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Ruhrpott und Ostsee rücken noch enger zusammen


Fotograf: Lars-Kristian Brandt

03.09.2021

Kombiverkehr bietet ab Lübeck tägliche Abfahrten nach Herne an

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(Lübeck, 30.08.2021) Die Frankfurter Kombiverkehr KG reagiert auf die steigenden Mengen an den Terminals der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Seit Kurzem bietet der Kombidienstleister eine weitere tägliche Verbindung zwischen Ruhrgebiet und Ostsee an. Das neue Angebot zwischen Lübeck und Herne ergänzt die Rennstrecke Lübeck – Duisburg, die mit elf Abfahrten pro Woche und Richtung ein Magnet für Spediteure ist.

Auf Lübecker Seite sorgt Baltic Rail Gate, Tochtergesellschaft der Kombiverkehr und der LHG, für einen reibungslosen Ablauf. Das Intermodalterminal be- und entlädt pro Woche jeweils rund 50 Züge. „Wir freuen uns, dass unser Netzwerk durch eine weitere Destination bereichert wird. Damit sind wir noch besser mit dem Ruhrgebiet verbunden“, so Antje Falk, Geschäftsführerin von Baltic Rail Gate.

Die neue Herne-Verbindung ist sehr beliebt; die Slots sind von Woche zu Woche sehr gut gebucht. Davon profitiert auch European Cargo Logistics (ECL), die Intermodaltochter der LHG. Gemeinsam mit Kombiverkehr befrachtet sie die Linie Lübeck – Duisburg und hat nun mehr Spielraum, der starken Nachfrage ihrer Kunden in Richtung Ruhrgebiet zu begegnen.

Lübecker Hafen-Gesellschaft hat Corona-Delle überwunden


12.08.2021

Vorjahreseinbußen durch COVID-19 mehr als ausgeglichen

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(Lübeck, 11.08.2021) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat im ersten Halbjahr die Einbußen durch COVID-19 mehr als wettgemacht. „Mit einem Plus von vier Prozent gegenüber 2019 haben wir an unsere früheren Erfolge angeknüpft. Dies war nur möglich, weil die Reeder in der Krise ihre Systeme offengehalten haben und dadurch problemlos Mehrmengen abwickeln konnten,“ zeigt sich LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens erfreut. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Gesamtumschlag um nahezu 13 Prozent auf rund 12 Millionen Tonnen. Zu dieser erfreulichen Mengensteigerung haben alle Aktivitäten – mit Ausnahme der Forstprodukte – beigetragen. Die positive Tendenz setzte sich im Juli fort.

Umsatzträger war traditionell das RoRo-Geschäft, in dem die LHG ihre führende Position unter den deutschen Ostseehäfen weiter ausbauen konnte. Der Umschlag von begleiteten LKW stieg um zwölf Prozent auf rund 200 000 Einheiten, der von Trailern um 19 Prozent auf über 190 000 Einheiten. Der im Vorjahr eher verhaltene Umschlag von Neufahrzeugen nahm um über 50 Prozent auf rund 50 000 Fahrzeuge zu. Eine ähnlich positive Entwicklung verzeichnete das Intermodalterminal der LHG-Tochter Baltic Rail Gate, das sich mit einem ganzen Bündel struktureller und organisatorischer Maßnahmen auf die steigende Nachfrage einstellt.

Im Bereich Forstprodukte setzte sich der strukturell bedingte Mengenrückgang erwartungsgemäß fort und erreichte mit einem Minus von 24 Prozent gegenüber Vorjahr einen neuen Höchstwert. Die LHG kommt damit in die „heiße Phase“ bei der strategischen Umstrukturierung ihrer vier Terminals. Die Infrastruktur des Skandinavienkais wird der zunehmenden Nachfrage angepasst. Am Nordlandkai war die bisherige Vermietung erfolgreich. Für die im Laufe der nächsten Monate zusätzlich frei werdenden Flächen gibt es bereits erfolgversprechende Kontakte mit Drittpartnern über eine gemeinsame Neugestaltung.

"Fast Lane": Die Überholspur für Anliefer- und Abholverkehre


09.08.2021

Neue Verkehrsführung optimiert Gate-Zufahrt

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(Lübeck, 09.08.2021) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat ihre Gate-Zufahrt am Skandinavienkai in Travemünde optimiert. Die "Fast Lane" (siehe Bild) nutzen vor allem Zugmaschinen, die einen Sattelauflieger anliefern oder abholen wollen. Sie führt direkt auf die Abfertigungsspuren A und B. Begleitete LKW, Einheiten mit Überbreite sowie Fahrzeuge im Reiseverkehr steuern weiterhin die rechten Spuren an, die zum Check-in führen. 

 

 

Für Forstprodukte links abbiegen: Skandinavienkai erhält weitere Zufahrt


23.06.2021

Neues „Paper-Gate“ sorgt für Entlastung

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(Lübeck, 23.06.2021) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat am Skandinavienkai in Travemünde eine neue Zufahrt in Betrieb genommen. Das sogenannte „Paper-Gate“ steht allen LKW zur Verfügung, die am Forstprodukteterminal Ladung aufnehmen oder anliefern. Es wird auch für die Ausfahrt genutzt und entlastet somit das Südgate. Das Besondere: Es läuft vollkommen automatisch.

Für dieses Terminal hatte die LHG gemeinsam mit der Lübeck Port Authority (LPA) von Anfang an eine separate Zufahrt vorgesehen. Nun ist das westlich des Skandinavienkais gelegene „Paper-Gate“ nach knapp einjähriger Bauzeit fertiggestellt und in Betrieb gegangen. Das Gelände ist zehntausend Quadratmeter groß. Es verfügt über insgesamt 36 Aufstellplätze, die ausschließlich dem Forstprodukteverkehr vorbehalten sind. Noch vor der Einfahrt zum Hauptgate Skandinavienkai biegen die LKW links ab. Sie passieren den Wochenwechselplatz der LHG und nehmen am Kreisverkehr die vierte Ausfahrt.

Um Ladung aufzunehmen oder anzuliefern, melden sich Fahrer und Fahrerinnen über ein Kiosksystem selbständig an und ab. An den Bildschirmen können sie ihren Transport selbst anmelden und Papiere ausdrucken. Das Menü ist mehrsprachig aufgebaut. Sobald Kapazität am Terminal vorhanden ist, erhalten sie eine SMS, die sie zur Einfahrt auffordert. Mithilfe eines Barcodes öffnen sie die Schranke und gelangen so ins Hafengebiet und auch wieder hinaus.

Auch das Gate-out, also einen LKW abmelden, läuft elektronisch. Alle erzeugten Dokumente werden archiviert. Das vollautomatische Paper-Gate ist ein Baustein der Digitalisierungsstrategie der LHG-Gruppe. Weitere Projekte sind in Arbeit. So erprobt die LHG beispielsweise, LKW und Waggons mithilfe einer digital erzeugten Vorlage zu beladen. Die Lagerplanung für Forstprodukte wie Karton und Papier will der Betrieb künftig ebenfalls digital unterstützt durchführen.

Lübecker Hafen-Gesellschaft mit gutem Jahresauftakt


©Kombiverkehr

10.05.2021

Umschlagmengen im ersten Quartal legen zu

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(Lübeck, 10.05.2021) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) verzeichnet im ersten Quartal an ihren Anlagen eine Mengensteigerung von insgesamt acht Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der sogenannte Corona-Effekt im Vorjahreszeitraum noch keine Rolle spielte. Auch der derzeitige Lockdown hat sich offenbar – entgegen der Prognosen – im Großen und Ganzen nicht auf den Güterumschlag ausgewirkt. Das Wachstum geht vor allem von RoRo- und Fahrzeugverkehren aus. Sorge bereitet hingegen die durch Corona beschleunigte, substanzielle Abwärtsbewegung im Papiergeschäft.

Die Zahl der LKW, die über die Terminals der LHG liefen, stieg um zehn Prozent. Bei den unbegleiteten Verkehren (Sattelaufliegern) lag das Wachstum bei sieben Prozent. Das Volumen der Neufahrzeuge im Im- und Export legte um dreizehn Prozent zu. Die Zahl der umgeschlagenen Container blieb auf Vorjahresniveau. Rückläufig hingegen gestalteten sich die Mengen bei den Forstprodukten Papier und Karton: Sie gingen um 24 Prozent zurück.

Ein gegenläufiger Trend zeichnete sich beim Holzumschlag ab. Gestiegene Importe aus den Baltischen Staaten und Russland trugen zu einem erheblichen Wachstum bei, wobei sich die Mengen mehr als verdoppelten. Erfreulich auch die Entwicklung im Stahlbereich. Beide Güterarten laufen über den Nordlandkai; dort trägt das Vermietungskonzept der LHG Früchte.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens: “Wir freuen uns über die unerwartet deutliche Mengensteigerung. Lübeck etabliert sich zunehmend als logistische Drehscheibe. Den Herausforderungen des Strukturwandels werden wir uns stellen. So möchten wir gern in den nordischen Ländern und in Russland neue Regionalmärkte erschließen.”

Lübeck erweitert Kapazitäten für Intermodalverkehr


©Kombiverkehr

06.05.2021

LHG-Gruppe bereitet sich auf zunehmende Schienen-Verkehre vor

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(Lübeck, 06.05.2021) Der intermodale Markt wächst. Lübeck ist mit 50 wöchentlichen Abfahrten zu deutschen und italienischen Industriezentren so etwas wie ein intermodaler Brückenkopf an der Ostsee. Um diese Position weiter zu stärken, hat die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) einen Masterplan innerhalb ihrer Unternehmensgruppe erstellt.

Schwerpunkt sind die Infrastruktur und Abläufe am Skandinavienkai. Noch vor dem Sommer wird die LHG damit in der Lage sein, weitere intermodale Verkehre aufnehmen zu können. Dabei arbeiten mehrere Bereiche der Gesellschaft mit einem Netz von Maßnahmen Hand in Hand. Auch die Lübeck Port Authority (LPA) ist involviert.

Vor allem geht es darum, die Kapazitäten des Travemünder Terminals im Schienenverkehr zu erweitern. Die Mengen hatten zuletzt durch die Sperrung der Trailer-Verkehre auf der Schiene durch Dänemark angezogen. Auch die kürzliche Anbindung an das Mega-Hub Lehrte dürfte künftig neue Impulse liefern. Die Mengen im Hafen entwickeln sich zudem alles in allem sehr erfreulich. In den ersten drei Monaten hat der Umschlag bei der LHG gegenüber dem Vorjahreszeitraum angezogen.

Im Mittelpunkt der Überlegungen steht das Intermodal-Terminal der LHG-Tochter Baltic Rail Gate (BRG). Das Team arbeitet testweise in einem Drei-Schicht-Betrieb und ist somit auch nachts betriebsbereit. Zudem sind die Planungen, die bestehenden 600-Meter-Gleise auf 750 Meter zu verlängern, nahezu abgeschlossen. Sie sollen so bald wie möglich realisiert werden.

Auch der operative Betrieb am Skandinavienkai ist auf steigende Mengen vorbereitet. Zusätzliche Stellflächen für Trailer stehen zum Teil schon bereit; weitere sind in Sicht, denn der Skandinavienkai wird weiter ausgebaut. Neben neuen Flächen und einer weiteren Halle entsteht auch eine ergänzende Zufahrt zum Terminal. Sie wird dazu beitragen, Verkehre in Stoßzeiten zuverlässig zu- und abfließen zu lassen.

Flankierend wird die LHG die Stelle eines Bahnkoordinators schaffen. Er soll alle Schienenbewegungen auf den innerbetrieblichen Gleisen der Hafenbahn steuern, die unter LHG-Regie insgesamt 27 Kilometer umfassen. Dazu gehören neben den Intermodal-Zügen auch einzelne Waggons und ganze Züge mit Forstprodukten, Stahl und Autos.

Forschungsprojekte wie das kürzlich vorgestellte Vorhaben Baltic Future Port sollen künftig den Hafen und seine Hinterlandanbindung mit digitalen Mitteln leistungsfähiger machen. Dazu zählen das sogenannte Traingate sowie die interne Software-Lösung LHG Rail.

Das Traingate soll dabei systematisch alle Ladeeinheiten erfassen, die auf dem Schienenweg in den Hafen kommen. Es wird der digitalen Schnittstellenkontrolle dienen, zum Beispiel den Zustand von Waggons und Ladeeinheiten im Hafen kontrollieren. Die Software LHG Rail soll dafür sorgen, dass Gleiskapazitäten optimal genutzt werden können. Ziel der Maßnahmen wird sein, Züge am Skandinavienkai noch effektiver und besser zu beladen und zu löschen.

Eine zentrale Rolle in dem Masterplan spielt die LHG-Tochter European Cargo Logistics (ECL). Sie baut kontinuierlich ihre bestehenden Verkehre aus und plant zusätzliche Abfahrten auf Duisburg, Ludwigshafen und Verona. Darüber hinaus arbeitet ECL an diversen neuen Verbindungen. Die Gesellschaft untersucht Destinationen im Bereich der West-Häfen, Luxemburg, Schweiz und Katalonien/Spanien. Auf die zunehmenden Verkehre reagiert auch Nordic Rail Services (NRS). Zuständig für einen Teil der Rangiervorgänge am Terminal, stockt NRS ihre Nachtschicht personell auf und schafft damit weitere Rangierkapazitäten.

Um die neuen Anforderungen zu stemmen und Transporte weiter auf hohem Niveau zu organisieren, wird ECL überdies eine neue Transport-Management-Software (TMS) einführen. Damit kann das Unternehmen intern effizienter arbeiten, und die Kunden profitieren auch direkt: Das System vereinfacht intermodale Buchungsprozesse und verbessert den Informationsfluss. Spediteure könnten somit ihre Buchungen besser überblicken, Sendungen verfolgen und aktuelle Status-Informationen erhalten.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens fasst zusammen: „Unsere Strategie beruht auf mehreren Ansätzen: Zum einen wollen wir bestehende Flächen noch effizienter nutzen. Wo es nötig ist, stocken wir Teams personell auf, und mit Hilfe unserer Forschungsprojekte digitalisieren wir unsere Prozesse. So stellen wir die Weichen auf optimale Nutzung unserer Kapazitäten.“

Tägliche Abfahrten: Lübeck und Lettland noch enger verbunden


Bild: Lübecker Hafenrundschau

23.04.2021

Stena Line stärkt die Verbindung nach Liepāja mit einem weiteren Schiff

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(Lübeck, 23.04.2021) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) heißt ein neues Schiff an ihren Kaikanten willkommen. Die schwedische Reederei Stena Line setzt seit Kurzem zusätzlich die „Stena Vinga“ zwischen Lübeck und dem lettischen Liepāja ein und stärkt damit ihr Netzwerk.

Das RoPax-Schiff ergänzt am LHG-Terminal Skandinavienkai die Schiffe „Urd“ und „Stena Gothica“. Dadurch schafft die Reederei mehr Umläufe und ist somit in der Lage, sieben Abfahrten pro Woche und Richtung anzubieten; bislang waren es fünf. Die „Vinga“ bietet neben 1500 Lademetern auch Platz für bis zu 400 Passagiere. Momentan ist er LKW-Fahrern vorbehalten. Das Schiff macht am Anleger 5 fest.

Die höhere Kapazität ist Ausdruck der steigenden Mengen zwischen Deutschland und den Baltischen Staaten sowie Russland. Davon profitiert auch der Transport von Neufahrzeugen: Für April und Mai sind am Skandinavienkai zum Teil bis zu 500 Fahrzeuge pro Woche avisiert, die für die Baltischen Staaten bestimmt sind.

Mit dem Hafen Liepāja pflegt die LHG seit Jahren eine enge Kooperation. Janis Lapins, Chef der Liepāja Special Economic Zone (LSEZ) kommentiert: “Die Zahl der Abfahrten auf sieben pro Woche zu erhöhen gibt dem Fährverkehr zwischen unseren Hafenstandorten weiteren Auftrieb. Im ersten Quartal ist das Ladungsvolumen inklusive Neufahrzeugen zwischen Liepāja und Lübeck um mehr als 40 Prozent gestiegen. Wir verstehen die Entwicklung auch als Resultat unserer Infrastruktur-Erweiterung am Standort.“ Weitere Überfahrten würden dazu beitragen, die Kooperation zwischen dem Hafen Liepāja und der LHG weiter zu stärken.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens fügt hinzu: „Ein folgerichtiger Schritt, den wir natürlich sehr begrüßen. Wir nehmen diesen Trend auf und wollen die Zusammenarbeit mit unseren lettischen Partnern noch stärker ausbauen, uns noch besser vernetzen. Dazu wollen wir nach Ende der Pandemie einen „Deutsch-Lettischen Hafentag“ ins Leben rufen.“ Für Finnland gibt es schon seit Jahren eine ähnliche Veranstaltung im Herbst, die sich bis zum Lockdown wachsender Beliebtheit erfreute.

Skandinavienkai und Schlutup: cbaMED und LHG öffnen neue Schnelltestzentren



19.04.2021

An zwei Standorten können sich Interessierte kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen

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(Lübeck, 19.04.2021)  Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) bietet ihren Beschäftigten regelmäßig einen Antigen-Schnelltest an. Mit der Durchführung hat sie das Bad Schwartauer Unternehmen cbaMED beauftragt. Zweimal pro Woche rückt ein medizinisch geschultes Team an und testet an den Kaianlagen.

LHG und cbaMED möchten das künftig auch Menschen ermöglichen, die nicht im Hafen arbeiten. Ab Freitag entstehen zwei neue Teststationen, eine im Hafenhaus, eine weitere in Schlutup. Jeder Bürger kann sich dort kostenlos testen lassen. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird darum gebeten, vorab unter www.coronatest-luebeck.de einen Termin zu reservieren.

Die Geschäftsführer von LHG und cbaMED, Sebastian Jürgens und Carsten Stern, freuen sich, auf diese Weise der Lübecker Bevölkerung weitere kostenfreie Testmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Testzentrum Hafenhaus: dienstags 9 - 13 Uhr, freitags 9 – 13 Uhr, Adresse: Zum Hafenplatz 1, 23570 Lübeck-Travemünde, Haupt-Eingang, Untergeschoss.

Testzentrum Terminal Schlutup: freitags 13 – 17 Uhr; Fabrikstraße 12 – 20, 23568 Lübeck-Schlutup; Fahrzeuge bitte an der Straße parken. Eingang: „rote Villa“.

Die gängigen Hygienevorschriften sind zu beachten (Abstand, Hygiene, Atemmasken).

Harms wird zweiter Geschäftsführer der LHG


Sebastian Jürgens (links) und Ortwin Harms

15.03.2021

Fokus auf Personalstrategie und Tarifpolitik

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(Lübeck, 12.03.2021)  Der Aufsichtsrat der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat in seiner heutigen Sitzung empfohlen, Ortwin Harms (62, rechtes Foto) mit Wirkung zum 1. April 2021 zum zweiten Geschäftsführer der Gesellschaft zu bestellen. Sebastian Jürgens, bisheriger Alleingeschäftsführer, wird gleichzeitig Sprecher der Geschäftsführung.  

„Es freut mich, dass der Aufsichtsrat meiner Empfehlung gefolgt ist und die Geschäftsführung stärkt. Die Folgen der Covid-19-Pandemie stellen für die LHG während der laufenden Restrukturierung eine besondere Herausforderung dar. Personalstrategie und Tarifpolitik sind für die Zukunft der LHG von entscheidender Bedeutung. Mit Prof. Dr. Jürgens und Ortwin Harms haben wir zwei Führungspersönlichkeiten, die die LHG zukunftsfähig ausrichten werden“, so Bürgermeister Jan Lindenau als Hauptgesellschaftervertreter der LHG.

Harms wird sich neben seiner bisherigen Verantwortung für Marketing und Vertrieb schwerpunktmäßig mit Personalstrategie und Tarifpolitik befassen. Diese beiden Bereiche haben vor dem Hintergrund des laufenden Zukunftssicherungsplans eine ganz besondere Bedeutung für das Unternehmen. Im Ressort von Jürgens sind die Bereiche Betrieb, Technik, Finanzen und Digitalisierung sowie die strategische Umstrukturierung der LHG.

Harms, Kapitän auf Großer Fahrt mit Patent, verfügt über langjährige und umfassende Erfahrung im Unternehmen. Vor rd. 30 Jahren trat er in die LHG ein und war zunächst an der Kaikante als „Schuppenvorsteher“ tätig. 1996 übernahm er die Leitung des Konstinkais und später die des Nordlandkais. 2009 wechselte Harms in die Zentrale der Gesellschaft und ist seitdem für den Bereich „Marketing und Vertrieb“ verantwortlich. In dieser Eigenschaft gehört er bereits zur Geschäftsleitung des Unternehmens und vertritt Jürgens regelmäßig.

Landstrom im Lübecker Hafen


Bild: Heimbach, Kombiverkehr

08.03.2021

EU fördert Klimaprojekt

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(Lübeck, 05.03.2021) Lübeck macht sich erneut für den Landstrom stark: Die Hansestadt, vertreten durch die Lübeck Port Authority (LPA), die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) als Konsortialführerin sowie der „Port of Helsinki“ erhalten insgesamt bis zu 3,4 Millionen Euro aus dem EU-Programm „Connecting Europe Fazilität für Verkehr (CEF), Schwerpunkt Motorways of the Sea (MoS)“.

Ihr gemeinsames Projekt „MoS Hansalink2“ sieht schwerpunktmäßig vor, dass die Häfen Helsinki und Lübeck an jeweils zwei Anlegern Landstromanlagen errichten. Schiffe der Reederei Finnlines, die im Fährverkehr zwischen dem Lübecker Terminal Skandinavienkai und dem finnischen Hafen Helsinki-Vuosaari pendeln, können in der Zukunft während ihrer Liegezeit auf Schiffsdiesel verzichten und stattdessen auf umweltschonenderen Landstrom zugreifen.

Der ist in Lübeck nicht neu: Bereits 2008 konnten Frachtschiffe am Nordlandkai an die Steckdose gehen. Doch es blieb bei diesem einen Feldversuch, denn der an Bord erzeugte Strom ist umweltbelastender, aber deutlich günstiger. Die Häfen Lübeck und Helsinki werden nun untersuchen, wie sich aus heutiger Sicht Umweltschutz, Rentabilität und infrastrukturelle Gegebenheiten an Land und an Bord „unter einen Hut“ bringen lassen. 

Das im Februar 2020 aufgelegte deutsch-finnische Projekt soll 2023 abgeschlossen werden. Die Projektpartner haben fest im Visier, klimaschädliche Treibhausgasemissionen in ihren Regionen zu reduzieren. „Mit den beiden Anlagen starten wir den ‚Klimaschutzplan Hafen‘, den der kürzlich verabschiedete Hafenentwicklungsplan 2030 vorsieht“, erklärt Guido Kaschel, Leiter der LPA. Sie werden allen Reedereien an den beiden Standorten offenstehen.

Sebastian Jürgens, Geschäftsführer der LHG ergänzt: „Wir sind überzeugt davon, dass umweltschonender Landstrom im Fährverkehr sinnvoll eingesetzt werden kann. Das ist praktischer Umweltschutz. Zugleich spiegelt das Projekt die Partnerschaft zwischen den Häfen Lübeck und Helsinki, die nicht nur auf diesem Feld innovativ zusammenarbeiten.“ Mit ihrem CEF-Programm will die EU Kurzstreckenseeverkehre nachhaltiger und effizienter gestalten. Neben Landstromanlagen fördert sie auch neue Gatesysteme in den Häfen. Der LPA wurden dafür 1,8 Millionen zugesprochen, die LHG erhält bis zu 940 000 und der Hafen Helsinki rund 690 000 Euro. Die Reederei Finnlines wirkt als assoziierte Partnerin mit.