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Neue Linienverbindung von Lübeck nach Finnland


Foto: WSAB

18.02.2021

Wallenius SOL verbindet Lübeck mit Vaasa

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(Lübeck, 17. Februar 2021)  Lübeck ist seit Kurzem mit einem weiteren finnischen Hafen verbunden. Die Reederei Wallenius SOL (WSAB) hat die Anlagen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) nordgehend in einen Rundlauf zwischen Finnland und Antwerpen aufgenommen. Einmal wöchentlich machen wechselweise die Schiffe „Fionia Sea“ und „Jutlandia Sea“ am Terminal Skandinavienkai fest. 

Die beiden Schiffe kommen jeweils aus Nordfinnland und laufen zunächst die Nordseehäfen Zeebrügge bzw. Antwerpen an. Auf der Rücktour nehmen sie in Lübeck Ladung auf und steuern danach den finnischen Hafen Vaasa an. Ladungsschwerpunkt sind Sattelauflieger. Auch Stück- und Schwergut spielen eine Rolle. 

Darüber hinaus setzt WSAB im Pool drei Schiffe der „T-Klasse“ – „MS Tavastland“, „MS Thuleland“ und „MS Tundraland“ – für zwei wöchentliche Anläufe zu den Terminals Schlutup und Nordlandkai ein. Die Schiffe löschen dort überwiegend Forstprodukte.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens: „Das stärkt unsere Partnerschaft mit WSAB und gleichzeitig unser Liniennetz. Wir sind nun mit insgesamt neun finnischen Häfen verbunden; das macht uns so schnell kein anderer Ostseehafen nach.“

5G im Lübecker Hafen


01.02.2021

LHG erhält Bundesmittel für Projekt „Baltic Future Port“

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(Lübeck, 01.02.2021) Nun ist es amtlich: Für das Projekt „Baltic Future Port“ kann die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) in den nächsten drei Jahren Bundesmittel in Höhe von bis zu 512.000 Euro erhalten. Gemeinsam mit anderen Lübecker Partnern hatte sie am 5G-Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) teilgenommen. Das Gesamtprojekt hat einen Umfang von 3,6 Millionen Euro.

In Lübeck hatte sich dazu eine Allianz mit dem Schwerpunkt Hafen gebildet und das Projekt „Baltic Future Port“ entwickelt. Die Hansestadt Lübeck fungiert dabei als Konsortialführerin. Zu den weiteren Partnern gehören neben der LHG die Technische Hochschule Lübeck, Travekom, die Lübeck Port Authority (LPA), die LHG-Tochter Baltic Rail Gate (BRG) sowie die Reederei TT-Line.

Die LHG möchte im Rahmen des Projektes am Skandinavienkai mit Hilfe der 5G-Technologie vor allem die Umschlagprozesse beschleunigen und sicherer machen. Hierzu hat sie einige Teilprojekte aufgesetzt. So soll unter anderem eine „Eisenbahn-Scanninganlage“ Bahn- und Umschlagdaten schneller und zuverlässiger in die verschiedenen Datensysteme der am Bahnprozess Beteiligten einspeisen. Beim Laden und Löschen der Schiffe soll die Qualität der mobilen Datenerfassung optimiert werden.

Künstliche Intelligenz soll beim Ein-und Auslagern von Forstprodukten helfen. Dazu wird ein „aktiver digitaler Zwilling“ der Forstproduktehalle erzeugt, mit dem sich zum Beispiel freie Kapazitäten schneller erfassen lassen. Davon profitieren auch der Brandschutz und das Notfallmanagement. Schließlich feilt die LHG in einem weiteren Teilprojekt daran, im Gefahrfall Multikopter und autonom oder gesteuert fahrende Unterwasserfahrzeuge einzusetzen. Dabei handelt es sich um eine Umsetzung der Ergebnisse aus dem früheren Forschungsprojekt „IHATEC SecurePort“.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: „Ein weiterer innovativer Schritt und ein gutes Beispiel für die konsequente Fortentwicklung unserer Digitalstrategie. Die Erkenntnisse aus den früheren IHATEC-Förderprogrammen lassen sich bei „Baltic Future Port“ gut einbringen.“

Neue Geschäfte am Nordlandkai


28.01.2021

Nachfrage nach freien Flächen nimmt zu

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(Lübeck, 28.01.2021)  Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) konzentriert im Rahmen ihrer Umstrukturierung den Forstprodukteumschlag künftig an den Terminals Skandinavienkai und Schlutup. Dies schafft freie Flächen auf dem Nordlandkai, die für Vermietungskonzepte zur Verfügung stehen. Zurzeit ist die Anlage sehr gut ausgelastet. Die Verlagerung ist aber noch nicht abgeschlossen, sodass kontinuierlich weitere Flächen frei werden.

Viele Unternehmen nutzen den Nordlandkai bereits für Lagerung, Umschlag und die anschließende Distribution. Zu den Hauptgutarten zählen Holz, Stahl, mineralische Baustoffe und Dünger. Sofern der Zulauf der Güter über die Wasserseite erfolgt, übernimmt die LHG den Umschlag. Über ihre Beteiligungsgesellschaften bietet die LHG aber auch alle weiteren verbundenen logistischen Dienstleistungen an. So dient der Nordlandkai einem Unternehmen als Distributionszentrum für die Verteilung von Streumaterial in Norddeutschland. Ein anderes hat am Nordlandkai einen Biegebetrieb und das größte Zentrum für Bewehrungsstahl im Norden eingerichtet. Hier ist die LHG in die logistischen Prozesse eingeschaltet.

Dass die Nachfrage nach Flächen und Services zunehmend steigt, liegt vor allem an der zentralen Lage des Terminals. Es ist an das europäische Binnenwasserstraßennetz angeschlossen und verfügt über einen Gleisanschluss. Die A 1 ist nur wenige Fahrminuten entfernt. 120 000 Quadratmeter Hallenfläche inklusive 50 000 Quadratmeter Vordachflächen stehen zur Verfügung. Die Lagerhallen sind mit belastbaren Tragwerken ausgestattet und können relativ unkompliziert umgebaut und an die Bedürfnisse der Mieter angepasst werden. Darüber hinaus bieten vier Schiffsanleger und vier Anschlussgleise vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Büroflächen runden das Angebot ab.

Mirco Eweler, Leiter Immobilien bei der LHG zeigt sich zufrieden: „Unser Vermarktungskonzept kommt an, die Nachfrage steigt kontinuierlich. Ein gutes Beispiel für die Transformation eines konventionellen Umschlagterminals zu einem logistischen Multifunktionsterminal.“

LHG hat sich 2020 ordentlich geschlagen


14.01.2021

Einbußen durch Corona weitgehend aufgefangen

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(Lübeck, 07.01.2021) Die Umschlagmengen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) einschließlich der vermieteten Terminals blieben mit knapp 21,840 Millionen Tonnen nur um gut zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. Gerade die Mengensteigerung in den vergangenen vier Monaten hat zu dem insgesamt moderaten Rückgang beigetragen. Die einzelnen Bereiche haben sich allerdings sehr unterschiedlich entwickelt.

Das Automobilgeschäft lag mit 84 000 Fahrzeugen um gut 20 Prozent über Vorjahr. Auch der Containerumschlag legte zu und erreichte mit 96 000 TEU einen Zuwachs von gut acht Prozent. Die meisten Bereiche, darunter auch der aufkommenstarke RoRo-Umschlag, bewegten sich im Bereich des allgemeinen Rückgangs. Deutliche Einbußen verzeichnete allerdings der Bereich Forstprodukte, der aus strukturellen Gründen um 7,5 Prozent nachgab. Die deutlichen Rückgänge im Reiseverkehr erklären sich aus den Corona-bedingten staatlichen Restriktionen.

Die Intermodaltochter Baltic Rail Gate hat nach einer Aufholjagd in den letzten vier Monaten des vergangenen Jahres fast eine Punktlandung hingelegt. Mit 112 700 Einheiten schloss sie nur 0,6 Prozent unter Vorjahr ab.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: “Wir setzen trotz aller Belastungen den Weg der notwendigen Umstrukturierungen nicht nur konsequent fort, sondern müssen ihn noch intensivieren. Dabei zeigt sich, dass die Konzentration von Forstproduktemengen auf dem Skandinavienkai der richtige strategische Ansatz ist. Damit schaffen wir freie Flächen auf den übrigen Terminals, die wir optimiert nutzen können. Schwerpunkt wird darüber hinaus der Ausbau von Baltic Rail Gate und der Intermodalverkehre sein.“

Trotz Corona: LHG baut den Skandinavienkai weiter aus


21.12.2020

Lübecker Hafen-Gesellschaft und Stora Enso besiegeln weitere Zusammenarbeit

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(Lübeck, 21. Dezember 2020) Der Ausbau des größten Terminals der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) schreitet weiter voran: Am Skandinavienkai setzt die LHG den nächsten Entwicklungsbaustein. Dort entsteht nun im sogenannten dritten Bauabschnitt eine zusätzliche Fläche von circa 60 000 Quadratmeter sowie eine 10 000 Quadratmeter große Mehrzweckhalle. Baubeginn für die Halle ist der kommende April.

Erster großer Kunde der neuen Halle wird erneut Stora Enso (SE) sein. Heute unterzeichneten Sebastian Jürgens (Geschäftsführer LHG) und Knut Hansen (Senior Vice President SE) einen entsprechenden Vertrag. Wie bereits im letzten Jahr vereinbart, sollen am Skandinavienkai die nordfinnischen Mengen des Forstproduktekonzerns aus Kemi und Oulu gelagert und umgeschlagen werden. Sie folgen den südfinnischen Mengen, die bereits seit einem Jahr über das Travemünder RoRo-Terminal laufen. Darauf zielt auch das neue Verschiffungskonzept von Wallenius SOL (WSAB). Die Reederei lässt eigens für diesen Verkehr eine neue Generation RoRo-Schiffe bauen, die ab Ende 2021 den Skandinavienkai anlaufen.

Ende nächsten Jahres werden Fläche und Halle betriebsbereit sein. Auf dem Areal sollen dann vor allem Sattelauflieger und Boxen stehen, die auf Verschiffung oder Abholung warten. Die Halle wird auch eine passende Crossdocking-Station erhalten.

Sebastian Jürgens erklärt dazu: „Wir haben es mit einem schwierigen Marktumfeld zu tun, das ist jedem klar. Aber wir wollen handlungsfähig bleiben und unsere Kunden konsequent dabei unterstützen, Lieferketten zu optimieren.“

Knut Hansen hebt hervor: “Gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern LHG und Wallenius SOL haben wir ein umweltfreundliches Logistiksystem aufgebaut, das allen Versendern offensteht. Hier entsteht der effizienteste Papierlogistik-Hub an der Ostsee.“

Ortwin Harms, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb LHG ergänzt: „Auch für unsere Reederkunden ist das ein wichtiges Signal. Wir bieten ihnen den Platz, den sie brauchen, um Verkehre weiter auszubauen.“

In der vorangegangenen Baustufe entstand eine neue Terminalfläche von zehn Hektar, auf der unter anderem eine erste Logistikhalle errichtet wurde.

Mengenrückgang bei der LHG, Verkehrsfrequenz weitgehend stabil


Bild: Karl Erhard Vögele

03.09.2020

Covid-19 hinterlässt auch in Lübeck deutliche Spuren

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(Lübeck, 28.08.2020) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 deutlich reduzierte Mengen an ihren vier Anlagen. Nach den vorläufigen Zahlen sank der Umschlag insgesamt um rund acht Prozent. LKW und Trailer gingen um rund zehn Prozent zurück. Im Stückgut- und Schwergutbereich, zu denen vor allem Forstprodukte sowie Eisen und Stahl gehören, lag der Rückgang bei rund vier Prozent.

Der Umschlag von Fertigfahrzeugen litt ebenfalls unter dem Corona-Einfluss. Vier Prozent unter Vorjahr lag der Wert. Erwartet hatte das Unternehmen dagegen eine deutliche Steigerung aus einem größeren Fahrzeugpaket, das seit Beginn des Jahres in Richtung Russland und Baltische Staaten verschifft wird. Am Intermodalterminal der LHG-Tochter Baltic Rail Gate bewegen sich die Frequenzen erst langsam wieder in Richtung Vor-Corona-Niveau.

Stark zurückgegangen sind die Passagierverkehre. Dieses Segment hat sich bis heute noch nicht wieder erholt. Für die Reedereien am Standort stellt das eine sehr hohe Belastung dar. Trotz der zum Teil massiven Einbrüche haben aber alle ihre Fahrplanfrequenz weitgehend aufrechterhalten.

„Covid-19 hat auch an unseren Anlagen deutliche Spuren hinterlassen. Bis Ende Mai hat uns die rückläufige Entwicklung ziemlich durchgeschüttelt, jetzt kehrt langsam so etwas wie neue Normalität ein“, so Geschäftsführer Sebastian Jürgens. „Im Großen und Ganzen sind wir noch einigermaßen ordentlich durch diese außergewöhnlichen Zeiten gekommen. Es bleibt aber abzuwarten, wie schnell sich die Exportwirtschaft von diesem globalen Einschnitt erholt und wie stark sie auf weitere Wellen reagiert. Gerade in unseren Segmenten Papier und Fertigfahrzeuge besteht kein Grund zu Optimismus. Covid-19 krempelt alles um. Erleichtert sind wir darüber, dass unsere Beschäftigten gesundheitlich verschont blieben.“

Trotz der Pandemie geht der Ausbau der Infrastruktur weiter. Die zweite Bauphase am größten Terminal Skandinavienkai ist abgeschlossen. Das Forstprodukteterminal läuft unter Volllast. Der dritte Bauabschnitt ist in Angriff genommen, dort lässt die Hansestadt Lübeck gerade die Flächen abtragen.

Mit neuen Hafenflächen ins dritte Jahrzehnt: Lübeck setzt auf Wachstum


Bilder: Vögele, Pagel



30.01.2020

Ministerpräsident Daniel Günther übergibt Förderbescheid über 11,3 Millionen Euro

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(Lübeck, 30.01.20)  Vertreter der Landesregierung und der Hansestadt Lübeck weihten heute die neuen städtischen Hafenflächen am Skandinavienkai in Travemünde ein und übergaben sie offiziell der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) zum Betrieb. In einer ersten Baustufe entstanden zehn Hektar neue Terminalfläche, auf der unter anderem eine Logistikhalle errichtet wurde. Weitere sechs Hektar Fläche werden in einem zweiten Abschnitt folgen.

Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau begrüßte unter den Gästen der Veranstaltung insbesondere den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther sowie einige hochrangige Vertreter des finnisch-schwedischen Konzerns Stora Enso, den ersten großen Nutzer der neuen Halle.

Ministerpräsident Daniel Günther nannte die Entscheidung zum Ausbau der Flächen am Skandinavienkai zukunftsweisend. „Die Stadt wagt damit einen großen Sprung, um den Hafenstandort Lübeck zu modernisieren und wieder auf Expansionskurs zu bringen“, sagte er. Die Hafenwirtschaft sowie die gesamte maritime Branche seien überaus wichtig. Dies gelte für die Hansestadt Lübeck wie für ganz Schleswig-Holstein. Ziel der Landesregierung sei es, die Handelsbeziehungen im Ostseeraum weiter zu vertiefen. Davon werde auch der Lübecker Hafen enorm profitieren. Der Regierungschef überreichte Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau zugleich einen Förderbescheid über 11,3 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe regionale Wirtschaftsförderung.

Bürgermeister Jan Lindenau ergänzte: „Die gemeinsamen Investitionen des Landes und der Stadt unterstreichen einmal mehr die Bedeutung Lübecks als Hafenstandort. Gleichzeitig haben wir mit dieser Hafenerweiterung nach innen eindrücklich unter Beweis gestellt, dass derartige Infrastrukturprojekte bei einer vorrausschauenden Planung termingerecht realisiert werden können, sobald der Bedarf es erfordert.“

In 18-monatiger Bauzeit hatten Baufirmen im Auftrag der Lübeck Port Authority (LPA) eine Million Kubikmeter Erde abgetragen und insgesamt 120 000 Tonnen Schotter und 70 000 m² Pflasterung verlegt sowie die Logistikhalle errichtet.

Die Flächenerweiterung geht in diesem Jahr zügig weiter, so dass bis Ende 2021 die Infrastrukturmaßnahme vollständig umgesetzt ist. Darüber hinaus wird auch eine neue Gateanlage, das Papiergate, errichtet. Dadurch ist es möglich, die RoRo- und Fährverkehre von den Verkehren zur Logistikhalle zu trennen.

Insgesamt wird die Hansestadt Lübeck ca. 46 Mio. EUR in den Ausbau der Infrastruktur investieren und erhält dafür bisher eine Förderung des Landes von ca. 30 Mio. EUR. In den Bau der Hallen hat die Stadt weitere 18,5 Mio. EUR investiert.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens unterstrich den Mehrwert, den die neue Anlage böte. „Hier bieten wir unseren Kunden fantastische Möglichkeiten: reichlich Platz, direkt an den Fähranlegern gelegen und nur einen Steinwurf von unserem Intermodalterminal Baltic Rail Gate entfernt. Schneller lässt sich Ware aus Skandinavien nicht drehen.“ Die Anlage wirke wie ein Leuchtturm und werfe auch ein gutes Licht auf das Unternehmen: „Das neue Terminal ist ein Symbol für den Turnaround der LHG: Es wird wieder investiert. Stadt und Land vertrauen unserer Leistungsfähigkeit. Das wissen wir zu schätzen.“

Die multifunktionelle Logistikhalle, die 25 000 Quadratmeter misst, ist 300 Meter lang, 85 Meter breit und 20 Meter hoch. Drei Fußballfelder hätten hier spielend Platz. Das Bauwerk kann bis zu 35 000 Tonnen Forstprodukte aufnehmen. Sechs Tore an jeder Längsseite sorgen dafür, dass die LHG dort zügig einlagern und wiederbeladen kann. Weite Dachüberhänge gewährleisten Witterungsschutz. Cassetten und Mafis werden in der benachbarten neuen Fährhalle zum Teil vorgestaut.

Hafenumschlag bei der LHG auf konstantem Niveau


Bild: Lars-Kristian Brandt

15.01.2020

Umschlagmengen bleiben auf Vorjahreslevel, Intermodalverkehr weiter im Aufwärtstrend

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(Lübeck, 15.01.2020) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) legte 2019 eine Punktlandung hin. Mit rund 22,1 Millionen Tonnen erzielte sie ein Umschlagergebnis, das nahezu exakt auf Vorjahresniveau lag. Mit den vermieteten Terminals ergeben sich 22,3 Millionen Tonnen.

Die Ro-Ro-Verkehre (rund 730 000 Einheiten) bewegten sich ebenfalls im Bereich der Vorjahreszahlen. Während die Anzahl der Trailer leicht zurückging, erhöhte sich in gleichem Maße die Menge der begleiteten Verkehre. Das Volumen der Fertigfahrzeuge stieg leicht, und zwar um 1,5 Prozent auf knapp 70 000. Die Zahl der Passagiere nahm um sechs Prozent zu und lag bei etwas mehr als 445 000.

Geringe Einbußen verzeichnete die LHG bei den Forstprodukten Papier und Karton. Ein Streik in Finnland und Umstrukturierungen der Produzenten trugen dazu bei, dass die Mengen stagnierten.

Deutlich zulegen konnte der Intermodalverkehr. LHG-Tochtergesellschaft Baltic Rail Gate erzielte 2019 erneut eine herausragende Bestmarke: Exakt 113 400 Trailer und Container wurden auf der Intermodalanlage verladen. Das sind 9,5 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2018.

Geschäftsführer Sebastian Jürgens kommentiert: „Wir sind insgesamt zufrieden. Bis zum September lagen wir auf Wachstumskurs. Die konjunkturelle Entwicklung hat letztendlich auch uns eingeholt. Wir können feststellen, dass sich die Zahlen des Vorjahres konsolidiert haben.“

Die Aussichten für 2020 sind positiv. Der Ausbau des Skandinavienkais schreitet weiter voran. Der Probebetrieb des neuen Forstprodukteterminals läuft exzellent. Ende Januar wird die 25 000 Quadratmeter große, multifunktionelle Halle, Kernstück der Anlage, offiziell eingeweiht.

LHG nimmt Umschlag am Forstprodukteterminal auf


16.12.2019

Am Travemünder Skandinavienkai hat die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG)...

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(Lübeck, 13.12.2019) Am Travemünder Skandinavienkai hat die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) damit begonnen, erste operative Erfahrungen im neuen Forstprodukteterminal (FPTSK) zu sammeln. Die Mengen werden nun kontinuierlich hochgefahren, um die betrieblichen Abläufe zu testen. Zur offiziellen Eröffnung Ende Januar soll das Terminal „eingespielt“ sein.

Die Hansestadt Lübeck, Bereich Lübeck Port Authority, hatte die Anlage Mitte November fertiggestellt und an die LHG übergeben. Das FPTSK besteht aus einer 25 000 Quadratmeter großen Logistikhalle und einer 5 000 Quadratmeter großen Fährhalle. Hinzu kommen circa 70 000 Quadratmeter befestigte Fläche.

Die multifunktionelle Logistikhalle ist 300 Meter lang und kann bis zu 35 000 Tonnen Forstprodukte aufnehmen. Sechs Tore an jeder Längsseite sorgen dafür, dass die LHG dort zügig einlagern und wiederbeladen kann. Weite Dachüberhänge gewährleisten Witterungsschutz.

Gute Nachrichten an der Trave: Neufahrzeuge für Russland an den LHG-Anlagen


12.12.2019

Ladungspaket umfasst rund 180 000 Fahrzeuge für die nächsten drei Jahre

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(Lübeck, 13.11.2019) Gemeinsam mit der Reederei Finnlines hat sich die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) ein beachtliches Ladungspaket gesichert. In den kommenden drei Jahren wird die LHG am Lübecker Skandinavienkai jährlich circa 60 000 zusätzliche Fertigfahrzeuge umschlagen. Die Autos sind für den russischen Markt bestimmt. Finnlines fährt sie zweimal pro Woche nach Bronka, einem Tiefwasserhafen bei Sankt Petersburg. Der Kontrakt gilt ab Januar.

Die Neuwagen gelangen überwiegend per Bahn nach Lübeck, aber auch per Straße. Vom Kleinwagen bis zum luxuriösen Sportwagen ist alles dabei. LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens freut sich doppelt über das Neugeschäft: „Zum einen sind wir natürlich hoch zufrieden über das zusätzliche Geschäft. Es ist ein Produkt der partnerschaftlichen Zusammenarbeit am Standort. Zum anderen zeigt es uns, dass es sich lohnt, weiter an den russischen Markt zu glauben. Jetzt sind wir unter den deutschen Ostseehäfen Marktführer im Russlandgeschäft.“ 

Die Neufahrzeuge bringen der LHG zusätzlichen Schub. Dafür wird auch die Eröffnung des neuen Forstprodukte-Terminals sorgen, die kurz bevorsteht. Die zusätzlichen Flächen ermöglichen der LHG, auch in dieser Sparte mehr Ladung aufzunehmen.