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Willkommen, Botnia Enabler!


Bild: Mike Louagie

19.07.2022

Schwedisches LNG-Schiff absolviert Erstanlauf in Lübeck

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(Lübeck, 18.07.2022) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) begrüßt das neue Flottenmitglied der Reederei Wallenius SOL (WSAB) an ihren Kaikanten: Die „Botnia Enabler“ machte am 17. Juli zum ersten Mal am Travemünder Skandinavienkai fest. Dabei erwies ihr der niederländische Schlepper „Argus“ mit einer fulminanten Fontäne die Ehre.

Das LNG-betriebene Schiff gilt als das größte eisgängige RoRo-Schiff der Welt. Als spezialisierter Carrier wird WSAB damit vorwiegend Forstprodukte, Stahl, Maschinen und Anlagenteile transportieren. Ein emissionsreduzierter Antrieb, eine gut austarierte Konstruktion und ein relativ geringes Eigengewicht bescheren dem Neubau eine sehr gute Energieeffizienz.

Die „Botnia Enabler“ verbindet Lübeck-Travemünde mit der Nordsee und den nordischen Ländern Finnland und Schweden. Mit einer Länge von 242 Metern kann sie 5 800 Lademeter aufnehmen. Damit ist sie deutlich größer als ihre Vorgängerinnen auf dieser Linie. Voraussichtlich Ende August bekommt sie Verstärkung: Dann wird auch ihr Schwesterschiff „Baltic Enabler“ den Dienst auf dieser Relation aufnehmen.

LHG-Geschäftsführer Ortwin Harms: „Wir freuen uns, dass WSAB mit diesen beiden neuen, größeren Schiffen zu uns nach Lübeck kommt, und sehen das als großen Vertrauensbeweis in die Leistungsfähigkeit des Standortes.“ Mit über 90 wöchentlichen Abfahrten nehmen die Lübecker Kaianlagen eine zentrale Stellung im Netzwerk der Seeverkehre über die Ostsee ein.

Die „Enabler-Schwestern“ sind indes nicht die einzigen Neubauten, die die Anlagen der LHG in diesem Jahr erreichen. Bereits im April hatte das nagelneue LNG-Schiff Nils Holgersson der TT-Line erstmalig am Skandinavienkai festgemacht. Es bedient die Relation Travemünde – Trelleborg.

Hafenarbeit braucht Sicherheit: LHG erhält Gütesiegel der BGHW


Steffen-Raymund Lübke (BGHW) überreicht die Urkunde an Torsten Lohse (Leiter Organisation LHG); links Jörg Eilers, rechts Michael Sorg (beide Fachkräfte für Arbeitssicherheit LHG).

08.07.2022

„Sicherheit geht nur im Team“

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(Lübeck, 06.07.2022) Geprüft und besiegelt: Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) darf auch in den kommenden drei Jahren das Gütesiegel „Sicher mit System“ (DIN ISO 45001:2018) tragen. Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) bestätigt mit der Verleihung, dass das Unternehmen systematischen und wirksamen Arbeitsschutz betreibt. BGHW und LHG waren gleichermaßen begeistert, denn das Prüfungsergebnis war außerordentlich gut. Die Anforderungen der BGHW konnte der Hafenbetrieb zu 99 Prozent erfüllen.

Und das ist lebenswichtig, denn Hafenarbeit erfolgt zum Teil mit schweren Geräten und ist mit ernstzunehmenden Risiken behaftet. Der Arbeitsschutz genießt daher höchsten Stellenwert auf den LHG-Anlagen. Sicherheit gehört zu den obersten Unternehmenszielen und wird entsprechend dokumentiert. Einen Helm zu tragen und die Schnürsenkel ordentlich zu binden reicht dabei nicht aus.

BGHW-Mitarbeiter Steffen-Raymund Lübke, der die LHG geprüft hat, bringt es auf den Punkt: „Arbeitsschutzmanagement ist ein wichtiger Baustein im Unternehmensportfolio, denn mangelnde Sicherheit kann alles ins Wanken bringen. Mit diesem Gütesiegel zeigen Sie, dass Ihnen Arbeitsschutz mindestens genauso wichtig ist wie zum Beispiel die Qualität Ihrer Dienstleistungen.“

Dieser Anspruch muss im Arbeitsalltag entsprechend umgesetzt werden. „Wir motivieren unsere Beschäftigten dazu, Arbeitssicherheit aktiv mitzugestalten“, erklärt Jörg Eilers, Fachkraft für Arbeitssicherheit der LHG. „Das Siegel zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es bedeutet aber auch, dass wir uns Tag für Tag neuen Herausforderungen stellen müssen, um unseren Sicherheitsstandard zu halten und zu verbessern. Arbeitssicherheit geht nur im Team, und wir haben ein tolles Team bei der LHG“, so Eilers.

Tarifeinigung bei der LHG


09.06.2022

Deutliche Lohnsteigerung für Beschäftigte

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(Lübeck, 03.06.2022) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und die Gewerkschaft ver.di haben sich nach langen und äußerst schwierigen Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag für die gewerblichen Beschäftigten geeinigt. Die tabellenwirksame Erhöhung erfolgt bei zweijähriger Laufzeit in drei Stufen: Ab 01.06.2022 gibt es durchschnittlich 4,8 Prozent mehr, zusätzlich 2,4 Prozent ab 01.03.2023 sowie ab 01.09.2023 weitere 2,4 Prozent. Die ver.di-Mitglieder haben dem Vorschlag in einer Abstimmung mehrheitlich zugestimmt. Mit der Einigung konnten die Tarifpartner einen Arbeitskampf abwenden.

Dieser Tarifabschluss ist vor dem Hintergrund der geschäftlichen Entwicklung der LHG zu bewerten. Im Rahmen des Zukunftssicherungsvertrages läuft der Verzicht der Arbeitnehmer auf ihre Lohnbestandteile automatisch aus. Die LHG muss gleichzeitig einen kontinuierlichen Rückgang im Forstproduktebereich und die Einstellung sämtlicher Russland-Dienste verkraften. Zahlreiche Maßnahmen zur Gegensteuerung wurden ergriffen und zeigen teilweise Wirkung. Dies trifft insbesondere auf die Umstrukturierung des Nordlandkais zu.

Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG, kommentiert: „In diesen schwierigen Zeiten war es uns wichtig, die Leistungsfähigkeit des Hafens nicht zu gefährden. Zuverlässigkeit und Abfertigungsqualität sind für unsere Kunden unverzichtbar. Die Geschäftsführung ist jetzt gefordert, konsequent an der weiteren Konsolidierung der LHG zu arbeiten, um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens sicherzustellen. Der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit bleibt oberstes Gebot im Interesse der LHG und des Standortes“.


Bild: René Schlottmann

Litauischer Transportminister besucht den Lübecker Hafen


09.05.2022

Marius Skuodis folgt Einladung der LHG

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(Lübeck, 6. Mai 2022) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) freute sich über hohen Besuch aus Litauen. Der litauische Minister für Transport und Kommunikation, Marius Skuodis, kam auf Einladung der LHG mit einer Delegation nach Lübeck. Begleitet wurde er von Ramunas Misiulis, dem litauischen Botschafter in Deutschland, Vertretern des Verkehrsministeriums und des litauischen Logistikgewerbes sowie von Algis Latakas, dem Hafenchef von Klaipeda.

Bei einer Tour über den Skandinavienkai, das größte der vier LHG-Terminals, machte er sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Anlage. Mit Interesse ließ er sich von den beiden Geschäftsführern Sebastian Jürgens und Ortwin Harms die geplanten Kapazitätserweiterungen erläutern. Gegenwärtig verbindet eine Fährlinie Lübeck und den Hafen Klaipeda. Die Reederei TT-Line bedient diese Relation sechsmal pro Woche in einer Dreieckverbindung über Trelleborg.

Die Verbindung zwischen Klaipeda und dem Hafen Lübeck hat eine lange Tradition. Zahlreiche Besuche in den vergangenen Jahren haben die geschäftlichen und persönlichen Beziehungen zwischen beiden Häfen vertieft. Auf dieser freundschaftlichen Basis – nicht zuletzt ausgelöst durch eine Neuorientierung des Russland-Geschäftes – will man nun die Beziehungen weiter ausbauen. So erläutert Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG: „Es gibt viele positive Ansätze. Wir wollen die Zusammenarbeit  mit unseren litauischen Partnern konsequent weiter vertiefen. Die politischen und wirtschaftlichen Grundlagen hierzu sind vorhanden.“

Im Anschluss an die Besichtigung folgte auf Einladung der LHG und der Hansestadt Lübeck ein Empfang im „Audienzsaal“ des Lübecker Rathauses.

Willkommen, „Nils Holgersson“!


25.04.2022

Neues Fährschiff der TT-Line zum ersten Mal in Lübeck

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(Lübeck, 21.04.2022)  Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) freut sich auf die neue „Nils Holgersson“ der TT-Line. Das Fährschiff ist am Mittwochabend nach einer rund fünfwöchigen und 11 600 Seemeilen langen Überführungsfahrt von China in Lübeck eingelaufen und hat am Skandinavienkai in Travemünde festgemacht. Wie es sich in der Seefahrt gehört, wurde es mit einem Feuerlöschboot und einem Shantychor zünftig begrüßt. Die Mitarbeiter der LHG waren von TT-Line zu einem abendlichen Umtrunk am Strand in Travemünde eingeladen und hatten das Schiff beim Passieren der Nordermole willkommen geheißen.

Mit diesem Anlauf wird eine über 60-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit TT-Line fortgesetzt: Ende März 1962 traf die erste „Nils Holgersson“ in Travemünde ein. Bereits Ende April soll das Fährschiff den Liniendienst zwischen Lübeck und dem schwedischen Trelleborg aufnehmen. Als eines der ersten Schiffe wird es mit dem umweltschonenden Flüssiggas (LNG) betrieben.

Ortwin Harms, Geschäftsführer der LHG, freut sich auf die neue „Nils Holgersson“: „Dies ist ein guter Beweis für die jahrzehntelange erfolgreiche Zusammenarbeit mit TT-Line. Wir freuen uns auf die nächsten 60 Jahre.“

Tiny Houses über Lübecker Kaikanten


Foto: Stena Line

14.03.2022

LHG schlägt Hausmodule am Skandinavienkai um

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(Lübeck, 10.03.2022) Eine Trendware erreicht auch die Anlagen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG): Die Reederei Stena Line verschifft auf ihrer Linie zwischen Liepāja und Lübeck derzeit „Tiny Houses“, die in Lettland gebaut werden. Sechsmal pro Woche und Richtung verkehren zwei Schiffe auf dieser Relation.

Um die zehn Meter langen und fünf Meter breiten Module am Skandinavienkai auf einen LKW zu laden, braucht es viel Fingerspitzengefühl und Teamarbeit: Gleich zwei schwere Hafengeräte, sogenannte Reachstacker, einer davon brandneu, sind dazu nötig. Sie heben das „Tiny House“ von beiden Seiten parallel in die Höhe und setzen die vierzehn Tonnen schwere Ladung auf einem Tieflader ab. Der LKW übernimmt den weiteren Transport in die Niederlande.

Die Hausmodule sind komplett gefliest und verfügen über eine Einbau-Küche. Lettland hat sich als Produzent der immer beliebter werdenden Wohneinheiten einen Namen gemacht. Stena Line zeigte sich sehr zufrieden mit der Umladung. „Fünf Meter breite Module sind schon etwas ganz Besonderes“, bekennt Lennart Berg, der im Travemünder Büro der Reederei den Vertrieb von Projektladung verantwortet. „Das war Filigranarbeit!“

Betriebsleiter Marcus Clasen stellt fest: „Projektladungen sind immer eine willkommene Abwechslung in unserem durchgetakteten Arbeitsalltag.“ Sein Kollege Holger Dührkop ergänzt: „Das war eine anspruchsvolle Aufgabe, Hut ab vor den Kollegen, die das sehr gut gemeistert haben.“

Zuwachs auf der Ostsee-Italien-Achse


Bild: Kombiverkehr

23.02.2022

Kombiverkehr verdoppelt Rundläufe zwischen Lübeck und Verona

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(Lübeck, 21.02.2022) Das Netzwerk von Baltic Rail Gate wird verstärkt. Am Lübecker Skandinavienkai verkehren seit Kurzem drei weitere Züge des Intermodaloperateurs Kombiverkehr zwischen Verona (Norditalien) und Lübeck-Travemünde. Während die drei bestehenden Rundläufe allen Interessenten offenstehen, handelt es sich bei den neuen Verbindungen um einen sogenannten „Company Train“ im Auftrag der österreichischen Spedition LKW Walter. Pro Rundlauf kann das Unternehmen auf diese Weise über 110 Tonnen CO2 einsparen.

Das norditalienische Industriezentrum ist dadurch mit dreizehn wöchentlichen Abfahrten pro Richtung mit Lübeck verbunden. Im Laufe des Monats wird Kombiverkehr darüber hinaus neue Gatewayverbindungen über Verona an die Adriaküste und nach Süditalien anbieten.

Über das Terminal von Baltic Rail Gate sind zurzeit die deutschen Destinationen Ludwigshafen, Duisburg, Herne, Hamburg sowie Verona, Melzo und Novara in Norditalien zu erreichen. Wöchentlich kommt das Intermodalterminal auf mehr als 50 Abfahrten.

Südschwedenverkehr über Lübeck gestärkt


Finnfellow (Quelle: Finnlines)

03.02.2022

Finnlines erhöht die Kapazität zwischen Lübeck-Travemünde und Malmö

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(Lübeck, 02.02.2022) Gute Neuigkeiten für die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und den Standort: Seit 1. Februar setzt die Reederei Finnlines auf der Route zwischen Lübeck und Malmö auf ein geändertes Set-up. Damit erhöht sie die Zahl der täglichen Abfahrten von drei auf vier und begegnet somit der steigenden Nachfrage im Südschwedenverkehr.

Mit den Schiffen „Finnfellow“ und „Finnclipper“ kehren zwei alte Bekannte an das Terminal Skandinavienkai zurück. Sie ersetzen die „Europalink“, die in den Dienst zwischen Schweden und Finnland gewechselt ist. Zusammen kommen die beiden Fähren auf 6 200 Lademeter, so dass die tägliche Kapazität um 2 000 Lademeter pro Richtung steigt. Von der zusätzlichen Abfahrt profitiert auch der Passagierbereich. Statt 550 können auf den Abendabfahrten nun 880 Passagiere einchecken.

„Die Stärkung unserer Linie zwischen Travemünde und Malmö ist ein wichtiges Zeichen für unsere Kunden, den Hafen und die Stadt, dass wir stark an den Standort Travemünde glauben. Die aktuelle Nachfrage für den Transport von Gütern und Passagieren auf dieser Strecke ist sehr hoch. Wir freuen uns, mit vier täglichen Abfahrten und insgesamt 48 Überfahrten pro Woche in beiden Richtungen unseren Kunden nun noch mehr Auswahl und Flexibilität bieten zu können“, kommentiert Antonio Raimo, Line Manager Finnlines.

Tobard Jan Klemke, Leiter Marketing und Vertrieb der LHG, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das Finnlines in den Standort und unsere Leistungsfähigkeit setzt. Wir werden alles tun, um mit unseren Kunden weiter zu wachsen. Gerade vor dem Hintergrund steigender Mengen im Intermodalverkehr begrüßen wir die erhöhte Frequenz. Um mit dem Wachstum weiter Schritt zu halten, werden wir in naher Zukunft die Kapazitäten von Baltic Rail Gate ausbauen.“ Das Intermodalterminal am Skandinavienkai hatte im vergangenen Jahr mehr als 126 000 Einheiten umgeschlagen.

Mengen auf hohem Niveau: LHG geht gestärkt ins neue Jahr


04.01.2022

Gesamtleistung knapp sechs Prozent über Vor-Coronajahr 2019

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(Lübeck, 04.01.2022) Das war ein insgesamt gutes Jahr: Im Vergleich zu dem maßgeblichen Vor-Coronajahr 2019 sind die Umschlagmengen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), einschließlich der vermieteten Terminals, nach den vorläufigen Hochrechnungen mit rund 23,7 Millionen Tonnen um knapp sechs Prozent gestiegen*. Hierbei und im Folgenden werden die Vergleichswerte 2021/2019 zugrunde gelegt, da der LHG ein Vergleich mit dem Corona-Ausnahmejahr 2020 nicht aussagekräftig genug erscheint. Zugelegt hat vor allem der RoRo-Bereich, während sich die Zahlen im beschäftigungsintensiven Bereich Forstprodukte weiter nach unten entwickelt haben.

Gegenüber 2019 hat dabei die Zahl der Lkw mit rund 5,5 Prozent (rund 402.000 Lkw) und Trailer mit rund 8 Prozent (knapp 380.000 Einheiten) deutlich angezogen. Die Menge der Neufahrzeuge hat sich mit neu akquirierten Mengen unter Berücksichtigung einer grundsätzlichen Marktschwäche um erfreuliche 25 Prozent (rund 87.300 Kfz) erhöht. Vom RoRo-Wachstum profitierte auch die LHG-Tochter Baltic Rail Gate. Über 126.000 Einheiten wurden am Intermodal Terminal am Skandinavienkai umgeschlagen, das ist ein neuer Bestwert.

Der Reiseverkehr zog wieder an, hat aber aufgrund der bestehenden Corona-Restriktionen bei weitem noch nicht wieder das Niveau von 2019 erreicht.

Im Stammgeschäft – Forstprodukte, Karton und Papier – musste die LHG allerdings wie erwartet mit insgesamt 24,6 Prozent (knapp 1,3 Mio. Tonnen) weitere Rückgänge hinnehmen. Der fortschreitende Strukturwandel in diesem Bereich ging über die ohnehin schon negativen Erwartungen hinaus. Dabei konnte die positive Entwicklung im Umschlag von Zellulose und Holz den drastischen Verlust im beschäftigungsintensiven Segment Papier nur geringfügig kompensieren. Die strukturell bedingten Mengenrückgänge in diesem Bereich werden sich fortsetzen. Vor diesem Hintergrund hat es sich als strategisch richtig erwiesen, den Umschlag von Forstprodukten an den Terminals Skandinavienkai und Schlutup zu konzentrieren. Das Unternehmen wird das Projekt Umstrukturierung in allen Bereichen fortsetzen müssen.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens zeigt sich insgesamt zufrieden: „Die Zahlen beweisen, dass wir beim Umbau unseres Unternehmens auf dem richtigen Weg sind. Vor allem freut uns, dass wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden nahtlos an das Jahr 2019 anknüpfen und die Leistung weiter erfolgreich steigern konnten. Es bleibt aber noch viel zu tun.“

 

*Die LHG hat sich entschlossen, als maßgebliche Vergleichsgröße zur Leistung 2021 das Vor-Coronajahr 2019 zu nehmen. Gegenüber dem Vorjahr 2020 betrugen die Umschlagmengen im Vergleich zu 2021 (in Prozent): + 8, RoRo-Bereich + 8,1, LKW + 7,5, Neufahrzeuge + 4, Forstprodukte -19,2.

Klemke heuert im Lübecker Hafen an


02.12.2021

Lübecker Hafen-Gesellschaft verpflichtet neuen Leiter für Marketing und Vertrieb

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(Lübeck, 02.12.2021) Tobard Jan Klemke (46) übernimmt zum 1. Januar die Leitung des Bereichs Marketing und Vertrieb bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Der diplomierte Wirtschaftsingenieur (FH) verfügt über langjährige Erfahrung in der maritimen Wirtschaft. Die letzten 13 Jahre arbeitete er bei der Ostseereederei Scandlines in leitender Funktion im Vertrieb.

Klemke übernimmt den Posten von Ortwin Harms, der im April in die Geschäftsführung der LHG aufrückte. Vor seinem Eintritt bei Scandlines war Klemke mehrere Jahre bei einem Unternehmen der dänischen Containerreederei Maersk in Hamburg tätig. Durch sein Engagement bei zwei Reedereien, die in ihren Fahrtgebieten eine maßgebliche Rolle spielen, ist Klemke hervorragend in der maritimen Szene vernetzt.

Ehrenamtlich engagierte er sich längere Zeit als Vorstandsmitglied der Vereinigung der Lübecker Schiffsmakler. Mit seiner Frau und zwei Kindern lebt Klemke in Lübeck.

Simply the best


Bild: IHK zu Lübeck

02.12.2021

Auszubildender der LHG erzielt landesweit bestes Prüfungsergebnis

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(Lübeck, 02.12.2021) Aus den Reihen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) stammt ein preisgekrönter Auszubildender: Jesse Matti Hanisch, der nach drei Jahren die Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistik abgeschlossen hat, gehört zu den besten Nachwuchskräften des Landes. Nicht nur in Lübeck, sondern in ganz Schleswig-Holstein hat er die beste Abschlussnote in diesem Fach erzielt.

Sein hervorragendes Ergebnis würdigte zunächst die IHK zu Lübeck im Rahmen einer Feier. Es folgte eine Ehrung in Büdelsdorf, bei der Hanisch als Landesbester ausgezeichnet wurde. Seine Ausbildung absolvierte er bei der LHG. Die vielfältigen Anforderungen und das internationale Flair, das der Hafenstandort Lübeck mit sich bringt, trugen zu seinem Wunsch bei, auch nach Ausbildungsende weiter in der maritimen Welt tätig zu sein. Mittlerweile arbeitet Hanisch bei der LHG-Tochter European Cargo Logistics (ECL). Dort kann er sowohl seine Kenntnisse im Speditions- und Logistikbereich als auch seine Hafenerfahrung sehr gut einbringen.

„Die Ausbildungszeit bei der LHG habe ich sehr genossen. In allen Bereichen hatte ich mit hilfsbereiten Kollegen zu tun, die mir nicht nur fachlich etwas beigebracht, sondern mir auch Spaß an der Arbeit vermittelt haben“, erklärt Jesse Hanisch. Ihm zur Seite stand Mirjam Röglin, Ausbildungskoordinatorin der LHG: „Immer mehr junge Menschen wünschen sich eine Ausbildung, die nicht nur im Büro stattfindet. Bei uns können sie in alle Bereiche hineinschnuppern, lernen die Hafenterminals kennen und kommen viel herum. Ein Ausbildungsplatz im Hafen ist sehr beliebt!“

Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG, ergänzt: „Wir freuen uns mit Jesse Hanisch über diese tolle Leistung. Das Thema Aus- und Weiterbildung genießt bei uns einen hohen Stellenwert. Es ist schön zu sehen, mit wie viel Engagement und Herzblut alle Beteiligten dabei sind.“

In diesem Jahr haben mehr als 3 000 junge Menschen unter erschwerten Bedingungen ihre duale Ausbildung in Schleswig-Holstein beendet. Die Hälfte ihrer Lehrzeit war geprägt durch Einschränkungen, die die Pandemie mit sich brachte. Umso höher ist ihre Leistung zu bewerten.

Signale stehen auf grün: LHG-Tochter erweitert Netzwerk


01.12.2021

ECL nimmt weitere Ganzzugverbindung nach Italien auf

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(Lübeck, 01.12.2021)  Im Lübecker Hafen steigen die Mengen, die auf dem Schienenweg befördert werden. Zum Wachstum trägt auch die LHG-Tochter European Cargo Logistics (ECL) bei. Die Spedition mit Schwerpunkt intermodale Verkehre hat Ende November einen weiteren Italienverkehr gestartet. Das neu angeschlossene Terminal steht in Melzo, nahe bei Mailand. Der norditalienische Industriestandort ist zunächst zweimal wöchentlich mit Lübeck und somit zahlreichen Ostseehäfen verbunden.

Das ECL-Netzwerk wächst stetig. Die Hauptrennstrecken im Portfolio mit insgesamt 27 Abfahrten pro Woche und Richtung sind die Verbindungen von und nach Verona, ebenfalls Norditalien, sowie Ludwigshafen und Duisburg. „Der Trend geht immer mehr zu klimafreundlichen Transporten, und er hilft uns natürlich sehr dabei, unser Verbindungsnetz auf der Schiene kontinuierlich weiter auszubreiten und zu verdichten“, stellt ECL-Geschäftsführer Jörg Ullrich fest. „Global agierende Spediteure fragen gezielt neue Linien bei uns an. Gemeinsam lässt sich viel auf die Beine stellen.“

Zuletzt hatte ECL die Fühler in Richtung Baltische Staaten ausgestreckt. Mit einem lettischen Partner betreiben die Lübecker seit Kurzem eine Verbindung zwischen Liepāja und Riga. Somit können sie Transportketten anbieten, die zum Beispiel von Süditalien bis in die lettische Hauptstadt führen.

Berufsgenossenschaft ehrt Lübecker Hafenarbeiter


Bild: BGHW

29.11.2021

Vier Beschäftigte der LHG erhalten für Rettungsaktion hohe Auszeichnung

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(Lübeck, 29. November 2021) Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) hat vier Hafenarbeiter der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde in Mannheim zur „Goldenen Hand“ ehrte die BGHW sie für ihre Erste-Hilfe-Leistungen.

Anfang des Jahres hatten aufmerksame LHG-Mitarbeiter einen Kollegen gerettet, der beim Löschen eines Schiffes bei Dunkelheit ins Wasser gestürzt war. Durch ihr beherztes Eingreifen schafften die vier es, den Mann innerhalb weniger Minuten mit einer Rettungsschleife aus dem Wasser zu ziehen. Wäre der Sturz unbeobachtet geblieben, hätte ihr Kollege es nicht allein an Land geschafft.

Es war ein ganz normaler Winterabend im Januar. Gegen 19:30 Uhr bereiteten sich die Männer der zweiten Schicht am Terminal Schlutup darauf vor, ein RoRo-Schiff zu löschen, Routine. Die ersten Geräte fuhren über die Rampe, der Vormann sichtete die Lage an Bord. Ein Kollege, der die Gerätefahrer einweist, machte sich auf den Weg zum Oberdeck, da passierte es. Er stürzte ins Wasser, zwischen Ponton und Schiff, überdeckt von der RoRo-Rampe, und verschwand in völliger Dunkelheit.

Ein aufmerksamer Staplerfahrer auf der Landseite reagierte sofort und leitete eine Rettungskette ein. Mehrere Kollegen eilten ihm zur Hilfe, gemeinsam bargen sie den Mann mit Hilfe einer Rettungsstange aus dem Wasser. Den Verunglückten in seiner kompletten, vollgesogenen Montur über die Kaikante zu ziehen, erforderte große Kräfte. Einsatzkräfte der Feuerwehr übernahmen den Rest. Der Einweiser erlitt Abschürfungen und Prellungen, kam aber ansonsten mit dem Schrecken davon.

Die BGHW würdigte den mutigen Einsatz der Helfer als beispielhaftes und besonnenes Verhalten. Karsten Brüning, Terminalleiter Schlutup, ergänzt: „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung. Unsere Männer haben mutig und ohne zu zögern gehandelt. Das war für sie ganz selbstverständlich. Die Ehrung wird sie noch lange an diese Rettung erinnern.“ Der Mitarbeiter, der den Vorfall beobachtet hatte und als erster zur Stelle war, hat in der Vergangenheit bereits zwei weiteren Kollegen das Leben gerettet. „Er hat ein Auge für gefährliche Situationen. Gemeinsam mit ihm in einer Schicht zu arbeiten ist sehr beliebt,“ erklärt Brüning mit einem Augenzwinkern.

Finnland und Lübeck wieder vereint


10.11.2021

Deutsch-Finnischer Hafentag in Lübeck lockte über 300 Gäste an

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(Lübeck, 10.11.2021) Nach pandemiebedingter Pause kam es gestern Abend in Lübeck zur Neuauflage des Deutsch-Finnischen Hafentages (DFHT). Gastgeber waren Bernd Jorkisch, Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck, Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) sowie die Hansestadt Lübeck. Über 300 Logistikbegeisterte folgten ihrer Einladung in der Musik- und Kongresshalle (MuK). Sie befassten sich mit zeitgemäßen Themen wie Nachhaltigkeit in der maritimen Wirtschaft und europäische Zusammenarbeit im Ostseeraum.

Zu den Rednern zählte unter anderem Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Erst kürzlich hatte er in einer Regierungserklärung hervorgehoben, dass Schleswig-Holstein die Zusammenarbeit im Ostseeraum verstärken wolle und den Ostseeraum als Chancenregion begreife. Per Videobotschaft meldeten sich der finnische Minister für Verkehr und Kommunikation, Timo Harakka sowie sein Kollege Thomas Blomqvist zu Wort, Minister für nordische Zusammenarbeit. Ville Haapasaari, Hafenchef in Helsinki, hielt den Hauptvortrag des Abends.

Dabei hob Haapasaari unter anderem die traditionell guten Beziehungen zwischen den finnischen Häfen und Lübeck hervor: „Es werden nicht nur Güter und Passagiere befördert, sondern auch die Verbindungen zwischen Wirtschaft und Menschen sind stark. Dies spiegelt sich auch in der engen Zusammenarbeit zwischen unseren Häfen wider, in der wir ähnliche Dienste, Prozesse und Infrastrukturen auf beiden Seiten der Ostsee entwickeln.“

Auch auf die Auswirkungen der Pandemie ging Haapasaari ein. Das Hauptaugenmerk habe darauf gelegen, Transporte und Hafenbetrieb sicherzustellen, um die Gesellschaft funktionsfähig zu halten. „Ich denke, dass das den Ostseehäfen insgesamt gut gelungen ist. Auf mögliche weitere Pandemien sind wir viel besser vorbereitet.“ Was den Klimawandel beträfe, so stellte Haapasaari fest: „Für einen funktionierenden Hafen im Herzen der Stadt ist die Unterstützung der umliegenden Gemeinden von entscheidender Bedeutung. Ohne diese „gesellschaftliche Betriebserlaubnis“ könnten Häfen und deren Verkehre gefährdet sein. Dies gibt den Unternehmen eine klare Motivation, sich auf diese Maßnahmen zu konzentrieren. Wir Häfen wollen Teil der Lösung für den Klimawandel sein.“

Finnland treibt den ökologischen und digitalen Wandel im Land an und hat das Ziel, 2035 klimaneutral zu sein. Die EU hat dazu bereits 2,1 Milliarden Euro aus dem Aufbauplan „NextGenerationEU“ avisiert. Damit plant das Land, in Schifffahrt, Cybersicherheit, Digitalisierung, Gesundheitstechnologie und Nachhaltigkeit zu investieren.

Auf dem weiteren Programm standen Podiumsdiskussionen zu den Themen „Nachhaltige Hafenlogistik“ und „Europäische Zusammenarbeit“. Zu den Teilnehmenden zählten die finnische Botschafterin Anne Sipiläinen, Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Buchholz sowie Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau.

Der finnische Honorarkonsul Bernd Jorkisch, der die Ostsee als Zukunftsregion sieht, wies auf die Bedeutung der deutsch-finnischen Beziehungen hin: „Deutschland bleibt der wichtigste Handelspartner Finnlands, auch wenn es mit einem bilateralen Handelsvolumen von 17,2 Milliarden Euro im Jahr 2020 einen pandemiebedingten Rückgang gab. Und Lübeck spielt dabei durchaus eine wichtige Rolle.“ Denn der Lübecker Hafen bildet für den Warenverkehr zwischen Finnland und Zentraleuropa einen wichtigen Brückenkopf. Mittlerweile sind elf finnische Häfen mit den Anlagen der LHG verbunden. Bis zu 1 600 Schiffsanläufe aus Finnland werden pro Jahr gezählt.

Dem Abendereignis vorgeschaltet war eine Tagung mit Fachvorträgen und Workshop am Vormittag. Unter dem Dachbegriff „Technik und Klimawandel“ referierten Vertreter von Siemens, Nokia und der Telekom. Anhand von Fallbeispielen beleuchteten sie die Themen 5G-Technologie in der Logistik sowie „Digitaler Zwilling“ und Künstliche Intelligenz. Die Ergebnisse des Workshops wurden später beim DFHT vorgestellt. „Die Tagung gewinnt von Jahr zu Jahr an Format“, freute sich LHG-Chef Sebastian Jürgens. „Dort können wir unsere Forschungsprojekte mit Fachleuten diskutieren und gleichzeitig von deren „Best Practice“ lernen. Einige dieser Projekte führen wir gemeinsam mit unseren finnischen Partnern durch.“

 

Beide Veranstaltungen in der MuK fanden unter „3G-Bedingungen“ statt.

 

 

Kräne unter Volldampf: Baltic Rail Gate nimmt Kurs auf neue Bestmarke


01.11.2021

Intermodalterminal krant hunderttausendste Ladeeinheit

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(Lübeck, 01.11.2021) Im Lübecker Hafen vibrieren die Schienen. Am Intermodalterminal, das direkt am Skandinavienkai beheimatet ist, hat die LHG-Tochter Baltic Rail Gate (BRG) schon Mitte Oktober den hunderttausendsten Ladebehälter gekrant. So früh wie nie zuvor! In den vergangenen beiden Jahren war es im November so weit: 2019 knackte das Unternehmen die Marke zum ersten Mal; 2020 klappte es erneut, trotz zwischenzeitlicher Corona-Einbrüche. Seit Eröffnung des Terminals 2003 hat BRG insgesamt rund 1,5 Millionen Einheiten umgeschlagen. 2021 ist stark mit einer neuen Jahresbestleistung zu rechnen.

Um den steigenden Mengen gerecht zu werden, setzt BRG zunächst auf die Ausweitung des Schichtbetriebes. Bereits im Frühjahr richtete Geschäftsführerin Antje Falk testweise eine Nachtschicht ein. „Damit erhöhen wir nicht nur die Kapazität der Anlage, sondern auch die Qualität. Wir können Fahrpläne entzerren und weitere Fähranschlüsse bedienen. Speditionen bekommen somit einen größeren Spielraum, wenn sie Transporte im Ostseeraum disponieren“, erklärt Antje Falk. Auf längere Sicht reiche das aber nicht aus. „Die Pläne stehen schon länger, im kommenden Jahr werden wir unsere sechs Gleise um 140 Meter verlängern. Die Arbeiten werden 2023 abgeschlossen sein.“ Die Rechnung lautet: Längere Gleise, längere Züge, höhere Leistungsfähigkeit.

Über Baltic Rail Gate sind zurzeit die deutschen Destinationen Ludwigshafen, Duisburg, Herne, Hamburg sowie Verona und Novara in Norditalien zu erreichen. Wöchentlich kommt das Intermodalterminal auf rund 50 Abfahrten.

LHG-Tochter ECL schaut nach Osten


30.09.2021

Intermodales Netzwerk wächst mit der neuen Schienenverbindung Liepāja – Riga

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(Lübeck, 30. September 2021)  European Cargo Logistics (ECL) baut ihr „One-Stop-Shop“-Netzwerk aus. Neu im Intermodal-Portfolio der speditionellen Tochter der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) ist die Destination Riga. In Kooperation mit dem lettischen Dienstleister LDZ Logistics (LDZ) bietet ECL eine Ganzzugverbindung zwischen Liepāja und Riga für unterschiedliche Trailertypen an. Dazu gehören auch nicht kranbare Auflieger und Gefahrgut-Einheiten. Außerdem kümmert sich ECL im Bedarfsfall um den Nachlauf. Partnerin auf der Seeseite ist die schwedische Reederei Stena Line.

Tobias Behncke, der bei ECL den Intermodalbereich verantwortet, erklärt: „Die Seeverbindung zwischen Lübeck und Liepāja ist mit sieben Abfahrten pro Woche und Richtung sehr leistungsstark. Wir binden nun Riga daran an. Es gibt vielversprechende Ansätze mit unserem Partner LDZ, die Linie weiter auszubauen; der Markt zeigt sich sehr interessiert. Zudem unterstützen wir uns gegenseitig bei der Vermarktung unserer Produkte.“

Die Zugverbindungen harmonieren mit den Fährplänen der Stena Line zwischen Lübeck-Travemünde und Liepāja. Die Züge verkehren zurzeit Freitagabend ab Liepāja, Ankunft Riga am Folgetag. Retour geht es am Sonntag. Noch befindet sich das Projekt in der Testphase, doch ECL-Partner LDZ strebt an, den Fahrplan schon bald zu erweitern. Dabei agiert der Intermodaldienstleister sehr flexibel. Fahrpläne und weitere Haltepunkte können je nach Auftragsvolumen individuell gestaltet werden.

Die LHG-Tochter ECL hat sich in den letzten zehn Jahren erfolgreich als Intermodal-Operateur von und nach Skandinavien etabliert. Mit ihrem „One-Stop-Shop“-Netzwerk verknüpft sie über den Lübecker Hafen alle Ostseeanrainerstaaten mit den Industriezentren Duisburg, Ludwigshafen und Verona. Hinzu kommen zahlreiche Anschlussverbindungen.

Travemünder Skandinavienkai bekommt eigene Pooltankstelle


24.09.2021

24/7-Betrieb für LKW

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(Lübeck, 24.09.2021) Auf dem Gelände der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat die Tankkette „tankpool24“ eine neue Station eröffnet. Auf dem sogenannten Wochenwechselplatz, der noch vor der Zufahrt zum Terminal Skandinavienkai liegt, können LKW-Fahrer nun rund um die Uhr wahlweise Diesel oder AdBlue tanken. Auch für gewerblich genutzte Pkw sind zwei Zapfsäulen vorgesehen. Gezahlt wird ausschließlich mit speziellen Tankkarten.

„Das ist eine tolle Sache für alle Spediteure, die über unseren Hafen disponieren“, freut sich Kristof Renken, Projektleiter der LHG-Service Gesellschaft. „Eine Tankstelle fehlte uns noch in unserem Portfolio. Sie ist ein Baustein, der den Standort weiter stärkt.“ Der Betreiber Staack unterhält bereits drei weitere tankpool24-Stationen im Großraum Lübeck. Jürgen Kreyer (Bild), Leiter der Tankstellentechnik, blickt entsprechend optimistisch in die Zukunft: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Angebot gut ankommt. Am ersten Wochenende haben wir bereits an bestehende Kunden aus dem In- und Ausland über 8 000 Liter Diesel und 500 Liter AdBlue abgegeben. Zudem konnten wir mit einem benachbarten Logistikanbieter einen neuen Abnehmer gewinnen. Für ihn ist das fast wie eine Hoftankstelle.“

Auf demselben Gelände ist auch eine LNG-Tankstation in Planung. Sie soll mit einer separaten Zufahrt ausgestattet werden. Den Baustart erwartet die LHG in den kommenden Monaten.

Hintergrund: Der Verbund „tankpool24“ ist ein Zusammenschluss von 19 mittelständischen Mineralölhändlern. In Deutschland betreiben sie über 700 Tankstellen, hinzu kommen mehr als 1 000 im Ausland. Sie liegen direkt an Autobahnen, Bundesstraßen und in Gewerbegebieten.

Ruhrpott und Ostsee rücken noch enger zusammen


Fotograf: Lars-Kristian Brandt

03.09.2021

Kombiverkehr bietet ab Lübeck tägliche Abfahrten nach Herne an

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(Lübeck, 30.08.2021) Die Frankfurter Kombiverkehr KG reagiert auf die steigenden Mengen an den Terminals der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Seit Kurzem bietet der Kombidienstleister eine weitere tägliche Verbindung zwischen Ruhrgebiet und Ostsee an. Das neue Angebot zwischen Lübeck und Herne ergänzt die Rennstrecke Lübeck – Duisburg, die mit elf Abfahrten pro Woche und Richtung ein Magnet für Spediteure ist.

Auf Lübecker Seite sorgt Baltic Rail Gate, Tochtergesellschaft der Kombiverkehr und der LHG, für einen reibungslosen Ablauf. Das Intermodalterminal be- und entlädt pro Woche jeweils rund 50 Züge. „Wir freuen uns, dass unser Netzwerk durch eine weitere Destination bereichert wird. Damit sind wir noch besser mit dem Ruhrgebiet verbunden“, so Antje Falk, Geschäftsführerin von Baltic Rail Gate.

Die neue Herne-Verbindung ist sehr beliebt; die Slots sind von Woche zu Woche sehr gut gebucht. Davon profitiert auch European Cargo Logistics (ECL), die Intermodaltochter der LHG. Gemeinsam mit Kombiverkehr befrachtet sie die Linie Lübeck – Duisburg und hat nun mehr Spielraum, der starken Nachfrage ihrer Kunden in Richtung Ruhrgebiet zu begegnen.

Lübecker Hafen-Gesellschaft hat Corona-Delle überwunden


12.08.2021

Vorjahreseinbußen durch COVID-19 mehr als ausgeglichen

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(Lübeck, 11.08.2021) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat im ersten Halbjahr die Einbußen durch COVID-19 mehr als wettgemacht. „Mit einem Plus von vier Prozent gegenüber 2019 haben wir an unsere früheren Erfolge angeknüpft. Dies war nur möglich, weil die Reeder in der Krise ihre Systeme offengehalten haben und dadurch problemlos Mehrmengen abwickeln konnten,“ zeigt sich LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens erfreut. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Gesamtumschlag um nahezu 13 Prozent auf rund 12 Millionen Tonnen. Zu dieser erfreulichen Mengensteigerung haben alle Aktivitäten – mit Ausnahme der Forstprodukte – beigetragen. Die positive Tendenz setzte sich im Juli fort.

Umsatzträger war traditionell das RoRo-Geschäft, in dem die LHG ihre führende Position unter den deutschen Ostseehäfen weiter ausbauen konnte. Der Umschlag von begleiteten LKW stieg um zwölf Prozent auf rund 200 000 Einheiten, der von Trailern um 19 Prozent auf über 190 000 Einheiten. Der im Vorjahr eher verhaltene Umschlag von Neufahrzeugen nahm um über 50 Prozent auf rund 50 000 Fahrzeuge zu. Eine ähnlich positive Entwicklung verzeichnete das Intermodalterminal der LHG-Tochter Baltic Rail Gate, das sich mit einem ganzen Bündel struktureller und organisatorischer Maßnahmen auf die steigende Nachfrage einstellt.

Im Bereich Forstprodukte setzte sich der strukturell bedingte Mengenrückgang erwartungsgemäß fort und erreichte mit einem Minus von 24 Prozent gegenüber Vorjahr einen neuen Höchstwert. Die LHG kommt damit in die „heiße Phase“ bei der strategischen Umstrukturierung ihrer vier Terminals. Die Infrastruktur des Skandinavienkais wird der zunehmenden Nachfrage angepasst. Am Nordlandkai war die bisherige Vermietung erfolgreich. Für die im Laufe der nächsten Monate zusätzlich frei werdenden Flächen gibt es bereits erfolgversprechende Kontakte mit Drittpartnern über eine gemeinsame Neugestaltung.

"Fast Lane": Die Überholspur für Anliefer- und Abholverkehre


09.08.2021

Neue Verkehrsführung optimiert Gate-Zufahrt

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(Lübeck, 09.08.2021) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat ihre Gate-Zufahrt am Skandinavienkai in Travemünde optimiert. Die "Fast Lane" (siehe Bild) nutzen vor allem Zugmaschinen, die einen Sattelauflieger anliefern oder abholen wollen. Sie führt direkt auf die Abfertigungsspuren A und B. Begleitete LKW, Einheiten mit Überbreite sowie Fahrzeuge im Reiseverkehr steuern weiterhin die rechten Spuren an, die zum Check-in führen. 

 

 

Für Forstprodukte links abbiegen: Skandinavienkai erhält weitere Zufahrt


23.06.2021

Neues „Paper-Gate“ sorgt für Entlastung

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(Lübeck, 23.06.2021) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat am Skandinavienkai in Travemünde eine neue Zufahrt in Betrieb genommen. Das sogenannte „Paper-Gate“ steht allen LKW zur Verfügung, die am Forstprodukteterminal Ladung aufnehmen oder anliefern. Es wird auch für die Ausfahrt genutzt und entlastet somit das Südgate. Das Besondere: Es läuft vollkommen automatisch.

Für dieses Terminal hatte die LHG gemeinsam mit der Lübeck Port Authority (LPA) von Anfang an eine separate Zufahrt vorgesehen. Nun ist das westlich des Skandinavienkais gelegene „Paper-Gate“ nach knapp einjähriger Bauzeit fertiggestellt und in Betrieb gegangen. Das Gelände ist zehntausend Quadratmeter groß. Es verfügt über insgesamt 36 Aufstellplätze, die ausschließlich dem Forstprodukteverkehr vorbehalten sind. Noch vor der Einfahrt zum Hauptgate Skandinavienkai biegen die LKW links ab. Sie passieren den Wochenwechselplatz der LHG und nehmen am Kreisverkehr die vierte Ausfahrt.

Um Ladung aufzunehmen oder anzuliefern, melden sich Fahrer und Fahrerinnen über ein Kiosksystem selbständig an und ab. An den Bildschirmen können sie ihren Transport selbst anmelden und Papiere ausdrucken. Das Menü ist mehrsprachig aufgebaut. Sobald Kapazität am Terminal vorhanden ist, erhalten sie eine SMS, die sie zur Einfahrt auffordert. Mithilfe eines Barcodes öffnen sie die Schranke und gelangen so ins Hafengebiet und auch wieder hinaus.

Auch das Gate-out, also einen LKW abmelden, läuft elektronisch. Alle erzeugten Dokumente werden archiviert. Das vollautomatische Paper-Gate ist ein Baustein der Digitalisierungsstrategie der LHG-Gruppe. Weitere Projekte sind in Arbeit. So erprobt die LHG beispielsweise, LKW und Waggons mithilfe einer digital erzeugten Vorlage zu beladen. Die Lagerplanung für Forstprodukte wie Karton und Papier will der Betrieb künftig ebenfalls digital unterstützt durchführen.

Lübecker Hafen-Gesellschaft mit gutem Jahresauftakt


©Kombiverkehr

10.05.2021

Umschlagmengen im ersten Quartal legen zu

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(Lübeck, 10.05.2021) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) verzeichnet im ersten Quartal an ihren Anlagen eine Mengensteigerung von insgesamt acht Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der sogenannte Corona-Effekt im Vorjahreszeitraum noch keine Rolle spielte. Auch der derzeitige Lockdown hat sich offenbar – entgegen der Prognosen – im Großen und Ganzen nicht auf den Güterumschlag ausgewirkt. Das Wachstum geht vor allem von RoRo- und Fahrzeugverkehren aus. Sorge bereitet hingegen die durch Corona beschleunigte, substanzielle Abwärtsbewegung im Papiergeschäft.

Die Zahl der LKW, die über die Terminals der LHG liefen, stieg um zehn Prozent. Bei den unbegleiteten Verkehren (Sattelaufliegern) lag das Wachstum bei sieben Prozent. Das Volumen der Neufahrzeuge im Im- und Export legte um dreizehn Prozent zu. Die Zahl der umgeschlagenen Container blieb auf Vorjahresniveau. Rückläufig hingegen gestalteten sich die Mengen bei den Forstprodukten Papier und Karton: Sie gingen um 24 Prozent zurück.

Ein gegenläufiger Trend zeichnete sich beim Holzumschlag ab. Gestiegene Importe aus den Baltischen Staaten und Russland trugen zu einem erheblichen Wachstum bei, wobei sich die Mengen mehr als verdoppelten. Erfreulich auch die Entwicklung im Stahlbereich. Beide Güterarten laufen über den Nordlandkai; dort trägt das Vermietungskonzept der LHG Früchte.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens: “Wir freuen uns über die unerwartet deutliche Mengensteigerung. Lübeck etabliert sich zunehmend als logistische Drehscheibe. Den Herausforderungen des Strukturwandels werden wir uns stellen. So möchten wir gern in den nordischen Ländern und in Russland neue Regionalmärkte erschließen.”

Lübeck erweitert Kapazitäten für Intermodalverkehr


©Kombiverkehr

06.05.2021

LHG-Gruppe bereitet sich auf zunehmende Schienen-Verkehre vor

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(Lübeck, 06.05.2021) Der intermodale Markt wächst. Lübeck ist mit 50 wöchentlichen Abfahrten zu deutschen und italienischen Industriezentren so etwas wie ein intermodaler Brückenkopf an der Ostsee. Um diese Position weiter zu stärken, hat die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) einen Masterplan innerhalb ihrer Unternehmensgruppe erstellt.

Schwerpunkt sind die Infrastruktur und Abläufe am Skandinavienkai. Noch vor dem Sommer wird die LHG damit in der Lage sein, weitere intermodale Verkehre aufnehmen zu können. Dabei arbeiten mehrere Bereiche der Gesellschaft mit einem Netz von Maßnahmen Hand in Hand. Auch die Lübeck Port Authority (LPA) ist involviert.

Vor allem geht es darum, die Kapazitäten des Travemünder Terminals im Schienenverkehr zu erweitern. Die Mengen hatten zuletzt durch die Sperrung der Trailer-Verkehre auf der Schiene durch Dänemark angezogen. Auch die kürzliche Anbindung an das Mega-Hub Lehrte dürfte künftig neue Impulse liefern. Die Mengen im Hafen entwickeln sich zudem alles in allem sehr erfreulich. In den ersten drei Monaten hat der Umschlag bei der LHG gegenüber dem Vorjahreszeitraum angezogen.

Im Mittelpunkt der Überlegungen steht das Intermodal-Terminal der LHG-Tochter Baltic Rail Gate (BRG). Das Team arbeitet testweise in einem Drei-Schicht-Betrieb und ist somit auch nachts betriebsbereit. Zudem sind die Planungen, die bestehenden 600-Meter-Gleise auf 750 Meter zu verlängern, nahezu abgeschlossen. Sie sollen so bald wie möglich realisiert werden.

Auch der operative Betrieb am Skandinavienkai ist auf steigende Mengen vorbereitet. Zusätzliche Stellflächen für Trailer stehen zum Teil schon bereit; weitere sind in Sicht, denn der Skandinavienkai wird weiter ausgebaut. Neben neuen Flächen und einer weiteren Halle entsteht auch eine ergänzende Zufahrt zum Terminal. Sie wird dazu beitragen, Verkehre in Stoßzeiten zuverlässig zu- und abfließen zu lassen.

Flankierend wird die LHG die Stelle eines Bahnkoordinators schaffen. Er soll alle Schienenbewegungen auf den innerbetrieblichen Gleisen der Hafenbahn steuern, die unter LHG-Regie insgesamt 27 Kilometer umfassen. Dazu gehören neben den Intermodal-Zügen auch einzelne Waggons und ganze Züge mit Forstprodukten, Stahl und Autos.

Forschungsprojekte wie das kürzlich vorgestellte Vorhaben Baltic Future Port sollen künftig den Hafen und seine Hinterlandanbindung mit digitalen Mitteln leistungsfähiger machen. Dazu zählen das sogenannte Traingate sowie die interne Software-Lösung LHG Rail.

Das Traingate soll dabei systematisch alle Ladeeinheiten erfassen, die auf dem Schienenweg in den Hafen kommen. Es wird der digitalen Schnittstellenkontrolle dienen, zum Beispiel den Zustand von Waggons und Ladeeinheiten im Hafen kontrollieren. Die Software LHG Rail soll dafür sorgen, dass Gleiskapazitäten optimal genutzt werden können. Ziel der Maßnahmen wird sein, Züge am Skandinavienkai noch effektiver und besser zu beladen und zu löschen.

Eine zentrale Rolle in dem Masterplan spielt die LHG-Tochter European Cargo Logistics (ECL). Sie baut kontinuierlich ihre bestehenden Verkehre aus und plant zusätzliche Abfahrten auf Duisburg, Ludwigshafen und Verona. Darüber hinaus arbeitet ECL an diversen neuen Verbindungen. Die Gesellschaft untersucht Destinationen im Bereich der West-Häfen, Luxemburg, Schweiz und Katalonien/Spanien. Auf die zunehmenden Verkehre reagiert auch Nordic Rail Services (NRS). Zuständig für einen Teil der Rangiervorgänge am Terminal, stockt NRS ihre Nachtschicht personell auf und schafft damit weitere Rangierkapazitäten.

Um die neuen Anforderungen zu stemmen und Transporte weiter auf hohem Niveau zu organisieren, wird ECL überdies eine neue Transport-Management-Software (TMS) einführen. Damit kann das Unternehmen intern effizienter arbeiten, und die Kunden profitieren auch direkt: Das System vereinfacht intermodale Buchungsprozesse und verbessert den Informationsfluss. Spediteure könnten somit ihre Buchungen besser überblicken, Sendungen verfolgen und aktuelle Status-Informationen erhalten.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens fasst zusammen: „Unsere Strategie beruht auf mehreren Ansätzen: Zum einen wollen wir bestehende Flächen noch effizienter nutzen. Wo es nötig ist, stocken wir Teams personell auf, und mit Hilfe unserer Forschungsprojekte digitalisieren wir unsere Prozesse. So stellen wir die Weichen auf optimale Nutzung unserer Kapazitäten.“

Tägliche Abfahrten: Lübeck und Lettland noch enger verbunden


Bild: Lübecker Hafenrundschau

23.04.2021

Stena Line stärkt die Verbindung nach Liepāja mit einem weiteren Schiff

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(Lübeck, 23.04.2021) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) heißt ein neues Schiff an ihren Kaikanten willkommen. Die schwedische Reederei Stena Line setzt seit Kurzem zusätzlich die „Stena Vinga“ zwischen Lübeck und dem lettischen Liepāja ein und stärkt damit ihr Netzwerk.

Das RoPax-Schiff ergänzt am LHG-Terminal Skandinavienkai die Schiffe „Urd“ und „Stena Gothica“. Dadurch schafft die Reederei mehr Umläufe und ist somit in der Lage, sieben Abfahrten pro Woche und Richtung anzubieten; bislang waren es fünf. Die „Vinga“ bietet neben 1500 Lademetern auch Platz für bis zu 400 Passagiere. Momentan ist er LKW-Fahrern vorbehalten. Das Schiff macht am Anleger 5 fest.

Die höhere Kapazität ist Ausdruck der steigenden Mengen zwischen Deutschland und den Baltischen Staaten sowie Russland. Davon profitiert auch der Transport von Neufahrzeugen: Für April und Mai sind am Skandinavienkai zum Teil bis zu 500 Fahrzeuge pro Woche avisiert, die für die Baltischen Staaten bestimmt sind.

Mit dem Hafen Liepāja pflegt die LHG seit Jahren eine enge Kooperation. Janis Lapins, Chef der Liepāja Special Economic Zone (LSEZ) kommentiert: “Die Zahl der Abfahrten auf sieben pro Woche zu erhöhen gibt dem Fährverkehr zwischen unseren Hafenstandorten weiteren Auftrieb. Im ersten Quartal ist das Ladungsvolumen inklusive Neufahrzeugen zwischen Liepāja und Lübeck um mehr als 40 Prozent gestiegen. Wir verstehen die Entwicklung auch als Resultat unserer Infrastruktur-Erweiterung am Standort.“ Weitere Überfahrten würden dazu beitragen, die Kooperation zwischen dem Hafen Liepāja und der LHG weiter zu stärken.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens fügt hinzu: „Ein folgerichtiger Schritt, den wir natürlich sehr begrüßen. Wir nehmen diesen Trend auf und wollen die Zusammenarbeit mit unseren lettischen Partnern noch stärker ausbauen, uns noch besser vernetzen. Dazu wollen wir nach Ende der Pandemie einen „Deutsch-Lettischen Hafentag“ ins Leben rufen.“ Für Finnland gibt es schon seit Jahren eine ähnliche Veranstaltung im Herbst, die sich bis zum Lockdown wachsender Beliebtheit erfreute.

Skandinavienkai und Schlutup: cbaMED und LHG öffnen neue Schnelltestzentren



19.04.2021

An zwei Standorten können sich Interessierte kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen

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(Lübeck, 19.04.2021)  Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) bietet ihren Beschäftigten regelmäßig einen Antigen-Schnelltest an. Mit der Durchführung hat sie das Bad Schwartauer Unternehmen cbaMED beauftragt. Zweimal pro Woche rückt ein medizinisch geschultes Team an und testet an den Kaianlagen.

LHG und cbaMED möchten das künftig auch Menschen ermöglichen, die nicht im Hafen arbeiten. Ab Freitag entstehen zwei neue Teststationen, eine im Hafenhaus, eine weitere in Schlutup. Jeder Bürger kann sich dort kostenlos testen lassen. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird darum gebeten, vorab unter www.coronatest-luebeck.de einen Termin zu reservieren.

Die Geschäftsführer von LHG und cbaMED, Sebastian Jürgens und Carsten Stern, freuen sich, auf diese Weise der Lübecker Bevölkerung weitere kostenfreie Testmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Testzentrum Hafenhaus: dienstags 9 - 13 Uhr, freitags 9 – 13 Uhr, Adresse: Zum Hafenplatz 1, 23570 Lübeck-Travemünde, Haupt-Eingang, Untergeschoss.

Testzentrum Terminal Schlutup: freitags 13 – 17 Uhr; Fabrikstraße 12 – 20, 23568 Lübeck-Schlutup; Fahrzeuge bitte an der Straße parken. Eingang: „rote Villa“.

Die gängigen Hygienevorschriften sind zu beachten (Abstand, Hygiene, Atemmasken).

Harms wird zweiter Geschäftsführer der LHG


Sebastian Jürgens (links) und Ortwin Harms

15.03.2021

Fokus auf Personalstrategie und Tarifpolitik

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(Lübeck, 12.03.2021)  Der Aufsichtsrat der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat in seiner heutigen Sitzung empfohlen, Ortwin Harms (62, rechtes Foto) mit Wirkung zum 1. April 2021 zum zweiten Geschäftsführer der Gesellschaft zu bestellen. Sebastian Jürgens, bisheriger Alleingeschäftsführer, wird gleichzeitig Sprecher der Geschäftsführung.  

„Es freut mich, dass der Aufsichtsrat meiner Empfehlung gefolgt ist und die Geschäftsführung stärkt. Die Folgen der Covid-19-Pandemie stellen für die LHG während der laufenden Restrukturierung eine besondere Herausforderung dar. Personalstrategie und Tarifpolitik sind für die Zukunft der LHG von entscheidender Bedeutung. Mit Prof. Dr. Jürgens und Ortwin Harms haben wir zwei Führungspersönlichkeiten, die die LHG zukunftsfähig ausrichten werden“, so Bürgermeister Jan Lindenau als Hauptgesellschaftervertreter der LHG.

Harms wird sich neben seiner bisherigen Verantwortung für Marketing und Vertrieb schwerpunktmäßig mit Personalstrategie und Tarifpolitik befassen. Diese beiden Bereiche haben vor dem Hintergrund des laufenden Zukunftssicherungsplans eine ganz besondere Bedeutung für das Unternehmen. Im Ressort von Jürgens sind die Bereiche Betrieb, Technik, Finanzen und Digitalisierung sowie die strategische Umstrukturierung der LHG.

Harms, Kapitän auf Großer Fahrt mit Patent, verfügt über langjährige und umfassende Erfahrung im Unternehmen. Vor rd. 30 Jahren trat er in die LHG ein und war zunächst an der Kaikante als „Schuppenvorsteher“ tätig. 1996 übernahm er die Leitung des Konstinkais und später die des Nordlandkais. 2009 wechselte Harms in die Zentrale der Gesellschaft und ist seitdem für den Bereich „Marketing und Vertrieb“ verantwortlich. In dieser Eigenschaft gehört er bereits zur Geschäftsleitung des Unternehmens und vertritt Jürgens regelmäßig.

Landstrom im Lübecker Hafen


Bild: Heimbach, Kombiverkehr

08.03.2021

EU fördert Klimaprojekt

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(Lübeck, 05.03.2021) Lübeck macht sich erneut für den Landstrom stark: Die Hansestadt, vertreten durch die Lübeck Port Authority (LPA), die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) als Konsortialführerin sowie der „Port of Helsinki“ erhalten insgesamt bis zu 3,4 Millionen Euro aus dem EU-Programm „Connecting Europe Fazilität für Verkehr (CEF), Schwerpunkt Motorways of the Sea (MoS)“.

Ihr gemeinsames Projekt „MoS Hansalink2“ sieht schwerpunktmäßig vor, dass die Häfen Helsinki und Lübeck an jeweils zwei Anlegern Landstromanlagen errichten. Schiffe der Reederei Finnlines, die im Fährverkehr zwischen dem Lübecker Terminal Skandinavienkai und dem finnischen Hafen Helsinki-Vuosaari pendeln, können in der Zukunft während ihrer Liegezeit auf Schiffsdiesel verzichten und stattdessen auf umweltschonenderen Landstrom zugreifen.

Der ist in Lübeck nicht neu: Bereits 2008 konnten Frachtschiffe am Nordlandkai an die Steckdose gehen. Doch es blieb bei diesem einen Feldversuch, denn der an Bord erzeugte Strom ist umweltbelastender, aber deutlich günstiger. Die Häfen Lübeck und Helsinki werden nun untersuchen, wie sich aus heutiger Sicht Umweltschutz, Rentabilität und infrastrukturelle Gegebenheiten an Land und an Bord „unter einen Hut“ bringen lassen. 

Das im Februar 2020 aufgelegte deutsch-finnische Projekt soll 2023 abgeschlossen werden. Die Projektpartner haben fest im Visier, klimaschädliche Treibhausgasemissionen in ihren Regionen zu reduzieren. „Mit den beiden Anlagen starten wir den ‚Klimaschutzplan Hafen‘, den der kürzlich verabschiedete Hafenentwicklungsplan 2030 vorsieht“, erklärt Guido Kaschel, Leiter der LPA. Sie werden allen Reedereien an den beiden Standorten offenstehen.

Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG ergänzt: „Wir sind überzeugt davon, dass umweltschonender Landstrom im Fährverkehr sinnvoll eingesetzt werden kann. Das ist praktischer Umweltschutz. Zugleich spiegelt das Projekt die Partnerschaft zwischen den Häfen Lübeck und Helsinki, die nicht nur auf diesem Feld innovativ zusammenarbeiten.“ Mit ihrem CEF-Programm will die EU Kurzstreckenseeverkehre nachhaltiger und effizienter gestalten. Neben Landstromanlagen fördert sie auch neue Gatesysteme in den Häfen. Der LPA wurden dafür 1,8 Millionen zugesprochen, die LHG erhält bis zu 940 000 und der Hafen Helsinki rund 690 000 Euro. Die Reederei Finnlines wirkt als assoziierte Partnerin mit.

Neue Linienverbindung von Lübeck nach Finnland


Foto: WSAB

18.02.2021

Wallenius SOL verbindet Lübeck mit Vaasa

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(Lübeck, 17. Februar 2021)  Lübeck ist seit Kurzem mit einem weiteren finnischen Hafen verbunden. Die Reederei Wallenius SOL (WSAB) hat die Anlagen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) nordgehend in einen Rundlauf zwischen Finnland und Antwerpen aufgenommen. Einmal wöchentlich machen wechselweise die Schiffe „Fionia Sea“ und „Jutlandia Sea“ am Terminal Skandinavienkai fest. 

Die beiden Schiffe kommen jeweils aus Nordfinnland und laufen zunächst die Nordseehäfen Zeebrügge bzw. Antwerpen an. Auf der Rücktour nehmen sie in Lübeck Ladung auf und steuern danach den finnischen Hafen Vaasa an. Ladungsschwerpunkt sind Sattelauflieger. Auch Stück- und Schwergut spielen eine Rolle. 

Darüber hinaus setzt WSAB im Pool drei Schiffe der „T-Klasse“ – „MS Tavastland“, „MS Thuleland“ und „MS Tundraland“ – für zwei wöchentliche Anläufe zu den Terminals Schlutup und Nordlandkai ein. Die Schiffe löschen dort überwiegend Forstprodukte.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens: „Das stärkt unsere Partnerschaft mit WSAB und gleichzeitig unser Liniennetz. Wir sind nun mit insgesamt neun finnischen Häfen verbunden; das macht uns so schnell kein anderer Ostseehafen nach.“

5G im Lübecker Hafen


01.02.2021

LHG erhält Bundesmittel für Projekt „Baltic Future Port“

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(Lübeck, 01.02.2021) Nun ist es amtlich: Für das Projekt „Baltic Future Port“ kann die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) in den nächsten drei Jahren Bundesmittel in Höhe von bis zu 512.000 Euro erhalten. Gemeinsam mit anderen Lübecker Partnern hatte sie am 5G-Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) teilgenommen. Das Gesamtprojekt hat einen Umfang von 3,6 Millionen Euro.

In Lübeck hatte sich dazu eine Allianz mit dem Schwerpunkt Hafen gebildet und das Projekt „Baltic Future Port“ entwickelt. Die Hansestadt Lübeck fungiert dabei als Konsortialführerin. Zu den weiteren Partnern gehören neben der LHG die Technische Hochschule Lübeck, Travekom, die Lübeck Port Authority (LPA), die LHG-Tochter Baltic Rail Gate (BRG) sowie die Reederei TT-Line.

Die LHG möchte im Rahmen des Projektes am Skandinavienkai mit Hilfe der 5G-Technologie vor allem die Umschlagprozesse beschleunigen und sicherer machen. Hierzu hat sie einige Teilprojekte aufgesetzt. So soll unter anderem eine „Eisenbahn-Scanninganlage“ Bahn- und Umschlagdaten schneller und zuverlässiger in die verschiedenen Datensysteme der am Bahnprozess Beteiligten einspeisen. Beim Laden und Löschen der Schiffe soll die Qualität der mobilen Datenerfassung optimiert werden.

Künstliche Intelligenz soll beim Ein-und Auslagern von Forstprodukten helfen. Dazu wird ein „aktiver digitaler Zwilling“ der Forstproduktehalle erzeugt, mit dem sich zum Beispiel freie Kapazitäten schneller erfassen lassen. Davon profitieren auch der Brandschutz und das Notfallmanagement. Schließlich feilt die LHG in einem weiteren Teilprojekt daran, im Gefahrfall Multikopter und autonom oder gesteuert fahrende Unterwasserfahrzeuge einzusetzen. Dabei handelt es sich um eine Umsetzung der Ergebnisse aus dem früheren Forschungsprojekt „IHATEC SecurePort“.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: „Ein weiterer innovativer Schritt und ein gutes Beispiel für die konsequente Fortentwicklung unserer Digitalstrategie. Die Erkenntnisse aus den früheren IHATEC-Förderprogrammen lassen sich bei „Baltic Future Port“ gut einbringen.“

Neue Geschäfte am Nordlandkai


28.01.2021

Nachfrage nach freien Flächen nimmt zu

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(Lübeck, 28.01.2021)  Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) konzentriert im Rahmen ihrer Umstrukturierung den Forstprodukteumschlag künftig an den Terminals Skandinavienkai und Schlutup. Dies schafft freie Flächen auf dem Nordlandkai, die für Vermietungskonzepte zur Verfügung stehen. Zurzeit ist die Anlage sehr gut ausgelastet. Die Verlagerung ist aber noch nicht abgeschlossen, sodass kontinuierlich weitere Flächen frei werden.

Viele Unternehmen nutzen den Nordlandkai bereits für Lagerung, Umschlag und die anschließende Distribution. Zu den Hauptgutarten zählen Holz, Stahl, mineralische Baustoffe und Dünger. Sofern der Zulauf der Güter über die Wasserseite erfolgt, übernimmt die LHG den Umschlag. Über ihre Beteiligungsgesellschaften bietet die LHG aber auch alle weiteren verbundenen logistischen Dienstleistungen an. So dient der Nordlandkai einem Unternehmen als Distributionszentrum für die Verteilung von Streumaterial in Norddeutschland. Ein anderes hat am Nordlandkai einen Biegebetrieb und das größte Zentrum für Bewehrungsstahl im Norden eingerichtet. Hier ist die LHG in die logistischen Prozesse eingeschaltet.

Dass die Nachfrage nach Flächen und Services zunehmend steigt, liegt vor allem an der zentralen Lage des Terminals. Es ist an das europäische Binnenwasserstraßennetz angeschlossen und verfügt über einen Gleisanschluss. Die A 1 ist nur wenige Fahrminuten entfernt. 120 000 Quadratmeter Hallenfläche inklusive 50 000 Quadratmeter Vordachflächen stehen zur Verfügung. Die Lagerhallen sind mit belastbaren Tragwerken ausgestattet und können relativ unkompliziert umgebaut und an die Bedürfnisse der Mieter angepasst werden. Darüber hinaus bieten vier Schiffsanleger und vier Anschlussgleise vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Büroflächen runden das Angebot ab.

Mirco Eweler, Leiter Immobilien bei der LHG zeigt sich zufrieden: „Unser Vermarktungskonzept kommt an, die Nachfrage steigt kontinuierlich. Ein gutes Beispiel für die Transformation eines konventionellen Umschlagterminals zu einem logistischen Multifunktionsterminal.“

LHG hat sich 2020 ordentlich geschlagen


14.01.2021

Einbußen durch Corona weitgehend aufgefangen

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(Lübeck, 07.01.2021) Die Umschlagmengen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) einschließlich der vermieteten Terminals blieben mit knapp 21,840 Millionen Tonnen nur um gut zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. Gerade die Mengensteigerung in den vergangenen vier Monaten hat zu dem insgesamt moderaten Rückgang beigetragen. Die einzelnen Bereiche haben sich allerdings sehr unterschiedlich entwickelt.

Das Automobilgeschäft lag mit 84 000 Fahrzeugen um gut 20 Prozent über Vorjahr. Auch der Containerumschlag legte zu und erreichte mit 96 000 TEU einen Zuwachs von gut acht Prozent. Die meisten Bereiche, darunter auch der aufkommenstarke RoRo-Umschlag, bewegten sich im Bereich des allgemeinen Rückgangs. Deutliche Einbußen verzeichnete allerdings der Bereich Forstprodukte, der aus strukturellen Gründen um 7,5 Prozent nachgab. Die deutlichen Rückgänge im Reiseverkehr erklären sich aus den Corona-bedingten staatlichen Restriktionen.

Die Intermodaltochter Baltic Rail Gate hat nach einer Aufholjagd in den letzten vier Monaten des vergangenen Jahres fast eine Punktlandung hingelegt. Mit 112 700 Einheiten schloss sie nur 0,6 Prozent unter Vorjahr ab.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: “Wir setzen trotz aller Belastungen den Weg der notwendigen Umstrukturierungen nicht nur konsequent fort, sondern müssen ihn noch intensivieren. Dabei zeigt sich, dass die Konzentration von Forstproduktemengen auf dem Skandinavienkai der richtige strategische Ansatz ist. Damit schaffen wir freie Flächen auf den übrigen Terminals, die wir optimiert nutzen können. Schwerpunkt wird darüber hinaus der Ausbau von Baltic Rail Gate und der Intermodalverkehre sein.“

Trotz Corona: LHG baut den Skandinavienkai weiter aus


21.12.2020

Lübecker Hafen-Gesellschaft und Stora Enso besiegeln weitere Zusammenarbeit

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(Lübeck, 21. Dezember 2020) Der Ausbau des größten Terminals der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) schreitet weiter voran: Am Skandinavienkai setzt die LHG den nächsten Entwicklungsbaustein. Dort entsteht nun im sogenannten dritten Bauabschnitt eine zusätzliche Fläche von circa 60 000 Quadratmeter sowie eine 10 000 Quadratmeter große Mehrzweckhalle. Baubeginn für die Halle ist der kommende April.

Erster großer Kunde der neuen Halle wird erneut Stora Enso (SE) sein. Heute unterzeichneten Sebastian Jürgens (Geschäftsführer LHG) und Knut Hansen (Senior Vice President SE) einen entsprechenden Vertrag. Wie bereits im letzten Jahr vereinbart, sollen am Skandinavienkai die nordfinnischen Mengen des Forstproduktekonzerns aus Kemi und Oulu gelagert und umgeschlagen werden. Sie folgen den südfinnischen Mengen, die bereits seit einem Jahr über das Travemünder RoRo-Terminal laufen. Darauf zielt auch das neue Verschiffungskonzept von Wallenius SOL (WSAB). Die Reederei lässt eigens für diesen Verkehr eine neue Generation RoRo-Schiffe bauen, die ab Ende 2021 den Skandinavienkai anlaufen.

Ende nächsten Jahres werden Fläche und Halle betriebsbereit sein. Auf dem Areal sollen dann vor allem Sattelauflieger und Boxen stehen, die auf Verschiffung oder Abholung warten. Die Halle wird auch eine passende Crossdocking-Station erhalten.

Sebastian Jürgens erklärt dazu: „Wir haben es mit einem schwierigen Marktumfeld zu tun, das ist jedem klar. Aber wir wollen handlungsfähig bleiben und unsere Kunden konsequent dabei unterstützen, Lieferketten zu optimieren.“

Knut Hansen hebt hervor: “Gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern LHG und Wallenius SOL haben wir ein umweltfreundliches Logistiksystem aufgebaut, das allen Versendern offensteht. Hier entsteht der effizienteste Papierlogistik-Hub an der Ostsee.“

Ortwin Harms, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb LHG ergänzt: „Auch für unsere Reederkunden ist das ein wichtiges Signal. Wir bieten ihnen den Platz, den sie brauchen, um Verkehre weiter auszubauen.“

In der vorangegangenen Baustufe entstand eine neue Terminalfläche von zehn Hektar, auf der unter anderem eine erste Logistikhalle errichtet wurde.

Mengenrückgang bei der LHG, Verkehrsfrequenz weitgehend stabil


Bild: Karl Erhard Vögele

03.09.2020

Covid-19 hinterlässt auch in Lübeck deutliche Spuren

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(Lübeck, 28.08.2020) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 deutlich reduzierte Mengen an ihren vier Anlagen. Nach den vorläufigen Zahlen sank der Umschlag insgesamt um rund acht Prozent. LKW und Trailer gingen um rund zehn Prozent zurück. Im Stückgut- und Schwergutbereich, zu denen vor allem Forstprodukte sowie Eisen und Stahl gehören, lag der Rückgang bei rund vier Prozent.

Der Umschlag von Fertigfahrzeugen litt ebenfalls unter dem Corona-Einfluss. Vier Prozent unter Vorjahr lag der Wert. Erwartet hatte das Unternehmen dagegen eine deutliche Steigerung aus einem größeren Fahrzeugpaket, das seit Beginn des Jahres in Richtung Russland und Baltische Staaten verschifft wird. Am Intermodalterminal der LHG-Tochter Baltic Rail Gate bewegen sich die Frequenzen erst langsam wieder in Richtung Vor-Corona-Niveau.

Stark zurückgegangen sind die Passagierverkehre. Dieses Segment hat sich bis heute noch nicht wieder erholt. Für die Reedereien am Standort stellt das eine sehr hohe Belastung dar. Trotz der zum Teil massiven Einbrüche haben aber alle ihre Fahrplanfrequenz weitgehend aufrechterhalten.

„Covid-19 hat auch an unseren Anlagen deutliche Spuren hinterlassen. Bis Ende Mai hat uns die rückläufige Entwicklung ziemlich durchgeschüttelt, jetzt kehrt langsam so etwas wie neue Normalität ein“, so Geschäftsführer Sebastian Jürgens. „Im Großen und Ganzen sind wir noch einigermaßen ordentlich durch diese außergewöhnlichen Zeiten gekommen. Es bleibt aber abzuwarten, wie schnell sich die Exportwirtschaft von diesem globalen Einschnitt erholt und wie stark sie auf weitere Wellen reagiert. Gerade in unseren Segmenten Papier und Fertigfahrzeuge besteht kein Grund zu Optimismus. Covid-19 krempelt alles um. Erleichtert sind wir darüber, dass unsere Beschäftigten gesundheitlich verschont blieben.“

Trotz der Pandemie geht der Ausbau der Infrastruktur weiter. Die zweite Bauphase am größten Terminal Skandinavienkai ist abgeschlossen. Das Forstprodukteterminal läuft unter Volllast. Der dritte Bauabschnitt ist in Angriff genommen, dort lässt die Hansestadt Lübeck gerade die Flächen abtragen.

Mit neuen Hafenflächen ins dritte Jahrzehnt: Lübeck setzt auf Wachstum


Bilder: Vögele, Pagel



30.01.2020

Ministerpräsident Daniel Günther übergibt Förderbescheid über 11,3 Millionen Euro

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(Lübeck, 30.01.20)  Vertreter der Landesregierung und der Hansestadt Lübeck weihten heute die neuen städtischen Hafenflächen am Skandinavienkai in Travemünde ein und übergaben sie offiziell der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) zum Betrieb. In einer ersten Baustufe entstanden zehn Hektar neue Terminalfläche, auf der unter anderem eine Logistikhalle errichtet wurde. Weitere sechs Hektar Fläche werden in einem zweiten Abschnitt folgen.

Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau begrüßte unter den Gästen der Veranstaltung insbesondere den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther sowie einige hochrangige Vertreter des finnisch-schwedischen Konzerns Stora Enso, den ersten großen Nutzer der neuen Halle.

Ministerpräsident Daniel Günther nannte die Entscheidung zum Ausbau der Flächen am Skandinavienkai zukunftsweisend. „Die Stadt wagt damit einen großen Sprung, um den Hafenstandort Lübeck zu modernisieren und wieder auf Expansionskurs zu bringen“, sagte er. Die Hafenwirtschaft sowie die gesamte maritime Branche seien überaus wichtig. Dies gelte für die Hansestadt Lübeck wie für ganz Schleswig-Holstein. Ziel der Landesregierung sei es, die Handelsbeziehungen im Ostseeraum weiter zu vertiefen. Davon werde auch der Lübecker Hafen enorm profitieren. Der Regierungschef überreichte Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau zugleich einen Förderbescheid über 11,3 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe regionale Wirtschaftsförderung.

Bürgermeister Jan Lindenau ergänzte: „Die gemeinsamen Investitionen des Landes und der Stadt unterstreichen einmal mehr die Bedeutung Lübecks als Hafenstandort. Gleichzeitig haben wir mit dieser Hafenerweiterung nach innen eindrücklich unter Beweis gestellt, dass derartige Infrastrukturprojekte bei einer vorrausschauenden Planung termingerecht realisiert werden können, sobald der Bedarf es erfordert.“

In 18-monatiger Bauzeit hatten Baufirmen im Auftrag der Lübeck Port Authority (LPA) eine Million Kubikmeter Erde abgetragen und insgesamt 120 000 Tonnen Schotter und 70 000 m² Pflasterung verlegt sowie die Logistikhalle errichtet.

Die Flächenerweiterung geht in diesem Jahr zügig weiter, so dass bis Ende 2021 die Infrastrukturmaßnahme vollständig umgesetzt ist. Darüber hinaus wird auch eine neue Gateanlage, das Papiergate, errichtet. Dadurch ist es möglich, die RoRo- und Fährverkehre von den Verkehren zur Logistikhalle zu trennen.

Insgesamt wird die Hansestadt Lübeck ca. 46 Mio. EUR in den Ausbau der Infrastruktur investieren und erhält dafür bisher eine Förderung des Landes von ca. 30 Mio. EUR. In den Bau der Hallen hat die Stadt weitere 18,5 Mio. EUR investiert.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens unterstrich den Mehrwert, den die neue Anlage böte. „Hier bieten wir unseren Kunden fantastische Möglichkeiten: reichlich Platz, direkt an den Fähranlegern gelegen und nur einen Steinwurf von unserem Intermodalterminal Baltic Rail Gate entfernt. Schneller lässt sich Ware aus Skandinavien nicht drehen.“ Die Anlage wirke wie ein Leuchtturm und werfe auch ein gutes Licht auf das Unternehmen: „Das neue Terminal ist ein Symbol für den Turnaround der LHG: Es wird wieder investiert. Stadt und Land vertrauen unserer Leistungsfähigkeit. Das wissen wir zu schätzen.“

Die multifunktionelle Logistikhalle, die 25 000 Quadratmeter misst, ist 300 Meter lang, 85 Meter breit und 20 Meter hoch. Drei Fußballfelder hätten hier spielend Platz. Das Bauwerk kann bis zu 35 000 Tonnen Forstprodukte aufnehmen. Sechs Tore an jeder Längsseite sorgen dafür, dass die LHG dort zügig einlagern und wiederbeladen kann. Weite Dachüberhänge gewährleisten Witterungsschutz. Cassetten und Mafis werden in der benachbarten neuen Fährhalle zum Teil vorgestaut.

Hafenumschlag bei der LHG auf konstantem Niveau


Bild: Lars-Kristian Brandt

15.01.2020

Umschlagmengen bleiben auf Vorjahreslevel, Intermodalverkehr weiter im Aufwärtstrend

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(Lübeck, 15.01.2020) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) legte 2019 eine Punktlandung hin. Mit rund 22,1 Millionen Tonnen erzielte sie ein Umschlagergebnis, das nahezu exakt auf Vorjahresniveau lag. Mit den vermieteten Terminals ergeben sich 22,3 Millionen Tonnen.

Die Ro-Ro-Verkehre (rund 730 000 Einheiten) bewegten sich ebenfalls im Bereich der Vorjahreszahlen. Während die Anzahl der Trailer leicht zurückging, erhöhte sich in gleichem Maße die Menge der begleiteten Verkehre. Das Volumen der Fertigfahrzeuge stieg leicht, und zwar um 1,5 Prozent auf knapp 70 000. Die Zahl der Passagiere nahm um sechs Prozent zu und lag bei etwas mehr als 445 000.

Geringe Einbußen verzeichnete die LHG bei den Forstprodukten Papier und Karton. Ein Streik in Finnland und Umstrukturierungen der Produzenten trugen dazu bei, dass die Mengen stagnierten.

Deutlich zulegen konnte der Intermodalverkehr. LHG-Tochtergesellschaft Baltic Rail Gate erzielte 2019 erneut eine herausragende Bestmarke: Exakt 113 400 Trailer und Container wurden auf der Intermodalanlage verladen. Das sind 9,5 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2018.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: „Wir sind insgesamt zufrieden. Bis zum September lagen wir auf Wachstumskurs. Die konjunkturelle Entwicklung hat letztendlich auch uns eingeholt. Wir können feststellen, dass sich die Zahlen des Vorjahres konsolidiert haben.“

Die Aussichten für 2020 sind positiv. Der Ausbau des Skandinavienkais schreitet weiter voran. Der Probebetrieb des neuen Forstprodukteterminals läuft exzellent. Ende Januar wird die 25 000 Quadratmeter große, multifunktionelle Halle, Kernstück der Anlage, offiziell eingeweiht.

LHG nimmt Umschlag am Forstprodukteterminal auf


16.12.2019

Am Travemünder Skandinavienkai hat die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG)...

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(Lübeck, 13.12.2019) Am Travemünder Skandinavienkai hat die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) damit begonnen, erste operative Erfahrungen im neuen Forstprodukteterminal (FPTSK) zu sammeln. Die Mengen werden nun kontinuierlich hochgefahren, um die betrieblichen Abläufe zu testen. Zur offiziellen Eröffnung Ende Januar soll das Terminal „eingespielt“ sein.

Die Hansestadt Lübeck, Bereich Lübeck Port Authority, hatte die Anlage Mitte November fertiggestellt und an die LHG übergeben. Das FPTSK besteht aus einer 25 000 Quadratmeter großen Logistikhalle und einer 5 000 Quadratmeter großen Fährhalle. Hinzu kommen circa 70 000 Quadratmeter befestigte Fläche.

Die multifunktionelle Logistikhalle ist 300 Meter lang und kann bis zu 35 000 Tonnen Forstprodukte aufnehmen. Sechs Tore an jeder Längsseite sorgen dafür, dass die LHG dort zügig einlagern und wiederbeladen kann. Weite Dachüberhänge gewährleisten Witterungsschutz.

Gute Nachrichten an der Trave: Neufahrzeuge für Russland an den LHG-Anlagen


12.12.2019

Ladungspaket umfasst rund 180 000 Fahrzeuge für die nächsten drei Jahre

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(Lübeck, 13.11.2019) Gemeinsam mit der Reederei Finnlines hat sich die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) ein beachtliches Ladungspaket gesichert. In den kommenden drei Jahren wird die LHG am Lübecker Skandinavienkai jährlich circa 60 000 zusätzliche Fertigfahrzeuge umschlagen. Die Autos sind für den russischen Markt bestimmt. Finnlines fährt sie zweimal pro Woche nach Bronka, einem Tiefwasserhafen bei Sankt Petersburg. Der Kontrakt gilt ab Januar.

Die Neuwagen gelangen überwiegend per Bahn nach Lübeck, aber auch per Straße. Vom Kleinwagen bis zum luxuriösen Sportwagen ist alles dabei. LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens freut sich doppelt über das Neugeschäft: „Zum einen sind wir natürlich hoch zufrieden über das zusätzliche Geschäft. Es ist ein Produkt der partnerschaftlichen Zusammenarbeit am Standort. Zum anderen zeigt es uns, dass es sich lohnt, weiter an den russischen Markt zu glauben. Jetzt sind wir unter den deutschen Ostseehäfen Marktführer im Russlandgeschäft.“ 

Die Neufahrzeuge bringen der LHG zusätzlichen Schub. Dafür wird auch die Eröffnung des neuen Forstprodukte-Terminals sorgen, die kurz bevorsteht. Die zusätzlichen Flächen ermöglichen der LHG, auch in dieser Sparte mehr Ladung aufzunehmen.

Es geht weiter aufwärts


04.07.2019

Deutliche Mengensteigerungen bei der LHG

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(Lübeck, 04.07.2019) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) hat im ersten Halbjahr 2019 deutlich zugelegt. Nach den vorläufigen Halbjahreszahlen stieg der Umschlag um rund 2,2 Prozent. Hieran hatten die begleiteten Verkehre mit einer Zunahme von rund vier Prozent, aber auch der Umschlag von Fertigfahrzeugen einen wesentlichen Anteil.

„Dies sind wieder hoch erfreuliche Zahlen“, so Geschäftsführer Sebastian Jürgens, „unser Konzept greift und wird von den Kunden akzeptiert, obwohl wir nicht mehr ganz so viel Rückenwind durch die Konjunktur spüren wie noch im letzten Jahr.“

Gleichzeitig verlaufen die Baumaßnahmen zur Hafenerweiterung auf den Terminals Skandinavienkai und Seelandkai planmäßig.

Auf einen neuen Rekord steuern die Intermodalverkehre zu. Baltic Rail Gate (BRG), ein Gemeinschaftsunternehmen von LHG und Kombiverkehr, hat im ersten Halbjahr 60 700 Einheiten umgeschlagen. Dies entspricht einem Wachstum von 18 Prozent. Hierzu haben zu einem großen Teil die neuen Verbindungen nach Nürnberg und Wels sowie die Erhöhung der Frequenz auf der Relation Novara beigetragen. Positiv entwickelten sich auch die Bestandsverkehre, unter anderem nach Duisburg und Ludwigshafen. Durch die Bündelungseffekte kommt dieses Wachstum auch dem Gesamtumschlag der LHG zugute.

BRG-Geschäftsführerin Antje Falk: „Damit haben wir unsere schon recht anspruchsvollen Planungen noch einmal übertroffen und schließen nahtlos an das Rekordjahr 2018 an.“

Stählerne Partnerschaft am Nordlandkai


27.05.2019

Sülzle eröffnet moderne Biegerei am LHG-Terminal

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(Lübeck, 27.05.2019) Sülzle Stahlpartner, einer der führenden Biegebetriebe Deutschlands, hat am 25. Mai am Lübecker Nordlandkai eine der modernsten Biegereien Europas eröffnet. Dazu hat das schwäbische Familien-Unternehmen die Halle 93 der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) angemietet.  Sülzle baut dort für Norddeutschland ein Produktions- und Distributionszentrum für sogenannte Bewehrungsstähle auf. Die Lager- und Produktionshalle mietet das Unternehmen langfristig bei der LHG an.

 

Auf über 10 000 Quadratmetern hat der Stahlspezialist eine moderne Anlage errichtet, die Betonstahl biegt. 60 Beschäftigte sind dort in zwei Schichten tätig. Sämtliche Abläufe sind perfekt aufeinander abgestimmt und werden einheitlich per Computer gesteuert: vom Wareneingang des Rohmaterials bis zur Auslieferung der gefertigten Biegeteile an den Kunden. Sülzle Stahlpartner bearbeitet in Lübeck bis zu 250 Tonnen Betonstahl am Tag, dazu kommen Bewehrungsmatten und andere Komponenten.

 

Der Stahl kommt am Nordlandkai per LKW, Bahn oder Schiff an. Die LHG schlägt die jeweils zweieinhalb Tonnen schweren Stahlbündel um und lagert sie im Hafen zwischen. Dann verlädt sie die Bünde per Reachstacker auf Kassetten und zieht sie in die neue Sülzle-Halle. Die restlichen Stahlbunde verlädt die LHG auf LKW, Bahn und Binnenschiff. So erhalten auch weitere Sülzle-Stahlpartner-Standorte Nachschub. Nach und nach will die LHG am Nordlandkai überdies in den Umschlag von Stahl-Coils und Stahlmatten einsteigen.

 

“Unsere Investition in die Biegerei 4.0 ist ein ganz wichtiger Schritt zur digitalen Transformation, um mit unseren Kunden gemeinsam die Zukunft zu gestalten“, erklärt Heinrich Sülzle, geschäftsführender Gesellschafter der Sülzle Gruppe. Sebastian Jürgens, Chef der LHG, ergänzt: „Mit dieser Partnerschaft haben wir den Stahlumschlag in Lübeck auf die Landkarte gebracht. Davon profitiert der gesamte Standort, und das gibt auch dem Nordlandkai neue Perspektiven.“

Lübecker Hafen im Messe-Fieber


23.05.2019

LHG wirbt auf der „transport logistic“ in München

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(Lübeck, 23.05.2019) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) eilt von Messeauftritt zu Messeauftritt. Im April diskutierten LHG-Vertreter in Moskau auf der „TransRussia“ mit Kunden und Partnern, im Mai präsentieren sie in Bremen auf der „Breakbulk“ Kunden und Interessierten auf einem Gemeinschaftsstand der Metropolregion Hamburg ihr Leistungsspektrum. Unbestrittener Höhepunkt wird in der ersten Juniwoche die Messe „transport logistic“ in München, die weltweite Leitmesse für Logistik und Transport. Gemeinsam mit zwölf weiteren Lübecker Unternehmen der Logistikbranche stellt die LHG in der bayrischen Landeshauptstadt ihre Stärken vor.

Baltic Rail Gate, European Cargo Logistics (ECL), Lübeck Distribution (LDG), LHG-Service Gesellschaft, Nordic Rail Services (NRS) zeigen vom 4. bis zum 7. Juni als Teil der LHG-Gruppe ihr breit gefächertes logistisches Profil. Dazu gesellen sich europaweit tätige Speditionen und Dienstleister sowie städtische Gesellschaften mit maritimer Seele: Burger Ferry Agencies, dls Land und See, Lübeck Port Authority (LPA), Lüders & Stange, NTEX, Pfaff Logistik International und die Wirtschaftsförderung Lübeck.

Am Dienstag Nachmittag laden LHG und DB Netz zu einer Talkrunde an den Messestand, in der aktuelle Infrastrukturprojekte im norddeutschen Raum beleuchtet werden. Vertreter der finnischen Häfen und des Hafens Gdynia treffen sich auf Einladung der LHG am Mittwoch Morgen zu einem Workshop mit dem Titel „Baltic Navigator“.

Der Verbund am „Lübeck-Stand“ macht stark: Jeder profitiert von Synergien, die sich durch die Vielzahl der Kontakte der Mitaussteller ergeben. Auf einhundert Quadratmetern lautet das Motto wieder „Lübeck: More than a port“, denn der Standort kann mehr als nur Hafenumschlag. Zum traditionellen Lübeck-Tag am Donnerstag, dem 6. Juni hat sich hoher Besuch angekündigt. Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Buchholz persönlich wird den Empfang mit einem Grußwort eröffnen. Danach steht bei Live-Musik und kleinem Catering das Networking im Vordergrund.

Die transport logistic ist die wichtigste Branchenplattform für Logistik und Transport. Die Organisatoren der Leitmesse in 10 Hallen mit Freigelände verzeichnen mit 2 360 Ausstellern einen Zuwachs von neun Prozent gegenüber 2017. Damals strömten in den vier Tagen mehr als 60 000 Fachbesucher zur transport logistic aufs Münchner Messegelände.

Tag der Logistik am 11. April 2019


11.04.2019

Die LHG lädt wieder ein, ihre Terminals zu besuchen

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(Lübeck, 02.04.2019) Was dem Auge der Öffentlichkeit normalerweise verborgen ist, wird am 11. April erlebbar. Zum „Tag der Logistik“ lädt die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) wieder ein, ihre Terminals zu erkunden. Diesmal öffnen die Anlagen am Nordlandkai, in Schlutup und am Skandinavienkai ihre Pforten.

Den Anfang macht der Skandinavienkai, dort beginnt die Führung um 9:30 Uhr. Am Terminal Schlutup bricht die Besuchergruppe um 12:30 Uhr auf, und am Nordlandkai startet die Informationstour um 14 Uhr.

Es gibt viel zu sehen, denn die Arbeit ruht nie, auch wenn gerade kein Schiff an den Kaianlagen liegt. Tag für Tag kümmern sich LHG-Beschäftigte darum, ihren Hafenteil am Laufen zu halten. Sie beladen und löschen Schiffe, verladen tonnenschwere Papierrollen, machen Neufahrzeuge versandbereit, lotsen Passagiere zu ihren Schiffen und vieles mehr.

Nicht nur der Wasseranschluss spielt im Hafen eine Rolle. Auch auf der Schiene werden Güter transportiert: Am Umschlagterminal der LHG-Tochtergesellschaft Baltic Rail Gate hieven Portalkräne täglich rund 250 Sattelauflieger und Container auf spezielle Waggons. Auch davon können sich Besucher am Tag der Logistik ein Bild machen. Interessierte melden sich an unter www.tag-der-logistik.de.

Hintergrund: Ganz Europa ist mit dabei      

Unter dem Motto „Logistik macht’s möglich“ rücken am Tag der Logistik am 19. April in ganz Deutschland und darüber hinaus wieder logistische Leistungen für einen Tag in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Der Tag der Logistik ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL), die von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt wird.

Gerüstet für den Fall der Fälle


28.03.2019

Wasserschutzpolizei und LHG üben gemeinsam den Ernstfall

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(Lübeck, 28.03.2019) Das Szenario: Ein Mitarbeiter der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) am Seelandkai stellt fest, dass aus einem Container eine unbekannte Flüssigkeit heraustropft. Er verständigt Kollegen. Innerhalb weniger Minuten bauen sie eine mobile Gefahrgutwanne auf und sperren den Bereich ab. Sie setzen den Problem-Container in die Wanne, die nun die auslaufende Flüssigkeit auffängt. Wasserschutzpolizei (WSP) und Feuerwehr sind bereits alarmiert.

Ein inszenierter Zwischenfall, der sich so tagtäglich in jedem Umschlaghafen abspielen kann. „Es ist wichtig, solche Situationen ständig zu üben. Zu meinen Aufgaben gehört es, unsere Beschäftigten im Hafen regelmäßig zu schulen und sie praxisnah üben zu lassen, “ erklärt Jörg Eilers, Sicherheitsfachkraft der LHG. Diesmal wurde aber nicht nur trainiert, sondern auch gefilmt. Die WSP brauchte neues Filmmaterial für ihre Schulungen. Sie hielt alles, was sich am Seelandkai abspielte, auf einem Video fest. Um es richtig anschaulich zu machen, wurden eigens ein paar Fehler eingebaut.

Nächster Schnitt. Zwei Feuerwehrleute legen Chemie-Schutzanzüge an. Gezeigt wird, wie der Container geöffnet wird. Die WSP achtet darauf, dass alle anderen Beteiligten ausreichenden Abstand zur Unfallstelle halten. Als sich herausstellt, dass mehrere Fässer im Container beschädigt sind, beginnt die Umladung in Bergeverpackungen.

Dabei wird entdeckt, dass die Aufkleber auf den Fässern falsch sind; ein menschlicher Fehler, den die WSP bei ihren Kontrollen häufig erlebt. In der inszenierten Übung hat jemand angeblich Gas in Fässer verladen – so geht es nicht.

Abschließende Tatbestandsaufnahme: Nach erfolgreicher Bekämpfung des „Unfalls“ ist geklärt, was geschehen und wer dafür verantwortlich ist. Die Ladung war nicht ordnungsgemäß gesichert, durch die Bewegungen des Containers im Hafen ist sie umgefallen. Die falschen Aufkleber hat der Absender angebracht.

Polizeihauptkommissarin Svea Schadowski, Leiterin des Hafensicherheitsdienstes der WSP, zeigt sich zufrieden: „Übungen wie diese sind wichtig – für alle Beteiligten. Eine gute Zusammenarbeit entsteht nicht von allein. Gerade bei Ernstfällen mit gefährlichen Stoffen ist es wichtig, schnell und sicher alle erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.“

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens betont: „Wir sind gut aufgestellt, was Gefahrgut im Hafen betrifft. Was jetzt eine Übung war, kann schnell ernst werden. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Staatssekretär Rohlfs zu Besuch bei der LHG


v.li. Sebastian Jürgens, Thilo Rohlfs und Guido Kaschel (Lübeck Port Authority)

14.03.2019

Staatssekretär Thilo Rohlfs aus dem Kieler Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus machte am 13. März seinen…

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Staatssekretär Thilo Rohlfs aus dem Kieler Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus machte am 13. März seinen Antrittsbesuch bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens begrüßte den Gast im Hafenhaus und stellte ihm das Unternehmen vor.

Bei einer Rundfahrt besichtigte Rohlfs den Skandinavien- und den Seelandkai. Am Skandinavienkai erläuterte Jürgens die Abläufe im RoRo-Verkehr, einem der Standbeine des Unternehmens. Rohlfs zeigte sich beeindruckt von dem leistungsfähigen und umweltfreundlichen Umschlag an der Anlage von Baltic Rail Gate, über die die RoRo-Verkehre bahnseitig abgewickelt werden. Gleichzeitig kamen die laufenden Ausbauprojekte an beiden Terminals zur Sprache. Jürgens verwies darauf, dass beide Vorhaben Marktentwicklungen berücksichtigen, gleichzeitig aber auch die interne Restrukturierung des Unternehmens begünstigen.

Anschließend tauschten sich Rohlfs und Jürgens mit Vertretern der Hansestadt Lübeck über gemeinsame Vorhaben und Entwicklungsmöglichkeiten der LHG aus.

Sebastian Jürgens kommentiert: „Wir haben uns gefreut, unserem Gast vor Ort die breite und zukunftsgerichtete Aufstellung unserer Anlagen demonstrieren zu können. Es wurde erneut deutlich: Die LHG befindet sich wieder auf Kurs.“

Lübecker Hafen-Gesellschaft legt zu


21.01.2019

Umschlagmengen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen

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(Lübeck, 21.01.2019) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) kann erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit rund 22,1 Millionen Tonnen konnte sie ihren Umschlag um 1,2 Prozent steigern.

Zu der positiven Entwicklung trug vor allem der Ro-Ro-Verkehr bei (rund 730 000 Einheiten). Während die Anzahl der LKW leicht zurückging, erhöhte sich die Menge der beschäftigungsintensiven Trailer um mehr als zehn Prozent. Das Volumen der Fertigfahrzeuge blieb stabil. Erfreulich entwickelte sich mit einem Anstieg von knapp vier Prozent auch der Containerumschlag.

Bergauf ging es auch mit den Forstprodukten (Papier, Zellulose und Schnittholz). Dort schlugen die Terminals insgesamt sechs Prozent mehr um als 2017. Ebenso positiv entwickelte sich im Bereich Breakbulk der Umschlag von Stahl.

Das Wachstum im Trailer-Segment wirkte sich auch auf das Tagesgeschäft der LHG-Tochtergesellschaft Baltic Rail Gate aus. Sie schaffte 2018 sogar einen Rekord: Das Unternehmen übertraf zum ersten Mal in seiner Geschichte die Hunderttausender-Marke. Exakt 103 800 Trailer und Container bewegten die beiden Portalkräne der Intermodalanlage.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: „Das sind Zahlen, die uns beflügeln. Die verdanken wir auch unseren Mitarbeitern, die im vergangenen Jahr außerordentlichen Einsatz gezeigt haben. Die Steigerungen spiegeln zudem das Vertrauen wider, das unsere Kunden in den Standort Lübeck setzen.“

Die Aussichten für 2019 sind positiv. Auch der Ausbau des Skandinavienkais liegt im Zeitplan. Am größten LHG-Terminal wird die Fläche für RoRo-Ladung erweitert und eine Logistikhalle errichtet. Gleichzeitig entsteht ein neues Betriebsgebäude. Das Terminal Seelandkai wird ebenfalls ausgebaut. Dort wird sich die Fläche um knapp 10 000 m² vergrößern.

Kräftiger Rückenwind für die LHG


09.01.2019

Intermodalverkehr boomt

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(Lübeck, 09.01.2019) Kräftigen Rückenwind verspürt derzeit die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) aus dem Intermodalbereich. Die LHG-Tochter Baltic Rail Gate (BRG) hat über das Terminal am Skandinavienkai im abgelaufenen Jahr 103.800 Einheiten (Sattelauflieger, Container und Wechselbrücken) umgeschlagen. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr beträgt knapp 18 %. Damit hat BRG ein Rekordergebnis in ihrer Firmengeschichte erzielt. Zudem konnten auf Grund der Mengensteigerung fünf neue Arbeitsplätze eingerichtet werden.

Die Steigerung betrifft durchgängig alle Zielgebiete. Besonders positiv haben sich allerdings die Verbindungen nach Duisburg (zwei Abfahrten pro Tag), Novara (Erhöhung auf fünf Abfahrten pro Woche) sowie die neue Route nach Nürnberg entwickelt.

Antje Falk, Geschäftsführerin BRG, kommentiert: „Wir sind stolz, dass wir die magische Marke von 100.000 in diesem Jahr knacken konnten. Das ist weiterer Ansporn für unsere künftige Arbeit.“

Mit allen Wassern gewaschen


20.09.2018

LHG und Lübecker Uni testen Unterwasserroboter im Hafen

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(Lübeck, 20.09.2018) Gemeinsam mit der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) entwickelt das Institut für Technische Informatik (ITI) der Universität zu Lübeck bestehende Unterwasserroboter so weiter, dass sie im Hafen einsetzbar sind. Dafür stehen Mittel aus dem Förderprogramm „Innovative Hafentechnologien“ (IHATEC) zur Verfügung. Im Fokus steht zunächst die Inspektion von Kaimauern. Die Tests an den LHG-Terminals Konstinkai und Nordlandkai erfolgen im Rahmen des IHATEC-Vorhabens „Secure Port“.

AUVs tasten Kaimauern mit Ultraschall ab

Sicherheit im Hafen: Dazu gehört auch, Kaianlagen so in Schuss zu halten, dass sie verkehrssicher sind. Beispielsweise müssen Spundwände aus Metall regelmäßig untersucht werden. Das war bislang exklusiv der Job eines Tauchers. Er steigt hinab in dunkle Tiefen und tastet die Flächen ab, fotografiert starken Bewuchs oder auch Löcher in den Wänden. Eine anstrengende und zeitraubende Arbeit. Zukünftig soll der Unterwasserspezialist künstlich intelligente Unterstützung finden: Die sogenannten AUVs (Autonomous Underwater Vehicles) sollen nicht nur allein, sondern in Schwärmen den Zustand von Kaimauern, aber auch Schiffsrümpfen prüfen. Autonom heißt, dass sie sich ohne menschliche Steuerung bewegen. Mit Hilfe von Ultraschall-Impulsen stellen sie fest, ob und wo Bewuchs und Löcher vorhanden sind. Der Taucher kann sich dann darauf beschränken, die betroffenen Bereiche zu untersuchen und zu fotografieren.

Äußerlich ähnelt ein AUV einem geflügelten Torpedo. Vier Flügel beherbergen jeweils zwei Motoren zum Manövrieren und Tauchen, mittig dienen zwei weitere Motoren dem Antrieb. Die kleinen Unterwasserforscher sind circa 80 Zentimeter lang und haben einen Durchmesser von zehn Zentimetern. Sie wiegen nur acht Kilogramm: Dadurch können sie leicht ins Wasser gelassen werden. Am besten gleich mehrere auf einmal, also im Schwarm. Mit akustischen Signalen können sich die Roboter unter Wasser miteinander „unterhalten“. Per Funk ginge das nicht, da Funksignale unter Wasser nur eine sehr beschränkte Reichweite haben.

Multitalente agieren im Schwarm und verständigen sich per Ultraschall

Müsste eine Kaimauer inspiziert werden, dann könnten drei oder vier untereinander in Position gebracht werden und nach rechts oder links ausschwärmen. Das spart eine Menge Zeit. Tom Patrik Österreich, Bereichsleiter Organisation, Informationstechnologie und Hafenbahn der LHG erläutert: „Wir können und wollen den Taucher gar nicht ersetzen. Aber wir können ihn mit unseren Robotern erheblich unterstützen.“ Die technischen Multitalente gehen sozusagen auf Erkundungsfahrt und melden, wo genau der Taucher interessante Stellen finden kann. Damit verkleinern sie die zu untersuchende Fläche stark; getaucht werden kann dann mit weniger Aufwand. Denn den Tauchern geht leider der Nachwuchs aus. Kaum ein junger Mensch interessiert sich für eine Ausbildung. Die Arbeit unter Wasser ist hart.

Nicht nur Kaimauern, auch die Außenhaut von Schiffen können die Roboter zukünftig unter die Lupe nehmen, wenn der Eigner es wünscht. „Auch hier denken wir vor allem an Beschädigungen und lästigen Bewuchs, die den Schiffsverkehr beeinträchtigen können“, erklärt Österreich.

Michael Stein (Condor, Projektpartner der LHG und der Universität zu Lübeck) fügt hinzu: „Wenn wir uns umschauen, sehen wir viele innovative Technologien, die bereits ausgereift und kosteneffizient vorhanden sind. Die warten nur darauf, aus High-Tech Branchen in die maritime Wirtschaft transferiert zu werden. Damit können wir einen Riesenschritt machen, Sicherheit in den Häfen zu verbessern.“ So untersucht Stein beispielsweise den sicherheitsrelevanten Einsatz von Flugdrohnen und 3-D-Kameras. Bis 2020 rechnet er mit konkreten Produkten, die mit einem Gütesiegel „Made in Lübeck“ versehen weltweit in Häfen zum Einsatz kommen könnten. LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens resümiert: „Mit diesem Projekt stellen wir erneut unsere Innovationsfähigkeit unter Beweis. Wir freuen uns, dass der Einsatz der Mittel aus dem IHATEC-Programm erste Erfolge zeigt. Auch bei der Digitalisierung wollen wir unter den Ostseehäfen eine führende Rolle einnehmen.“

 

 

Hintergrund: 2017 reichte die LHG drei Projekte im Forschungsvorhaben IHATEC ein, allen erteilte das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) einen Förderbescheid über insgesamt 888 000 €. Neben dem Thema „Secure Port“ handelt es sich um die Projekte „RoRo-Hafen 4.0“ und „Mission“. LHG ist Konsortialführerin, die Durchführung ruht auf mehreren Schultern: Die Universität zu Lübeck mit unterschiedlichen Instituten ist maßgeblich an allen drei Projekten als Konsortialpartnerin beteiligt. Hinzu kommen das Fraunhofer Center für Maritime Logistik (CML), Lufthansa Industry Solutions, Condor International and Maritime Services sowie Intergermania Transport.

Ganz schön heavy: Wie gut, dass es den Kanal gibt


28.06.2018

LHG verlädt Anlagenteile vom Binnenschiff auf Tieflader

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(Lübeck, 28.06.2018) Zwei imposante Teile einer Servo-Transferpresse aus dem Hause ANDRITZ Kaiser hat die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) kürzlich am Skandinavienkai verladen. Über den Elbe-Lübeck-Kanal gelangten die jeweils 5 Meter langen, mehr als 4 Meter breiten, knapp 4 Meter hohen und 94 Tonnen schweren Ungetümer aus Baden-Württemberg an den Kai. Ein Transport über die Straße wäre bei annähernd gleicher Laufzeit auf Grund von Brücken­bauwerken mit heruntergesetzter Tragfähigkeit aufwändiger und teurer gewesen. Das Binnenwasserstraßennetz ist prädestiniert für derartige Ladungen.

Vor Ort brauchte es nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern vor allem Power. Eigens aus Hamburg reiste ein Fünfhundert-Tonnen-Kran an. Vier Begleitfahrzeuge und zwei Tieflader mit Kranzubehör und Gegengewichten eskortierten ihn. Der Einsatz in Travemünde verlief reibungslos. Das LHG-Team hievte die beiden Klötze mit Hilfe des Schwerlastkrans über die Kaikante und auf einen Tieflader. Der fuhr noch am selben Abend mit einer Fähre weiter nach Südschweden. Organisiert hat den Transport die Nürnberger Niederlassung des österreichischen Schwertransport-Spezialisten Felbermayr. Empfänger ist ein schwedischer Hersteller für Wärmetauscher. Mit dem Gerät, das eine Presskraft von 15 000 Kilonewton hat, werden Wärmetauschplatten produziert. Die Industrie setzt sie auf vielen Gebieten des Kühlens oder Erwärmens ein.

Herzlich Willkommen zurück, Peter Pan!


31.05.2018

Jetzt ist sie wieder da, die RoPax-Fähre Peter Pan...

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Zurück von ihrem Werftaufenthalt lief die Fähre der Reederei TT-Line heute Morgen den Skandinavienkai an. Dreißig Meter ist sie gewachsen. Und dank eines neuen Wulstbuges verkehrt sie zwischen dem südschwedischen Hafen Trelleborg und Lübeck noch umweltfreundlicher als bisher: Bis zu 25 % Prozent geringer fallen die Emissionen auf ihren Fahrten aus. Zudem verfügt die nun 220 Meter lange Fähre mit 3 000 Lademetern über deutlich mehr Platz für rollende Ladung. Die LHG wünscht der Peter Pan allzeit gute Fahrt.

Auf den Spuren der Neuen Seidenstraße


26.04.2018

Saxe und Jürgens zu Besuch in Sankt Petersburg

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(Lübeck, 25.04.2018) Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, und Sebastian Jürgens, Chef der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG), haben sich in der vergangenen Woche zu einem dreitägigen Besuch in St. Petersburg aufgehalten. Dort wurden sie von Dmytro Grybkov, dem Leiter der OOO ECL Rus, einer Beteiligungsgesellschaft der LHG begleitet. Ziel der Gespräche waren die Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowie eine stärkere Kooperation zwischen den beiden Häfen. Auf dem Programm standen daher auch die Besichtigung verschiedener Hafenanlagen sowie Gespräche mit den jeweiligen Hafenbetreibern.

Bei einem Treffen wiesen Mitglieder der St. Petersburger Stadtregierung auf die wichtige Rolle der Stadt entlang der „Neuen Seidenstraße“ hin, die von China über Russland in die wirtschaftlichen Zentren Westeuropas führen werde. Die Infrastruktur auf östlicher Seite sei weitgehend fertiggestellt. Jetzt gehe es um die Entscheidung, ob die Weiterleitung der Güter ab St. Petersburg auf dem Schienen- oder Wasserweg erfolgen solle. Der Hafen Lübeck könne im Rahmen dieser neuen Verbindung eine bedeutende Rolle spielen.

Konkret wurde verabredet, regelmäßig gemeinsame Hafentage St. Petersburg-Lübeck zu veranstalten, bei denen die Entwicklung der Hafenkooperation erörtert werden soll. Zur Vorbereitung sollen weitere Arbeitsgespräche geführt werden.

Bernd Saxe kommentiert: „Die Neue Seidenstraße kommt, ihre Realisierung ist schon weit fortgeschritten. Wir müssen uns jetzt fragen, ob wir ein Umschlagplatz auf dem Weg zwischen dem Riesenreich China und dem wirtschaftlich starken Westeuropa werden wollen.“

Sebastian Jürgens ergänzt: „Die LHG ist bereit und in der Lage, bei diesem neuen logistischen Konzept eine bedeutende Rolle zu spielen. Darüber hinaus werden wir weitere Zukunftskonzepte mit der Region St. Petersburg erarbeiten.“

Vier spannende Tage im Land der fünf Meere


25.04.2018

LHG knüpfte Netze in Moskau und Sankt Petersburg

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(Lübeck, 23.04.2018) Die Messe „Transrussia“, größte logistische Fachschau innerhalb der Russischen Föderation, zog vom 17. bis 19. April in Moskau wieder viele Interessierte an. Über 16 000 Besucher aus 52 Ländern informierten sich in den Messehallen über die Neuigkeiten der Branche. Auch für die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat dieses Ereignis seit vielen Jahren einen festen Platz im jährlichen Terminkalender.

Auf dem Hamburg-Lübecker Gemeinschaftsstand suchte LHG-Chef Sebastian Jürgens gemeinsam mit seinem Kollegen Ortwin Harms (Leiter Marketing und Vertrieb) sowie Dmytro Grybkov, der in Sankt Petersburg die „OOO ECL Rus“ leitet, das Gespräch mit Kunden und Partnern. Die LHG-Tochter European Cargo Logistics (ECL) unterhält unter diesem Namen seit einigen Jahren eine eigene operative Beteiligungsgesellschaft in St. Petersburg. Harms und Grybkov konzentrierten sich darauf, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen auszubauen.

Geschäftsführer Jürgens zog ein Fazit: „In den Gesprächen mit unseren russischen Geschäftspartnern stoßen wir mit unseren Angeboten nach wie vor auf großes Interesse, die Beziehungen auszubauen. Wir spüren dabei ein wachsendes Vertrauen, das zum Glück nicht unter politischen Gegebenheiten zu leiden scheint.“

Im Vorfeld der Messe hatte Jürgens gemeinsam mit Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der LHG, in Sankt Petersburg die dortige Stadtregierung, Hafenbetreiber und die Deutsche Botschaft besucht. In ihren Gesprächen vereinbarten sie unter anderem, künftig regelmäßig gemeinsame Hafentage St. Petersburg - Lübeck zu veranstalten und vertiefte Kooperationsmöglichkeiten zu erarbeiten.

 

 

Der „Tag der Logistik“ macht’s möglich: Hafengeschäft hautnah erleben


12.04.2018

Am 19. April gewährt die LHG wieder Einblicke in den Skandinavienkai

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(Lübeck, 11.04.2018) Was dem Auge der Öffentlichkeit normalerweise verborgen ist, wird am 19. April erlebbar. Zum „Tag der Logistik“ lädt die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) wieder dazu ein, den Skandinavienkai zu erkunden. Dieses Terminal ist das größte der LHG und einer der größten Umschlagplätze für Fähren und rollende Ladung Europas. An dem Travemünder Knotenpunkt laufen täglich mehrere Schiffe ein und aus und verbinden Lübeck mit Partnerhäfen in Schweden, Finnland und Lettland. An Bord haben sie LKW, Sattelauflieger, Container und andere Ladungsträger, aber auch Passagiere. Bis zu fünfzehnmal am Tag verlässt ein Schiff den Skandinavienkai oder legt dort an.

Es gibt viel zu sehen, denn die Arbeit am Travemünder Terminal ruht nie. An 365 Tagen, rund um die Uhr, kümmern sich LHG-Beschäftigte darum, ihren Hafenteil am Laufen zu halten. Sie beladen und löschen Schiffe, verladen Schwergut, machen Neufahrzeuge versandbereit, lotsen Passagiere zu ihren Schiffen und vieles mehr.

Nicht nur der Wasseranschluss spielt im Hafen eine Rolle. Auch auf der Schiene werden Güter transportiert: Am Umschlagterminal der LHG-Tochtergesellschaft Baltic Rail Gate hieven Portalkräne täglich rund 250 Sattelauflieger und Container auf spezielle Waggons. Auch davon können sich Besucher am Tag der Logistik ein Bild machen. Interessierte melden sich an unter www.tag-der-logistik.de.

Hintergrund: Ganz Europa ist mit dabei      

Unter dem Motto „Logistik macht’s möglich“ rücken am Tag der Logistik am 19. April in ganz Deutschland und darüber hinaus wieder logistische Leistungen für einen Tag in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Der Tag der Logistik ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL), die von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt wird.

Hafenumschlag in Lübeck zieht an


12.01.2018

Im Lübecker Hafen zeichnet sich eine Trendwende ab...

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Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat im vergangenen Jahr 21,8 Mio. Tonnen umgeschlagen, das bedeutet einen Zuwachs gegenüber 2016 um 4,5 %. Insgesamt sind in den Lübecker Häfen voraussichtlich rund 25 Mio. Tonnen bewegt worden.

Zu dem Aufwärtstrend trug vor allem die Zahl der LKW und Trailer im Ro-Ro-Verkehr bei (716.000). Während die LKW-Mengen leicht um 3 % anzogen, erhöhte sich die Zahl der Trailer deutlich um 20 %. Positiv hat sich auch das Segment Fertigfahrzeuge entwickelt, hier stiegen die Mengen um 7 % auf knapp 70.000.

Am Intermodal-Terminal der LHG-Tochtergesellschaft Baltic Rail Gate wurden 2017 rund 88.500 Trailer und Container umgeschlagen und somit fast 19 % mehr als im Vorjahr. Die Planungen für 2018 gehen von einer weiterhin positiven Entwicklung aus. Auch bei den sonstigen Wagenladungsverkehren sind nach wie vor steigende Mengen festzustellen. Insgesamt wurde ein Zuwachs von fast 15 % auf den Gleisen der Hafenbahn verzeichnet.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: „Das sind gute Nachrichten, die auf eine Trendwende hindeuten. Wir kommen damit unserem Ziel näher, mit der LHG wieder ordentlich Fahrt aufzunehmen. Die Steigerungen spiegeln zudem das Vertrauen wider, das unsere Kunden in den Standort Lübeck setzen.“ 

LHG legt Wert auf Frauen im Hafen


Bild: Olaf Malzahn

15.12.2017

„Frauen an die Kaikante“ – unter diesem Motto steht das Vorhaben der LHG,...

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...den Anteil der weiblichen Beschäftigten im Hafen zu erhöhen. Bereits zum 1. Oktober begann die erste Hafenumschlagarbeiterin ihre Tätigkeit bei der LHG. Heute haben drei weitere Frauen ihre Arbeitsverträge unterschrieben.

Die neuen Mitarbeiterinnen im Hafenumschlag werden ihren Dienst am 1. Januar antreten. Dann beginnt zunächst eine mehrwöchige Ausbildungsphase in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen in den Terminals der LHG, bevor sie in den Schichtdienst wechseln und damit zum Teil auch nachts auf den Anlagen eingesetzt werden. Sie stehen dann in ihrer Schicht „ihre Frau“ und erledigen dieselben Tätigkeiten wie ihre männlichen Kollegen.

Frauenförderung auf allen Ebenen des Unternehmens gehört zu einer der Kerninitiativen der LHG. Dies gilt insbesondere für Bereiche, die bislang traditionell männlichen Mitarbeitern vorbehalten waren. Die verschiedenen Initiativen des Unternehmens treffen dabei auf erkennbaren Zuspruch bei weiblichen Bewerbern. Die LHG steht in engem Kontakt mit der Lübecker Agentur für Arbeit und dem Jobcenter, die dieses Projekt unterstützen und die Auswahl geeigneter Bewerberinnen aktiv fördern.

Martina Kieckbusch, Gleichstellungsbeauftragte der LHG, kommentiert: „Die heutige Vertragsunterzeichnung beweist erneut, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir brechen alte Vorurteile auf und beweisen, dass auch die bislang von Männern dominierte Hafenarbeit durchaus attraktive Seiten für Frauen hat.“

Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG, ergänzt: „Mit diesem Projekt wollen wir vor allem einen Kulturwandel im Hafen anstoßen. Das liegt uns ganz einfach am Herzen.“

Ausbau am Skandinavienkai beginnt


v. li. Uwe Lüders (AR-Vorsitzender LHG), Bernd Saxe (Bürgermeister Lübeck, Joanna Glogau (Bausenatorin Lübeck), Sebastian Jürgens (LHG), Knut Hansen (Stora Enso Logistics)

06.12.2017

Im Rahmen einer kurzen Zeremonie fiel am 1. Dezember der Startschuss...

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...zum 2. Bauabschnitt am Skandinavienkai mit zusätzlichen Flächen für den RoRo-Umschlag und der Errichtung eines neuen Forstprodukteterminals. Gleichzeitig wurde eine langfristige Kooperationsvereinbarung zwischen Stora Enso Logistics und der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) unterzeichnet. In ihren Reden gingen Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, der CEO von Stora Enso Logistics, Knut Hansen und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens auf die Bedeutung des Bauvorhabens ein.

Dazu Bernd Saxe: „Das ist ein guter Tag für Lübeck und für den Hafen. Nach der Einigung im Tarifkonflikt ist die Freigabe zum Ausbau des Skandinavienkais ein weiteres starkes Signal in den Markt und für den Erhalt von zukunftssicheren Arbeitsplätzen.“ Knut Hansen, CEO Stora Enso stellte fest: “Unsere langjährige, stabile und gute Zusammenarbeit mit der LHG sowie das Engagement und das Bekenntnis der Hansestadt Lübeck zu diesem Projekt haben eine entscheidende Rolle dabei gespielt, Lübeck eine strategisch noch größere Rolle in der Lieferkettenstrategie von Stora Enso zuzuweisen.”

Auf dem ab kommendem Jahr zu erschließenden Gelände sollen neben Aufstell- und Verkehrsflächen eine Multifunktionshalle für Forstprodukte von 25.000 m² Größe sowie eine rd. 5.000 m² große Fährhalle errichtet werden. Mit der Fertigstellung wird für Herbst 2019 gerechnet. Für die Erdarbeiten - der Baugrund liegt auf einem Hügel - und für die Flächenbefestigung aller drei Teilflächen sind 39 Millionen Euro veranschlagt. Hierfür hat die Hansestadt Lübeck Fördermittel beim Land beantragt. Die Halleninvestition ist mit rd. 16,5 Millionen veranschlagt.

Die LHG hatte den Umschlag von Forstprodukten bislang auf ihren Anlagen in Schlutup und am Nordlandkai konzentriert. Das Unternehmen verspricht sich von einer Bündelung von RoRo-Verkehren mit Forstprodukten am Skandinavienkai erhebliche Synergieeffekte, und ermöglicht der Forstindustrie, Reedern und der verladenen Wirtschaft damit neue Entwicklungsperspektiven. Der Skandinavienkai soll nach den Überlegungen der Geschäftsführung mittelfristig zu einem trimodalen Multifunktionsterminal ausgebaut werden.

Sebastian Jürgens: „Am Skandinavienkai wird endlich wieder eine größere Investition getätigt. Mit dem Ausbau der Fläche und dem Bau der Hallen schaffen wir ein neues Angebot für unsere Kunden. Als ersten Kunden konnten wir unseren langjährigen Partner Stora Enso gewinnen. Gleichzeitig erhalten wir für unser Universalterminal Nordlandkai neuen Handlungsspielraum für neue Geschäftsfelder. Und wir wollen wachsen: Die geplanten Hallen sowie die weiteren Trailerstellplätze verschaffen uns bei der Entwicklung neuer Geschäfte am Skandinavienkai Luft nach oben, die wir dringend benötigen.“

LHG und Stora Enso vereinbaren langfristige Kooperation


v. li. Knut Hansen (Stora Enso Logistics), Bernd Saxe (Bürgermeister Lübeck), Ortwin Harms (LHG) und Sebastian Jürgens (LHG)

06.12.2017

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung...

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...zwischen Stora Enso Logistics und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat sich ein Großkunde aus dem Forstproduktebereich langfristig für den Hafen Lübeck entschieden. Der Vertrag beginnt 2019 und gilt für zunächst fünf Jahre. Damit wird Stora Enso der erste Kunde sein, der 2019 in das neu zu errichtende Forstprodukteterminal am Skandinavienkai einzieht.

Knut Hansen, CEO Stora Enso Logistics, zeigt sich erfreut: “Wir haben die LHG als zuverlässigen und professionellen Partner kennengelernt, mit dem wir in den kommenden Jahren unsere europäische Strategie ausrollen werden. Lübeck ist für uns ein wichtiges Tor nach Europa.“ Sebastian Jürgens freut sich über das damit von Stora Enso entgegengebrachte Vertrauen und ergänzt: „Dies ist ein weiterer, wichtiger Schritt zur Festigung und zum Ausbau unserer Marktposition unter den Ostseehäfen. Wir freuen uns auf die weitere langfristige Zusammenarbeit mit unserem Partner Stora Enso.“

Für Stora Enso stellt Lübeck den Hauptempfangshafen in der Ostsee dar. Seit mehr als 40 Jahren verschifft der Konzern seine Produkte über Lübeck. Über den Nordlandkai liefen letztes Jahr fast eine Million Tonnen des skandinavischen Papierproduzenten. Durch die neuen Möglichkeiten am Skandinavienkai kann weitere Ladung untergebracht werden.

Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der weiteren Entwicklung intermodaler Transportlösungen von den Produktionsstätten bis hin zum Abnehmer auf dem europäischen Festland. Stora Enso versendet schon heute über ein eigenes Liniennetz jährlich mehr als drei Millionen Tonnen Ladung über die Ostsee. Durch die neue Anlage auf dem Skandinavienkai werden Forstprodukte, die per Schiff aus Finnland ankommen, direkt auf Trailer verladen, die wiederum zeitnah auf die Schiene gesetzt werden. Dabei strebt das Unternehmen neben Effizienz und Flexibilität auch kürzere Laufzeiten und eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes an. Schon heute werden 53 Züge pro Woche von Lübeck aus auf den Weg gebracht und bieten ein ideales Netzwerk für diese Ladung.

Befreiungsschlag für die LHG – Mitarbeiter stimmen Vereinbarungen zu


06.12.2017

In einer Mitgliederversammlung der Gewerkschaft ver.di...

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...haben die Beschäftigten der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) nunmehr endgültig mehrheitlich den Vereinbarungen zur Restrukturierung zugestimmt. Damit greifen auch die Gesellschafterbeiträge der Hansestadt Lübeck. Die Vereinbarungen stehen noch unter Gremienvorbehalt. Nach jahrelangem Tarifstreit und zuletzt monatelangen Diskussionen über die Sanierung des Unternehmens kehrt nunmehr wieder Ruhe im Hafen ein. Die notwendigen Kostenentlastungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit der LHG, während die langfristige Tariflaufzeit bis 2022 dem Unternehmen größere Beweglichkeit am Markt und damit erhöhte Attraktivität für Kunden verschafft. Kein anderer Hafenbetrieb verfügt über eine derart lange Tarifbindung.

Kernpunkte der Vereinbarungen sind kurz- und mittelfristige Regelungen zur Kostenentlastung sowie zur Flexibilisierung. Der Sanierungstarifvertrag regelt vor allem festgeschriebene Lohnerhöhungen bis 2022 sowie den Verzicht auf Zulagen und Sonderzahlungen. Im Gegenzug sind während der Laufzeit betriebsbedingte Beendigungskündigungen ausgeschlossen. Darüber hinaus geht es vor allem um die Flexibilisierung der Arbeitsabläufe. Insgesamt erhält das Unternehmen durch die Vereinbarungen nunmehr Planungssicherheit und eine klare Zukunftsperspektive. Die Gesellschaft präsentiert sich am Markt wieder als zuverlässiger und leistungsstarker Partner ihrer Kunden.

Entsprechend erleichtert zeigte sich Geschäftsführer Sebastian Jürgens: „Die gemeinsamen Anstrengungen haben sich gelohnt, was sich auch in dem breiten Konsens aller Beteiligten widerspiegelt. Die LHG ist wieder auf Kurs, und wir können optimistisch nach vorne schauen. Dies ist zugleich ein starkes Signal an unsere Kunden. Ich bin zuversichtlich, dass von den Gesellschaftern nunmehr auch kurzfristig die letzten formalen Hürden genommen werden, um die Vereinbarungen umzusetzen.“

Hafenabend der Hanse-Häfen


11.10.2017

Gute Beziehungen zu baltischen Partnern bekräftigt

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(Lübeck, 06.10.2017) Zur Informationsveranstaltung „Gateway ins Baltikum“ am 5. Oktober am Travemünder Ostpreußenkai strömten wieder zahlreiche Gäste aus Logistik, Wirtschaft und Politik. Gastgeber der alljährlich stattfindenden Veranstaltung waren Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM), der Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft und die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Themen der Veranstaltung waren Hafenpolitik und das Baltikum.

Nach der Begrüßung durch HHM-Vorstand Ingo Egloff und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens folgte ein Impulsvortrag des schleswig-holsteinischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Buchholz.

Buchholz betonte in seiner Rede die Bedeutung der schleswig-holsteinischen Häfen für das Bundesland. Er bezeichnete das Zusammenspiel der Häfen, auch zwischen Hamburg und Lübeck, als „zukunftsweisend“. Es sei besonders wichtig, die Häfen zum einen in der öffentlichen Wahrnehmung voranzubringen und zum anderen die Infrastruktur im Hinterland auszubauen. Hier müsse die Landesregierung tätig werden. Der Wirtschaftsminister bezeichnete das Baltikum als Vorbild in der Digitalisierung und betonte, dass uns dies nicht ruhen lassen dürfe, sondern dass Schleswig-Holstein und auch Deutschland aktiv an der Digitalisierung arbeiten sollten. Hier würde die Landesregierung durch den Glasfaser-Ausbau in wirtschaftlich starken Regionen des Bundeslandes notwendige Rahmenbedingungen schaffen.

Im Anschluss sprach Sebastian Jürgens über die Bedeutung Lübecks als multimodaler Bündelungspunkt für Osteuropa. In Anwesenheit von Janis Lapins, Geschäftsführer der Liepāja Special Economic Zone, hob er dabei insbesondere die fruchtbare Partnerschaft der Häfen Lübeck und Liepaja und die erfreulichen Mengensteigerungen auf dieser Relation hervor. Die beiden Ostseehäfen hatten Ende 2016 eine Zusammenarbeit vereinbart. Kritisch äußerte sich Jürgens zu den fortlaufenden Sanktionen, die den Handelsbeziehungen schadeten. Ein Wandel durch Abschottung könne nach aller historischen Erfahrung auf Dauer nicht funktionieren.

Der Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft betonte die Wichtigkeit der mittleren und kleinen Unternehmen, die mit den baltischen Ländern sehr gut im Geschäft seien. In diesem Zusammenhang berichtete Thomas Nielsen von SaareYachts über das Baltikum als Wirtschaftspartner aus unternehmerischer Sicht. Abschließend trafen Buchholz, Jürgens und Nielsen in einer lebhaften Diskussionsrunde auf den Geschäftsführer der Lübecker Bruhn Spedition, Marco Lütz. In dieser kamen nicht nur das Thema „Feste Fehmarnbelt-Querung“, sondern auch das Zukunftspotenzial des Handels mit den drei baltischen Ländern zur Sprache, die trotz begrenzter Märkte wirtschaftliches Wachstum vorweisen können. Jürgens, Lütz und Nielsen betonten, dass die Politik im Blick auf die baltischen Länder die Kontakte stärken solle und somit Türen für die Wirtschaft öffnen müsse.

In dieser Hinsicht ist der Lübecker Hafen mit den östlichen Ostseeanrainern durch wöchentlich 13 Abfahrten in die Baltischen Staaten und Russland bereits gut vernetzt. Nachdem die Mengen durch die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland 2015 zunächst spürbar zurückgingen, zeichnet sich nun eine allmähliche Erholung ab. Diese ist vor allem das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit mit den regionalen Partnern. 

„So besteht die Partnerschaft mit dem Hafen Liepāja nicht nur auf dem Papier, sie wird aktiv gelebt, und beide Seiten profitieren davon – nicht nur durch das Mengenwachstum auf dieser Verbindung“, erläuterte LHG-Geschäftsführer Jürgens. Ingo Egloff, HHM-Vorstand, fügte hinzu: „Lübeck hat vielfältige Verbindungen ins Baltikum, und in Hamburg sind die drei baltischen Staaten, wenn man den Umschlag zusammen betrachtet, unter den ersten acht Handelspartnern des Hamburger Hafens zu finden.“

Auch der Hamburger Hafen kann eine signifikante Erholung der Mengen in diesem Fahrtgebiet bestätigen. Bei den Containerverkehren zwischen Hamburg und den baltischen Häfen konnte im ersten Halbjahr eine Steigerung von über 24 % verzeichnet werden. Russland ist aktuell der wichtigste Handelspartner für den Hamburger Hafen, hinter China. Im Containerverkehr zwischen Hamburg und Russland konnte im ersten Halbjahr 2017, wie auch schon in 2016, ein Zuwachs verzeichnet werden. Der Hamburger Hafen ist eine wichtige Drehscheibe für den Ostseeverkehr und Verteilerpunkt für Güter, ob über Feeder- und Binnenschiff, oder mit dem Schienenverkehr.

LHG erhält Bundesmittel für innovatives Hafenprojekt


25.09.2017

Erfolg für die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG): Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)...

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...hat dem Unternehmen Mittel aus dem Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) zugesprochen.

Gemeinsam mit der Universität zu Lübeck arbeitet die LHG als Konsortialführerin an einem Konzept für eine integrierte Buchungs- und Dispositionsplattform „RoRo-Hafen-4.0“. Ziel des Projektes ist es, den Informationsfluss entlang ganzer Transportketten zu steuern und allen Beteiligten zur Verfügung zu stellen. Mit Hilfe der Förderung kann nun eine Durchführbarkeitsstudie gestartet werden. Das Gesamtbudget für das auf 18 Monate angelegte Projekt beträgt rd. 350.000 Euro, die Förderquote liegt bei 50 %.

Die Projektidee geht dabei über den normalen Vernetzungsgedanken hinaus. Angestrebt wird eine integrierte Abbildung aller Prozesse, um der verladenden Industrie alle Informationen aus einer Hand zur Verfügung zu stellen. Diese kann die gewonnenen Daten so nutzen und verknüpfen, dass die Logistikketten einer Ware von der Produktion bis zur Ankunft der Ware beim Endabnehmer nahtlos dargestellt werden können.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens: „Wir erweitern Schritt für Schritt unser Know-how im digitalen Bereich und untermauern unseren Anspruch, Innovationsführer unter den Ostseehäfen zu sein. Ganz besonders erfreulich für uns ist hierbei die enge Partnerschaft mit der Universität Lübeck.“

Das BMVI unterstützt im Rahmen des Förderprogramms IHATEC bestimmte forschungs- und anwendungsorientierte Entwicklungsprojekte zur Entwicklung oder Anpassung innovativer Hafentechnologien. Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte zu diversen Themenbereichen. Das gesamte Fördervolumen beträgt im Zeitraum 2016-2020 rund 64 Mio. Euro.

Deutsch-Finnischer Hafentag in Lübeck


Foto: Lars-Kristian Brandt

13.09.2017

100 Jahre Republik Finnland - vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Lübeck und Finnland wird gewürdigt

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(Lübeck, 11.09.2017) Finnland feiert 2017 ein Jahrhundert Unabhängigkeit vom damaligen Russischen Reich. Der Deutsch-Finnische Hafentag in Lübeck am Donnerstag, 14. September 2017, steht daher unter dem Motto „100 Jahre Finnland“. Die Hansestadt Lübeck, die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und der Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck laden Logistiker, Reeder, Hafenvertreter, Politiker und zahlreiche Ehrengäste in die Musik- und Kongresshalle ein, um mit ihnen über die wirtschaftlichen Chancen des Ostseeraumes sowie über Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit in Gegenwart und Zukunft zu diskutieren.

 

Im Mittelpunkt des Hafentages stehen eine einführende Fachdiskussion unter der Moderation von Werner Koopmann, Leiter des Geschäftsbereichs International bei der IHK zu Lübeck, sowie der Festvortrag von Kimmo Naski, Geschäftsführer des finnischen Hafens Kotka. Themen sind unter anderem die Deutsch-Finnischen Wirtschaftsbeziehungen, die HanseBelt Region mit dem Oberzentrum Lübeck als erfolgreiche Logistikdrehscheibe, der Hafen Lübeck als Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee sowie die LHG als starker Logistikplayer mit hoher Innovationsdynamik. Führende Vertreter der finnischen Häfen Hanko, Helsinki, Kotka und Turku werden an der Veranstaltung teilnehmen. Eine begleitende Fachausstellung bietet umfassende Informationen für die Teilnehmer.

 

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, Bernd Jorkisch, Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck, und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens werden für die Veranstalter sprechen. Weitere Redner sind Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, die finnische Botschafterin in Berlin, Ritva Koukku-Ronde und der Hafenchef von HaminaKotka, Kimmo Naski. Der Generalkonsul der Russischen Föderation Ivan Khotulev sowie der Sonderbeauftragte der Parlamentarischen Versammlung der OSZE Jürgen Klimke haben ihre Teilnahme am Deutsch-Finnischen Hafentag avisiert.

 

Konsul Jorkisch freut sich über die gemeinsame Veranstaltung in der Musik- und Kongresshalle und konstatiert: „Finnland ist eine Perle im Ostseeraum, die Wirtschaft wächst und Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner“.

 

Für Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe sind Finnlands Häfen, seine Reedereien, Logistiker und Forstkonzerne seit Jahrzehnten die traditionell starken Partner des gesamten Lübecker Hafens und der hiesigen Logistikindustrie. „Darauf sind wir ein Stück stolz, und das ist auch Ausdruck der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den beiden Enden der Ostsee. Die Beziehung zu Finnland ist eine Schicksalsgemeinschaft,“ so Saxe und ergänzt „Die Entwicklung Lübecks zur führenden Verkehrsdrehscheibe ist deshalb mit der Entwicklung seiner finnischen Partner eng verbunden.“

 

Sebastian Jürgens wird in seinem Beitrag auf die Bündelungsfunktion des Hafens Lübeck für hochfrequente Seeverkehre sowie die leistungsfähigen und eng getakteten Systeme im Hinterlandverkehr der LHG eingehen, die durchgehende Transporte bis nach Oberitalien ermöglichen. Dabei werden die hohe Abwicklungsqualität sowie die Leistungsstärke allgemein anerkannt. In diesem Zusammenhang hat sich die LHG zunehmend den Ruf als Innovationsführer erworben. In dem Bereich wird es bedeutende neue Entwicklungen geben. Als Konsortialführer und -mitglied hat die LHG in hartem Wettbewerb mehrere Projekte im Innovationsförderprogramm IHATEC (Innovative Hafentechnologie) des Bundesverkehrsministeriums vorgestellt und bereits erste Zusagen erhalten.

 

Dabei konnten so prominente Partner wie das Fraunhofer Institut CML oder die Logistikschmiede der TU Berlin gewonnen werden. Ganz besonders erfreulich ist in wesentlichen Initiativen die enge Partnerschaft mit der Universität Lübeck. Die Innovationsfelder betreffen konkrete Herangehensmöglichkeiten im Rahmen der Digitalisierung sowie die Weiterentwicklung der Hafensicherheit und die Verbesserung des Informationsflusses im Hafen und im Hinterland entlang der Transportkette. Die LHG entwickelt sich damit nicht nur zum Bündelungspunkt für Ladung, sondern auch zum Bündelungspunkt für digitales Know-how.

 

Jürgens: „Die Tagung bietet eine herausragende Gelegenheit, die finnischen Hafenpartner frühzeitig in die Initiativen einzubinden und mit den finnischen Forschungsunternehmen Kontakt aufzunehmen. Damit sollte eine Initialzündung im Verhältnis zwischen den finnischen Häfen und dem Hafen Lübeck im Bereich der Innovation gelingen.“

 

 

 

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

Wirtschaftsminister zu Gast bei der LHG


27.07.2017

Der frischgebackene Landesminister Bernd Buchholz erstmalig zu Besuch im Lübecker Hafen

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(Lübeck, 27.07.2017) Nur kurz nach seiner Ernennung absolvierte heute Bernd Buchholz, neuer Landesminister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, seinen Antrittsbesuch bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Begrüßt wurde er von Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Bei der anschließenden Rundtour über den Skandinavienkai konnte sich der Minister in Anwesenheit von Hans-Wolfgang Wiese, Leiter der Lübeck Port Authority und Vertretern der Reedereien ein Bild von den Verkehren machen, die über das größte LHG-Terminal laufen. Besonders interessiert zeigte sich Buchholz an der Besichtigung der Umschlaganlage für kombinierten Verkehr, Baltic Rail Gate, über die die umfangreichen Hinterlandverkehre der LHG abgewickelt werden. Dabei nutzte der Minister die Gelegenheit, sich selbst ans Steuer einer Hafenzugmaschine zu setzen.

Buchholz erinnerte daran, dass der Lübecker Hafen nicht nur der umsatzstärkste Hafen des Landes, sondern zugleich ein wichtiger Beschäftigungsmotor in der Region sei. Er ermunterte LHG-Chef Jürgens zu weiteren Investitionen in die Infrastruktur: „Sie sind mit all den angeschlossenen Unternehmen das wichtigste Handelstor Schleswig-Holsteins in den Ostseeraum und damit ein gewichtiger Faktor für unsere Volkswirtschaft. Stellen Sie sich für den zunehmend harten Wettbewerb wetterfest auf – das Land wird Sie auf diesem Weg gern unterstützen und begleiten“, sagte Buchholz.

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe dankte dem neuen Wirtschaftsminister für die Bereitschaft des Landes, „den Lübecker Hafen auch weiterhin in seiner Entwicklung zu unterstützen. Das ist ein wichtiges Zeichen für unsere Kunden und an die Beschäftigten.“

Im Anschluss an die Besichtigung tauschten sich der Minister und Jürgens über hafeninterne Themen aus. Darüber hinaus stellte Jürgens in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) Themen wie die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen deutschen Ostseehäfen, die Fehmarnbeltquerung sowie Umweltschutzregelungen im Seeverkehr in den Mittelpunkt und lud Buchholz dazu ein, den Dialog zu den Hafenstandorten im Rahmen einer geplanten Veranstaltungsreihe des GvSH zu nutzen.

Jürgens kommentiert: „Wir freuen uns darüber, dass uns Minister Buchholz so kurz nach Beginn seiner Amtszeit besucht und Interesse für den Hafen Lübeck zeigt. Aber nicht nur der Lübecker Hafen ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, sondern die gesamte Hafenbranche in Schleswig-Holstein. Uns ist daran gelegen, das Verhältnis zur Landesregierung weiter zu intensivieren.“

Neue Zugverbindung beschert dem Lübecker Hafen Mengenzuwachs


K. E. Vögele

08.06.2017

Ruhrpott und Ostsee rücken enger zusammen

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(Lübeck, 02.06.2017) Die Weichen stehen auf Wachstum: An den Anlagen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) werden seit Kurzem zusätzliche Trailermengen abgefertigt. Bereits Anfang Mai fiel der Startschuss für eine neue Shuttlezug-Verbindung zwischen Lübeck und Herne, die von TX Logistik betrieben wird. Kooperationspartner auf dieser Relation ist die LHG-Tochter European Cargo Logistics (ECL). Basisladung bilden Güterströme, die zwischen Schweden und dem Ruhrgebiet sowie den Benelux-Ländern ausgetauscht werden. Die Kunden erhalten damit eine zuverlässige Kombination aus Seeweg und Schiene.

Die LHG stellt sich auf Mehrmengen ein, die bei jährlich 15-20.000 Trailern liegen dürften – das entspricht einem Zuwachs von gut 6 %. Der Großteil wird über den Skandinavienkai in Travemünde laufen. „Unser Hafen bietet als Bündelungspunkt eine optimale Gesamtlösung und baut mit dieser neuen Verbindung seine Stärken weiter aus“, kommentiert LHG-Chef Sebastian Jürgens. „Das ist ein höchst erfreulicher Mengenzuwachs, der uns natürlich Rückenwind verschafft und auch unser Kombiterminal beflügelt.“ Momentan fertigt Baltic Rail Gate pro Woche und Richtung sechs Züge zwischen Lübeck und Herne ab. Auch die Reedereien Finnlines und TT-Line profitieren von der neuen Schienenverbindung. Denn bislang lief die Ladung komplett über Land.

 

 

 

Tägliche Abfahrt nach Lettland


19.04.2017

LHG profitiert von Frequenzerhöhung zwischen Lübeck und Liepāja

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(Lübeck, 13.04.2017) Die Reederei Stena Line hat die Zahl ihrer Abfahrten nach Lettland aufgestockt. Fünfmal die Woche verkehren nun Schiffe zwischen dem Travemünder Skandinavienkai und Liepāja, dem Partnerhafen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Stena Line reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage auf dieser Relation. Diese findet nicht nur in LKW-Buchungen ihren Ausdruck, sondern vor allem in steigenden Mengen an großformatigen Ladungen, wie z. B. landwirtschaftlichen Maschinen.

Möglich wird die Frequenzerhöhung durch die feste Übernahme der „Stena Nordica“ in den Routenplan. Das knapp 170 m lange RoPax-Schiff, das über 1.948 Lademeter verfügt und bis zu 450 Passagiere aufnehmen kann, war in der Vergangenheit bereits auf dieser Route als „Back-up-Schiff“ zum Einsatz gekommen.

„Die Entwicklung zwischen unseren beiden Häfen ist sehr erfreulich und bestätigt unsere Strategie, auf den Ausbau der seeseitigen Verkehre in die Baltischen Staaten zu setzen“, zeigt sich LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens erfreut. Für Lettland stellt Lübeck ein Eingangstor für Ladung nach Westeuropa dar, vor allem aufgrund der hervorragenden Hinterlandanbindungen des Hafens über Schiene und Straße.

Tag der Logistik – die LHG erwartet wieder zahlreiche Besucher


Archivbild

07.04.2017

Nordlandkai und Skandinavienkai öffnen ihre Tore

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(Lübeck, 06.04.2017) Auch in diesem Jahr begrüßt die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) wieder anlässlich des länderübergreifenden „Tages der Logistik“ interessierte Besucher an ihren Anlagen. Am 27. April werden Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai und Nordlandkai angeboten, die einen guten Einblick in die Betriebsabläufe vermitteln.

So werden am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai, bei den Bustouren neben Schiffsanlegern und Baltic Rail Gate, dem Bahnterminal für den kombinierten Verkehr, auch Umschlaggeräte gezeigt, die bei Verladungen zum Einsatz kommen. Bei den Führungen über das Terminal Nordlandkai wird den Besuchern wieder Einblick in die riesigen Lagerhallen gewährt und die eine oder andere Verladung verschiedener Gutarten präsentiert.

„Obwohl wir hier schon seit einigen Jahren mit dabei sind, ist es doch immer wieder erstaunlich, wie ungebrochen das Interesse an unseren Anlagen ist. Das zeigt, wie stark die Lübecker mit ihrem Hafen verwoben sind, und das freut uns natürlich“, kommentiert LHG-Chef Sebastian Jürgens.

Anmeldungen sind bis zum 20. April auf der Seite www.tag-der-logistik.de unter Eingabe des Ortes „Lübeck“ möglich. Bundesweit stehen bisher mehr als 280 Veranstaltungen auf dem Programm, für die sich jeder Interessent kostenfrei anmelden kann. In Lübeck allerdings stellt die LHG bislang neben einem Beratungsunternehmen die einzige teilnehmende Gesellschaft dar.

Logistik ist relevant für Wirtschaft und Gesellschaft. Mit 258 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2016 und mehr als 3 Millionen Beschäftigten ist sie der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Der Tag der Logistik findet seit 2008 statt und ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL). Im Jahr 2016 besuchten 40.000 Interessierte 458 Veranstaltungen in 23 Ländern. In diesem Jahr rechnet die BVL mit ähnlichen Zahlen. Außerhalb Deutschlands gibt es am Aktionstag Events in Bahrain, Belgien, China, Finnland, Italien, Luxemburg, Österreich, Polen, der Schweiz, Tschechien, der Türkei, der Ukraine und Ungarn.

LHG-Gruppe verstärkt Präsenz in Italien


10.03.2017

(Lübeck, 10.03.2017) Seit kurzem nimmt Leo Herze die Interessen der Lübecker Spedition European Cargo Logistics (ECL) in Italien wahr, einer…

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(Lübeck, 10.03.2017) Seit kurzem nimmt Leo Herze die Interessen der Lübecker Spedition European Cargo Logistics (ECL) in Italien wahr, einer Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Schwerpunkt der Tätigkeit Herzes wird die Akquisition von Containerladung aus Italien in Richtung Russland sein. Herze ist ein ausgewiesener Logistikfachmann. Er war unter anderem als Geschäftsführer der italienischen Niederlassung von Nordwaggon sowie der Rail Cargo Italia tätig und hat das Beratungsunternehmen Log-Man International gegründet, das er bis heute als Geschäftsführer leitet.

Die vertrieblichen Aktivitäten der LHG-Gruppe im Hinterland werden damit weiter verstärkt. „In Italien sind wir schon seit längerem durch unser Engagement im Intermodalbereich tätig. Wir bekommen aus den Gesprächen mit unseren Kunden immer wieder Ansatzpunkte für Neugeschäfte, auch z. B. zwischen Italien und Russland. Leo Herze wird uns durch sein Kontakt-Netzwerk dabei helfen, Transportlösungen noch gezielter anzubieten“, erklärt Jörg Ullrich, Geschäftsführer der ECL.

Neben der Eröffnung des Büros  in St. Petersburg 2015, dem Kooperationsbeginn mit dem Hafen Liepāja im vergangenen Jahr  sowie  der Aufnahme der Zusammenarbeit mit dem Logistik-Fachmann Jaakkola in Finnland Anfang dieses Jahres ist dies ein weiterer Schritt zur Stärkung der Verkehre über Lübeck.

LHG gut gerüstet für Massengut-Umschlag


08.03.2017

Mobilbagger erstmalig im Einsatz

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Mit der Anschaffung eines massenguttauglichen Baggers kann die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) an ihren Terminals nun verstärkt im Bulk-Bereich tätig werden. Bei einem ersten Einsatz des Gerätes wurde in Kooperation mit dem Unternehmen Burmann Hafenlogistik ein Schiff gelöscht, das 5.300 t des Düngemittels Diammonphosphat aus dem litauischen Klaipėda geladen hatte. „Damit erweitern wir unsere vertrieblichen Möglichkeiten“, erklärt Ortwin Harms, LHG-Bereichsleiter Marketing und Vertrieb.

Der Sennebogen-Bagger ist für den mobilen Einsatz ausgerichtet und verfügt über einen Zweischalengreifer für Schüttgüter sowie einen Polypgreifer für Schrott. Die maximale Auslage beträgt 17 m, die maximale Tragkraft 21 to. Für die Bedienung des Baggers wurden eigens Mitarbeiter geschult, weitere Einsätze sind bereits in Sicht.

Jaakkola vertritt die LHG in Finnland


08.03.2017

Finnischer Logistik-Fachmann knüpft im Norden neue Kontakte

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Timo Jaakkola (63) vertritt seit 1. März die Interessen der Lübecker Hafen-Gesellschaft in Finnland. Der langjährig erfahrene, ausgewiesene Logistik-Fachmann wird sein umfassendes Kontaktnetz nutzen, um die Geschäftsfelder der LHG in Finnland noch bekannter zu machen und Neugeschäfte für die Lübecker Terminals anzubahnen. Jaakkola war im Laufe seiner Karriere für Unternehmen aus der Logistikbranche wie  DHL Freight, Itella und Scandfibrelogistics tätig.

Nach Eröffnung des Büros in St. Petersburg und der Kooperation mit Liepāja ist die Zusammenarbeit mit Jaakkola in Finnland ein konsequenter Schritt, die partnerschaftlichen Beziehungen zu all den Wirtschaftsräumen weiter zu intensivieren, für deren Warenaustausch der Verkehrsknotenpunkt Lübeck eine bereits gelebte oder auch denkbare Rolle spielt. „Finnland ist ein Land, zu dem wir traditionell gute Geschäftsbeziehungen pflegen. Timo Jaakkola ist ein Türöffner für uns und wird uns ganz neue Kontakte erschließen“, erklärt LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Finnland ist nach Schweden größter Verkehrsmarkt für den Lübecker Hafen. Jaakola kommentiert: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Die LHG verfügt mit ihren zahlreichen Aktivitäten über herausragende Stärken. Ich werde dabei helfen, diese in der finnischen Logistikwelt noch stärker bekanntzumachen.“ Auch der finnische Honorarkonsul in Lübeck, Bernd Jorkisch begrüßt diese Intensivierung der Aktivitäten: „Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner, bei weiter positiver Entwicklung – insofern wird der neue Repräsentant der LHG einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Verkehre über Lübeck leisten können.“

Wirtschafts- und Verkehrsminister der norddeutschen Bundesländer und NRW besuchten LHG


08.03.2017

Am 20. Februar tagten die Wirtschafts- und Verkehrsminister der fünf norddeutschen Bundesländer...

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...sowie Nordrhein-Westfalens (NRW) in Lübeck-Travemünde. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein. Unter den Teilnehmern waren neben Gastgeber Minister Reinhard Meyer u. a. Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch, Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel  sowie Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Michael Groschek.

Auf dem Programm stand neben der Tagung in der Seemannsschule auf dem Priwall auch ein Kurzbesuch am Terminal Skandinavienkai der LHG. Dabei wurde den teilnehmenden Ministern und Staatsräten Gelegenheit gegeben, sich über die LHG-Geschäfte mit besonderem Schwerpunkt auf hochfrequenten Intermodalverkehren nach NRW ein Bild zu machen. Zum Abschluss der Veranstaltung fand im LHG-Hafenhaus eine Pressekonferenz statt.

Projekt MISSION: LHG untersucht stärkere Vernetzung der maritimen Supply Chain


Bild: Christiane Schröder

26.01.2017

Neues Forschungsprojekt fördert den offenen und diskriminierungsfreien Informationsaustausch

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Übergreifende Vernetzung einzelner Verkehrsträger entlang der maritimen Transportketten, simultane Bereitstellung und Nutzung von Informationen für innovative Anwendungen und so die Warenströme optimieren: Das ist das Ziel des Projektes MISSION, das die Lübecker Hafen-Gesellschaft, das Fraunhofer Center für Maritime Logistik (CLM) und Lufthansa Industry Solu­tions jetzt als Mitglieder eines Konsortiums ins Leben gerufen hat.

(Lübeck, 25.01.2017) – Was ist die schnellste Route für meine Ware? Wann kommt der Trai­ler am Umschlagspunkt an? Gibt es Fahrplanabweichungen? Diese Fragen lassen sich an Knotenpunkten wie einem Hafen meist nicht auf einen Blick beantworten. Denn einzelne Ver­kehrsträger in der maritimen Transportkette sind häufig nicht miteinander vernetzt, die si­multane Bereitstellung und Nutzung von Informationen für innovative Anwendungen ist überwiegend nicht gegeben. Das möchte das im Herbst 2016 gegründete Konsortium unter Federführung der Lübecker Hafen-Gesellschaft mit den Partnern Lufthansa Industry Solu­tions, Fraunhofer CML, Baltic Rail Gate, European Cargo Logistics und der Universität zu Lübeck ändern.

Datenaustausch erleichtern: ein Informationssystem für alle

Das Forschungsprojekt MISSION – „Manage Information Seamlessly in Ports and Hinter­lands“ – soll den Datenaustausch entlang der Logistikketten über alle Transportakteure am Beispiel des Lübecker Hafens hinweg verbessern und so die Verkehrsflüsse und Umschlag­leistungen optimieren. Dazu werden alle beteiligten Logistiker und Spediteure an ein offenes Informationssystem angebunden, um den optimalen Warenstrom in Abhängigkeit von Zeit, Start- und Zielort aus einer Vielzahl von möglichen Transportlösungen zu evaluieren.  An­wender erhalten über das neue System ein verkehrsträgerübergreifendes Angebot für ihr Transportgut mit detaillierten Routeninformationen und einer wirtschaftlichen Abschätzung der Kosten. Das neue Informations- und Kommunikationsmanagement hilft so, den Güter- und Personentransport effizienter zu gestalten, bestehende Verkehrsinfrastrukturen besser auszulasten und damit Kosten zu sparen.

„Mit unserem Forschungsprojekt treiben wir die Digitalisierung im globalen maritimen Transportsektor voran“, sagt Tom Patrik Österreich, Bereichsleiter Informationstechnologie und Organisation der Lübecker Hafen-Gesellschaft. „Nur so lassen sich die Umschlagleistun­gen der Hafenterminals erhöhen, der Verkehrsfluss verbessern und damit die Schlüsselrolle der deutschen See- und Binnenhäfen für die gesamte deutsche Wirtschaft nachhaltig stär­ken.“

Das Konsortium hat für das Projekt MISSION bereits Fördergelder im Bereich Innovative Ha­fentechnologien (IHATEC) beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beantragt. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet das Ministerium in der ersten Jah­reshälfte 2017.

Schlepperstationierung in Lübeck für weitere zwei Jahre gesichert


Schlepper "Arion"

23.12.2016

Ab 1. Januar erhält Lübeck einen neuen Schlepper.

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Das Lübecker Schlepper-Konsortium, bestehend aus Vertretern von Reedereien, Hafenbetrieben – darunter auch die Lübecker Hafen-Gesellschaft – und Lübeck Port Authority, hat sich für die kommenden zwei Jahre auf eine neue Vereinbarung verständigen können.

Neuer Anbieter des Dienstes ist die 1928 gegründete niederländische Schleppreederei  ISKES Towage & Salvage aus Ijmuiden, die den Schlepper „Arion“ in Lübeck stationieren wird. Die „Arion“ lief 1976 auf der Cuxhavener Mützelfeldtwerft vom Stapel. Der alte Vertrag mit dem ebenfalls niederländischen Schleppunternehmen Svitzer läuft  aus. Deren Schlepper „Simson“ wird noch bis zum Jahresende im Lübecker Hafen im Dienst bleiben.

Windkraftriesen aus Portugal


15.12.2016

Großformatige Sendungen im Vorwerker Hafen

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Am Terminal Nordlandkai der LHG wurden kürzlich insgesamt sechs Windkrafttürme des Windenergieanlagenbauers Senvion umgeschlagen. Per Küstenschiff gelangten die in jeweils vier Einzelteile zerlegten Türme von Aveiro (Portugal) aus nach Lübeck an den Nordlandkai, wo sie mit dem 100-to-Kran gelöscht und auf Tieflader umgeladen wurden. Auf der Straße ging es weiter bis nach Neuengörs, dem relativ neuen Windpark in der Nähe von Bad Segeberg. Die fertig montierten Türme haben inklusive der Flügel eine Höhe von jeweils 150 Metern.

LHG erhält Prämie für Gesundheitsmanagement


Sozialministerin Kristin Alheit (3. v.r.) neben Dirk Balk, LHG (2. v. r.) sowie weiteren Preisträgern

08.12.2016

Sozialministerin zeichnet das Unternehmen für betriebliches Eingliederungsmanagement aus

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(Lübeck, 08.12.2016) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) wurde für ein Projekt zur Wiedereingliederung von Mitarbeitern ausgezeichnet, die längere Zeit arbeitsunfähig waren. Das Projekt wurde im Rahmen des „Betrieblichen Eingliederungsmanagements“ (BEM) durchgeführt und vom Schleswig Holsteiner Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung für lobenswert befunden. Überreicht wurde die sogenannte BEM-Prämie in Höhe von 10.000 Euro am gestrigen Tag durch Sozialministerin Kristin Alheit im Rahmen der Preisverleihung in Büdelsdorf. Neben der LHG wurden vier weitere Unternehmen aus Schleswig-Holstein, die sich im Rahmen des Eingliederungsmanagements besonders engagiert haben, ausgezeichnet.

Die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter hat bei der LHG einen hohen Stellenwert. So gab es schon mehrere Projekte in dieser Richtung, zuletzt eine Aktion zur Darmkrebsvorsorge. „Es ist uns wichtig, unsere Kollegen nach überstandener Krankheit dabei zu unterstützen, in den Alltag zurückzufinden“, betont LHG- Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Durchführung gibt es jedoch keine Vorgaben. Zielgruppe sind die Beschäftigten eines Unternehmens, die in einem Zeitraum von zwölf Monaten länger als 42 Kalendertage arbeitsunfähig waren. Gemeinsam wird erarbeitet, ob und wie auch nach längerer krankheitsbedingter Abwesenheit eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben erfolgen kann. „Wir dürfen nicht vergessen, dass vor uns ein Mensch mit einer ganz persönlichen Leidensgeschichte steht. Die Betroffenen haben neben dem körperlichen oft einen enormen mentalen Leidensdruck“, so der BEM-Beauftragte der LHG, Dirk Balk, der die Auszeichnung entgegennahm.

Kooperation der Häfen Liepāja und Lübeck mit erstem Erfolg


05.12.2016

Stena Line erhöht Abfahrtsfrequenz zwischen Lettland und Lübeck

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(Lübeck, 05.12.2016) Die Zusammenarbeit der Häfen Liepāja und Lübeck trägt erste Früchte. Ab sofort stockt die Reederei Stena Line die Zahl ihrer Abfahrten nach Lettland auf, indem zwei zusätzliche Abfahrten nach Liepāja angeboten werden. Im Zuge einer Neuordnung ihrer Verkehre verbindet die Reederei Lübeck nun viermal pro Woche mit dem lettischen Hafen. Der offizielle Startschuss fiel bei der heutigen Eröffnungszeremonie in Liepāja.

Aufgrund von Reorganisation und Werftaufenthalt sind übergangsweise diverse Schiffe im Einsatz; ab Januar soll der Dienst dann mit  MS „Urd“ und MS „Gothica“ gefahren werden.

“Eine Fähre sollte wie ein Linienbus verkehren – jeden Tag. Mit vier Abfahrten auf der Verbindung Liepāja-Travemünde stärken wir unsere Anbindung an Westeuropa, und wir freuen uns schon auf tägliche Abfahrten auf dieser Route“, erklärt Janis Lapins, Geschäftsführer der „Liepāja Special Economic Zone Authority“ (LSEZ). „Diese Wünsche kann ich nur unterstützen. Diese Erhöhung bringt bereits jetzt mehr Ladung für beide Häfen“, freut sich Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG).

Anfang November hatte die LHG eine Absichtserklärung mit dem Hafen von Liepāja geschlossen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zu verstärken. Der gemeinsame Erfahrungs- und Wissensaustausch sollte vertieft, ein gemeinsames Netzwerk aufgebaut und die Abfahrtsdichte zwischen beiden Häfen erhöht werden.

2. Deutsch-Finnischer Hafentag in Lübeck-Travemünde


v. li. Bernd Jorkisch, Ritva Koukku-Ronde, Sebastian Jürgens, Reinhard Meyer; Quelle: Karl Erhard Vögele

10.11.2016

Auf Einladung des finnischen Honorarkonsuls in Lübeck, Bernd Jorkisch, und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) kamen anlässlich des 2.…

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(Lübeck, 10.11.2016) Auf Einladung des finnischen Honorarkonsuls in Lübeck, Bernd Jorkisch, und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) kamen am 9. November anlässlich des 2. Deutsch-Finnischen Hafentages im Travemünder Kreuzfahrtterminal hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen.

Der Einführung durch die Gastgeber Bernd Jorkisch und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens folgte ein Grußwort der finnischen Botschafterin Ritva Koukku-Ronde unter dem Motto „Finnland – Kompetenz im Ostseeraum“. Anschließend referierte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer zum Thema „Mare Balticum – Wirtschaft mit Tradition und Perspektive“.

Die Prosperität im Ostseeraum trage entscheidend zu Wachstum und Wandel in Nordeuropa bei. Besonders den Handelspartnern Finnland und Deutschland komme eine bedeutende Rolle zu, betonte Jorkisch, Honorarkonsul der Republik Finnland, in seiner Rede. Er berief sich auf den Geist der Hanse und rief zu mehr Gemeinsamkeit in den Ostsee-Anrainerstaaten auf. „Wir wollen innerhalb Europas nicht zurückfallen zu einem Gegeneinander, sondern die vielfältigen Chancen nutzen, die sich uns bieten“, sagte er und erinnerte an den Fall des Eisernen Vorhangs vor genau 27 Jahren, der einen ungeahnten Aufschwung in der Ostseeregion zur Folge hatte.

Auch Wirtschaftsminister Meyer ging auf die Chancen ein, die der Wirtschaftsraum Ostsee biete. Die Ostsee-Anrainer seien sehr innovativ, das im Schiffsverkehr eingesetzte Know-how sei vorbildlich für andere Regionen der Welt, betonte der Minister. Besonders in der Kooperation mit Finnland sollte Schleswig-Holstein seine Ostseekompetenz weiter ausbauen, zum Beispiel bei den erneuerbaren Energien oder mit einer Vernetzung der Gründerszenen beider Länder. Auch die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland thematisierte Meyer. Er freue sich über die positive wirtschaftliche Entwicklung im Ostseeraum nach 1989, die an die traditionellen Verbindungen der Hansezeit anknüpfe. „Heute stehen Sanktionen dazwischen“, so Meyer. „Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt miteinander reden – mit einem Blick auf die Zeit nach den Sanktionen.“

Das Ende dieser Beschränkungen sehnen auch die Unternehmen in Russland und in der Europäischen Union herbei, stellten Hanno Stöcker vom Deutsch-Russischen Wirtschaftsverbund und Sergey Nikitin, Leiter der Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Deutschland, mit Blick auf aktuelle Umfragen heraus. „In Deutschland sind rund 2.000 russische Unternehmen aktiv“, sagte Nikitin. „Das ist eine gute Ausgangsbasis.“ Ein Neuanfang der Beziehungen biete zudem Chancen zur Verbesserung. Nikitin: „Bisher stand der Handel im Vordergrund. Es fehlten aber tiefer gehende Projekte in der Zusammenarbeit. Da müssen wir hinkommen.“ Der gesunkene Kurs des Rubels biete deutschen und finnischen Investoren eine gute Grundlage für die Zukunft.

Die LHG ist bereits darauf eingestellt. Geschäftsführer Sebastian Jürgens kündigte an, dass die LHG im kommenden Jahr neben dem bereits bestehenden Büro in Russland auch in Finnland vertreten sein werde. „Nach dem ersten Hafentag vor einem Jahr habe ich viele positive Stimmen in Finnland zu unserem Format gehört. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass die Finnen den Lübecker Hafen als Tor nach Zentraleuropa sehen. Diese Bedeutung wollen wir weiter stärken“, betonte Jürgens.

Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck, begrüßte das Engagement von Ha­fenwirtschaft und Honorarkonsulat für die Ausweitung der Handelsbeziehungen im Ostsee­raum. „Lübeck ist und bleibt die Drehscheibe für den Handel und Güterumschlag zwischen Skandinavien, der Region St. Petersburg, dem Baltikum und Osteuropa. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Logistikstandort Lübeck weiter zu stärken. Eine Erkenntnis des Hafen­tages ist, dass ein großes Potenzial bei den Partnern im Ostseeraum vorhanden ist. Das wol­len wir nutzen.“

Unter den rund 120 Gästen befanden sich neben dem Generalkonsul der Russischen Föderation in Hamburg, Ivan Khotulev, vor allem Vertreter der lokal ansässigen Reedereien und Spediteure sowie der Politik. Die Veranstaltung soll aufgrund der Bedeutung der deutsch-finnischen Wirtschaftsbeziehungen für den Standort Lübeck auch künftig jährlich stattfinden, kündigten Jorkisch und Jürgens an.

LHG gewinnt Präventionspreis für Arbeitssicherheit


07.11.2016

Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) hat der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) einen der...

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...diesjährigen Präventionshauptpreise verliehen. Prämiert wurde die Idee, Trailer mit einer mobilen WLAN-Kamera auszurüsten, so dass beim Rückwärtsrangieren Hindernisse erkannt und Unfälle vermieden werden können.

Mitarbeiter der LHG hatten dazu einen Prototyp entwickelt und am Lübecker Hafenterminal Seelandkai in der Praxis erfolgreich getestet. Die mobile Kamera wird mit einem Magneten an der Rückseite von Sattelaufliegern befestigt, die rückwärts in einen Schiffsraum manövriert werden. Der Fahrer der Zugmaschine bekommt die Bilder auf einem Bildschirm  präsentiert und kann sofort reagieren, wenn Personen seine Fahrspur kreuzen.

An der Preisverleihung in München nahmen die an der Entwicklung des Prototypen beteiligten Teammitglieder der LHG teil. Bereichsleiter Stadthäfen Karsten Brüning nahm den Preis entgegen. „Der Einsatz der mobilen Kamera dient der Arbeitssicherheit im Hafenbetrieb, kann aber auch z. B. gut zur Rangierunterstützung von PKW/Wohnwagengespannen eingesetzt werden,“ kommentiert Brüning. „Ich freue mich, dass aus unseren Teams immer wieder innovative Ideen kommen, die auch umsetzbar sind.“ LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens ergänzt: „Innovationen sind unser großes Leitthema – dieses Projekt ist ein Beleg für die Stärke unserer Innovationskraft.“

Die BGHW prämiert jedes Jahr innovative Ideen und Projekte mit Vorbildcharakter in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Bei der Bewertung sind für die Jury Innovationsgrad, Übertragbarkeit auf andere Unternehmen, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend. Die LHG wurde bereits zum wiederholten Male für innovative Verbesserungen ausgezeichnet.

Binnenschiffsumschlag bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft


07.11.2016

Die zunehmende logistische Bedeutung des Elbe-Lübeck-Kanals für den Lübecker Hafen...

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...machte in jüngster Zeit ein Binnenschiffsumschlag am Skandinavienkai der Lübecker Hafen-Gesellschaft LHG) deutlich.

Per Binnenschiff wurde ein in den Niederlanden gefertigter Kessel angeliefert, der für ein Biomassekraftwerk im lettischen Salaspils bestimmt war. Der Kessel wurde mit zwei Mobilkränen von Bord des Binnenschiffs gehievt und auf einem speziellen Tieflader abgesetzt. Der Weitertransport erfolgte auf einer Fähre der Stena Line nach Liepaja. Auftraggeber für den Transport war eine auf Schwertransporte spezialisierte Tochtergesellschaft der niederländischen Wagenborg-Gruppe. 

Durch die Aufnahme des Elbe-Lübeck-Kanals in den Bundesverkehrswegeplan steigen die Chancen, in Zukunft noch häufiger Binnenschiffladungen an den Kaikanten der LHG umzuschlagen, damit die Straße zu entlasten und den Umweltschutz zu fördern.   

 

 

Häfen Lübeck und Liepāja vereinbaren Zusammenarbeit


04.11.2016

Geschäftsführer der Gesellschaften zeichnen LOI

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Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und der unter „Liepāja Special Economic Zone Authority“ (LSEZ) firmierende Hafen Liepāja in Lettland haben eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. Dazu wurde ein „Letter of Intent“ (LOI) gezeichnet. Kernpunkte der Zusammenarbeit sind ein Erfahrungs- und Wissenaustausch sowie der Aufbau eines gemeinsamen Netzwerkes.

Die beiden Geschäftsführer Janis Lapins (LSEZ) und Sebastian Jürgens (LHG) bekräftigten, sich in den relevanten Feldern gegenseitig bei der Geschäftsentwicklung zu unterstützen. Lapins kommentiert: „Zwischen unseren Häfen gibt es bereits eine stabile Trailerverbindung, darüber hinaus entwickeln wir eine gemeinsame Standardisierung. Mit unserer Kooperation haben wir natürlich auch das Ziel künftiger Mehrverkehre im Blick.“

Mit dieser Absichtserklärung treibt die LHG ihr Vorhaben weiter voran, im Schulterschluss mit den Reedereien die Verkehre in die Baltischen Staaten und nach Russland weiter auszubauen.

„Tag der russischen Logistik“


04.11.2016

Sankt Petersburger Logistikfachleute auf Lübeck-Besuch

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Auf Einladung des Vereins Lübecker Spediteure (VLS) und der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) besuchte am 3. November eine Delegation aus St. Petersburg anlässlich des „Tages der russischen Logistik“ die Hansestadt. Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe begrüßte die Abgesandten bei einem Empfang im Rathaus. Neben einem Vertreter der IHK Region St. Petersburg und einem Regierungsbeauftragten gehörten auch die Hafenbetreiber Global Ports sowie die Speditionsunternehmen Arivist und Baltica Trans zu der Besuchergruppe. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besichtigten die Logistiker verschiedene Hafenanlagen der Hansestadt.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen abendlichen Empfang der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) am Travemünder Ostpreußenkai, zu der auch Vertreter von Reedereien, VLS, Zoll sowie der Hafenkapitän eingeladen waren. LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens legte in seiner Präsentation den Schwerpunkt auf das Thema „Qualität der Abwicklung“ und leitete damit eine angeregte Diskussion der Anwesenden ein.

Am Vortag hatte die Delegation an einer weiteren Veranstaltung im Rahmen des Logistiktages an der Hamburger Kühne Logistics University teilgenommen. Der „Tag der russischen Logistik“ findet jedes Jahr statt.

Fahrbahnsanierung K20 abgeschlossen


04.08.2016

Wieder freie Zufahrt zum Skandinavienkai

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Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen, die Fahrbahn zwischen der Bundesstraße B75 und dem Skandinavienkai ist komplett erneuert worden. Die Arbeiten wurden sogar knapp eine Woche vor dem avisierten Datum fertiggestellt. Nun heißt es schon seit einigen Tagen wieder "Freie Fahrt" für Brummis, PKW und Busse.

Neue Intermodal-Verbindung Lübeck – Nürnberg


Lars-Kristian Brandt

21.07.2016

Trailer und Container im Nachtsprung von der Ostsee ins Frankenland

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Seit kurzem besteht zwischen dem Kombiterminal Baltic Rail Gate im Lübecker Hafen und Nürnberg eine neue Schienenverbindung. Über Hamburg verbindet der Zug fünf Mal pro Woche und Richtung die Frankenmetropole mit der Ostsee. Vermarktet wird diese Verbindung durch die Frankfurter Kombiverkehr KG. Trailer, Container und Wechselbrücken starten jeweils gegen Mittag und erreichen ihr Ziel am nächsten Morgen. Wechselbehälter und Sattelauflieger mit Schiebeplanen (Curtainsider) müssen auf diesen Verbindungen mit Code XL kodifiziert sein.

Über Baltic Rail Gate laufen täglich Verkehre nach Hamburg, Duisburg, Karlsruhe, Köln, Ludwigshafen und Verona. Einmal wöchentlich ist das italienische Novara angebunden.

 

Baltic Rail Gate ist ein Tochterunternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und Kombiverkehr (Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr). Das Umschlagterminal für kombinierten Verkehr bedient am Lübecker Skandinavienkai pro Woche 30 Direktverbindungen zu verschiedenen Destinationen in Deutschland und Italien, die Sattelauflieger, Container und Wechselbrücken transportieren. 2015 wurden rund 98.000 Einheiten abgefertigt.

"Mein Schiff 5" vor Travemünde getauft


Foto: LHG

14.07.2016

Das jüngste Kreuzfahrtschiff der Tui Cruises bescherte Einheimischen und Gästen einen zauberhaften Abend

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Kurz nach 23 Uhr war der magische Moment gekommen. Die Taufpatin löste per Knopfdruck einen Mechanismus aus, der die obligatorische Champagnerflasche drei Meter in die Tiefe stürzen ließ und am Bug zum Zerschellen brachte.

Bevor die eigentliche Taufzeremonie begann, passierte das imposante Kreuzfahrtschiff die Nordermole und nahm Kurs auf den Skandinavienkai. Vor den Augen des fachkundigen Publikums, das aus Mitarbeitern der im Hafenhaus ansässigen Unternehmen bestand, drehte die "Mein Schiff 5" in Höhe Anleger 3. Dann verholte es mit Hilfe zweier Schlepper dichter an die Kaikante, so dass die Abendschiffe der Finnlines und TT-Line pünktlich auslaufen konnten.

Die LHG wünscht Passagieren und Besatzung allzeit gute Fahrt und dem Täufling stets mehr als eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Wir freuen uns auf ein gelegentliches Wiedersehen an unseren Kaikanten.

Lübecker Skandinavienkai in neuem Licht


Bild: Michael Imhoff

08.07.2016

Das Terminal in Travemünde wird mit LED-Lampen ausgestattet

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(Lübeck, 07.07.2016) Im Zuge der Modernisierungsarbeiten auf dem Skandinavienkai beabsichtigt die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG), die derzeit eingesetzte konventionelle Flächenbeleuchtung gegen LED-Lampen auszutauschen. Lübeck ist damit der erste deutsche Ostseehafen, der auf diese innovative Technologie umstellt. Nach Abschluss der laufenden Testphase hat nun die Lübeck Port Authority (LPA) als Eigentümerin der Infrastruktur die entsprechenden Anträge, einschließlich einer Förderung durch das Land Schleswig-Holstein, eingereicht. Der Abschluss der Arbeiten wird sich nach Übergabe des Förderbescheides bis Mitte 2017 hinziehen.

Die Umstellung auf LED wurde dadurch möglich, dass es nun Lampen gibt, die für die 33 Meter hohen Masten im Hafen geeignet sind – und damit die Anforderungen aus der Arbeitsstättenverordnung erfüllen.

Die Umrüstung kommt in ganz besonderem Maße der Umwelt zugute. LEDs haben eine wesentlich längere Lebensdauer als herkömmliche Leuchtmittel und müssen auch nicht als Sondermüll entsorgt werden, da sie kein Quecksilber enthalten. Zudem geben sie weit weniger Wärme und UV-Strahlen als konventionelle Lichtquellen ab.

Nach Abschluss der Arbeiten werden 330 Leuchten auf 63 Masten den Skandinavienkai erhellen, wobei besonderer Wert auf ein neutralweißes Licht im Gegensatz zu den häufig verwendeten kaltweißen Strahlern gelegt wurde. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG: „Der Skandinavienkai wird mit dieser Investition wieder ein Stück moderner, und gleichzeitig tun wir etwas für die Umwelt. Lübeck behält beim Thema Innovation die Nase vorn.“

Zweiter Abschnitt der Fahrbahnsanierung K20 vor dem Abschluss


01.07.2016

Dritte und letzte Bauphase wird eingeläutet

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Am Montag, dem 4. Juli wird die Teilsperrung der Travemünder Landstraße und damit die Umleitung über die Henry-Koch-Straße aufgehoben. Dann beginnt der letzte Bauabschnitt zur Sanierung der Fahrbahn zwischen der Kreisstraße 20 und dem Skandinavienkai. Hierbei wird der Verkehr einspurig per Ampelschaltung die Baustelle passieren. Diese letzte Phase wird pro Fahrtspur jeweils zwei Wochen dauern. Bei günstigen Witterungsbedingungen können die Arbeiten Anfang August zum Abschluss gebracht werden.

B75: Vollsperrung der Anschlussstelle Skandinavienkai


19.05.2016

Grundsanierung der Fahrbahn beginnt am 23. Mai

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Ab 23. Mai wird die Fahrbahn zwischen Bundesstraße B75/A226 und Terminal Skandinavienkai in drei Bauabschnitten grunderneuert. Dazu muss die Zuwegung zur Hafeneinfahrt (K20) in mehreren Abschnitten voll gesperrt werden. Mit längeren Fahrtzeiten ist zu rechnen.

Im ersten Bauabschnitt, der voraussichtlich 6 Wochen dauert, wird der Bereich zwischen der Anschlussstelle B75 und der Einmündung der alten Travemünder Landstraße in beiden Richtungen gesperrt. Fahrzeuge werden umgeleitet und folgen der Beschilderung U3.

In nordgehender Richtung wird dabei der Verkehr bereits eine Abfahrt vorher über die Ausfahrt Kücknitz geleitet, von dort über die Solmitzstraße über die alte Travemünder Landstraße. Aus dem Hafen kommend werden Fahrzeuge nach ca. 200 m nach rechts in die alte Travemünder Landstraße umgeleitet. Am Ende der Straße (T-Kreuzung) der Umleitung nach rechts folgen, an der Ampelkreuzung links und dann geradeaus bis zur Zufahrt Bundesstraße.

Im zweiten Bauabschnitt, der ca. 2 Wochen in Anspruch nimmt, kann wieder die normale Anschlussstelle genutzt werden. Hier wird der Verkehr über die Henry-Koch-Straße umgeleitet. Der dritte Bauabschnitt wird ca. 4 Wochen dauern und durch einspurige Befahrung begleitet (Ampelregelung).

Tag der Logistik im Lübecker Hafen - ein Dauerbrenner


Am Skandinavienkai wurde den begeisterten Besuchern schweres Gerät vorgeführt.

22.04.2016

Die LHG nahm als einziges Lübecker Unternehmen aktiv an dem Aktionstag teil

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Unter strahlend blauem Himmel herrschte am Donnerstag wieder großer Andrang an den Kaikanten der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG): Zum wiederholten Male wurden zum „Tag der Logistik“ zeitgleich mehrere Führungen an den Terminals der LHG angeboten, und fast alle waren ausgebucht. Insgesamt nahmen über 160 Personen die Möglichkeit wahr, einen Blick auf die operativen Abläufe im Hafen zu werfen.

Am größten Terminal der LHG, dem Skandinavienkai, zeigten sich die Teilnehmer sehr beeindruckt von der Vorführung schweren Geräts. Ein Hafenarbeiter hievte per Reachstacker vor ihren Augen einen Tankcontainer in die Luft und setzte ihn sanft auf einem Chassis ab, sein Kollege gab an einer Zugmaschine mit Schwanenhals eine Kostprobe seines Könnens, als er das Chassis wieder aufnahm. „Ich habe im Fernsehen mal einen Beitrag über den Hamburger Hafen gesehen, das war schon interessant. Aber es ist ja doch etwas ganz Anderes, mittendrin im Geschehen zu stehen“, staunte eine Teilnehmerin.

Auch an den Stadtterminals gab es viel zu sehen. Hier stand nicht nur der immer wieder eindrucksvolle Blick in Lagerhallen für Papier und Karton im Mittelpunkt, auch über Holzumschlag und die Verladung in Eisenbahnwaggons konnten sich die Besucher ein Bild machen.

Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmer interessante Details zur Bedeutung der Logistik für die deutsche Wirtschaft. Laut Bundesvereinigung Logistik (BVL), die den Aktionstag initiiert hat, sind in Deutschland fast 2,9 Millionen Menschen im Bereich Logistik beschäftigt. Damit ist dieser Sektor der drittgrößte Wirtschaftsbereich nach Automobilindustrie und Handel.

„Das ungebrochene Interesse der Lübecker freut uns natürlich sehr“, kommentierte Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG. „Und unsere Mitarbeiter erzählen immer wieder gern etwas aus ihrem Erfahrungsschatz.“

Nicht nur in Deutschland rückten am „Tag der Logistik“ am 21. April 2014 unter dem Motto „Logistik macht’s möglich“ wieder logistische Leistungen für einen Tag in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. In über 20 Ländern findet der „Supply Chain Day“ inzwischen statt. Der Aktionstag wird von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt. Der Veranstaltungskomplex fand 2008 zum ersten Mal statt, die Angebote sind für jedermann kostenfrei zugänglich.

LHG auf der TransRussia-Messe in Moskau


v. li.: Tino Klemm (HPA), Sebastian Jürgens (LHG), Bernd Saxe (Bürgermeister HL), Rolf Bösinger (Staatsrat Wirtschaft HH), Jörg Ullrich (ECL), Ingo Egloff (HHM)

22.04.2016

Anlässlich der Transrussia, die vom 19. – 22. April stattfand, hielten sich Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck...

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... und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Gesellschaft, in Moskau auf. Bei der Transrussia handelt es sich um die größte logistische Fachmesse innerhalb der Russischen Föderation.

Saxe und Jürgens nahmen parallel an Gesprächsrunden einer Hamburger Wirtschaftsdelegation teil. Neben Treffen mit dem Deutschen Botschafter und der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer waren Zusammenkünfte mit dem Transportministerium der Russischen Föderation, Vertretern des Hafens Bronka und russischen Firmenvertretern vorgesehen. Höhepunkt war ein hochkarätig besetztes Round-Table-Gespräch der Logistic Alliance Germany zur Hafenpolitik mit dem Thema „Logistic Solutions made in Germany“. Bernd Saxe erklärt: „Ich habe gerne die Gelegenheit genutzt, um auf diese Weise die Aktivitäten des Lübecker Hafens zu unterstützen. Russland ist und bleibt ein wichtiger Geschäftspartner für Lübeck“.

Auf der Messe stand Sebastian Jürgens gemeinsam mit Jörg Ullrich, Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft European Cargo Logistics (ECL) Kunden und Partnern für Gespräche zur Verfügung. ECL hatte im vergangenen Jahr zum Ausbau ihrer Verkehre mit Russland mit der „OOO ECL Rus“ eine eigene operative Beteiligungsgesellschaft in St. Petersburg gegründet und seitdem bereits einige Neugeschäfte gewonnen.

Geschäftsführer Jürgens zieht ein Fazit: „Es ist gerade jetzt wichtig, im Gespräch zu bleiben und die gegenseitigen Beziehungen zu vertiefen. Mit der Gründung unserer Gesellschaft in St. Petersburg haben wir ein Zeichen gesetzt.“

SSG macht Bruhn-Trailer fit für die Schiene


07.04.2016

Die Skandic Service Gesellschaft (SSG), eine Tochter der Lübecker Hafen-Gesellschaft, hat ein erstes Kontingent von Kühltrailern...

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...der Lübecker Spedition Bruhn so umgerüstet, dass sie künftig auch per Bahn transportiert werden können.

Seit Ende letzten Jahres ist die SSG ausschließlicher Vertriebs- und Montagepartner für das tomlift-System in Norddeutschland. Mithilfe von tomlift können auch bislang nicht kranbare Trailer auf die Schiene gebracht werden. Die SSG bietet interessierten Spediteuren dabei einen Rundum-Service. Von der kompletten Umrüstung über die Montage und technischen Abnahme bis hin zur Probeverladung am Bahnterminal Baltic Rail Gate und Änderungen in den Fahrzeugpapieren wird alles abgedeckt.

Hersteller dieses neuen Systems ist die hessische Transport Innovation GmbH. Die Umrüstung stellt eine Alternative zur kostspieligen Anschaffung eines neuen, kranbaren Trailers dar. Sie bietet Transportunternehmen somit einen guten Einstieg in den Kombinierten Verkehr, ohne dass größere Investitionen nötig sind.

Phillipp Buschendorff, Fuhrparkmanager der Spedition Bruhn zeigt sich zufrieden: „Durch diese Nachrüstung können wir Bestandstrailer zukünftig flexibler im Markt einsetzen und durch den verschleißärmeren Bahneinsatz auch länger betreiben. Verläuft die Testphase weiterhin so positiv, sind weitere Umrüstungen geplant.“ SSG-Betriebsleiter Marko Mahnke freut sich: „Mit der Bruhn-Spedition haben wir hier am Standort einen wichtigen Kunden für das neue System begeistern können. Andere werden sicherlich nachziehen.“

 

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

LHG öffnet auch 2016 ihre Tore zum „Tag der Logistik“


07.04.2016

Am 21. April werden wieder Hafenführungen angeboten

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Auch in diesem Jahr nimmt die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) wieder aktiv am bundesweiten „Tag der Logistik“ teil. Am 21. April werden Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup angeboten, die einen guten Einblick in die Betriebsabläufe vermitteln.

So werden am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai, bei den Bustouren neben Schiffsanlegern und dem Bahnterminal für den kombinierten Verkehr auch Geräte gezeigt, die bei Verladungen zum Einsatz kommen. Bei den Führungen über die Terminals Nordlandkai und Schlutup können die Besucher einen Blick in die riesigen Lagerhallen werfen und aus sicherer Distanz bei der einen oder anderen Holz- oder Papier-Verladung live dabei sein. Die Termine der einzelnen Veranstaltungen sowie weitere Details sind zu finden unter www.tag-der-logistik.de. Hier können sich Interessierte auch anmelden; eine Teilnahme ist kostenfrei.

Die Termine:

Nordlandkai und Schlutup:
09:30 - 11:00 Uhr
12:30 - 14:00 Uhr

Skandinavienkai:
10:00 - 11:00 Uhr
12:00 - 13:00 Uhr

Am Tag der Logistik gewähren Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung der Öffentlichkeit Einblicke in die Vielfalt logistischer Aufgaben. Logistik ist mehr als nur Transport, Lagerung und Umschlag. Logistik steuert Prozesse, die Menschen, Güter und Dienstleistungen weltweit in Bewegung bringen. Damit hält sie die Produktion und den Handel am Laufen. Es ist ihre Aufgabe, eine Vielzahl von Informationen rund um ein Produkt entlang der gesamten Lieferkette sinnvoll zu vernetzen.

Der Tag der Logistik findet seit 2008 statt und ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL), die von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt wird. Im letzten Jahr strömten rund 38.500 Besucher zu den 449 Veranstaltungen, um einen Blick hinter die Kulissen der Logistik zu werfen.

Wirtschaftsausschuss zu Gast bei der LHG in St. Petersburg


LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens, (2. v.li.), Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (5. v.li.), Christopher Vogt, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Schleswig-Holsteinischen Landtag (7. v.li.), Katrin Werdermann, stellvertretende Generalkonsulin des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in St. Petersburg (6. v.re.), ECL-Geschäftsführer Jörg Ullrich (ganz rechts) sowie weitere Mitglieder des Wirtschaftsausschusses des Landes Schleswig-Holstein und der Hafenwirtschaft

18.03.2016

Auf Einladung der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) besuchte der Wirtschaftsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages Mitte März St.…

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...Die Delegation wurde vom Ausschuss-Vorsitzenden Christopher Vogt MdL geleitet. An der Reise nahmen u.a. Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens, Geschäftsführer Jörg Ullrich von der European Cargo Logistics (ECL), einer Beteiligungsgesellschaft der LHG und Vertreter der Schleswig-Holstei­ni­schen Hafenwirtschaft teil.

Sebastian Jürgens benutzte die Gelegenheit, dem Ausschuss vor Ort die Strategie der LHG im Russland-Geschäft zu erläutern. Darüber hinaus führte der Ausschuss zahlreiche politische und wirtschaftliche Gespräche mit dem Deutschen Generalkonsulat, dem Komitee für Auswärtige Beziehungen der Stadtregierung, dem Gesetzgebenden Rat, der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer sowie mit deutschen Wirtschaftsvertretern. Zum Programm gehörte auch ein Besuch bei der OOO ECL Rus. Hier stellte Geschäftsführer Dmytro Grybkov die Aktivitäten dieser Ende vergangenen Jahres gegründeten Gesellschaft vor, mit der ECL ihre Aktivitäten im Russland-Geschäft wesentlich verstärkt hat. Abgerundet wurde die Reise durch Gespräche mit Hafenvertretern in den beiden Häfen Petrolesport und Bronka.

Bürgermeister Bernd Saxe zeigte sich erfreut über das Interesse des Wirtschaftsausschusses: “Gerade in politisch turbulenten Zeiten ist es mit Blick auf die Zukunft wichtig, die wirtschaftlichen und geschäftlichen Beziehungen zu Russland zu intensivieren und den Kontakt nicht abreißen zu lassen.“ Sebastian Jürgens sah es pragmatisch: „Die Abgeordneten können sich hier selbst ein Bild machen, wie der Alltag im Logistikgewerbe in Russland aussieht. Der Besuch erfolgt auch genau zum richtigen Zeitpunkt, denn inzwischen kann OOO ECL Rus erste Erfolge aufweisen.“

Russischer Besuch im Lübecker Hafen


10.03.2016

Bürgermeister Bernd Saxe und Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft GmbH (LHG)...

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Bürgermeister Bernd Saxe und Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft GmbH (LHG) empfingen kürzlich Sergey M. Nikitin, Leiter der Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Berlin. Nikitin war einer Einladung der Schiffergesellschaft gefolgt, als Ehrengast an deren 615. Jahreshauptversammlung teilzunehmen.

Jörg Ullrich, Geschäftsführer der European Cargo Logistics GmbH, einer Beteiligungsgesellschaft der LHG, führte den russischen Gast zunächst durch die Terminals der LHG. Anschließend traf man sich im Hafenhaus zu einem allgemeinen Gedankenaustausch. Hierbei kamen auch die Strategie der LHG im Russland-Geschäft zur Sprache, das kürzlich eröffnete Büro der ECL in St. Petersburg, die anstehende Reise des Wirtschaftsausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtages in der kommenden Woche nach St. Petersburg sowie der Besuch Saxes und Jürgens auf der Logistikmesse TransRussia Ende April in Moskau.

Bernd Saxe erklärt: „Ich freue mich sehr, Herrn Nikitin als einen wichtigen Repräsentanten der russischen Wirtschaft in Deutschland heute in der Hansestadt Lübeck begrüßen zu dürfen. Seit der Hansezeit unterhält Lübeck traditionell gute und freundschaftliche Beziehungen nach Russland. Aktuell gibt es wieder dreizehn aktive russische Hansestädte.“ Sebastian Jürgens ergänzt: „Es ist wichtig, dass man gerade in diesen Zeiten auf allen Ebenen im Gespräch bleibt. Russland ist und bleibt für uns ein wichtiger Markt mit großem Zukunftspotenzial.“

Nikitin fügt hinzu: „Ich bin zuversichtlich, dass sich die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen positiv weiterentwickeln werden und Lübeck in diesem Prozess eine bedeutende Rolle spielen wird."

 

 

Bild (v. li.): Jörg Ullrich (Geschäftsführer European Cargo Logistics), Bernd Saxe (Bürgermeister der Hansestadt Lübeck), Sergey M. Nikitin (Leiter der Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Berlin) und Sebastian Jürgens (Geschäftsführer Lübecker Hafen-Gesellschaft)

Skandic Service wird Servicepartner von Kässbohrer


26.01.2016

Die Skandic Service GmbH (SSG), ein Unternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), hat eine Kooperationsvereinbarung...

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...mit der Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH in Goch geschlossen. Danach wird die SSG Reparatur- und Servicearbeiten an den von Kässbohrer vertriebenen Marken durchführen.

Skandic Service ist über die LHG Service GmbH (SG) ein Unternehmen der LHG. Die Gesellschaft betreibt auf dem Skandinavienkai eine Werkstatt für Instandhaltungs- und Serviceleistungen für Zugmaschinen und Trailer. Daneben unterhält SSG auch einen mobilen Reparaturdienst für die Region Lübeck. Bei Kässbohrer handelt es sich um einen der führenden Hersteller für Semi-Trailer, Auflieger und Lkw-Aufbauten. Das Unternehmen vertreibt die Marken Kässbohrer, Talson, Hendricks und Tirsan.

Marko Mahnke, Betriebsleiter der SSG, zeigt sich zufrieden: „Diese Vereinbarung ist ein weiterer Beweis für die anerkannte Qualität unserer Werkstatt.“

ECL und Green Cargo gehen intermodale Kooperation ein


06.11.2015

European Cargo Logistics (ECL), eine Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH, und das schwedische Bahnunternehmen Green Cargo ...

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… haben eine Kooperation im intermodalen Bereich vereinbart. Sie verknüpfen ihre intermodalen Verbindungen zu einem europäischen Netzwerk und setzen damit einen Meilenstein in der Verkehrsentwicklung beider Unternehmen.

Green Cargo ist ein führender national und international tätiger Bahnfracht-Operator, der über 40 intermodale Terminal-Standorte in Schweden und Norwegen bedient. Zusammen mit den Intermodalverbindungen von ECL innerhalb Deutschlands, von/nach Luxemburg, Frankreich, Spanien sowie Italien wird mit der Kooperation beider Unternehmen ein europaweites intermodales Netzwerk geschaffen. Unter der Prämisse, CO2-Emissionen zu reduzieren, wird es möglich sein, Trailer, Container oder Wechselbrücken auf einer Strecke bis zu 2.500 km von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

Alle in dieser Kooperation angebotenen Verbindungen können für die gesamte Strecke, inklusive der grenzüberschreitenden Anschluss- und Fährverbindungen, direkt über ECL gebucht werden.

Tobias Behncke, zuständig für Intermodal Services bei ECL: "Wir freuen uns, gemeinsam mit Green Cargo die Entwicklung intermodaler Netzwerke in Europa auf diese Weise mitzugestalten und via Lübeck zukünftig integrierte Lösungen, z.B. von Duisburg nach Stockholm, anbieten zu können."

ECL-Geschäftsführer Jörg Ullrich ergänzt: "Die Kooperation entspricht unserem strategischen Ansatz, gemeinsam mit unseren Korridorpartnern durchgehende europäische Transportangebote zu entwickeln."

Die European Cargo Logistics GmbH ist Marktführer im Bereich Papier- und Forstproduktelogistik und ist in diesem Bereich seit über 40 Jahren am Standort Lübeck aktiv. Europaweit und branchenübergreifend werden vielfältige Straßen- und Bahntransporte, Intermodalverkehre sowie Speditionsdienstleistungen angeboten. ECL ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH.

ECL mit neuer intermodaler Verbindung Lübeck – Karlsruhe


16.10.2015

European Cargo Logistics GmbH (ECL), eine Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft, hat Anfang Oktober ...

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... eine neue intermodale Verbindung zwischen Lübeck-Travemünde und Karlsruhe eröffnet. Dreimal pro Woche und Richtung wird der neue „Baden Shuttle“ zukünftig zwischen der baden-württembergischen Rheinmetropole und der Ostsee pendeln.

Der neue „Baden Shuttle“ bietet attraktive Laufzeiten mit optimal an die Bedürfnisse der Spediteure und Frachtführer angepassten Abfahrt- und Ankunftszeiten. Der Fahrplan der neuen Verbindung ist auf die Weiterleitung via Lübeck von und nach Schweden, Finnland und Russland sowie ins Baltikum abgestimmt und ermöglicht eine ideale Erreichbarkeit von Empfängern und Versendern im Nah- und Fernverkehr. Gemeinsam mit dem DUSS-Terminal in Karlsruhe und dem Baltic Rail Gate (BRG) am Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde fertigt die ECL Blockzüge mit Trailern, Containern und Wechselbrücken ab.

Der „Baden Shuttle“ ist zugleich eine Erweiterung des erfolgreichen „Rhein Neckar Shuttle“ zwischen Lübeck-Travemünde und Ludwigshafen, der ebenfalls als eigene Direktzug-Verbindung betrieben wird und weiterhin sechs Mal pro Woche läuft.

Hintergrund für die neue Verbindung  ist die sehr positive Entwicklung intermodaler Verkehre am Standort Lübeck. Die Zahlen des ersten neun Monate 2015 sprechen eine deutliche Sprache: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden bei der ECL 25 % mehr Einheiten transportiert. Damit setzt sich der Wachstumstrend fort, der sich auch in den Zahlen des vorigen Jahres zeigte: 2014 hatte ECL rund 37.000 Trailer und Container mit ihren intermodalen Zugverbindungen von der Straße auf die Schiene gebracht. Das waren mehr als doppelt so viele Einheiten wie noch im Jahr 2013.

"Wir sind stolz auf das bisher Geleistete und die weiterhin positive Entwicklung", kommentiert  Tobias Behncke, bei ECL verantwortlich für den Geschäftsbereich  Intermodale Verkehre. "Wir haben uns in einem schwierigen Markt bewährt."  Geschäftsführer Jörg Ullrich ergänzt: "Wir sind überzeugt, den eingeschlagenen Weg der nachhaltigen Hafenhinterland-Entwicklung Lübecks auch in Zukunft  weiter voranbringen und mit  neuen Verkehren – wie beispielsweise für den „Baden Shuttle“ – einen Mehrwert für alle Beteiligten schaffen zu können."

Nordlandkai: Maschinenhäuser für Windkraftanlagen umgeschlagen


15.09.2015

Am Nordlandkai hing wieder ein schweres Gerät am Haken: Insgesamt acht Maschinenhäuser für Windkraftanlagen, ...

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... sogenannte Nacellen, wurden mit Hilfe des 100-Tonnen-Schwergutkrans der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und einer mitgelieferten Traverse vom Binnenschiff an den Nordlandkai gehievt. Jede einzelne Nacelle wog 83 Tonnen.

Anschließend werden die Schwergewichte aus dem niedersächsischen Spelle vom Nordlandkai per Tieflader zum Skandinavienkai transportiert. Von dort aus treten sie mit der Reederei TT-Line ihre Reise zu einem Windpark in Südschweden an.

Der Transport wird in Kooperation mit der Fa. Bolk aus den Niederlanden und der in Lübeck ansässigen Spedition Europatrans organisiert und durchgeführt.

Nordlandkai: Neuer Holzkunde


10.09.2015

Die Entwicklung am Nordlandkai geht schrittweise voran. Ein neuer Kunde im Holzgeschäft konnte platziert werden. ...

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... Das Geschäft ist stabil angelaufen. Für die Weissenbach International GmbH werden dort zukünftig bis zu 30.000 m3 Schnittholz pro Jahr umgeschlagen.

Der Holzimporteur aus Kempten im Allgäu transportiert mit der Reederei Transfennica sowohl frisches als auch getrocknetes Schnittholz aus Russland über St. Petersburg nach Deutschland. Die LHG bietet mit Lagerhallen und Überdachungen am Nordlandkai sowie hervorragenden intermodalen Hinterlandanbindungen u. a. nach Norditalien die optimalen Voraussetzungen für die Lagerung und den Weitertransport der empfindlichen Forstprodukte.

Das Holz ist vor allem für den Absatz in Deutschland und Europa bestimmt. In Lübeck wird es zum Weitertransport auf Rungenwagen oder geschlossene Waggons und Lkw verladen. Einige Trailer werden am Terminal für den Kombinierten Verkehr, dem Baltic Rail Gate am Skandinavienkai, auf Bahn-Waggons verladen und via Schiene weitertransportiert.

Umbauarbeiten am Skandinavienkai in vollem Gange


06.07.2015

Ende Mai wurde auf dem Gelände der Lübecker Hafen-Gesellschaft mit den Umbauarbeiten am Gate Skandinavienkai begonnen. ...

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... Anstelle der bisherigen Scanning-Häuser entstehen am Südgate zwei Scanning-Hallen, die räumlich versetzt an der Einfahrt und der Ausfahrt angeordnet werden. Durch die neue Scanning-Technologie mit optimierter Kamera- und Datentechnik sowie die Neuorganisation der Zu- und Abfahrt werden die Abfertigungsprozesse nochmals deutlich verbessert.

"Bereits Anfang Juni wurden die ersten beiden alten Scan-Systeme mit Hilfe eines großen Krans demontiert und abtransportiert", berichtet Thorsten Lohse, Projektleiter IT und Organisation. "Derzeit sind die Arbeiten an den Betonfundamenten für die neuen Scanning-Hallen in vollem Gange: Für das neue Kamera-System wurde in der Planungsphase ein komplexes Leerrohrsystem gemeinsam mit dem Hersteller entwickelt, das jetzt direkt im Fundament verbaut wird." Voraussichtlich ab übernächster Woche kann dann mit dem Aufbau der neuen Hallen begonnen werden, wenig später erfolgt der Einbau der neuen Kamera-Systeme.

Das Bauprojekt wird hauptsächlich mit Betrieben und Gewerken aus der Region abgewickelt – dies ermöglicht kurzfristige Abstimmungen vor Ort und garantiert die Einhaltung des engen Zeitplans.

Während der Umbauphase kann es kurzfristig immer wieder zu Änderungen in der Verkehrsführung sowie in der Ein- und Ausfahrt kommen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte September 2015 abgeschlossen und das Gate ohne Einschränkungen vollumfänglich einsatzbereit sein.

Neues Baustoffgeschäft für den Nordlandkai


29.06.2015

Seit vergangener Woche werden im Auftrag der Firma OAM Baustoffe GmbH insgesamt rund 35.000 Tonnen Splitt ...

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... am Nordlandkai von der Bahn auf LKW umgeschlagen. Der Splitt wird im Rahmen der Sanierung des 5,5 Kilometer langen Teilstücks der Autobahn A1 zwischen Lübeck Zentrum und Kreuz Lübeck eingesetzt und dient der Herstellung der Betonfahrbahndecke.

Die sehr gute Eisenbahn-Infrastruktur im Lübecker Hafen sowie die besonderen Verlademöglichkeiten von Bahn auf LKW am Nordlandkai ermöglichen den verkehrs- und umweltschonenderen Bahn-Transport des Splitts aus einem Natursteinbruch in Sachsen-Anhalt nach Lübeck. Diese Transporte wären sonst vollständig über die Straße abgewickelt worden.

So rollen während der kommenden Wochen rund 15 Züge mit 39 Waggons in den Lübecker Hauptbahnhof ein und werden dort von der Nordic Rail Service GmbH (NRS), einer Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft, in Empfang genommen und zum Nordlandkai rangiert. Dort angekommen werden die Bahnwaggons mit einem Entladeband geleert und der Splitt in wartende LKW verladen, die schließlich das letzte, kurze Teilstück zum Mischplatz für die Betonfahrbahndecke der einbauenden Baufirma absolvieren. Jeder Zug transportiert rund 2.200 Tonnen Splitt.

Nordic Rail Service GmbH setzt zukünftig verstärkt auf Massengut


08.06.2015

Die Nordic Rail Service GmbH (NRS), ein Tochterunternehmen der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG), setzt zukünftig ...

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... verstärkt auf Massengut. Ein neues Betonwerk der Firma Schoer KG im Lübecker Hafen sowie die Schaffung geeigneter Umschlagflächen für Massengüter ermöglichten es, eine langfristige Kooperation mit der TUST Tief- und Straßenbaustoffe GmbH & Co. KG, einem Tochterunternehmen der Basalt AG, einzugehen. Die Basalt AG zählt zu den in den Bereichen Naturstein- und Asphaltmischgut führenden Baustoffherstellern in Deutschland.

Aufgrund der geplanten langfristigen Zusammenarbeit mit der TUST Tief- und Straßenbau-stoffe GmbH & Co. KG im Bereich Logistik hat NRS in eine neue Lokomotive und einen speziell für dieses Ladegut entwickelten Schüttgutwagen investiert. So sieht sich NRS gut für die Zukunft aufgestellt, gerade auch im Hinblick auf die zahlreichen, unter anderem im Norden Deutschlands geplanten Infrastrukturprojekte.

"Dies ist nur der erste Schritt in Richtung Eisenbahntransporte im Bereich Massengut", sagt NRS-Geschäftsführer Ben Thurnwald. "In Zukunft setzen wir vermehrt auf den Ausbau solcher Geschäfte." So werde auch der Standort Lübeck aufgewertet: Durch Umschlagsflächen und Gleiskapazitäten sowie den weiteren Aufbau von entsprechendem Equipment entstünden positive Synergie-Effekte, so Thurnwald und er ergänzt: "Der Lübecker Hafen hat auf diese Weise die Möglichkeit, an der gesamten Supply Chain vom Steinbruch bis zum Betonwerk auf dem LHG-Terminal Konstinkai beteiligt zu sein."

Die Nordic Rail Service GmbH wurde 2004  gegründet. Zu ihrem Dienstleistungsportfolio gehören auch Leistungen in den Bereichen Rangierdienst und Baustellenverkehre, die Betreuung von rd. 60 km Gleisen im Bereich Lübeck sowie der Betrieb einer Waggonwerkstatt.

Sehr gutes erstes Intermodal-Quartal für ECL


01.06.2015

Die European Cargo Logistics GmbH (ECL), eine Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft, blickt ...

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... auf ein sehr erfolgreiches erstes Intermodal-Quartal 2015 zurück: Rund 10.000 Einheiten wurden bei der ECL transportiert – das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Plus von 36 %.

Besonders erfolgreich war der Rhein-Neckar Shuttle (Lübeck-Ludwigshafen) mit mehr als doppelt so vielen transportierten Einheiten wie im ersten Quartal des Vorjahres. Auch der Verona Shuttle und der Ruhr Shuttle übertrafen die Erwartungen. Insgesamt konnten bei der ECL rund 5.300 Tonnen CO2-Emissionen durch die Verlagerung von Gütern von der Straße auf die Schiene eingespart werden.

Mit der positiven Entwicklung im ersten Quartal 2015 setzt sich der Wachstumstrend fort, der sich auch in den Zahlen des vorigen Jahres zeigte: 2014 hatte ECL rund 37.000 Trailer und Container mit ihren intermodalen Zugverbindungen von der Straße auf die Schiene gebracht. Das waren mehr als doppelt so viele Einheiten wie noch im Jahr 2013.

"Wir sind stolz auf das bisher Geleistete und die weiterhin positive Entwicklung", sagt Tobias Behncke, bei ECL verantwortlich für den Geschäftsbereich der intermodalen Verkehre. "Wir haben uns in einem schwierigen Markt bewährt und eine entsprechende Reputation erarbeitet. Wir sind überzeugt, über sinnvolle Kooperationen den eingeschlagenen Weg der nachhaltigen Hafenhinterland-Entwicklung Lübecks auch im Jahr 2015 weiter voranbringen können."

LHG auf der transport logistic 2015


27.04.2015

Vom 5. bis 8. Mai 2015 öffnet die Messe München wieder ihre Tore für Logistiker aus aller Welt. Die LHG ...

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... und der Lübecker Hafen sind auch in diesem Jahr wieder vor Ort und laden alle Interessierten herzlich zu einem Besuch am Lübecker Gemeinschaftsstand (Halle B3, Stand-Nr. 126) ein.

Am ersten Messetag hält Prof. Dr. Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG, auf der 8. Internationale Konferenz für maritime Logistik, der mariLOG, einen Impulsvortrag zum Thema "In der Schwefelfalle – Welche Auswirkungen die seit Anfang des Jahres geltenden, strengeren Schwefelgrenzwerte in Nord- und Ostsee auf Verkehrsströme und Preise haben". Auch bei der folgenden Diskussion sitzt er auf dem Podium (mariLOG, Forum/Halle A6, 13 bis 15 Uhr). Am Donnerstag, den 7. Mai nimmt Dr. Jürgens um 11.00 Uhr Platz auf dem Roten Sofa der DVZ (Halle B3, Stand 302).

Ebenfalls am Donnerstag – ab 14 Uhr – wird schließlich der gemeinsame Messestand der LHG und der 15 Mitaussteller, der unter dem Motto "Lübeck – More than a Port" steht, zum Treffpunkt Nummer 1: Der "Lübeck-Tag" lädt ein zum Austausch, Netzwerken und Genießen. Neben der LHG und ihren Tochtergesellschaften sind folgende Unternehmen am Lübeck-Stand beteiligt: Autocontex GmbH, Burger Ferry Agencies GmbH, dls Land und See Speditionsges. mbH, Lüders & Stange KG, NTEX AB, TraDav GmbH, KKG GmbH, Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH, SCA Logistics GmbH.

Die transport logistic ist die internationale Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management ist mit 110.000 m2, über 2.000 Ausstellern aus 63 Ländern und über 52.000 Fachbesuchern die größte Logistik-Messe weltweit.

Gemeinschaftsstand Hafen Lübeck:
Halle B3, Stand-Nr. 126

"Tag der Logistik 2015" im Lübecker Hafen wieder voller Erfolg


22.04.2015

Am vergangenen Donnerstag nahmen erneut rund 200 Besucher an den Terminal-Führungen und -Touren ...

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... anlässlich des "Tages der Logistik" im Lübecker Hafen teil. Im Zentrum standen die Terminals Skandinavienkai, Nordlandkai und Schlutup.

Bei wunderschönem, windigem Wetter erhielten die Gäste der LHG Einblicke in die Arbeitsabläufe an den Kais und Informationen aus erster Hand rund um den Hafenbetrieb und die logistischen Prozesse. Alle Beteiligten genossen die Veranstaltungen sehr: "Die Begeisterung unserer Gäste war zu spüren, es gab jede Menge Fragen", stellt Arne Söhns, Umschlagleiter in Schlutup, fest. "Viele wollten gar nicht wieder nach Hause."

Der "Tag der Logistik" jährte sich bereits zum achten Mal. In diesem Jahr besuchten rund 38.000 Menschen die mehr als 440 Veranstaltungen. Initiiert wurde diese Veranstaltung im Jahr 2008 von der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL) und wird von zahlreichen Organisationen, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt. Ziel des internationalen Aktionstages ist es, den vielschichtigen Themenkomplex Logistik für eine breite Öffentlichkeit erlebbar zu machen.