zum Abschluss der Veranstaltung fand im LHG-Hafenhaus eine Pressekonferenz statt.

Projekt MISSION: LHG untersucht stärkere Vernetzung der maritimen Supply Chain


Bild: Christiane Schröder

26.01.2017

Neues Forschungsprojekt fördert den offenen und diskriminierungsfreien Informationsaustausch

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Übergreifende Vernetzung einzelner Verkehrsträger entlang der maritimen Transportketten, simultane Bereitstellung und Nutzung von Informationen für innovative Anwendungen und so die Warenströme optimieren: Das ist das Ziel des Projektes MISSION, das die Lübecker Hafen-Gesellschaft, das Fraunhofer Center für Maritime Logistik (CLM) und Lufthansa Industry Solu­tions jetzt als Mitglieder eines Konsortiums ins Leben gerufen hat.

(Lübeck, 25.01.2017) – Was ist die schnellste Route für meine Ware? Wann kommt der Trai­ler am Umschlagspunkt an? Gibt es Fahrplanabweichungen? Diese Fragen lassen sich an Knotenpunkten wie einem Hafen meist nicht auf einen Blick beantworten. Denn einzelne Ver­kehrsträger in der maritimen Transportkette sind häufig nicht miteinander vernetzt, die si­multane Bereitstellung und Nutzung von Informationen für innovative Anwendungen ist überwiegend nicht gegeben. Das möchte das im Herbst 2016 gegründete Konsortium unter Federführung der Lübecker Hafen-Gesellschaft mit den Partnern Lufthansa Industry Solu­tions, Fraunhofer CML, Baltic Rail Gate, European Cargo Logistics und der Universität zu Lübeck ändern.

Datenaustausch erleichtern: ein Informationssystem für alle

Das Forschungsprojekt MISSION – „Manage Information Seamlessly in Ports and Hinter­lands“ – soll den Datenaustausch entlang der Logistikketten über alle Transportakteure am Beispiel des Lübecker Hafens hinweg verbessern und so die Verkehrsflüsse und Umschlag­leistungen optimieren. Dazu werden alle beteiligten Logistiker und Spediteure an ein offenes Informationssystem angebunden, um den optimalen Warenstrom in Abhängigkeit von Zeit, Start- und Zielort aus einer Vielzahl von möglichen Transportlösungen zu evaluieren.  An­wender erhalten über das neue System ein verkehrsträgerübergreifendes Angebot für ihr Transportgut mit detaillierten Routeninformationen und einer wirtschaftlichen Abschätzung der Kosten. Das neue Informations- und Kommunikationsmanagement hilft so, den Güter- und Personentransport effizienter zu gestalten, bestehende Verkehrsinfrastrukturen besser auszulasten und damit Kosten zu sparen.

„Mit unserem Forschungsprojekt treiben wir die Digitalisierung im globalen maritimen Transportsektor voran“, sagt Tom Patrik Österreich, Bereichsleiter Informationstechnologie und Organisation der Lübecker Hafen-Gesellschaft. „Nur so lassen sich die Umschlagleistun­gen der Hafenterminals erhöhen, der Verkehrsfluss verbessern und damit die Schlüsselrolle der deutschen See- und Binnenhäfen für die gesamte deutsche Wirtschaft nachhaltig stär­ken.“

Das Konsortium hat für das Projekt MISSION bereits Fördergelder im Bereich Innovative Ha­fentechnologien (IHATEC) beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beantragt. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet das Ministerium in der ersten Jah­reshälfte 2017.

Schlepperstationierung in Lübeck für weitere zwei Jahre gesichert


Schlepper "Arion"

23.12.2016

Ab 1. Januar erhält Lübeck einen neuen Schlepper.

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Das Lübecker Schlepper-Konsortium, bestehend aus Vertretern von Reedereien, Hafenbetrieben – darunter auch die Lübecker Hafen-Gesellschaft – und Lübeck Port Authority, hat sich für die kommenden zwei Jahre auf eine neue Vereinbarung verständigen können.

Neuer Anbieter des Dienstes ist die 1928 gegründete niederländische Schleppreederei  ISKES Towage & Salvage aus Ijmuiden, die den Schlepper „Arion“ in Lübeck stationieren wird. Die „Arion“ lief 1976 auf der Cuxhavener Mützelfeldtwerft vom Stapel. Der alte Vertrag mit dem ebenfalls niederländischen Schleppunternehmen Svitzer läuft  aus. Deren Schlepper „Simson“ wird noch bis zum Jahresende im Lübecker Hafen im Dienst bleiben.

Windkraftriesen aus Portugal


15.12.2016

Großformatige Sendungen im Vorwerker Hafen

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Am Terminal Nordlandkai der LHG wurden kürzlich insgesamt sechs Windkrafttürme des Windenergieanlagenbauers Senvion umgeschlagen. Per Küstenschiff gelangten die in jeweils vier Einzelteile zerlegten Türme von Aveiro (Portugal) aus nach Lübeck an den Nordlandkai, wo sie mit dem 100-to-Kran gelöscht und auf Tieflader umgeladen wurden. Auf der Straße ging es weiter bis nach Neuengörs, dem relativ neuen Windpark in der Nähe von Bad Segeberg. Die fertig montierten Türme haben inklusive der Flügel eine Höhe von jeweils 150 Metern.

LHG erhält Prämie für Gesundheitsmanagement


Sozialministerin Kristin Alheit (3. v.r.) neben Dirk Balk, LHG (2. v. r.) sowie weiteren Preisträgern

08.12.2016

Sozialministerin zeichnet das Unternehmen für betriebliches Eingliederungsmanagement aus

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(Lübeck, 08.12.2016) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) wurde für ein Projekt zur Wiedereingliederung von Mitarbeitern ausgezeichnet, die längere Zeit arbeitsunfähig waren. Das Projekt wurde im Rahmen des „Betrieblichen Eingliederungsmanagements“ (BEM) durchgeführt und vom Schleswig Holsteiner Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung für lobenswert befunden. Überreicht wurde die sogenannte BEM-Prämie in Höhe von 10.000 Euro am gestrigen Tag durch Sozialministerin Kristin Alheit im Rahmen der Preisverleihung in Büdelsdorf. Neben der LHG wurden vier weitere Unternehmen aus Schleswig-Holstein, die sich im Rahmen des Eingliederungsmanagements besonders engagiert haben, ausgezeichnet.

Die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter hat bei der LHG einen hohen Stellenwert. So gab es schon mehrere Projekte in dieser Richtung, zuletzt eine Aktion zur Darmkrebsvorsorge. „Es ist uns wichtig, unsere Kollegen nach überstandener Krankheit dabei zu unterstützen, in den Alltag zurückzufinden“, betont LHG- Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Durchführung gibt es jedoch keine Vorgaben. Zielgruppe sind die Beschäftigten eines Unternehmens, die in einem Zeitraum von zwölf Monaten länger als 42 Kalendertage arbeitsunfähig waren. Gemeinsam wird erarbeitet, ob und wie auch nach längerer krankheitsbedingter Abwesenheit eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben erfolgen kann. „Wir dürfen nicht vergessen, dass vor uns ein Mensch mit einer ganz persönlichen Leidensgeschichte steht. Die Betroffenen haben neben dem körperlichen oft einen enormen mentalen Leidensdruck“, so der BEM-Beauftragte der LHG, Dirk Balk, der die Auszeichnung entgegennahm.

Kooperation der Häfen Liepāja und Lübeck mit erstem Erfolg


05.12.2016

Stena Line erhöht Abfahrtsfrequenz zwischen Lettland und Lübeck

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(Lübeck, 05.12.2016) Die Zusammenarbeit der Häfen Liepāja und Lübeck trägt erste Früchte. Ab sofort stockt die Reederei Stena Line die Zahl ihrer Abfahrten nach Lettland auf, indem zwei zusätzliche Abfahrten nach Liepāja angeboten werden. Im Zuge einer Neuordnung ihrer Verkehre verbindet die Reederei Lübeck nun viermal pro Woche mit dem lettischen Hafen. Der offizielle Startschuss fiel bei der heutigen Eröffnungszeremonie in Liepāja.

Aufgrund von Reorganisation und Werftaufenthalt sind übergangsweise diverse Schiffe im Einsatz; ab Januar soll der Dienst dann mit  MS „Urd“ und MS „Gothica“ gefahren werden.

“Eine Fähre sollte wie ein Linienbus verkehren – jeden Tag. Mit vier Abfahrten auf der Verbindung Liepāja-Travemünde stärken wir unsere Anbindung an Westeuropa, und wir freuen uns schon auf tägliche Abfahrten auf dieser Route“, erklärt Janis Lapins, Geschäftsführer der „Liepāja Special Economic Zone Authority“ (LSEZ). „Diese Wünsche kann ich nur unterstützen. Diese Erhöhung bringt bereits jetzt mehr Ladung für beide Häfen“, freut sich Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG).

Anfang November hatte die LHG eine Absichtserklärung mit dem Hafen von Liepāja geschlossen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zu verstärken. Der gemeinsame Erfahrungs- und Wissensaustausch sollte vertieft, ein gemeinsames Netzwerk aufgebaut und die Abfahrtsdichte zwischen beiden Häfen erhöht werden.

2. Deutsch-Finnischer Hafentag in Lübeck-Travemünde


v. li. Bernd Jorkisch, Ritva Koukku-Ronde, Sebastian Jürgens, Reinhard Meyer; Quelle: Karl Erhard Vögele

10.11.2016

Auf Einladung des finnischen Honorarkonsuls in Lübeck, Bernd Jorkisch, und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) kamen anlässlich des 2.…

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(Lübeck, 10.11.2016) Auf Einladung des finnischen Honorarkonsuls in Lübeck, Bernd Jorkisch, und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) kamen am 9. November anlässlich des 2. Deutsch-Finnischen Hafentages im Travemünder Kreuzfahrtterminal hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen.

Der Einführung durch die Gastgeber Bernd Jorkisch und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens folgte ein Grußwort der finnischen Botschafterin Ritva Koukku-Ronde unter dem Motto „Finnland – Kompetenz im Ostseeraum“. Anschließend referierte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer zum Thema „Mare Balticum – Wirtschaft mit Tradition und Perspektive“.

Die Prosperität im Ostseeraum trage entscheidend zu Wachstum und Wandel in Nordeuropa bei. Besonders den Handelspartnern Finnland und Deutschland komme eine bedeutende Rolle zu, betonte Jorkisch, Honorarkonsul der Republik Finnland, in seiner Rede. Er berief sich auf den Geist der Hanse und rief zu mehr Gemeinsamkeit in den Ostsee-Anrainerstaaten auf. „Wir wollen innerhalb Europas nicht zurückfallen zu einem Gegeneinander, sondern die vielfältigen Chancen nutzen, die sich uns bieten“, sagte er und erinnerte an den Fall des Eisernen Vorhangs vor genau 27 Jahren, der einen ungeahnten Aufschwung in der Ostseeregion zur Folge hatte.

Auch Wirtschaftsminister Meyer ging auf die Chancen ein, die der Wirtschaftsraum Ostsee biete. Die Ostsee-Anrainer seien sehr innovativ, das im Schiffsverkehr eingesetzte Know-how sei vorbildlich für andere Regionen der Welt, betonte der Minister. Besonders in der Kooperation mit Finnland sollte Schleswig-Holstein seine Ostseekompetenz weiter ausbauen, zum Beispiel bei den erneuerbaren Energien oder mit einer Vernetzung der Gründerszenen beider Länder. Auch die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland thematisierte Meyer. Er freue sich über die positive wirtschaftliche Entwicklung im Ostseeraum nach 1989, die an die traditionellen Verbindungen der Hansezeit anknüpfe. „Heute stehen Sanktionen dazwischen“, so Meyer. „Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt miteinander reden – mit einem Blick auf die Zeit nach den Sanktionen.“

Das Ende dieser Beschränkungen sehnen auch die Unternehmen in Russland und in der Europäischen Union herbei, stellten Hanno Stöcker vom Deutsch-Russischen Wirtschaftsverbund und Sergey Nikitin, Leiter der Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Deutschland, mit Blick auf aktuelle Umfragen heraus. „In Deutschland sind rund 2.000 russische Unternehmen aktiv“, sagte Nikitin. „Das ist eine gute Ausgangsbasis.“ Ein Neuanfang der Beziehungen biete zudem Chancen zur Verbesserung. Nikitin: „Bisher stand der Handel im Vordergrund. Es fehlten aber tiefer gehende Projekte in der Zusammenarbeit. Da müssen wir hinkommen.“ Der gesunkene Kurs des Rubels biete deutschen und finnischen Investoren eine gute Grundlage für die Zukunft.

Die LHG ist bereits darauf eingestellt. Geschäftsführer Sebastian Jürgens kündigte an, dass die LHG im kommenden Jahr neben dem bereits bestehenden Büro in Russland auch in Finnland vertreten sein werde. „Nach dem ersten Hafentag vor einem Jahr habe ich viele positive Stimmen in Finnland zu unserem Format gehört. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass die Finnen den Lübecker Hafen als Tor nach Zentraleuropa sehen. Diese Bedeutung wollen wir weiter stärken“, betonte Jürgens.

Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck, begrüßte das Engagement von Ha­fenwirtschaft und Honorarkonsulat für die Ausweitung der Handelsbeziehungen im Ostsee­raum. „Lübeck ist und bleibt die Drehscheibe für den Handel und Güterumschlag zwischen Skandinavien, der Region St. Petersburg, dem Baltikum und Osteuropa. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Logistikstandort Lübeck weiter zu stärken. Eine Erkenntnis des Hafen­tages ist, dass ein großes Potenzial bei den Partnern im Ostseeraum vorhanden ist. Das wol­len wir nutzen.“

Unter den rund 120 Gästen befanden sich neben dem Generalkonsul der Russischen Föderation in Hamburg, Ivan Khotulev, vor allem Vertreter der lokal ansässigen Reedereien und Spediteure sowie der Politik. Die Veranstaltung soll aufgrund der Bedeutung der deutsch-finnischen Wirtschaftsbeziehungen für den Standort Lübeck auch künftig jährlich stattfinden, kündigten Jorkisch und Jürgens an.

LHG gewinnt Präventionspreis für Arbeitssicherheit


07.11.2016

Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) hat der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) einen der...

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...diesjährigen Präventionshauptpreise verliehen. Prämiert wurde die Idee, Trailer mit einer mobilen WLAN-Kamera auszurüsten, so dass beim Rückwärtsrangieren Hindernisse erkannt und Unfälle vermieden werden können.

Mitarbeiter der LHG hatten dazu einen Prototyp entwickelt und am Lübecker Hafenterminal Seelandkai in der Praxis erfolgreich getestet. Die mobile Kamera wird mit einem Magneten an der Rückseite von Sattelaufliegern befestigt, die rückwärts in einen Schiffsraum manövriert werden. Der Fahrer der Zugmaschine bekommt die Bilder auf einem Bildschirm  präsentiert und kann sofort reagieren, wenn Personen seine Fahrspur kreuzen.

An der Preisverleihung in München nahmen die an der Entwicklung des Prototypen beteiligten Teammitglieder der LHG teil. Bereichsleiter Stadthäfen Karsten Brüning nahm den Preis entgegen. „Der Einsatz der mobilen Kamera dient der Arbeitssicherheit im Hafenbetrieb, kann aber auch z. B. gut zur Rangierunterstützung von PKW/Wohnwagengespannen eingesetzt werden,“ kommentiert Brüning. „Ich freue mich, dass aus unseren Teams immer wieder innovative Ideen kommen, die auch umsetzbar sind.“ LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens ergänzt: „Innovationen sind unser großes Leitthema – dieses Projekt ist ein Beleg für die Stärke unserer Innovationskraft.“

Die BGHW prämiert jedes Jahr innovative Ideen und Projekte mit Vorbildcharakter in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Bei der Bewertung sind für die Jury Innovationsgrad, Übertragbarkeit auf andere Unternehmen, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend. Die LHG wurde bereits zum wiederholten Male für innovative Verbesserungen ausgezeichnet.

Binnenschiffsumschlag bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft


07.11.2016

Die zunehmende logistische Bedeutung des Elbe-Lübeck-Kanals für den Lübecker Hafen...

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...machte in jüngster Zeit ein Binnenschiffsumschlag am Skandinavienkai der Lübecker Hafen-Gesellschaft LHG) deutlich.

Per Binnenschiff wurde ein in den Niederlanden gefertigter Kessel angeliefert, der für ein Biomassekraftwerk im lettischen Salaspils bestimmt war. Der Kessel wurde mit zwei Mobilkränen von Bord des Binnenschiffs gehievt und auf einem speziellen Tieflader abgesetzt. Der Weitertransport erfolgte auf einer Fähre der Stena Line nach Liepaja. Auftraggeber für den Transport war eine auf Schwertransporte spezialisierte Tochtergesellschaft der niederländischen Wagenborg-Gruppe. 

Durch die Aufnahme des Elbe-Lübeck-Kanals in den Bundesverkehrswegeplan steigen die Chancen, in Zukunft noch häufiger Binnenschiffladungen an den Kaikanten der LHG umzuschlagen, damit die Straße zu entlasten und den Umweltschutz zu fördern.   

 

 

Häfen Lübeck und Liepāja vereinbaren Zusammenarbeit


04.11.2016

Geschäftsführer der Gesellschaften zeichnen LOI

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Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und der unter „Liepāja Special Economic Zone Authority“ (LSEZ) firmierende Hafen Liepāja in Lettland haben eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. Dazu wurde ein „Letter of Intent“ (LOI) gezeichnet. Kernpunkte der Zusammenarbeit sind ein Erfahrungs- und Wissenaustausch sowie der Aufbau eines gemeinsamen Netzwerkes.

Die beiden Geschäftsführer Janis Lapins (LSEZ) und Sebastian Jürgens (LHG) bekräftigten, sich in den relevanten Feldern gegenseitig bei der Geschäftsentwicklung zu unterstützen. Lapins kommentiert: „Zwischen unseren Häfen gibt es bereits eine stabile Trailerverbindung, darüber hinaus entwickeln wir eine gemeinsame Standardisierung. Mit unserer Kooperation haben wir natürlich auch das Ziel künftiger Mehrverkehre im Blick.“

Mit dieser Absichtserklärung treibt die LHG ihr Vorhaben weiter voran, im Schulterschluss mit den Reedereien die Verkehre in die Baltischen Staaten und nach Russland weiter auszubauen.

„Tag der russischen Logistik“


04.11.2016

Sankt Petersburger Logistikfachleute auf Lübeck-Besuch

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Auf Einladung des Vereins Lübecker Spediteure (VLS) und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) besuchte am 3. November eine Delegation aus St. Petersburg anlässlich des „Tages der russischen Logistik“ die Hansestadt. Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe begrüßte die Abgesandten bei einem Empfang im Rathaus. Neben einem Vertreter der IHK Region St. Petersburg und einem Regierungsbeauftragten gehörten auch die Hafenbetreiber Global Ports sowie die Speditionsunternehmen Arivist und Baltica Trans zu der Besuchergruppe. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besichtigten die Logistiker verschiedene Hafenanlagen der Hansestadt.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen abendlichen Empfang der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) am Travemünder Ostpreußenkai, zu der auch Vertreter von Reedereien, VLS, Zoll sowie der Hafenkapitän eingeladen waren. LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens legte in seiner Präsentation den Schwerpunkt auf das Thema „Qualität der Abwicklung“ und leitete damit eine angeregte Diskussion der Anwesenden ein.

Am Vortag hatte die Delegation an einer weiteren Veranstaltung im Rahmen des Logistiktages an der Hamburger Kühne Logistics University teilgenommen. Der „Tag der russischen Logistik“ findet jedes Jahr statt.

Fahrbahnsanierung K20 abgeschlossen


04.08.2016

Wieder freie Zufahrt zum Skandinavienkai

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Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen, die Fahrbahn zwischen der Bundesstraße B75 und dem Skandinavienkai ist komplett erneuert worden. Die Arbeiten wurden sogar knapp eine Woche vor dem avisierten Datum fertiggestellt. Nun heißt es schon seit einigen Tagen wieder "Freie Fahrt" für Brummis, PKW und Busse.

Neue Intermodal-Verbindung Lübeck – Nürnberg


Lars-Kristian Brandt

21.07.2016

Trailer und Container im Nachtsprung von der Ostsee ins Frankenland

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Seit kurzem besteht zwischen dem Kombiterminal Baltic Rail Gate im Lübecker Hafen und Nürnberg eine neue Schienenverbindung. Über Hamburg verbindet der Zug fünf Mal pro Woche und Richtung die Frankenmetropole mit der Ostsee. Vermarktet wird diese Verbindung durch die Frankfurter Kombiverkehr KG. Trailer, Container und Wechselbrücken starten jeweils gegen Mittag und erreichen ihr Ziel am nächsten Morgen. Wechselbehälter und Sattelauflieger mit Schiebeplanen (Curtainsider) müssen auf diesen Verbindungen mit Code XL kodifiziert sein.

Über Baltic Rail Gate laufen täglich Verkehre nach Hamburg, Duisburg, Karlsruhe, Köln, Ludwigshafen und Verona. Einmal wöchentlich ist das italienische Novara angebunden.

 

Baltic Rail Gate ist ein Tochterunternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und Kombiverkehr (Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr). Das Umschlagterminal für kombinierten Verkehr bedient am Lübecker Skandinavienkai pro Woche 30 Direktverbindungen zu verschiedenen Destinationen in Deutschland und Italien, die Sattelauflieger, Container und Wechselbrücken transportieren. 2015 wurden rund 98.000 Einheiten abgefertigt.

"Mein Schiff 5" vor Travemünde getauft


Foto: LHG

14.07.2016

Das jüngste Kreuzfahrtschiff der Tui Cruises bescherte Einheimischen und Gästen einen zauberhaften Abend

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Kurz nach 23 Uhr war der magische Moment gekommen. Die Taufpatin löste per Knopfdruck einen Mechanismus aus, der die obligatorische Champagnerflasche drei Meter in die Tiefe stürzen ließ und am Bug zum Zerschellen brachte.

Bevor die eigentliche Taufzeremonie begann, passierte das imposante Kreuzfahrtschiff die Nordermole und nahm Kurs auf den Skandinavienkai. Vor den Augen des fachkundigen Publikums, das aus Mitarbeitern der im Hafenhaus ansässigen Unternehmen bestand, drehte die "Mein Schiff 5" in Höhe Anleger 3. Dann verholte es mit Hilfe zweier Schlepper dichter an die Kaikante, so dass die Abendschiffe der Finnlines und TT-Line pünktlich auslaufen konnten.

Die LHG wünscht Passagieren und Besatzung allzeit gute Fahrt und dem Täufling stets mehr als eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Wir freuen uns auf ein gelegentliches Wiedersehen an unseren Kaikanten.

Lübecker Skandinavienkai in neuem Licht


Bild: Michael Imhoff

08.07.2016

Das Terminal in Travemünde wird mit LED-Lampen ausgestattet

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(Lübeck, 07.07.2016) Im Zuge der Modernisierungsarbeiten auf dem Skandinavienkai beabsichtigt die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG), die derzeit eingesetzte konventionelle Flächenbeleuchtung gegen LED-Lampen auszutauschen. Lübeck ist damit der erste deutsche Ostseehafen, der auf diese innovative Technologie umstellt. Nach Abschluss der laufenden Testphase hat nun die Lübeck Port Authority (LPA) als Eigentümerin der Infrastruktur die entsprechenden Anträge, einschließlich einer Förderung durch das Land Schleswig-Holstein, eingereicht. Der Abschluss der Arbeiten wird sich nach Übergabe des Förderbescheides bis Mitte 2017 hinziehen.

Die Umstellung auf LED wurde dadurch möglich, dass es nun Lampen gibt, die für die 33 Meter hohen Masten im Hafen geeignet sind – und damit die Anforderungen aus der Arbeitsstättenverordnung erfüllen.

Die Umrüstung kommt in ganz besonderem Maße der Umwelt zugute. LEDs haben eine wesentlich längere Lebensdauer als herkömmliche Leuchtmittel und müssen auch nicht als Sondermüll entsorgt werden, da sie kein Quecksilber enthalten. Zudem geben sie weit weniger Wärme und UV-Strahlen als konventionelle Lichtquellen ab.

Nach Abschluss der Arbeiten werden 330 Leuchten auf 63 Masten den Skandinavienkai erhellen, wobei besonderer Wert auf ein neutralweißes Licht im Gegensatz zu den häufig verwendeten kaltweißen Strahlern gelegt wurde. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG: „Der Skandinavienkai wird mit dieser Investition wieder ein Stück moderner, und gleichzeitig tun wir etwas für die Umwelt. Lübeck behält beim Thema Innovation die Nase vorn.“

Zweiter Abschnitt der Fahrbahnsanierung K20 vor dem Abschluss


01.07.2016

Dritte und letzte Bauphase wird eingeläutet

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Am Montag, dem 4. Juli wird die Teilsperrung der Travemünder Landstraße und damit die Umleitung über die Henry-Koch-Straße aufgehoben. Dann beginnt der letzte Bauabschnitt zur Sanierung der Fahrbahn zwischen der Kreisstraße 20 und dem Skandinavienkai. Hierbei wird der Verkehr einspurig per Ampelschaltung die Baustelle passieren. Diese letzte Phase wird pro Fahrtspur jeweils zwei Wochen dauern. Bei günstigen Witterungsbedingungen können die Arbeiten Anfang August zum Abschluss gebracht werden.

B75: Vollsperrung der Anschlussstelle Skandinavienkai


19.05.2016

Grundsanierung der Fahrbahn beginnt am 23. Mai

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Ab 23. Mai wird die Fahrbahn zwischen Bundesstraße B75/A226 und Terminal Skandinavienkai in drei Bauabschnitten grunderneuert. Dazu muss die Zuwegung zur Hafeneinfahrt (K20) in mehreren Abschnitten voll gesperrt werden. Mit längeren Fahrtzeiten ist zu rechnen.

Im ersten Bauabschnitt, der voraussichtlich 6 Wochen dauert, wird der Bereich zwischen der Anschlussstelle B75 und der Einmündung der alten Travemünder Landstraße in beiden Richtungen gesperrt. Fahrzeuge werden umgeleitet und folgen der Beschilderung U3.

In nordgehender Richtung wird dabei der Verkehr bereits eine Abfahrt vorher über die Ausfahrt Kücknitz geleitet, von dort über die Solmitzstraße über die alte Travemünder Landstraße. Aus dem Hafen kommend werden Fahrzeuge nach ca. 200 m nach rechts in die alte Travemünder Landstraße umgeleitet. Am Ende der Straße (T-Kreuzung) der Umleitung nach rechts folgen, an der Ampelkreuzung links und dann geradeaus bis zur Zufahrt Bundesstraße.

Im zweiten Bauabschnitt, der ca. 2 Wochen in Anspruch nimmt, kann wieder die normale Anschlussstelle genutzt werden. Hier wird der Verkehr über die Henry-Koch-Straße umgeleitet. Der dritte Bauabschnitt wird ca. 4 Wochen dauern und durch einspurige Befahrung begleitet (Ampelregelung).

Tag der Logistik im Lübecker Hafen - ein Dauerbrenner


Am Skandinavienkai wurde den begeisterten Besuchern schweres Gerät vorgeführt.

22.04.2016

Die LHG nahm als einziges Lübecker Unternehmen aktiv an dem Aktionstag teil

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Unter strahlend blauem Himmel herrschte am Donnerstag wieder großer Andrang an den Kaikanten der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG): Zum wiederholten Male wurden zum „Tag der Logistik“ zeitgleich mehrere Führungen an den Terminals der LHG angeboten, und fast alle waren ausgebucht. Insgesamt nahmen über 160 Personen die Möglichkeit wahr, einen Blick auf die operativen Abläufe im Hafen zu werfen.

Am größten Terminal der LHG, dem Skandinavienkai, zeigten sich die Teilnehmer sehr beeindruckt von der Vorführung schweren Geräts. Ein Hafenarbeiter hievte per Reachstacker vor ihren Augen einen Tankcontainer in die Luft und setzte ihn sanft auf einem Chassis ab, sein Kollege gab an einer Zugmaschine mit Schwanenhals eine Kostprobe seines Könnens, als er das Chassis wieder aufnahm. „Ich habe im Fernsehen mal einen Beitrag über den Hamburger Hafen gesehen, das war schon interessant. Aber es ist ja doch etwas ganz Anderes, mittendrin im Geschehen zu stehen“, staunte eine Teilnehmerin.

Auch an den Stadtterminals gab es viel zu sehen. Hier stand nicht nur der immer wieder eindrucksvolle Blick in Lagerhallen für Papier und Karton im Mittelpunkt, auch über Holzumschlag und die Verladung in Eisenbahnwaggons konnten sich die Besucher ein Bild machen.

Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmer interessante Details zur Bedeutung der Logistik für die deutsche Wirtschaft. Laut Bundesvereinigung Logistik (BVL), die den Aktionstag initiiert hat, sind in Deutschland fast 2,9 Millionen Menschen im Bereich Logistik beschäftigt. Damit ist dieser Sektor der drittgrößte Wirtschaftsbereich nach Automobilindustrie und Handel.

„Das ungebrochene Interesse der Lübecker freut uns natürlich sehr“, kommentierte Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG. „Und unsere Mitarbeiter erzählen immer wieder gern etwas aus ihrem Erfahrungsschatz.“

Nicht nur in Deutschland rückten am „Tag der Logistik“ am 21. April 2014 unter dem Motto „Logistik macht’s möglich“ wieder logistische Leistungen für einen Tag in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. In über 20 Ländern findet der „Supply Chain Day“ inzwischen statt. Der Aktionstag wird von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt. Der Veranstaltungskomplex fand 2008 zum ersten Mal statt, die Angebote sind für jedermann kostenfrei zugänglich.

LHG auf der TransRussia-Messe in Moskau


v. li.: Tino Klemm (HPA), Sebastian Jürgens (LHG), Bernd Saxe (Bürgermeister HL), Rolf Bösinger (Staatsrat Wirtschaft HH), Jörg Ullrich (ECL), Ingo Egloff (HHM)

22.04.2016

Anlässlich der Transrussia, die vom 19. – 22. April stattfand, hielten sich Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck...

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... und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Gesellschaft, in Moskau auf. Bei der Transrussia handelt es sich um die größte logistische Fachmesse innerhalb der Russischen Föderation.

Saxe und Jürgens nahmen parallel an Gesprächsrunden einer Hamburger Wirtschaftsdelegation teil. Neben Treffen mit dem Deutschen Botschafter und der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer waren Zusammenkünfte mit dem Transportministerium der Russischen Föderation, Vertretern des Hafens Bronka und russischen Firmenvertretern vorgesehen. Höhepunkt war ein hochkarätig besetztes Round-Table-Gespräch der Logistic Alliance Germany zur Hafenpolitik mit dem Thema „Logistic Solutions made in Germany“. Bernd Saxe erklärt: „Ich habe gerne die Gelegenheit genutzt, um auf diese Weise die Aktivitäten des Lübecker Hafens zu unterstützen. Russland ist und bleibt ein wichtiger Geschäftspartner für Lübeck“.

Auf der Messe stand Sebastian Jürgens gemeinsam mit Jörg Ullrich, Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft European Cargo Logistics (ECL) Kunden und Partnern für Gespräche zur Verfügung. ECL hatte im vergangenen Jahr zum Ausbau ihrer Verkehre mit Russland mit der „OOO ECL Rus“ eine eigene operative Beteiligungsgesellschaft in St. Petersburg gegründet und seitdem bereits einige Neugeschäfte gewonnen.

Geschäftsführer Jürgens zieht ein Fazit: „Es ist gerade jetzt wichtig, im Gespräch zu bleiben und die gegenseitigen Beziehungen zu vertiefen. Mit der Gründung unserer Gesellschaft in St. Petersburg haben wir ein Zeichen gesetzt.“

SSG macht Bruhn-Trailer fit für die Schiene


07.04.2016

Die Skandic Service Gesellschaft (SSG), eine Tochter der Lübecker Hafen-Gesellschaft, hat ein erstes Kontingent von Kühltrailern...

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...der Lübecker Spedition Bruhn so umgerüstet, dass sie künftig auch per Bahn transportiert werden können.

Seit Ende letzten Jahres ist die SSG ausschließlicher Vertriebs- und Montagepartner für das tomlift-System in Norddeutschland. Mithilfe von tomlift können auch bislang nicht kranbare Trailer auf die Schiene gebracht werden. Die SSG bietet interessierten Spediteuren dabei einen Rundum-Service. Von der kompletten Umrüstung über die Montage und technischen Abnahme bis hin zur Probeverladung am Bahnterminal Baltic Rail Gate und Änderungen in den Fahrzeugpapieren wird alles abgedeckt.

Hersteller dieses neuen Systems ist die hessische Transport Innovation GmbH. Die Umrüstung stellt eine Alternative zur kostspieligen Anschaffung eines neuen, kranbaren Trailers dar. Sie bietet Transportunternehmen somit einen guten Einstieg in den Kombinierten Verkehr, ohne dass größere Investitionen nötig sind.

Phillipp Buschendorff, Fuhrparkmanager der Spedition Bruhn zeigt sich zufrieden: „Durch diese Nachrüstung können wir Bestandstrailer zukünftig flexibler im Markt einsetzen und durch den verschleißärmeren Bahneinsatz auch länger betreiben. Verläuft die Testphase weiterhin so positiv, sind weitere Umrüstungen geplant.“ SSG-Betriebsleiter Marko Mahnke freut sich: „Mit der Bruhn-Spedition haben wir hier am Standort einen wichtigen Kunden für das neue System begeistern können. Andere werden sicherlich nachziehen.“

 

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

LHG öffnet auch 2016 ihre Tore zum „Tag der Logistik“


07.04.2016

Am 21. April werden wieder Hafenführungen angeboten

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Auch in diesem Jahr nimmt die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) wieder aktiv am bundesweiten „Tag der Logistik“ teil. Am 21. April werden Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup angeboten, die einen guten Einblick in die Betriebsabläufe vermitteln.

So werden am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai, bei den Bustouren neben Schiffsanlegern und dem Bahnterminal für den kombinierten Verkehr auch Geräte gezeigt, die bei Verladungen zum Einsatz kommen. Bei den Führungen über die Terminals Nordlandkai und Schlutup können die Besucher einen Blick in die riesigen Lagerhallen werfen und aus sicherer Distanz bei der einen oder anderen Holz- oder Papier-Verladung live dabei sein. Die Termine der einzelnen Veranstaltungen sowie weitere Details sind zu finden unter www.tag-der-logistik.de. Hier können sich Interessierte auch anmelden; eine Teilnahme ist kostenfrei.

Die Termine:

Nordlandkai und Schlutup:
09:30 - 11:00 Uhr
12:30 - 14:00 Uhr

Skandinavienkai:
10:00 - 11:00 Uhr
12:00 - 13:00 Uhr

Am Tag der Logistik gewähren Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung der Öffentlichkeit Einblicke in die Vielfalt logistischer Aufgaben. Logistik ist mehr als nur Transport, Lagerung und Umschlag. Logistik steuert Prozesse, die Menschen, Güter und Dienstleistungen weltweit in Bewegung bringen. Damit hält sie die Produktion und den Handel am Laufen. Es ist ihre Aufgabe, eine Vielzahl von Informationen rund um ein Produkt entlang der gesamten Lieferkette sinnvoll zu vernetzen.

Der Tag der Logistik findet seit 2008 statt und ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL), die von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt wird. Im letzten Jahr strömten rund 38.500 Besucher zu den 449 Veranstaltungen, um einen Blick hinter die Kulissen der Logistik zu werfen.

Wirtschaftsausschuss zu Gast bei der LHG in St. Petersburg


LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens, (2. v.li.), Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (5. v.li.), Christopher Vogt, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Schleswig-Holsteinischen Landtag (7. v.li.), Katrin Werdermann, stellvertretende Generalkonsulin des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in St. Petersburg (6. v.re.), ECL-Geschäftsführer Jörg Ullrich (ganz rechts) sowie weitere Mitglieder des Wirtschaftsausschusses des Landes Schleswig-Holstein und der Hafenwirtschaft

18.03.2016

Auf Einladung der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) besuchte der Wirtschaftsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages Mitte März St.…

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...Die Delegation wurde vom Ausschuss-Vorsitzenden Christopher Vogt MdL geleitet. An der Reise nahmen u.a. Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens, Geschäftsführer Jörg Ullrich von der European Cargo Logistics (ECL), einer Beteiligungsgesellschaft der LHG und Vertreter der Schleswig-Holstei­ni­schen Hafenwirtschaft teil.

Sebastian Jürgens benutzte die Gelegenheit, dem Ausschuss vor Ort die Strategie der LHG im Russland-Geschäft zu erläutern. Darüber hinaus führte der Ausschuss zahlreiche politische und wirtschaftliche Gespräche mit dem Deutschen Generalkonsulat, dem Komitee für Auswärtige Beziehungen der Stadtregierung, dem Gesetzgebenden Rat, der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer sowie mit deutschen Wirtschaftsvertretern. Zum Programm gehörte auch ein Besuch bei der OOO ECL Rus. Hier stellte Geschäftsführer Dmytro Grybkov die Aktivitäten dieser Ende vergangenen Jahres gegründeten Gesellschaft vor, mit der ECL ihre Aktivitäten im Russland-Geschäft wesentlich verstärkt hat. Abgerundet wurde die Reise durch Gespräche mit Hafenvertretern in den beiden Häfen Petrolesport und Bronka.

Bürgermeister Bernd Saxe zeigte sich erfreut über das Interesse des Wirtschaftsausschusses: “Gerade in politisch turbulenten Zeiten ist es mit Blick auf die Zukunft wichtig, die wirtschaftlichen und geschäftlichen Beziehungen zu Russland zu intensivieren und den Kontakt nicht abreißen zu lassen.“ Sebastian Jürgens sah es pragmatisch: „Die Abgeordneten können sich hier selbst ein Bild machen, wie der Alltag im Logistikgewerbe in Russland aussieht. Der Besuch erfolgt auch genau zum richtigen Zeitpunkt, denn inzwischen kann OOO ECL Rus erste Erfolge aufweisen.“

Russischer Besuch im Lübecker Hafen


10.03.2016

Bürgermeister Bernd Saxe und Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft GmbH (LHG)...

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Bürgermeister Bernd Saxe und Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft GmbH (LHG) empfingen kürzlich Sergey M. Nikitin, Leiter der Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Berlin. Nikitin war einer Einladung der Schiffergesellschaft gefolgt, als Ehrengast an deren 615. Jahreshauptversammlung teilzunehmen.

Jörg Ullrich, Geschäftsführer der European Cargo Logistics GmbH, einer Beteiligungsgesellschaft der LHG, führte den russischen Gast zunächst durch die Terminals der LHG. Anschließend traf man sich im Hafenhaus zu einem allgemeinen Gedankenaustausch. Hierbei kamen auch die Strategie der LHG im Russland-Geschäft zur Sprache, das kürzlich eröffnete Büro der ECL in St. Petersburg, die anstehende Reise des Wirtschaftsausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtages in der kommenden Woche nach St. Petersburg sowie der Besuch Saxes und Jürgens auf der Logistikmesse TransRussia Ende April in Moskau.

Bernd Saxe erklärt: „Ich freue mich sehr, Herrn Nikitin als einen wichtigen Repräsentanten der russischen Wirtschaft in Deutschland heute in der Hansestadt Lübeck begrüßen zu dürfen. Seit der Hansezeit unterhält Lübeck traditionell gute und freundschaftliche Beziehungen nach Russland. Aktuell gibt es wieder dreizehn aktive russische Hansestädte.“ Sebastian Jürgens ergänzt: „Es ist wichtig, dass man gerade in diesen Zeiten auf allen Ebenen im Gespräch bleibt. Russland ist und bleibt für uns ein wichtiger Markt mit großem Zukunftspotenzial.“

Nikitin fügt hinzu: „Ich bin zuversichtlich, dass sich die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen positiv weiterentwickeln werden und Lübeck in diesem Prozess eine bedeutende Rolle spielen wird."

 

 

Bild (v. li.): Jörg Ullrich (Geschäftsführer European Cargo Logistics), Bernd Saxe (Bürgermeister der Hansestadt Lübeck), Sergey M. Nikitin (Leiter der Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Berlin) und Sebastian Jürgens (Geschäftsführer Lübecker Hafen-Gesellschaft)

Skandic Service wird Servicepartner von Kässbohrer


26.01.2016

Die Skandic Service GmbH (SSG), ein Unternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), hat eine Kooperationsvereinbarung...

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...mit der Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH in Goch geschlossen. Danach wird die SSG Reparatur- und Servicearbeiten an den von Kässbohrer vertriebenen Marken durchführen.

Skandic Service ist über die LHG Service GmbH (SG) ein Unternehmen der LHG. Die Gesellschaft betreibt auf dem Skandinavienkai eine Werkstatt für Instandhaltungs- und Serviceleistungen für Zugmaschinen und Trailer. Daneben unterhält SSG auch einen mobilen Reparaturdienst für die Region Lübeck. Bei Kässbohrer handelt es sich um einen der führenden Hersteller für Semi-Trailer, Auflieger und Lkw-Aufbauten. Das Unternehmen vertreibt die Marken Kässbohrer, Talson, Hendricks und Tirsan.

Marko Mahnke, Betriebsleiter der SSG, zeigt sich zufrieden: „Diese Vereinbarung ist ein weiterer Beweis für die anerkannte Qualität unserer Werkstatt.“

ECL und Green Cargo gehen intermodale Kooperation ein


06.11.2015

European Cargo Logistics (ECL), eine Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH, und das schwedische Bahnunternehmen Green Cargo ...

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… haben eine Kooperation im intermodalen Bereich vereinbart. Sie verknüpfen ihre intermodalen Verbindungen zu einem europäischen Netzwerk und setzen damit einen Meilenstein in der Verkehrsentwicklung beider Unternehmen.

Green Cargo ist ein führender national und international tätiger Bahnfracht-Operator, der über 40 intermodale Terminal-Standorte in Schweden und Norwegen bedient. Zusammen mit den Intermodalverbindungen von ECL innerhalb Deutschlands, von/nach Luxemburg, Frankreich, Spanien sowie Italien wird mit der Kooperation beider Unternehmen ein europaweites intermodales Netzwerk geschaffen. Unter der Prämisse, CO2-Emissionen zu reduzieren, wird es möglich sein, Trailer, Container oder Wechselbrücken auf einer Strecke bis zu 2.500 km von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

Alle in dieser Kooperation angebotenen Verbindungen können für die gesamte Strecke, inklusive der grenzüberschreitenden Anschluss- und Fährverbindungen, direkt über ECL gebucht werden.

Tobias Behncke, zuständig für Intermodal Services bei ECL: "Wir freuen uns, gemeinsam mit Green Cargo die Entwicklung intermodaler Netzwerke in Europa auf diese Weise mitzugestalten und via Lübeck zukünftig integrierte Lösungen, z.B. von Duisburg nach Stockholm, anbieten zu können."

ECL-Geschäftsführer Jörg Ullrich ergänzt: "Die Kooperation entspricht unserem strategischen Ansatz, gemeinsam mit unseren Korridorpartnern durchgehende europäische Transportangebote zu entwickeln."

Die European Cargo Logistics GmbH ist Marktführer im Bereich Papier- und Forstproduktelogistik und ist in diesem Bereich seit über 40 Jahren am Standort Lübeck aktiv. Europaweit und branchenübergreifend werden vielfältige Straßen- und Bahntransporte, Intermodalverkehre sowie Speditionsdienstleistungen angeboten. ECL ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH.

ECL mit neuer intermodaler Verbindung Lübeck – Karlsruhe


16.10.2015

European Cargo Logistics GmbH (ECL), eine Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft, hat Anfang Oktober ...

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... eine neue intermodale Verbindung zwischen Lübeck-Travemünde und Karlsruhe eröffnet. Dreimal pro Woche und Richtung wird der neue „Baden Shuttle“ zukünftig zwischen der baden-württembergischen Rheinmetropole und der Ostsee pendeln.

Der neue „Baden Shuttle“ bietet attraktive Laufzeiten mit optimal an die Bedürfnisse der Spediteure und Frachtführer angepassten Abfahrt- und Ankunftszeiten. Der Fahrplan der neuen Verbindung ist auf die Weiterleitung via Lübeck von und nach Schweden, Finnland und Russland sowie ins Baltikum abgestimmt und ermöglicht eine ideale Erreichbarkeit von Empfängern und Versendern im Nah- und Fernverkehr. Gemeinsam mit dem DUSS-Terminal in Karlsruhe und dem Baltic Rail Gate (BRG) am Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde fertigt die ECL Blockzüge mit Trailern, Containern und Wechselbrücken ab.

Der „Baden Shuttle“ ist zugleich eine Erweiterung des erfolgreichen „Rhein Neckar Shuttle“ zwischen Lübeck-Travemünde und Ludwigshafen, der ebenfalls als eigene Direktzug-Verbindung betrieben wird und weiterhin sechs Mal pro Woche läuft.

Hintergrund für die neue Verbindung  ist die sehr positive Entwicklung intermodaler Verkehre am Standort Lübeck. Die Zahlen des ersten neun Monate 2015 sprechen eine deutliche Sprache: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden bei der ECL 25 % mehr Einheiten transportiert. Damit setzt sich der Wachstumstrend fort, der sich auch in den Zahlen des vorigen Jahres zeigte: 2014 hatte ECL rund 37.000 Trailer und Container mit ihren intermodalen Zugverbindungen von der Straße auf die Schiene gebracht. Das waren mehr als doppelt so viele Einheiten wie noch im Jahr 2013.

"Wir sind stolz auf das bisher Geleistete und die weiterhin positive Entwicklung", kommentiert  Tobias Behncke, bei ECL verantwortlich für den Geschäftsbereich  Intermodale Verkehre. "Wir haben uns in einem schwierigen Markt bewährt."  Geschäftsführer Jörg Ullrich ergänzt: "Wir sind überzeugt, den eingeschlagenen Weg der nachhaltigen Hafenhinterland-Entwicklung Lübecks auch in Zukunft  weiter voranbringen und mit  neuen Verkehren – wie beispielsweise für den „Baden Shuttle“ – einen Mehrwert für alle Beteiligten schaffen zu können."

Nordlandkai: Maschinenhäuser für Windkraftanlagen umgeschlagen


15.09.2015

Am Nordlandkai hing wieder ein schweres Gerät am Haken: Insgesamt acht Maschinenhäuser für Windkraftanlagen, ...

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... sogenannte Nacellen, wurden mit Hilfe des 100-Tonnen-Schwergutkrans der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und einer mitgelieferten Traverse vom Binnenschiff an den Nordlandkai gehievt. Jede einzelne Nacelle wog 83 Tonnen.

Anschließend werden die Schwergewichte aus dem niedersächsischen Spelle vom Nordlandkai per Tieflader zum Skandinavienkai transportiert. Von dort aus treten sie mit der Reederei TT-Line ihre Reise zu einem Windpark in Südschweden an.

Der Transport wird in Kooperation mit der Fa. Bolk aus den Niederlanden und der in Lübeck ansässigen Spedition Europatrans organisiert und durchgeführt.

Nordlandkai: Neuer Holzkunde


10.09.2015

Die Entwicklung am Nordlandkai geht schrittweise voran. Ein neuer Kunde im Holzgeschäft konnte platziert werden. ...

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... Das Geschäft ist stabil angelaufen. Für die Weissenbach International GmbH werden dort zukünftig bis zu 30.000 m3 Schnittholz pro Jahr umgeschlagen.

Der Holzimporteur aus Kempten im Allgäu transportiert mit der Reederei Transfennica sowohl frisches als auch getrocknetes Schnittholz aus Russland über St. Petersburg nach Deutschland. Die LHG bietet mit Lagerhallen und Überdachungen am Nordlandkai sowie hervorragenden intermodalen Hinterlandanbindungen u. a. nach Norditalien die optimalen Voraussetzungen für die Lagerung und den Weitertransport der empfindlichen Forstprodukte.

Das Holz ist vor allem für den Absatz in Deutschland und Europa bestimmt. In Lübeck wird es zum Weitertransport auf Rungenwagen oder geschlossene Waggons und Lkw verladen. Einige Trailer werden am Terminal für den Kombinierten Verkehr, dem Baltic Rail Gate am Skandinavienkai, auf Bahn-Waggons verladen und via Schiene weitertransportiert.

Umbauarbeiten am Skandinavienkai in vollem Gange


06.07.2015

Ende Mai wurde auf dem Gelände der Lübecker Hafen-Gesellschaft mit den Umbauarbeiten am Gate Skandinavienkai begonnen. ...

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... Anstelle der bisherigen Scanning-Häuser entstehen am Südgate zwei Scanning-Hallen, die räumlich versetzt an der Einfahrt und der Ausfahrt angeordnet werden. Durch die neue Scanning-Technologie mit optimierter Kamera- und Datentechnik sowie die Neuorganisation der Zu- und Abfahrt werden die Abfertigungsprozesse nochmals deutlich verbessert.

"Bereits Anfang Juni wurden die ersten beiden alten Scan-Systeme mit Hilfe eines großen Krans demontiert und abtransportiert", berichtet Thorsten Lohse, Projektleiter IT und Organisation. "Derzeit sind die Arbeiten an den Betonfundamenten für die neuen Scanning-Hallen in vollem Gange: Für das neue Kamera-System wurde in der Planungsphase ein komplexes Leerrohrsystem gemeinsam mit dem Hersteller entwickelt, das jetzt direkt im Fundament verbaut wird." Voraussichtlich ab übernächster Woche kann dann mit dem Aufbau der neuen Hallen begonnen werden, wenig später erfolgt der Einbau der neuen Kamera-Systeme.

Das Bauprojekt wird hauptsächlich mit Betrieben und Gewerken aus der Region abgewickelt – dies ermöglicht kurzfristige Abstimmungen vor Ort und garantiert die Einhaltung des engen Zeitplans.

Während der Umbauphase kann es kurzfristig immer wieder zu Änderungen in der Verkehrsführung sowie in der Ein- und Ausfahrt kommen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte September 2015 abgeschlossen und das Gate ohne Einschränkungen vollumfänglich einsatzbereit sein.

Neues Baustoffgeschäft für den Nordlandkai


29.06.2015

Seit vergangener Woche werden im Auftrag der Firma OAM Baustoffe GmbH insgesamt rund 35.000 Tonnen Splitt ...

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... am Nordlandkai von der Bahn auf LKW umgeschlagen. Der Splitt wird im Rahmen der Sanierung des 5,5 Kilometer langen Teilstücks der Autobahn A1 zwischen Lübeck Zentrum und Kreuz Lübeck eingesetzt und dient der Herstellung der Betonfahrbahndecke.

Die sehr gute Eisenbahn-Infrastruktur im Lübecker Hafen sowie die besonderen Verlademöglichkeiten von Bahn auf LKW am Nordlandkai ermöglichen den verkehrs- und umweltschonenderen Bahn-Transport des Splitts aus einem Natursteinbruch in Sachsen-Anhalt nach Lübeck. Diese Transporte wären sonst vollständig über die Straße abgewickelt worden.

So rollen während der kommenden Wochen rund 15 Züge mit 39 Waggons in den Lübecker Hauptbahnhof ein und werden dort von der Nordic Rail Service GmbH (NRS), einer Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft, in Empfang genommen und zum Nordlandkai rangiert. Dort angekommen werden die Bahnwaggons mit einem Entladeband geleert und der Splitt in wartende LKW verladen, die schließlich das letzte, kurze Teilstück zum Mischplatz für die Betonfahrbahndecke der einbauenden Baufirma absolvieren. Jeder Zug transportiert rund 2.200 Tonnen Splitt.

Nordic Rail Service GmbH setzt zukünftig verstärkt auf Massengut


08.06.2015

Die Nordic Rail Service GmbH (NRS), ein Tochterunternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG), setzt zukünftig ...

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... verstärkt auf Massengut. Ein neues Betonwerk der Firma Schoer KG im Lübecker Hafen sowie die Schaffung geeigneter Umschlagflächen für Massengüter ermöglichten es, eine langfristige Kooperation mit der TUST Tief- und Straßenbaustoffe GmbH & Co. KG, einem Tochterunternehmen der Basalt AG, einzugehen. Die Basalt AG zählt zu den in den Bereichen Naturstein- und Asphaltmischgut führenden Baustoffherstellern in Deutschland.

Aufgrund der geplanten langfristigen Zusammenarbeit mit der TUST Tief- und Straßenbau-stoffe GmbH & Co. KG im Bereich Logistik hat NRS in eine neue Lokomotive und einen speziell für dieses Ladegut entwickelten Schüttgutwagen investiert. So sieht sich NRS gut für die Zukunft aufgestellt, gerade auch im Hinblick auf die zahlreichen, unter anderem im Norden Deutschlands geplanten Infrastrukturprojekte.

"Dies ist nur der erste Schritt in Richtung Eisenbahntransporte im Bereich Massengut", sagt NRS-Geschäftsführer Ben Thurnwald. "In Zukunft setzen wir vermehrt auf den Ausbau solcher Geschäfte." So werde auch der Standort Lübeck aufgewertet: Durch Umschlagsflächen und Gleiskapazitäten sowie den weiteren Aufbau von entsprechendem Equipment entstünden positive Synergie-Effekte, so Thurnwald und er ergänzt: "Der Lübecker Hafen hat auf diese Weise die Möglichkeit, an der gesamten Supply Chain vom Steinbruch bis zum Betonwerk auf dem LHG-Terminal Konstinkai beteiligt zu sein."

Die Nordic Rail Service GmbH wurde 2004  gegründet. Zu ihrem Dienstleistungsportfolio gehören auch Leistungen in den Bereichen Rangierdienst und Baustellenverkehre, die Betreuung von rd. 60 km Gleisen im Bereich Lübeck sowie der Betrieb einer Waggonwerkstatt.

Sehr gutes erstes Intermodal-Quartal für ECL


01.06.2015

Die European Cargo Logistics GmbH (ECL), eine Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft, blickt ...

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... auf ein sehr erfolgreiches erstes Intermodal-Quartal 2015 zurück: Rund 10.000 Einheiten wurden bei der ECL transportiert – das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Plus von 36 %.

Besonders erfolgreich war der Rhein-Neckar Shuttle (Lübeck-Ludwigshafen) mit mehr als doppelt so vielen transportierten Einheiten wie im ersten Quartal des Vorjahres. Auch der Verona Shuttle und der Ruhr Shuttle übertrafen die Erwartungen. Insgesamt konnten bei der ECL rund 5.300 Tonnen CO2-Emissionen durch die Verlagerung von Gütern von der Straße auf die Schiene eingespart werden.

Mit der positiven Entwicklung im ersten Quartal 2015 setzt sich der Wachstumstrend fort, der sich auch in den Zahlen des vorigen Jahres zeigte: 2014 hatte ECL rund 37.000 Trailer und Container mit ihren intermodalen Zugverbindungen von der Straße auf die Schiene gebracht. Das waren mehr als doppelt so viele Einheiten wie noch im Jahr 2013.

"Wir sind stolz auf das bisher Geleistete und die weiterhin positive Entwicklung", sagt Tobias Behncke, bei ECL verantwortlich für den Geschäftsbereich der intermodalen Verkehre. "Wir haben uns in einem schwierigen Markt bewährt und eine entsprechende Reputation erarbeitet. Wir sind überzeugt, über sinnvolle Kooperationen den eingeschlagenen Weg der nachhaltigen Hafenhinterland-Entwicklung Lübecks auch im Jahr 2015 weiter voranbringen können."

LHG auf der transport logistic 2015


27.04.2015

Vom 5. bis 8. Mai 2015 öffnet die Messe München wieder ihre Tore für Logistiker aus aller Welt. Die LHG ...

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... und der Lübecker Hafen sind auch in diesem Jahr wieder vor Ort und laden alle Interessierten herzlich zu einem Besuch am Lübecker Gemeinschaftsstand (Halle B3, Stand-Nr. 126) ein.

Am ersten Messetag hält Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG, auf der 8. Internationale Konferenz für maritime Logistik, der mariLOG, einen Impulsvortrag zum Thema "In der Schwefelfalle – Welche Auswirkungen die seit Anfang des Jahres geltenden, strengeren Schwefelgrenzwerte in Nord- und Ostsee auf Verkehrsströme und Preise haben". Auch bei der folgenden Diskussion sitzt er auf dem Podium (mariLOG, Forum/Halle A6, 13 bis 15 Uhr). Am Donnerstag, den 7. Mai nimmt Dr. Jürgens um 11.00 Uhr Platz auf dem Roten Sofa der DVZ (Halle B3, Stand 302).

Ebenfalls am Donnerstag – ab 14 Uhr – wird schließlich der gemeinsame Messestand der LHG und der 15 Mitaussteller, der unter dem Motto "Lübeck – More than a Port" steht, zum Treffpunkt Nummer 1: Der "Lübeck-Tag" lädt ein zum Austausch, Netzwerken und Genießen. Neben der LHG und ihren Tochtergesellschaften sind folgende Unternehmen am Lübeck-Stand beteiligt: Autocontex GmbH, Burger Ferry Agencies GmbH, dls Land und See Speditionsges. mbH, Lüders & Stange KG, NTEX AB, TraDav GmbH, KKG GmbH, Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH, SCA Logistics GmbH.

Die transport logistic ist die internationale Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management ist mit 110.000 m2, über 2.000 Ausstellern aus 63 Ländern und über 52.000 Fachbesuchern die größte Logistik-Messe weltweit.

Gemeinschaftsstand Hafen Lübeck:
Halle B3, Stand-Nr. 126

"Tag der Logistik 2015" im Lübecker Hafen wieder voller Erfolg


22.04.2015

Am vergangenen Donnerstag nahmen erneut rund 200 Besucher an den Terminal-Führungen und -Touren ...

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... anlässlich des "Tages der Logistik" im Lübecker Hafen teil. Im Zentrum standen die Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup.

Bei wunderschönem, windigem Wetter erhielten die Gäste der LHG Einblicke in die Arbeitsabläufe an den Kais und Informationen aus erster Hand rund um den Hafenbetrieb und die logistischen Prozesse. Alle Beteiligten genossen die Veranstaltungen sehr: "Die Begeisterung unserer Gäste war zu spüren, es gab jede Menge Fragen", stellt Arne Söhns, Umschlagleiter in Schlutup, fest. "Viele wollten gar nicht wieder nach Hause."

Der "Tag der Logistik" jährte sich bereits zum achten Mal. In diesem Jahr besuchten rund 38.000 Menschen die mehr als 440 Veranstaltungen. Initiiert wurde diese Veranstaltung im Jahr 2008 von der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL) und wird von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt. Ziel des internationalen Aktionstages ist es, den vielschichtigen Themenkomplex Logistik für eine breite Öffentlichkeit erlebbar zu machen.

LHG-Tarifabschlüsse unter Dach


27.03.2015

Nach Zustimmung der Gesellschafter der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) sowie der ...

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... Mitgliederversammlung von ver.di ist der Gremienvorbehalt aufgehoben. Die Tarifabschlüsse 2013 und 2014 sind damit verbindlich.

LHG-Geschäftsführer Ulfbenno Krüger, zugleich Verhandlungsführer:  "Das war ein schweres Stück Arbeit, jetzt können wir wieder konstruktiv nach vorne schauen."

Den Lübecker Hafen hautnah erleben am "Tag der Logistik 2015"


20.03.2015

Wie bereits im Vorjahr beteiligt sich die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) auch 2015 wieder ...

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... am internationalen "Tag der Logistik". Am 16. April bietet die LHG zu diesem Anlass Führungen und Bustouren an den Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup an. Hier können die Besucher Einblicke in die Arbeitsabläufe an den Kais und Informationen aus erster Hand rund um den Hafenbetrieb und die logistischen Prozesse erhalten.

Das größte Terminal im Lübecker Hafen, der Skandinavienkai, beeindruckt dabei insbesondere durch die Schiffsanleger, die Trailerstellflächen sowie das Bahnterminal – alles Stationen der geführten Tour. An den Terminals Nordlandkai und Schlutup sind die Besucher live bei einer Papierverladung dabei und können die großen Papierlagerhallen besichtigen. Anmelden können sich alle Interessierten auf der Website www.tag-der-logistik.de.

Der "Tag der Logistik" jährt sich bereits zum achten Mal. Im vergangenen Jahr besuchten 37.500 Menschen die mehr als 400 Veranstaltungen in Deutschland und 17 weiteren Ländern. Auch im Lübecker Hafen war das Interesse groß, rund 200 Besucher nahmen die Möglichkeit wahr, den Hafenumschlag aus nächster Nähe zu begutachten.

LHG-Geschäftsführer Dr. Sebastian Jürgens freut sich bereits auf den Besuchertrubel an den Kais: "Wir haben im letzten Jahr eindrucksvoll erlebt, wie groß das Interesse der Lübecker an ihrem Hafen ist. Für uns stand außer Frage, dass wir auch in diesem Frühjahr wieder unsere Pforten öffnen."

Initiiert wurde diese Veranstaltung im Jahr 2008 von der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL) und wird von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt. Ziel des internationalen Aktionstages ist es, den vielschichtigen Themenkomplex Logistik für eine breite Öffentlichkeit erlebbar zu machen.

Aufsichtsrat gibt grünes Licht


13.03.2015

Der Aufsichtsrat der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat auf seiner heutigen ordentlichen Sitzung ...

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... den Überlegungen der Geschäftsführung zur Neuausrichtung des Unternehmens grundsätzlich zugestimmt. Auf Basis der vorgelegten Szenarien hat er die Geschäftsführung ermächtigt, mit den Kunden ergebnisoffene Gespräche über die Neuausrichtung der Terminallandschaft zu führen. Nach Abschluss dieser Gespräche wird die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat einen konkreten Investitionsantrag vorlegen.

Bei allen diskutierten Szenarien wird davon ausgegangen, dass keine betriebsbedingten Kündigungen erforderlich sein werden.

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat der Tarifeinigung zugestimmt und den Gesellschaftern empfohlen, die Tarifverträge zu genehmigen.

Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Rother kommentiert: "Die Ergebnisse der Sitzung sind ein Schritt in die richtige Richtung. Der Aufsichtsrat ist sich seiner Verantwortung bewusst."

Bürgermeister Bernd Saxe, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung ergänzt: "Diese Entscheidung ist positiv für den Hafen, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns. Die Gespräche über den Zukunftspakt der LHG müssen jetzt zügig aufgenommen werden."

Geschäftsführer Sebastian Jürgens fügt an: "Wir haben jetzt das Mandat, gemeinsam mit unseren Kunden und in Abstimmung mit der Arbeitnehmerseite die notwendigen Schritte anzugehen. Ich bin überzeugt, dass wir mit Unterstützung aller Beteiligten den Hafen zukunftsfähig ausrichten können."

Skandinavienkai: Neue Technologie macht das LHG-Südgate noch schneller


12.03.2015

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) optimiert das im Januar 2007 in Betrieb genommene Südgate ...

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... am Skandinavienkai bis zum Sommer nachhaltig. Dabei führen eine neue Scanning-Technologie mit besserer Kamera- und Datentechnik sowie die Optimie-rung der Zu- und Abfahrt zu deutlich verbesserten Abfertigungsprozessen.

LHG-Vertriebschef Ortwin Harms freut sich: "Diese Maßnahmen sind nicht nur deutlich sichtbar, sondern auch ein klares Zeichen, dass wir von der LHG das Thema Kundenorientierung sehr ernst nehmen. Unsere Kunden am Skandinavienkai werden die Vorteile, insbesondere auch in der Abfertigungsgeschwindigkeit und -qualität, schnell zu schätzen wissen."

Dazu müssen die heute 22 Fahrspuren und Abfertigungscontainer zum und vom Terminal neu organisiert und zugeordnet werden. Anstelle der heutigen Scanning-Häuser entstehen zwei Scanning-Hallen, die räumlich versetzt an der Einfahrt und der Ausfahrt angeordnet werden. Damit kann die zukünftige Automatisierung der Abfertigung betrieblich abgebildet werden.

Vorbereitend für dieses Bauvorhaben werden bereits seit dem 16. Februar die Abfertigungs-container der Reedereien versetzt, denn hier werden zusätzlich eine neue Personen- sowie eine Schwergutspur mit Schranken und Zugangskontrollen errichtet. Dazu sind neue Fundamente mit allen Zu- und Ableitungen erforderlich.

"Die Planungen für die Statik der Scanning-Hallen, die Fundamente und die Leerrohranbindungen sind nahezu abgeschlossen. Auch die Detailabstimmungen mit dem Scanning-Hersteller Camco liegen voll im Plan," berichtet Christoph Adam, für das Engineering verantwortlicher Projektleiter der LHG. Nach Vorliegen der letzten noch ausstehenden Baufrei-gaben könne dann im April mit dem Bau begonnen werden, mit der Inbetriebnahme sei im Juli zu rechnen.

Dicker Brocken am Skandinavienkai


02.03.2015

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft hat ein besonders gewichtiges Gut ...

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... von der Schiene aufs Schiff gebracht: Eine 110 Tonnen schwere Gleisbaumaschine wurde auf ihrem Weg nach Bilbao am Skandinavienkai im Lübecker Hafen umgeschlagen.

Die Maschine wurde – speditionell  betreut  von DB Schenker – auf  eigener Achse von einer Lok aus Süddeutschland nach Lübeck gezogen. Um die Maschine mit Kränen bewegen zu können, musste sie von eigens angereisten Spezialmonteuren zunächst entkoppelt und in zwei Elemente zerlegt werden. Anschließend wurden die jetzt 82 und 28 Tonnen schweren Segmente  von Schwergutkränen auf je einem Mafi-Trailer wieder abgesetzt.

Eine zusätzliche Ladungssicherung  war notwendig, um das Festzurren zu ermöglichen und zu gewährleisten, dass die tonnenschweren Maschinenteile den mehrtägigen Transport über Helsinki ohne jegliche Sicherheitsgefährdung für Besatzung und Ladung überstehen. Nach fünf Tagen verließ die Gleisbaumaschine auf einem Schiff der Reederei Finnlines mit Ziel Nordspanien schließlich den Lübecker Hafen.

Tarifeinigung bei der LHG


23.02.2015

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und die Verhandlungskommission ...

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... der Gewerkschaft ver.di haben sich heute über die noch ausstehenden Tarifabschlüsse 2013 und 2014 geeinigt. Das Ergebnis der Verhandlungen steht unter Gremienvorbehalt.

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich beide Seiten im Interesse einer kontinuierlichen Entwicklung des Lübecker Hafens nunmehr auf einen Kompromiss verständigt. Beide Seiten akzeptieren eine Tariferhöhung in Höhe von 1,5% für 2013 und 1,0% für 2014.

Ulfbenno Krüger, Geschäftsführer der LHG, kommentiert: "Diese Einigung ist uns nicht leicht gefallen. Sie geht an die Belastungsgrenze, ist aber im Interesse des Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitsplätze erforderlich. Die Tariferhöhungen für 2013 und 2014 bewegen sich im Bereich der jeweiligen Inflationsraten. Beide Seiten waren sich ihrer Verantwortung bewusst. Wir werden jetzt die Zustimmung unserer Gremien anstreben."

Geschäftsführer Sebastian Jürgens ergänzt: "Mit dem Abschluss würde der Hafen ein weiteres Signal der Stabilität aussenden, um das Vertrauen der Kunden in den Standort zu stützen. Wir hoffen, unsere Gremien von dem Abschluss überzeugen zu können. Das ist ein ermutigendes Zeichen für eine positive Weiterentwicklung der Lübecker Hafen-Gesellschaft, die sich weiterhin den Herausforderungen des Strukturwandels im Papiergeschäft stellen wird."

LHG-Aufsichtsrat vor Weichenstellung


17.02.2015

Der Aufsichtsrat der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat sich auf seiner ...

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... heutigen außerordentlichen Sitzung vor dem Hintergrund der strukturellen Rückgänge im Papiergeschäft eingehend mit den Auswirkungen auf das Unternehmen befasst. Das Papiergeschäft unterliegt einem tiefgreifenden Strukturwandel, dem sich die LHG zu stellen hat. Der beschäftigungsintensive Papierumschlag gehört zu den Kernaktivitäten der LHG. Auf Dauer kann die LHG im Wettbewerb laut Geschäftsführung nur bestehen, wenn sie zuverlässig hochprofessionelle Dienstleistungen zu wettbewerbsfähigen Kosten anbieten kann. Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat deshalb über ein Konzept zur Stabilisierung des Papiergeschäfts informiert, um mittelfristig die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft zu stärken.

Das Konzept der Geschäftsführung enthält verschiedene Varianten, die u.a. Investitionen in unterschiedlicher Größenordnung, die Verdichtung von Geschäften, Kosteneinsparungen und die Umnutzung von Anlagen vorsehen. Die Machbarkeit denkbarer Alternativen soll in einem nächsten Schritt mit den Kunden diskutiert werden, bevor der Aufsichtsrat eine Grundsatzentscheidung treffen wird.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens, seit einem Jahr im Amt, ergänzt: "Wir müssen jetzt gemeinsam verantwortungsvoll und flexibel auf die Herausforderungen des Marktes reagieren und auf die Kunden weiter zugehen. Ich appelliere daher an die Vernunft aller Beteiligten, in diesen schwierigen Zeiten mit Übersicht und Augenmaß zu agieren."

Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Rother kommentiert: "Wir sind an einem Punkt angelangt, wo es um die Zukunftsfähigkeit der gesamten LHG geht. Der Aufsichtsrat befasst sich intensiv mit den Lösungsvorschlägen der Geschäftsführung. Ich bin zuversichtlich, dass sich am Ende alle ihrer Verantwortung bewusst sind."

Bürgermeister Bernd Saxe, Vorsitzender des Gesellschafterversammlung, schlägt angesichts der Herausforderungen die Aufnahme von Gesprächen über einen Zukunftspakt Hafen vor: "Es muss uns partnerschaftlich gelingen, dem Kunden Vertrauen und Zuverlässigkeit in den Hafen zu vermitteln und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der LHG zu stärken. Ich werde alle Beteiligten zeitnah an einem Tisch versammeln, um über einen Zukunftspakt LHG zu sprechen."

ECL verzeichnet intermodales Rekordjahr 2014


04.02.2015

Im Jahr 2014 hat ECL rund 37.000 Trailer und Container mit ihren intermodalen ...

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... Zugverbindungen von der Straße auf die Schiene gebracht. Das waren mehr als doppelt so viele Einheiten wie noch im Jahr zuvor. Dabei konnten alle intermodalen Verbindungen der ECL Zuwächse verzeichnen. Im 10. Jubiläumsjahr des Verona Shuttles wurden rund 20% mehr Einheiten zwischen Lübeck-Travemünde und Italien transportiert, auf dem Ruhr Shuttle von/nach Duisburg-Hohenbudberg sowie dem Rhein-Neckar Shuttle von/nach Ludwigshafen hat ECL jeweils doppelt so viele Einheiten transportiert wie noch im Jahr 2013.

Tobias Behncke, bei ECL verantwortlich für den Geschäftsbereich der intermodalen Zugverbindungen: "Die kontinuierlich gestiegene Marktakzeptanz freut uns natürlich. Wir sehen daran, dass die Gestaltung eines attraktiven, intermodalen Hinterlandes den Lübecker Hafen stärkt, und wir werden die Vorzüge des Standortes als südwestlicher Konsolidierungspunkt in der Ostsee für Verkehre mit Skandinavien, Russland und dem Baltikum weiter herausarbeiten."

ECL bietet auf ihren drei Intermodal-Verbindungen inzwischen tägliche Abfahrten in beide Richtungen an. Darüber hinaus konnte die intermodale Zugverbindung von Lübeck-Travemünde nach Duisburg-Hohenbudberg durch direkte Anschlussverbindungen bis nach Frankreich und Norditalien noch attraktiver gestaltet werden. In Verbindung mit dem Ruhr Shuttle und in Kooperation mit dem luxemburgischen Unternehmen CFL Multimodal bestehen dreimal wöchentlich Anschlussverbindungen über Bettembourg (LUX) ins französische Lyon und Le Boulou (bei Perpignon an der spanischen Grenze) sowie nach Trieste in Italien.

Ein besonderer Aspekt für die Umwelt und ein Erfolg für ECL und ihre Kunden ist der um rund 75% reduzierte CO2-Ausstoß durch diese Verkehrsverlagerung. Jörg Ullrich, Geschäftsführer der ECL: "Wir freuen uns, dass durch die Verlagerung Straße auf Schiene etwa 25.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart wurden."

Die LHG im Jahr 2014 leicht im Aufwind


27.01.2015

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat im Jahr 2014 23,3 Millionen Tonnen umgeschlagen, ...

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...was einem leichten Zuwachs von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit befindet sich die LHG erstmals seit 2010 wieder auf einem Wachstumskurs. Auch 2014 bleibt die LHG weiterhin deutlicher Marktführer unter den deutschen Ostseehäfen in den Bereichen RoRo (LKW und Trailer) sowie Forstprodukte. Insgesamt wurden im Lübecker Hafen 26,3 Millionen Tonnen bewegt.

Die Menge der an den LHG-Terminals umgeschlagenen LKW und Trailer hat mit rund 711.300 Einheiten das Vorjahr übertroffen (2013: knapp 697.500 Einheiten). Das Trailer-Segment verzeichnete einen Zuwachs von 5 Prozent. Der Papierumschlag ging marktbedingt um 2 Prozent zurück.

Die Strategie der LHG, vermehrt auf intermodale Verkehre zu setzen, hat sich im Jahr 2014 ausgezahlt: Das Baltic Rail Gate hat intermodal rund 88.200 Einheiten umgeschlagen, das entspricht einer Steigerung von 35 Prozent zum Vorjahr. Stärkste Relationen hierbei waren Duisburg mit 12 Abfahrten pro Woche sowie Ludwigshafen mit 11 Abfahrten pro Woche.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens sieht die Entwicklung positiv: "Trotz einer nicht immer einfachen Marktsituation konnten wir erfolgreich unsere führende Position im Ostseeraum verteidigen und im vergangenen Jahr in der Gesamtmenge zulegen. Wir setzen alles daran, diese Position zu halten."

Neue Ro-Ro-Dienste der SOL Continent Line in Lübeck


12.12.2014

Bessere Verbindungen aus Nordfinnland: Seit dem 1. Dezember steuern jetzt drei statt der bisherigen zwei Schiffe den ...

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... Lübecker Hafen an. Die „Transtimber“, „Transpulp“ und „Transpaper“ sind mit der Eisklasse 1A und einer Kapazität von 2.774 Ladungsmetern ausgestattet. Die bisherige Route führte von den nordfinnischen Häfen Kemi und Oulu nach Lübeck und über Göteborg zurück, jedes Schiff lief einmal pro Woche den Lübecker Hafen an.

SOL setzt jetzt auf eine etwas andere – und erweiterte –Streckenführung: Eines der drei Schiffe pendelt ein Mal pro Woche zwischen Kemi/Oulu und Lübeck, die anderen zwei fahren auf der Relation Kemi/Oulu - Lübeck - Antwerpen, Zeebrügge, Tilbury. Somit besteht jetzt die Möglichkeit, von Nordfinnland aus über Lübeck Ladung direkt zu den Nordseehäfen zu transportieren.

Baltic Rail Gate bereits jetzt auf Vorjahresniveau


v.li.n.re. Marco Lütz, Dieter Bruhn (Spedition Bruhn), Antje Falk (Baltic Rail Gate), Gerhard Wiese (Bruhn)

02.10.2014

Am 1. Oktober wurde bei Baltic Rail Gate ein Meilenstein gesetzt: Bereits drei Monate vor Jahresende erreichte das Terminal für kombinierten Verkehr…

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...mit der Verladung eines Containers die im gesamten Jahr 2013 erzielte Umschlagmenge.

Über 65.000 Mal trat der Kran in diesem Jahr in Aktion, und einige Tausend Male mehr wird er bis Ende Dezember Trailer und Container anheben, die auf dem Schienenwege den Lübecker Hafen erreichen oder verlassen.

Ein Container der Spedition Bruhn war es, mit dem der Vorjahreswert von 65.470 Ladeeinheiten übertroffen wurde. Die  Lübecker Spedition zählt seit der ersten Stunde zu den Nutzern des kombinierten Ladungsverkehrs.  In ihren blauen Containern werden vor allem Chemikalien für die Papier- und Lebensmittelindustrie transportiert. Eine der am häufigsten genutzten Verbindungen ist die Strecke nach Duisburg-Ruhrort, die von Europas größtem Intermodaloperateur Kombiverkehr angeboten wird. Geschäftsführer Marco Lütz sieht klare Vorteile in der Nutzung der Schiene, aber es muss sich rechnen: „Im Lübecker Hafen finden wir die bestechende Kombination einer Vielzahl von see- und landseitigen Abfahrten. Sie ermöglicht uns, den kombinierten Verkehr als wirtschaftliches Transportkonzept durchzusetzen.“ 

Baltic Rail Gate-Geschäftsführerin Antje Falk ist sich sicher: „Die Nachfrage nach Angeboten im kombinierten Ladungsverkehr wird weiter zunehmen. Die erfreuliche Mengensteigerung beweist, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern auf einem guten Weg sind.“  

Baltic Rail Gate ist ein Tochterunternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und Kombiverkehr (Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr).

Nordic Rail Service für Weiterbildungsoffensive ausgezeichnet


Ben Thurnwald (NRS) und Sten-Arne Saß (Wirtschaftsakademie SH)

15.09.2014

Nordic Rail Service (NRS), ein Tochterunternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), wurde kürzlich für herausragendes Engagement in der…

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Gewürdigt wurde damit unter anderem die wieder­holte innerbetriebliche Ausbildung von Schweißern, die im Unternehmen dringend ge­braucht werden. Möglich gemacht wurde die Weiterbildungsmaßnahme durch das „Förder­programm Wegebau“ des Bundes. Die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und die Agentur für Arbeit sorgen für die Koordinierung der einzelnen Maßnahmen.

„Mehrere Mitarbeiter unseres Unternehmens sind nun im Besitz des europäischen Schweiß­scheins. Auf ihre Fachkenntnisse sind wir dringend angewiesen, sie sichern unsere Wettbe­werbsfähigkeit“, freut sich NRS-Geschäftsführer Ben Thurnwald über die gelungene Qualifi­zierungsmaßnahme.

In der Wirtschaft fehlt es zunehmend an Fachkräften, auf dem Arbeitsmarkt werden Perso­nalleiter immer seltener fündig. Gleichzeitig tragen gering qualifizierte und ältere Beschäf­tigte das mit Abstand größte Arbeitsmarktrisiko. Hier setzt das Förder-Programm Wegebau an. Mitarbeiter dieser Zielgruppe werden von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dem Arbeitgeber ein Arbeitsentgeltzuschuss gewährt werden. „Das Programm bietet sehr gute Möglichkeiten nicht nur zur Stärkung der Unternehmen und einzelner Mitarbeiter, sondern auch des Standortes“, erklärt Sten-Arne Saß, Niederlassungsleiter der Wirtschaftsakademie in Lübeck, der die Urkunde überreichte. Dabei profitierten insbesondere nicht nur das Unterneh­men, sondern auch die Beschäftigten, die durch die Steigerung ihrer Fachkompetenz im Falle einer Arbeitslosigkeit gute Chancen auf eine Anschlussbeschäftigung haben.

NRS ist ein Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) mit eigenen Lokomotiven. Darüber hinaus ist das Unternehmen im Bereich Gleis- und Signalbau/Gleisinstandhaltung tätig und betreibt eine expandierende Waggonwerkstatt.  NRS gehört zur Unternehmensgruppe der Lübecker Hafen-Gesell­schaft (LHG).

Bild: Sten-Arne Saß überreicht die Urkunde an Ben Thurnwald, NRS (li.).

Thurnwald führt LHG-Tochterunternehmen


15.09.2014

Wachablösung bei der SG, SSG und NRS: Thurnwald übernimmt Geschäfte von Kuschinsky

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Zum 1. Oktober übernimmt Ben David Thurnwald (45) die alleinige Geschäftsführung der LHG-Tochtergesellschaften Service-Gesellschaft (SG), Skandic Service Gesellschaft (SSG) und Nordic Rail Service (NRS). Thurnwald folgt Rainer Kuschinsky, der in den Ruhestand tritt. In den vergangenen Jahren hatte Thurnwald neben Kuschinsky bereits als zweiter Geschäftsführer der SG und NRS fungiert. Seit 1995 ist er bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), seit 2008 Bereichsleiter Technik und Hafenplanung.

Die SG ist ein Servicedienstleister für die Instandhaltung von Flurförderzeugen, Anlagen und Gebäuden. NRS ist ein Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) mit eigenen Lokomotiven, darüber hinaus im Bereich Gleis- und Signalbau/Gleisinstandhaltung tätig und betreibt eine expandierende Waggonwerkstatt.

Die SSG ist eine Truck- und Trailerwerkstatt im Herzen des Lübecker Hafens und bietet neben der stationären Instandhaltung mit ihren Servicewagen auch mobile Schnellreparaturen an Zugmaschinen und Trailern in der Region an.

Rennsegler am Skandinavienkai verladen


Bild: LHG



01.08.2014

Finnische Yacht auf dem Weg zur Segel-WM macht Zwischenstation in Travemünde

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Aus Helsinki traf kürzlich ein schmuckes Segelboot am Skandinavienkai ein. Es war nicht etwa die lange Seestrecke gesegelt, sondern von der Reederei Finnlines auf einem Mafi nach Travemünde befördert worden. Hier wurde die Yacht mit ihren 5,6 Tonnen Gewicht dann mit Hilfe eines Reachstackers und eines Kranes zu Wasser gelassen. Danach wurde der 17 m lange Mast gesetzt. Ziel des nun folgenden Segeltörns ist die Kieler Förde, wo das finnische Team vom 4. Bis 9. August an der Weltmeisterschaft im Segeln, genauer gesagt an den „ORC Worlds 2014“ teilnehmen wird. Mehr als 170 Yachten werden hier in drei Klassen an den Start gehen.

Schwergewicht am Nordlandkai


Bild: Kathrin Holz

30.07.2014

63 Tonnen schwere Gleisbaumaschine wurde fürs finnische Bahnnetz fit gemacht

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Eine ungewöhnliche Verladung fand vor Kurzem wieder am Nordlandkai statt: Mit Hilfe von zwei Mobilkränen wurde eine 63 Tonnen schwere Gleisbaumaschine verladen. Auf eigener Achse, wenn auch nicht mit eigenem Antrieb, war sie vom Werk im österreichischen Linz nach Lübeck gefahren, organisiert durch die TRANSA Spedition. In ihrem Schlepptau befanden sich auf einem extra Waggon Lademittel und finnische Breitspurdrehgestelle. Denn vor der Verschiffung nach Turku musste die Maschine auf finnische Breitspur umgespurt werden. Dies bewerkstelligten drei Techniker, die die Hilfsdrehgestelle, die für das deutsche Gleis extra angebracht worden waren, wieder demontierten. Anschließend montierten sie die finnischen Drehgestelle. Die Maschine des Herstellers Plasser & Theurer wog nach der Umspurungsaktion satte fünf Tonnen mehr und konnte nun auf eine RoRo-Einheit gesetzt und somit transportbereit gemacht werden. Die Verschiffung nach Turku hat inzwischen stattgefunden.

20 Jahre Terminal Schlutup


Bild: Michael Imhoff

25.07.2014

Das Papierterminal an der Trave feiert dieses Jahr Jubiläum

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Am 6. Juni 1994 weihte die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) ihr neues Terminal für den Papierumschlag in Schlutup ein, das heute zu den modernsten Anlagen der LHG zählt. Um die Abläufe zu optimieren, waren seinerzeit die Kunden aus der schwedischen Papierindustrie maßgeblich an der Planung beteiligt. Nach anderthalbjähriger Bauzeit standen 30.000 m² Lagerfläche zur Verfügung, die im Laufe der Jahre aufgrund steigender Mengen auf 80.000 m² erweitert wurden. Hinzu kommen noch rund 20.000 m² überdachtes Freilager. Die gesamte Terminalfläche beträgt rund 260.000 m², 145 Mitarbeiter sind heute am Terminal beschäftigt.

Jörn Grage, Geschäftsführer der SCA Logistics, stellt fest: „In Schlutup haben wir den Vorteil, ein Terminal zu nutzen, das maßgeschneidert für die Belange der Papierindustrie ist. Die Mitarbeiter zeichnen sich durch ein hohes Produkt-Know-How und eine große Identifikation mit den von ihnen umgeschlagenen Gütern und deren Herstellern aus.“ SCA ist einer der weltweit führenden Qualitätsproduzenten von Papier- und Forstprodukten.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens ergänzt: „Wir freuen uns, dass es in Schlutup so deutlich gelungen ist, gemeinsam mit unseren Kunden die Abläufe optimal zu gestalten.“

Während des zwanzigjährigen Betriebes wurden über die beiden Anleger insgesamt 20 Millionen Tonnen Papier und zwei Millionen Tonnen Zellulose gelöscht und auf rund 865.000 LKW und 200.000 Waggons umgeschlagen. Ladungsschwerpunkte sind neben Papier und Forstprodukten vor allem Container und Stückgut.

Anlässlich des Jubiläums kamen Kunden und Mitarbeiter, darunter vor allem Pioniere der ersten Stunde, zu einer Feier auf der Anlage zusammen.

Starker Zuwachs im Kombinierten Verkehr


24.07.2014

Baltic Rail Gate verzeichnet hohe Steigerungsrate in den ersten sechs Monaten

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Am Terminal für Kombinierten Verkehr am Lübecker Skandinavienkai laufen die Geschäfte hervorragend. Die Baltic Rail Gate vermeldet für die ersten sechs Monate eine Steigerungsrate von 37 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Antje Falk, Geschäftsführerin Baltic Rail Gate erklärt: "Dieser beachtliche Zuwachs beruht vor allem auf den gestiegenen Abfahrtsfrequenzen der Züge an unserem Terminal." Nahezu alle Operateure am Standort haben in den letzten Monaten die Verkehrsdichte erhöht.

Intermodalverkehr hat für die Hafenkunden vor allem den Vorteil, dass die relativ bunte Ladungsmischung, die per Fähre am Kai anlandet, auf die einzelnen Züge sortiert werden kann. Eine steigende Abfahrtsfrequenz verstärkt diesen Vorteil noch.

"Ein stark frequentierter Hafen kann durch gute Hinterlandanbindungen weiter wachsen. Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) gewinnt durch den konsequenten Ausbau der Schienenverbindungen an Wettbewerbsfähigkeit," zeigt sich auch LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

An Baltic Rail Gate sind LHG und der größte deutsche Kombioperateur Kombiverkehr zu jeweils 50 % beteiligt. Im Kombinierten Verkehr oder Intermodalverkehr werden Ladeeinheiten wie Trailer, Container und Wechselbrücken auf spezielle Eisenbahnwaggons verladen und in Blockzügen zu ihren Zielorten gebracht.

Startschuss für die neue Linie nach Litauen


Bild: Christiane Schröder

16.06.2014

Erster Anlauf der "Botnia Seaways" am Skandinavienkai

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Die Linie Lübeck - Klaipéda ist am 14. Juni mit der ersten Abfahrt ab Lübeck-Travemünde gestartet. Ab sofort wird die "Botnia Seaways" der Reederei DFDS Seaways dreimal pro Woche und Richtung den Lübecker Skandinavienkai mit dem litauischen Klaipéda verbinden. An Bord werden hauptsächlich Trailer sein, aber auch LKW, Container und Projektladungen werden erwartet. Ein großer Teil der Ladeeinheiten wird im Vor- und Nachlauf auf der Schiene transportiert. Durch die Abfertigung der neuen Linie wird die "Ostachse" gestärkt: Hier bietet die Lübecker Hafen-Gesellschaft nunmehr Verbindungen in alle baltischen Staaten sowie Russland an. Der Schwerpunkt der Liniendienste liegt weiterhin auf Schweden und Finnland.

Erfolg für die LHG: Neuer Liniendienst Lübeck - Klaipėda


09.05.2014

Die dänische Reederei DFDS wird ab Juni eine neue RoRo-Verbindung zwischen Lübeck-Travemünde und dem litauischen Klaipėda aufnehmen.

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Die erste Abfahrt ab Travemünde wird am 7. Juni stattfinden. Dreimal pro Woche wird MS "Botnia Seaways" vorwiegend Trailer auf der neuen Verbindung transportieren.

Basierend auf den derzeitigen Marktbedingungen in der Ostsee hat DFDS entschieden, die Strecken zu konsolidieren. Die Anzahl der Abfahrten der DFDS zwischen Kiel und Klaipėda bleiben davon unberührt. Die Entscheidung zugunsten Lübecks fiel vor allem aufgrund der expandierenden Intermodalverbindungen des Hafens. Ein beträchtlicher Teil der Ladung wird im Vor- bzw. Nachlauf auf der Schiene transportiert werden.

Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG: "Dies ist ein schöner Tag für die LHG: Es war ein erklärtes Ziel für dieses Jahr, unsere Baltikumverkehre auszubauen. Gleichzeitig ist es eine Anerkennung unserer Intermodalkompetenz. Wir haben nun alle marktführenden Reedereien vor Ort und bieten Verkehre in sämtliche baltische Staaten sowie Russland an." Von der neuen Verbindung profitieren alle Akteure am Standort, der nachhaltig gestärkt wird.

 

Start:          6. Juni, Klaipėda – Travemünde

Schiff:         MS Botnia Seaways, 163 m, Baujahr 2000, 1900 lm

Frequenz:   3 x wöchentlich

 

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH betreibt den größten deutschen Ostseehafen. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

Hansetag - LHG öffnet wieder ihre Pforten


Bild: Michael Imhoff

09.05.2014

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) wird anlässlich des Hansetages am 23. Mai wieder Führungen an ihren Terminals anbieten.

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Zuletzt gab es diese Möglichkeit zum bundesweiten „Tag der Logistik“ am 10. April. Viele Lübecker hatten damals die Chance genutzt, einen Blick hinter die Hafenkulissen zu werfen.

Angeboten werden wieder Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup. Am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai in Travemünde, werden Schiffsanleger, Trailerstellflächen und das Bahnterminal für den kombinierten Verkehr in den Vordergrund gerückt. An den Terminals Nordlandkai und Schlutup dürfen die Besucher einen Blick in die riesigen Papier-Lagerhallen werfen und bei den Verladungen zusehen.

Programm am 23. Mai:

Nordlandkai:         12:30 Uhr und 14:30 Uhr (Bustour)
Schlutup:              09:30 Uhr und 12:30 Uhr (zu Fuß)
Skandinavienkai:  09:30 Uhr und 12:00 Uhr (Bustour)

Weitere Führungen sind momentan nicht geplant. Interessierte sollten sich also möglichst schnell anmelden. Dies ist unter Nennung des Terminals und der gewünschten Uhrzeit ab sofort möglich unter hansetag@lhg.com.

Jürgens im Vorstand der Deutsch-Finnischen Handelskammer


08.05.2014

Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), ist durch Beschluss der Jahrestagung der Deutsch-Finnischen…

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Die DFHK mit Sitz in Helsinki gehört zum weltweiten Netz der deutschen Außenhandelskammern. Sie fördert die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Finnland und bietet ihren etwa 700 Mitgliedsfirmen alle Dienstleistungen rund um die Erschließung des deutschen bzw. finnischen Marktes. Im rund 40-köpfigen Vorstand sind die maßgeblichen Repräsentanten der deutschen bzw. finnischen Wirtschaft vertreten.

Jürgens: „Ich freue mich sehr über diese Berufung. Sie wird mir die Möglichkeit geben, die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der LHG und unseren finnischen Geschäftspartnern weiter auszubauen.“ 

Großes Interesse am Tag der Logistik


14.04.2014

Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit, ein "Kaikantenkenner" zu werden.

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Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) rief, und viele kamen. Erstmals wurden zum „Tag der Logistik“ am 10. April gleich mehrere Führungen an den Terminals der LHG angeboten, und fast alle waren ausgebucht. Insgesamt nahmen 200 Menschen die Möglichkeit wahr, einen Blick auf die logistischen Abläufe im Hafen zu werfen.

Bei der ersten Bustour um 10 Uhr über den Skandinavienkai  zeigten sich die Teilnehmer sehr beeindruckt vom Geschehen an der Kaikante - obwohl aus Sicherheitsgründen absichtlich ein Zeitfenster gewählt worden war, in dem es im Hafen eher ruhig zugeht. Besonders am Terminal für kombinierten Verkehr rauschten immer wieder Zugmaschinen vorbei, die Sattelauflieger anlieferten oder abholten. Einige Teilnehmer zeigten sich gut informiert: „Das ist ein Gantry-Kran“, erklärte einer der Besucher fachmännisch seiner Begleiterin und zeigte auf einen der beiden blauen Portalkräne, der gerade für die Beladung eines Zuges nach Italien eingesetzt wurde. Er machte damit der Aufschrift auf seiner leuchtend gelben Warnweste alle Ehre, die ihn und auch alle anderen Teilnehmer als „Kaikantenkenner“ auswies.

Die LHG nahm erstmals aktiv am bundesweiten „Tag der Logistik“ teil. Angeboten wurden Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup. Am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai, standen Schiffsanleger, Trailerstellflächen und das Bahnterminal für den kombinierten Verkehr im Vordergrund. An den Terminals Nordlandkai und Schlutup durften die Besucher einen Blick in die riesigen Papier-Lagerhallen werfen und bei den anspruchsvollen Verladungen zusehen. „Die Lübecker Bevölkerung ist ungeheuer interessiert an den Abläufen in unseren Hafenteilen, und das freut uns natürlich sehr“, kommentierte Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG. „Auch die professionelle Arbeit an unseren Papierterminals Schlutup und Nordlandkai, die sonst nicht im Rampenlicht steht, wurde heute gewürdigt.“

Auszeichnung für Kreuzfahrthafen Lübeck-Travemünde


Lisa Galden (LHG, li.) und Barbara Schwartz (LTM)

14.03.2014

Miami/Lübeck. Der Kreuzfahrthafen Lübeck-Travemünde erhielt auf der Fachmesse „Cruise Shipping Miami“ (10.-13. März 2014) die Auszeichnung...

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..."Best Destination Experience 2014". Das Fachmagazin "Cruise Insight" verleiht die Auszeichnungen jährlich in fünf Kategorien. Lübeck-Travemünde wurde als einziger deutscher Hafen ausgezeichnet in der Kategorie "Highly Commended" (außerordentlich empfehlenswert). Die Bewertung bezieht sich auf die exzellenten Erfahrungen mit den vor Ort angebotenen Ausflugsprogrammen (Best Tour Experience). Grundlage für die Entscheidung ist das Ergebnis der Passagierbefragungen in der Saison 2013. 

Die Expertenjury des Fachmagazins "Cruise Insight" würdigte damit das ausgezeichnete Angebot für Kreuzfahrtpassagiere bei Landausflügen in Lübeck und Travemünde. Die Auszeichnung unterstreicht die besondere Qualität der vor Ort erbrachten Leistungen und die Bemühungen, den Gästen ein authentisches Erlebnis zu bieten. Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH und die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH, die auf der „Cruise Shipping Miami“ für Lübeck und Travemünde als Kreuzfahrtdestination warben, sehen darin eine Würdigung ihres kontinuierlichen Engagements und eine Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen.

Die LHG präsentierte sich wie in den Vorjahren zusammen mit weiteren Hafenstandorten (Hamburg, Bremerhaven u. a.) auf dem Gemeinschaftsstand „Destination Germany“ und sprach mit namhaften Kreuzfahrtveranstaltern.

Neues Gesicht im Aufsichtsrat der LHG


13.03.2014

Die Gesellschafter der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) haben mit sofortiger Wirkung Gerd Drossel (68) zum Mitglied des Aufsichtsrates der…

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In internationalen Hafen- und Logistikkreisen hat sich Drossel einen ausgezeichneten Ruf erworben.

Drossel war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2009 insgesamt 47 Jahre bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) tätig, davon elf Jahre im Vorstand. Seit dem Beginn seiner Ausbildung zum Speditionskaufmann bei der HHLA 1962 erlebte Drossel den Strukturwandel im Hamburger Hafen unmittelbar mit. Bereits 1979 übernahm er als Abteilungsleiter den Bereich „Vertrieb Container“ und wenige Jahre später zusätzlich die operative Leitung des HHLA Container Terminals Burchardkai. 1998 wurde Drossel in den Vorstand der HHLA berufen, wo er für die Bereiche Vertrieb und Intermodal verantwortlich war.

Die Wahl erfolgte auf Vorschlag der „Deutsche Asset Wealth Management“, einer der beiden Gesellschafter der LHG. AR-Vorsitzender Thomas Rother: „Wir freuen uns, dass wir mit Gerd Drossel einen ausgewiesenen Hafen-und Logistikexperten für die Mitarbeit im Aufsichtsrat gewinnen konnten. Seine umfangreichen Erfahrungen und Kontakte werden nun der LHG zugute kommen.“

Turbinentisch verladen


24.02.2014

Von Halle nach Neumünster, zu Wasser und zu Lande...

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Eine wieder mal äußerst ungewöhnliche Verladung gab es kürzlich am Nordlandkai zu bestaunen. Mit einem Binnenschiff aus Halle traf Ende Januar ein Turbinentisch am Kai ein. Letzte Woche wurde dieses wie ein riesiger Rahmen anmutende Teil, ganze 65 Tonnen schwer, auf einen Mafi verladen. Am Abend wurde der Turbinentisch per LKW als angemeldeter Schwerlasttransport mit Überbreite unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen nach Neumünster transportiert. Dort erwarteten die Stadtwerke dieses schwere Bauteil, das nur eine Komponente von vielen für den Einbau einer neuen Turbine war.

Testverschiffungen Lübeck - Klaipeda


20.02.2014

Die litauische Limarko-Gruppe und die Vlantana Logistics Company beginnen heute mit Testverschiffungen...

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...zwischen Lübeck-Travemünde und Klaipeda. Verlaufen diese erfolgreich, wird eine regelmäßige RoRo-Fährverbindung geprüft. Hintergrund ist die anhaltend hohe Marktnachfrage. Die Buchungslage für die ersten Abfahrten stimmt optimistisch.

Vlantana, Limarko und Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) werden nach diesen Probeverschiffungen gemeinsam entscheiden, wie es weitergeht.

Umschlag der LHG 2013


29.01.2014

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat im vergangenen Jahr 23,1 Millionen Tonnen umgeschlagen,...

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...ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr von etwa 2,4 Prozent. Im Gesamthafen Lübeck sind 26,1 Millionen Tonnen bewegt worden.

Auch 2013 konnte die LHG ihre Stellung als Marktführer unter den deutschen Ostseehäfen in den Bereichen RoRo (Lkw und Trailer) und Forstprodukten sichern. An den LHG-Terminals wurden insgesamt rund 697.000 LKW und Trailer gezählt. Das waren zwar 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr, doch verzeichnete der Skandinavienkai eine Steigerung von 1,2 Prozent. Die Leistungsfähigkeit dieses Terminals ist im Dezember 2013 mit der Eröffnung eines vierten Doppelstockanlegers weiter erhöht worden.

Der Papierumschlag gab mit einem Rückgang um etwa 5 Prozent auf rund 2,9 Millionen Tonnen nach. Diese Entwicklung ist insbesondere auf eine rückläufige Papiernachfrage in Europa und Verlagerungen auf Märkte in Übersee zurückzuführen.

Zur Belebung der Umschlagszahlen und größeren Diversifizierung hat die LHG 2013 auf die Stärkung der intermodalen Verkehre gesetzt. Auch dank der neuen Verkehre nach Duisburg und Ludwigshafen wurden am Terminal für kombinierten Verkehr, Baltic Rail Gate, rund 65.000 Ladeeinheiten umgeschlagen. Damit wurde ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht.

Negative Auswirkungen auf den Umschlag von Containern und Fahrzeugen hatte die schwache Konjunktur außerhalb Deutschlands. Das Volumen der bewegten Container ging auf rund 102.000 TEU zurück, ein Minus von etwa 13 Prozent, während die Zahl der umgeschlagenen Fahrzeuge auf gut 76.000 sank, das heißt etwa 14 Prozent weniger. Die Zahl der Passagiere stieg leicht an und lag bei etwas unter einer halben Million. 20 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen standen auf dem Programm; 2014 werden es voraussichtlich 15 sein.

Geschäftsführer Ulfbenno Krüger kommentiert die Entwicklung wie folgt: „Natürlich ist es unser vorrangiges Ziel, auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Im Kontext eines schwierigen Marktumfeldes und der Verkehrsentwicklung im Ostseeraum ist die Umschlagsentwicklung aber zumindest als ordentlich zu bezeichnen.“

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) betreibt die öffentlichen Häfen der Hansestadt Lübeck im größten deutschen Ostseehafen. An den vier Hafenterminals werden wöchentlich 100 Abfahrten zu 20 Partnerhäfen rund um die Ostsee angeboten.

Transfennica erhöht die Tonnage


Bild: Bernd Pagel

20.01.2014

Reederei Transfennica mit größeren Schiffen nach Finnland und in die Baltischen Staaten

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Die Reederei Transfennica hat ihre Flotte neu aufgestellt und damit ein positives Zeichen im Lübecker Hafen gesetzt. Auf den Lübecker Routen von und nach Hanko (Finnland) sowie Paldiski (Estland) erhöht die Reederei die Kapazitäten und bringt größere Schiffe zum Einsatz. Die ConRo-Schiffe "Trica" und "Kraftca", die sowohl Container als auch Trailer transportieren, lösen die bislang auf diesen Routen verkehrenden "Stena Forecaster" und "Stena Forerunner" ab.  Somit laufen nun insgesamt drei ConRo-Schiffe den Seelandkai an, ergänzt wird das Trio durch die "Stena Foreteller". Auch im Kotka-/St. Petersburg-Dienst gibt es eine Änderung. Neben der "Seagard" laufen hier nun die drei Russ-Schiffe "Friedrich", "Pauline" und "Caroline". Letztere ersetzt die kleinere "Carrier".

Delegation der schwedischen Region Skåne bei der LHG


Foto: Magnus Ehrenberg

16.01.2014

Am 15. Januar begrüßten LHG-Geschäftsführer Ulfbenno Krüger und Ben Thurnwald,...

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...Geschäftsführer der LHG Service-Gesellschaft, eine Delegation der schwedischen Region Skåne. In den Gesprächen mit der Landesregierung sowie der Führung der regionalen Wirtschaftsförderung in Skåne tauschten sich beide Seiten über aktuelle Entwicklungen sowie Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit aus.

Für Schweden spielt der Lübecker Hafen vor allem als Distributionszentrum für die heimische Papierindustrie sowie als größter RoRo-Hafen und Drehscheibe im Ostseeverkehr eine immer wichtigere Rolle. Den Gästen bekannt waren natürlich vor allem die Fährverbindungen zwischen Travemünde und den südschwedischen Häfen Trelleborg und Malmö.

Bild (v.l.): Ben Thurnwald, Pontus Lindberg, Ulfbenno Krüger, Natascha Blumenthal

Sebastian Jürgens neuer Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft


19.12.2013

Die Gesellschafter der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) haben am 18.12. Sebastian Jürgens zum Geschäftsführer der LHG bestellt.

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Jürgens wird neben Ulfbenno Krüger Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft und tritt zum 01.01.2014 in die Gesellschaft ein. Er übernimmt die Funktion von Heinrich Beckmann, der das Unternehmen mit Auslaufen seines Vertrages im kommenden Jahr verlässt. Beide Gesellschafter danken Heinrich Beckmann ausdrücklich für die geleistete Arbeit in einer für die LHG schwierigen Zeit. Es ist das große Verdienst von Beckmann, die LHG nach Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise auf Kurs gehalten zu haben.  

Sein Nachfolger, Sebastian Jürgens (50), wurde in Hamburg geboren und studierte nach einer Banklehre Rechtswissenschaften und Philosophie in München. Jürgens ist ein ausgewiesener Logistikexperte und besitzt profunde Erfahrungen in der Hafenwirtschaft, im Hinterland- und insbesondere im Intermodalverkehr. Er war bis zum Jahr 2011 Vorstandsmitglied der HHLA Hamburger Hafen- und Logistik AG, für die er die Geschäftsbereiche Logistik und Intermodalverkehr verantwortet hat. Zuvor war Jürgens lange Jahre bei der Deutschen Bahn AG und hier insbesondere zuständig für den Intermodalverkehr bei DB Schenker Rail. Sebastian Jürgens übernimmt bei der LHG die Geschäftsbereiche Vertrieb und Betrieb. 

"Mit Dr. Sebastian Jürgens gewinnt die LHG einen ausgewiesenen Fachmann für die Geschäftsführung des Unternehmens in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld", sind sich Bürgermeister Bernd Saxe als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Georg Kulenkampff als Vertreter des Mitgesellschafters einig.

Einweihung Anleger 7


Foto: Bernd Pagel

18.12.2013

Nach knapp einjähriger Bauzeit wurde der neue Anleger 7 am Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde am 16.12. offiziell seiner Bestimmung übergeben.

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Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe durchschnitt zusammen mit Staatssekretär Frank Nägele das obligatorische Band. Am neuen Anleger können Schiffe nun auf zwei Ebenen gleichzeitig gelöscht oder beladen werden. Es ist der vierte Doppelstockanleger am Skandinavienkai.

Die alte Anlage war nicht mehr auf dem neuesten technischen Stand. Lange Jahre wurde sie für den Trajektverkehr zwischen Travemünde und Malmö genutzt. Die Waggonverschiffung nahm aber stetig ab. Neue Anforderungen und Schiffsgenerationen erforderten einen Neubau des Anlegers.

Der neue Doppelstockanleger kann Schiffe bis 250 m Länge und 35 m Breite bedienen. Ulfbenno Krüger, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG): "Der Neubau des Anleger 7 macht den Lübecker Hafen noch wettbewerbsfähiger und attraktiver für unsere Reeder und Spediteure. Die schnelleren Lösch- und Ladevorgänge am Doppelstockanleger ermöglichen auch, dass knappe zeitliche Übergänge zwischen Schiff und Schiene künftig gemeistert werden können." Denn der Anleger besticht unter anderem durch seine Nähe zum Intermodal-Terminal Baltic Rail Gate. Die LHG setzt auf den Ausbau der Schienenanbindung und hat in diesem Jahr zwei eigene Verbindungen ins Ruhrgebiet und nach Ludwigshafen aufgenommen.

Der Lübecker Hafen ist der größte deutsche Ostseehafen. Das Umschlagsvolumen beläuft sich auf etwa 26 Millionen Tonnen pro Jahr. Davon werden ca. 70 % am Skandinavienkai in Travemünde umgeschlagen. Mit dem Neubau des Anleger 7 ist der Skandinavienkai der einzige Ostseehafen mit vier Doppelstockanlegern.

Schwergewicht am Nordlandkai


04.12.2013

Ende November traf am Nordlandkai eine Vossloh-Lokomotive aus Spanien ein, allerdings auf dem Seeweg.

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Um die 78 Tonnen schwere Ladung aus dem Küstenmotorschiff "MV Lyrika" zu heben, wurden gleich zwei Kräne benötigt. Im Tandemhub half neben dem 100-Tonnen-Kran der LHG ein weiterer, externer Kran, das Schwergewicht zu stemmen. Die Lok wurde auf einer RoRo-Einheit abgestellt und anschließend ins Terminal-Gleis gesetzt. Von dort trat sie auf eigenen Rädern, wenn auch nicht mit eigenem Antrieb, ihre Weiterreise nach Tschechien an.

Lübecker Häfen wieder mit eigenem Schlepper


Foto: Natascha Blumenthal

14.11.2013

Am 6. November machte der Schlepper „SIMSON“ am Ostpreußenkai fest.

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Damit endete eine fast zwei Jahre währende Durststrecke, in der die Lübecker Häfen ohne eigenen Schlepper auskommen mussten. Begrüßt wurde das Schiff von 60 geladenen Gästen. Ulfbenno Krüger (Lübecker Hafen-Gesellschaft), Dierk Faust (Reederei Lehmann) und Peter Rondhuis (Svitzer) machten in ihren Reden deutlich, wie wichtig dieser Neuanfang für die Lübecker Häfen ist, aber auch, welche Klippen zu umschiffen waren. Im Anschluss an den Empfang hatten die Gäste Gelegenheit, den Schlepper zu besichtigen und in voller Fahrt zu erleben. Auch die imposante Feuerlöschkanone kam zum Einsatz. „SIMSON“ liegt nun am Skandinavienkai und hilft einlaufenden und auslaufenden Schiffen, die Hilfe beim Manövrieren benötigen.

Erhöhung der Abfahrtsdichte nach Lettland


Foto: Archiv LHG

31.10.2013

Die Reederei Stena Line hat die Frequenz im RoPax-Verkehr...

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...zwischen Lübeck-Travemünde und dem lettischen Ventspils auf 3 Abfahrten/Woche erhöht. Sie trug damit der stabilen Nachfrage auf dieser Relation Rechnung. Neben der Verbindung nach Ventspils betreibt Stena Line ab Travemünde eine weitere Linie von und nach Lettland; Liepaja wird viermal pro Woche bedient.

Baufortschritte am Lübecker Skandinavienkai


Foto: Isabel Venzke


31.10.2013

Mit dem Einhängen der Brückenelemente ist der Bau des neuen Anlegers 7...

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...am Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde in die entscheidende Phase eingetreten. Bis Dezember entsteht hier eine vierte moderne Anlage, die das Be- und Entladen von Schiffen bis zu 240 m Länge über zwei Ebenen parallel ermöglicht. Mitte Oktober kam dazu mit "Enak" einer der größten Schwimmkräne Deutschlands zum Einsatz und hob die Brückenklappen in den neuen Anleger. Die Aktion erfolgte problemlos.

Der Fußballmeister steht fest


Archiv LHG

30.10.2013

Mit einer sagenhaften Tordifferenz von 69 Toren und lediglich einer verlorenen Partie...

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...steht das Fußballteam der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) nach dem letzten Spieltag auf dem ersten Platz der Betriebssportliga 2013. Elf Teams spielten hier um die Meisterschaft.

Die einzelnen Ergebnisse der LHGer geben Anlass zum Staunen. Viermal gewann das Team zweistellig, allein im Match gegen die Mannschaft der Schwartauer Werke landete die lederne Kugel 24-mal in den mutmaßlich intakten Netzen des Gegners. Lediglich gegen die Dräger-Elf musste eine Niederlage hingenommen werden.

Trotz der überragenden Ergebnisse war das Rennen um die Meisterschaft bis zum Schluss offen. Erst am letzten Spieltag kam es gegen den direkten Tabellennachbarn JVA zu einem echten Endspiel. Nach einem Unentschieden zur Halbzeit erhöhten die LHG-Kicker den Druck und konnten sich mit einem wiederum souveränen, zweistelligen Sieg dank der besseren Tordifferenz die Meisterschale sichern. Kapitän Vasco Kübler: "Ich bin wirklich stolz auf unser Team. Vor allem der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, die sich aus Kollegen der LHG und deren Tochtergesellschaften SG und ECL zusammensetzt, war einfach großartig."

LHG nahm zum 6. Mal am Lübecker Staffelmarathon teil


Foto: Michaela Schierz

22.10.2013

Seit sechs Jahren findet der Staffelwettbewerb im Rahmen des Stadtwerke Lübeck Marathons statt und seitdem nimmt auch die LHG erfolgreich daran teil.

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Bei der Staffel müssen 10 Läuferinnen und Läufer je eine Strecke von 4,2 km zurücklegen, so dass man insgesamt die Marathondistanz von 42,195 km gelaufen ist.

Nachdem wir fünf Jahre in Folge unsere Zeiten verbessern konnten und letztes Jahr in 3:00:51 Stunden einen hervorragenden 7. Platz von 110 Staffeln belegten, wollten wir es dieses Jahr etwas verhaltener angehen lassen. Wir haben auch die mitgenommen, die keine Spitzenzeiten laufen bzw. dieses Jahr nicht voll im Training sind. Wir erreichten in 3:26:09 den 44. Platz von 117 Staffeln.

Helge Schoeneck nahm vor der Staffel noch am 10 km Lauf teil. Michael Kalus ist den Halbmarathon gelaufen und Michael Krüger hat sich diesmal auf die volle Marathon-Distanz gewagt.

Intermodal zwischen Südschweden und Oslo


Foto: Green Cargo

24.09.2013

Green Cargo bietet neue Verbindung zwischen Südschweden und Oslo an

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In Zusammenarbeit mit der norwegischen Cargo Net bietet das schwedische Eisenbahnunternehmen Green Cargo seit dem 15.September 2013 wieder eine intermodale Zugverbindung zwischen den beiden südschwedischen Häfen Trelleborg und Malmö und Oslo-Alnabru mit drei Abfahrten pro Woche und Richtung an.

Jeweils sonntags, dienstags und donnerstags bietet sich die Möglichkeit Container und Trailer bis 20:00 Uhr in Trelleborg und bis 21:00 Uhr in Malmö zu verladen. Die Ankunft erfolgt in Oslo am darauffolgenden Tag, an dem die Ladung dann ab 11:30 Uhr abholbereit ist.

Von Oslo-Alnabru verkehren die Züge jeweils montags, mittwochs und freitags, der Ladeschluss ist 12:30 Uhr. Am nächsten Tag werden die Ladeeinheiten dann ab 07:00 Uhr in Trelleborg und ab 08:00 Uhr in Malmö gestellt.

Green Cargo zeichnet sich besonders durch Pünktlichkeit aus. Im Vergleich zu Mitbewerbern in Schweden kann Green Cargo nach Angaben der schwedischen Verkehrsbehörde eine 95%ige Pünktlichkeitsrate aufweisen und liegt damit fast 20% über dem Branchenschnitt.

Kontakt Green Cargo:

Robert Gustafsson, Telefon: +46 70-203 18 89

oder

E-Mail: forsaljning@greencargo.com
web: www.greencargo.com

Lübecker Häfen bekommen ein Stück Werft zurück


Fotos: Karl Erhard Vögele




19.09.2013

Das estnische Unternehmen LTH-Baas aus Tallinn wird zukünftig am Skandinavienkai...

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...in einer eigenen Werkstatt Schiffsmaschinenteile für die Reederei Finnlines instandsetzen.

Vier neue Container mit Maschinen zum Fräsen, Bohren, Schleifen und Reinigen wurden eigens dafür beschafft. So können diverse Reparatur- und Wartungsarbeiten an Schiffsmaschinenteilen durchgeführt werden. Das Aus- und Einbauen der Komponenten erfolgt während der regelmäßigen Liegezeit der Schiffe im Hafen.

Neues Parkhaus für Hochschulstadtteil kommt im Hafen an


ECL, Oliver Berg / LHG, Lisa Scholz






05.09.2013

Beim Bau des neuen Parkhauses in der Maria-Göppert-Straße im Lübecker Hochschulstadtteil...

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...spielt auch der Lübecker Hafen eine zentrale Rolle. Bislang sind 8 Waggons mit Betonfertigteilen am Nordlandkai angekommen und entladen worden. So trägt die effiziente Logistik der LHG zu einem schnellen Gelingen dieses Projektes bei.

Verantwortlich für den zügigen Umschlag ist die European Cargo Logistics (ECL), eine 100%ige Tochter der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH. Sie wurde vom Ludwigsfelder Logistikunternehmen CIS-Freight GmbH beauftragt, das für GOLDBECK BAU, den Bauträger des Parkhauses, den Transport der Betonfertigteile aus dem tschechischen Vrdy plant und durchführt.

Insgesamt erwartet der Nordlandkai die Ankunft von 35 offenen Waggons beladen mit Betonfertigteilen auf Flats. Die Flats werden direkt nach der Ankunft entladen, kurz zwischengelagert und stehen dann unmittelbar für die Lieferung zur Baustelle bereit. Der Weitertransport erfolgt auf einem Containerchassis per LKW.

Huckepacklösungen für alle – ECL setzt CargoBeamer-Waggons ein



05.09.2013

Ab Anfang September weitet die European Cargo Logistics GmbH (ECL) ihr Angebot im Intermodalbereich aus:

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Auch Sattelauflieger, die bislang als "nicht kranbar" galten, können künftig zwischen Lübeck und dem Ruhrgebiet auf der Schiene transportiert werden. Möglich gemacht wird es durch den Einsatz spezieller Waggons der "CargoBeamer AG". Hierbei werden Trailer nicht direkt per Kran verladen, sondern auf einer speziellen Wanne abgestellt, die dann auf den Waggon gekrant wird.

Tobias Behncke, Leiter Intermodale Verkehre der ECL: "Der Prozentsatz der sogenannten nicht-kranbaren Einheiten ist nach wie vor sehr hoch. Mit dem Einsatz der neuen Waggontechnik erschließen wir neue Kundenpotentiale." Der Umschlag erfolgt schnell und schonend. Was z. B. zwischen Wolfsburg und Barcelona schon gängige Praxis ist, eröffnet auch zwischen Lübeck und Duisburg neue Perspektiven. In jedem Zug stehen bis zu drei Plätze dieser Art zur Verfügung. Jörg Ullrich, Geschäftsführer der ECL: "Mit dieser Maßnahme können wir unsere Unternehmensleitlinie, Transporte in und aus dem Ostseeraum nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten, noch besser erfüllen."

ECL ist eine 100%ige Tochter der Lübecker Hafen-Gesellschaft und engagiert sich seit einigen Jahren im Bereich Intermodalverkehr. In Eigenregie werden Züge mit täglichen Abfahrten nach Duisburg und Ludwigshafen gefahren, in Kooperation mit DHL besteht eine seit langem etablierte intermodale Verbindung von und nach Verona. Zudem ist ECL Agen­tur für die von der luxemburgischen CFL Multimodal betriebene Linie Lübeck – Bettembourg. Andere Schwerpunkte von ECL sind die europaweite Papierdistribution sowie die Abwicklung von europäischen Speditionsgeschäften im Komplett-, Teil und Projektladungsbereich.

Kontakt: tobias.behncke@ecl-online.de  Tel. +49 (0) 451 45 02 - 108

Neue Intermodalverbindung zwischen Ostsee und Rhein-Neckar-Gebiet


26.08.2013

Ab dem 28. August startet die European Cargo Logistics GmbH (ECL), eine 100%-ige Tochter der LHG, einen weiteren Intermodal-Zug zwischen...

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...Lübeck-Travemünde und Ludwigshafen.

Der „RheiNeckar Shuttle“ transportiert dann Trailer, Wechselbrücken und Container und ist nach dem „Ruhr Shuttle“, der seit Mai dieses Jahres zwischen Lübeck und Duisburg verkehrt, die zweite nationale Verbindung im Intermodalverkehr ab Lübeck-Travemünde. Damit erfährt der Hafenstandort Lübeck eine weitere Stärkung.

Der Zug startet zunächst mit zwei Abfahrten pro Woche und Richtung, der Fahrplan wird dann Woche für Woche sukzessive bis auf 6 Abfahrten aufgestockt. Die Terminals sind Baltic Rail Gate in Lübeck-Travemünde, Skandinavienkai, sowie das Kombi-Terminal Ludwigshafen (KTL). Durchschnittlich liegen die Laufzeiten bei 12 Stunden (Ludwigshafen -  Lübeck v.v.), 30 Stunden (Ludwigshafen - Schweden v.v.) sowie 60 Stunden im Verkehr mit Südfinnland. Ladung, die z. B. in Finnland bis Freitag Nachmittag im Hafen ist, kann in Ludwigshafen bereits Montag früh in Empfang genommen werden.

Attraktiv ist Ludwigshafen nicht nur aufgrund der Vielzahl industrieller Betriebe, z. B. im Automobilbereich sowie schneller Straßenverbindungen in die Nachbarländer, es bietet auch auf der Schiene zahlreiche Gatewayverbindungen unter anderem nach Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und Ungarn. Zudem sind die Intermodalzüge umweltfreundlich und senken die CO2-Emissionen um bis zu 70 Prozent im Vergleich zum Transport auf der Straße.

Als größter deutscher Ostseehafen hat Lübeck im RoRo-Verkehr mit mehr als 700.000 LKWs und Trailereinheiten eine führende Position und ist mit Abstand Marktführer im RoRo-Verkehr mit Schweden, Finnland und Russland. Mittelfristig wird ein weiterer Ausbau des Verkehrs angestrebt um die Wettbewerbsfähigkeit der LHG und des Standortes Lübeck kontinuierlich zu stärken. Die Auflage einer zweiten Intermodal-Anbindung ab Lübeck ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

ECL ist eine 100%ige Tochter der Lübecker Hafen-Gesellschaft und engagiert sich seit einigen Jahren im Bereich Intermodalverkehr. In Eigenregie wird ein Zug mit täglichen Abfahrten nach Duisburg gefahren, in Kooperation mit DHL eine seit langem etablierte intermodale Verbindung nach Verona. Zudem ist ECL Agentur für die von der luxemburgischen CFL Multimodal betriebene Linie Lübeck - Bettembourg. Andere Schwerpunkte von ECL sind die europaweite Papierdistribution sowie die Abwicklung von europäischen Speditionsgeschäften im Komplett-, Teil und Projektladungsbereich.

Kontakt: tobias.behncke@ecl-online.de, Tel. +49 (0) 451 45 02 - 108

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Schwere Fracht für den Lübecker Hafen


19.06.2013

Am Montag hat die Lübecker Hafen-Gesellschaft eine Turbine mit einem Gewicht von stattlichen 85 Tonnen verladen. Auch die Maße von...

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13,6 x 5,74 x 3,85 Metern waren nicht ganz alltäglich, stellten die erfahrenen Mitarbeiter jedoch nicht vor eine unlösbare Aufgabe.

Für diese Art von Schwergut hält die LHG am Nordlandkai einen 100t Kran vor, der speziell für die Verladung solcher Colli geeignet ist und hier zum Einsatz kommt.

Die Turbine, die am 6. Juni aus dem schwedischen Norrköping per Küstenmotorschiff nach Lübeck gelangt war, setzte ihren Weg nach der Verladung per Tieflader fort. Zielort ist das thüringische Erfurt. Ursprünglich war eine Umladung ins Binnenschiff geplant, welches die schwere Fracht über den Elbe-Lübeck-Kanal nach Aken an der Elbe hätte bringen sollen. Aufgrund des anhaltenden Hochwassers musste hier jedoch ein alternativer Transportweg gefunden werden.

Hafen Lübeck baut Kapazitäten für intermodale Anbindungen aus


01.06.2013

Erste Ausbaustufe der Kapazitätserweiterung ist fertiggestellt

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Nach einem Jahr Bauzeit und Investitionen in Höhe von 1,0 Mio. EUR hat am 22. Mai die Baltic Rail Gate GmbH ein weiteres neues Gleis am Intermodalterminal in Travemünde in Betrieb genommen. Mit der Eröffnung eines sechsten Gleises ist gleichzeitig die erste Ausbaustufe der Kapazitätserweiterung des Terminals erfolgreich fertiggestellt. Die konsequente Stärkung seiner intermodalen Anbindungen ist wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie des Lübecker Hafens.

Ab sofort können hier gleichzeitig sechs statt vorher fünf Ganzzüge mit bis zu 600 m Länge von den beiden Portalkränen be- und entladen werden. BRG-Geschäftsführerin Antje Falk ist erfreut, „dass das Gleis zum Start des neuen Ruhr Shuttles zwischen Travemünde und Duisburg-Hohenbudberg in Betrieb genommen werden konnte.“ Der Ruhr Shuttle verkehrt mit sechs Abfahrten pro Woche und Richtung und transportiert Trailer, Wechselbrücken und Container.

LHG-Geschäftsführer Heinrich Beckmann: „Die Kapazitätserweiterung ist ein wichtiger Schritt und geht Hand in Hand mit dem Einsatz unserer neuen, umweltfreundlichen Intermodalanbindung. Beides stärkt den Standort Lübeck und hat einen positiven Effekt auf die Wettbewerbsfähigkeit.“

Insgesamt beliefen sich die Kosten für den Gleisausbau auf 1,0 Mio. EUR, die Bauzeit winterbedingt auf ein Jahr. Bemerkenswert ist, dass die gesamten Baumaßnahmen während des laufenden Betriebs und damit einhergehenden erheblichen Beeinträchtigungen durchgeführt wurden. Trotz erheblicher Einschränkungen, wie z.B. fehlender Stellpätze auf der Gefahrgutseite oder Teilsperrungen der Kranbahn war es möglich die Arbeiten ohne Pause durchzuführen und fertigzustellen. Bei der Verlegung des neuen Gleises kamen die Terminalkräne zum Einsatz.

Als größter deutscher Ostseehafen ist Lübeck mit Abstand Marktführer im RoRo-Verkehr mit Schweden, Finnland und Russland und schlägt jährlich weit mehr als 700.000 LKW und Trailereinheiten um.

Erfolgreicher Start für den Ruhr Shuttle


Foto: Antje Falk

31.05.2013

Bereits nach wenigen Tagen liegt die Auslastung des neuen Ruhr Shuttle von über 80 Prozent deutlich über den Erwartungen.

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Der intermodale Zug verkehrt seit Dienstag, den 22. Mai 2013 sechs Mal pro Woche und Richtung zwischen Lübeck-Travemünde und Duisburg-Hohenbudberg und dient hauptsächlich dem Transport von Trailern, Wechselbrücken und Containern.

"Wir sind sehr erfreut, dass unsere neue intermodale Verbindung so gut angenommen wird. Zusammen mit dem Kapazitätsausbau des Hafens Lübeck ist dies ein wichtiger Schritt, um den Hafen wirtschaftlich weiterhin zu stärken. Zusätzlich stellt diese Transportmöglichkeit für unsere Kunden eine umweltschonende Alternative dar und führt, im Vergleich zum Lkw-Transport auf der Straße, zu 70 Prozent weniger Emissionen" sagt LHG-Geschäftsführer Heinrich Beckmann.

LHG wird Dritter beim Euro Ports Cup 2013


22.05.2013

Acht Mannschaften aus fünf Nationen kämpften in Kopenhagen um den Turniersieg. Das Team der LHG belegte den dritten Platz.

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Am Samstag, den 11. Mai 2013 wurde in Kopenhagen zum 30. Mal der Fußball Europapokal der Hafenstädte, der Euro Ports Cup, ausgespielt, bei dem acht Mannschaften aus fünf Nationen gegeneinander antraten.
Jeder Spieler auf dem Feld ist auf irgendeine Art und Weise bei einer Hafengesellschaft angestellt - ob nun beim Hafen Mannheim, der Antwerpener Hafengesellschaft oder der LHG.

“Es ist eine tolle Geschichte, dass die Belegschaften nicht nur beruflich zusammenarbeiten, sondern auch bei so einem regelmäßig stattfindenden Turnier ihre Freizeit teilen", so LHG Betreuer Michael Henning. Bisheriger Rekordhalter in der ewigen Euro Ports Cup Rangliste sind die Kicker aus Hamburg. Die LHG belegt den 10. Platz von 27 Mannschaften, konnte den Pokal aber bislang noch nicht gewinnen.

Beste Platzierung war bisher in 2012 der zweite Platz. Sportlich drohte beim diesjährigen Turnier erst keine besonders gute Platzierung nachdem das Team mit drei Niederlagen ins Turnier startete. Jeweils mit 0:2 verloren die LHG Kicker gegen Antwerpen, Bergen und den Hafen Wismar.
Nach einer Kabinenpredigt der Verantwortlichen steigerte sich das Team allerdings dann deutlich im Verlauf des Turniers. Alle nachfolgenden Partien wurden gewonnen.

Dass es auch in diesem Jahr nicht zum Turniersieg gereicht hat, war aber für Teamchef Detlef Kolodzick völlig in Ordnung:
“Im Vordergrund stehen bei diesem Turnier das Fairplay und der Spaß am Sport sowie das Gemeinschaftsgefühl. Zudem wollten wir den Lübecker Hafen präsentieren und das ist uns vollauf gelungen."
Jeweils 1:0 gegen Kopenhagen und Mannheim, 3:0 gegen Duisburg und 2:0 gegen Malmö siegte das LHG Team, so dass am Ende der 3. Platz wie ein Turniersieg gefeiert wurde. Herausragender Akteur bei der LHG war einmal mehr Keeper Frank Adam, der keinen Treffer mehr zuließ und sogar einen Foulelfmeter parieren konnte.

Das Team des Port of Antwerpen wurde wie schon im Vorjahr erneut Sieger und gewann den Euro Ports Cup.

Ruhr Shuttle verbindet Duisburg mit der Ostsee


Foto: LHG

21.05.2013

Hafen Lübeck verbessert Intermodale Anbindung

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Ein neuer Intermodaler Zug mit sechs Abfahrten pro Woche und Richtung wird ab dem 22. Mai 2013 zwischen Lübeck-Travemünde und Duisburg-Hohenbudberg für den Transport von Trailern, Wechselbrücken und Containern eingerichtet.

Betreiber dieser Verbindung ist die 100-prozentige Tochter der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), European Cargo Logistics (ECL). Die Traktion übernimmt die im internationalen Intermodalverkehr erfahrene ERS Railways. ECL betreibt bereits seit längerem in Kooperation mit DHL eine marktoffene, intermodale Verbindung zwischen Lübeck und Verona (5 Abfahrten pro Woche und Richtung) und ist Agentur für die von der luxemburgischen CFL Multimodal betriebene Linie Lübeck-Bettembourg. ECL Geschäftsführer Jörg Ullrich: "Mit dieser neuen Zugverbindung bieten wir unseren Kunden eine weitere Alternative, Ladung umweltschonend und zuverlässig über Lübeck zu transportieren." Mit einer Ladung von 26 t verursacht ein Straßen-LKW auf der Strecke Lübeck – Duisburg eine Emission von 426,7 kg CO2, ein Bahntrailer mit derselben Ladung 128,1 kg CO2. Der Bahntransport führt somit auf dieser Verbindung zu 70 % weniger Emissionen.

Der Transport von Trailern, Wechselbrücken und Containern zwischen Lübeck und dem deutschen und europäischen Hinterland hat eine stetig wachsende Bedeutung. Die Be- und Entladung von Intermodalzügen wird für alle Anbieter dieser Leistungen in Lübeck-Travemünde am RoRo-Terminal Skandinavienkai durch die Baltic Rail Gate (BRG), eine 50-prozentige Tochter der LHG, für den Verkehr mit den nordischen Ländern durchgeführt. Durch diese optimalen infrastrukturellen Rahmenbedingungen liegen zwischen den Zügen und Fähren nur wenige hundert Meter im nicht-öffentlichen Hafenbereich, wodurch ein idealer Verkehrsträgerwechsel ermöglicht wird.

LHG-Geschäftsführer Heinrich Beckmann: "Es ist das erklärte Ziel der LHG, mit umweltfreundlichen Intermodalzügen die Wettbewerbsfähigkeit der LHG und des Standortes Lübeck zu stärken." Der Lübecker Hafen ist der größte deutsche Ostseehafen und hat insbesondere im RoRo-Verkehr mit deutlich mehr als 700.000 LKW und Trailereinheiten eine überragende Position. Lübeck ist mit Abstand Marktführer im RoRo-Verkehr mit Schweden, Finnland und Russland.

Durch die neue Verbindung wird in Zusammenarbeit mit den am Skandinavienkai operierenden Reedereien insbesondere die Achse Südschweden/Ruhrgebiet gestärkt. Die Laufzeiten auf dieser Achse betragen im besten Fall ca. 21 Stunden, zwischen Lübeck und Duisburg 11 Stunden. Die Ladung in Süd- und Mittelschweden kann bis in den späten Abend übernommen werden und erreicht Lübeck per Nachtfähre. Am nächsten Tag erfolgt gegen Mittag die Verladung auf den Zug, sodass die Ladung am späten Abend den Terminal Duisburg-Hohenbudberg erreicht. Mittelfristig wird ein weiterer Ausbau des Verkehrs angestrebt. Tobias Behncke, Leiter Intermodal Services bei ECL: "Wenn sich das Geschäft wie geplant entwickelt, wird ECL die Verbindung auf zwei Abfahrten pro Tag erhöhen." Die Kapazitäten hierfür sind vorhanden, sowohl das neuerrichtete Terminal in Duisburg-Hohenbudberg als auch das Terminal der BRG in Lübeck-Travemünde am Skandinavienkai bieten die entsprechenden Erweiterungsmöglichkeiten.

Ab jetzt fünfmal pro Woche von Travemünde nach Köln


11.02.2013

Die Nachfrage nach Transportmöglichkeiten im Kombinierten Verkehr, also „von der Straße auf die Schiene“ nimmt bundesweit weiter deutlich zu.

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Dies ist auch im Lübecker Hafen zu spüren: Seit dem 04. Februar 2013 bietet das Bahnterminal der Baltic Rail Gate am Travemünder Skandinavienkai fünfmal pro Woche Abfahrten und Ankünfte von Direktzügen von und nach Köln an. Gleichzeitig wird die Frequenz für die Strecke Lübeck-Travemünde / Hamburg-Billwerder auf fünf Abfahrten pro Woche angehoben. 

Das 2003 eingeweihte Kombiterminal Baltic Rail Gate ist eine Tochter der Lübecker Hafen-Gesellschaft und der Frankfurter Kombiverkehr KG und schlug im Jahr 2012 am Skandinavienkai ca. 62.000 Lkw, Trailer und Container um. Mit zwei Portalkränen werden dort zurzeit fünf zuglange Gleise bedient, der Bau eines sechsten Gleises ist nahezu abgeschlossen.