Meilensteinpräsentation ISETEC II
Hafenleitstand in Lübeck

29.03.2012 13:43 Alter: 6 yrs

Andreas Weißenburg, Andrej Vatterrott, Christiane Sehlandt, Kai Nogalski, Tom Patrik Österreich, Daniela Wirtz, Lars Gummels, Carsten Wilhelm.

Am 26.03.2012 fand unter der Federführung der IT der LHG im Hafenhaus am Skandinavienkai die Konsortialsitzung des ISETEC II Verbundvorhabens „Hafenleitstand“ statt.

Die Verbundmitarbeiter berichteten Frau Wirtz, als Vertretung des TÜV Rheinlandes, über den Stand des Verbundvorhabens und der Ergebnisse der beteiligten Häfen Kiel, Lübeck und Rostock. Die Bundesregierung hat den TÜV Rheinland als Interessenvertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie eingesetzt. Seit Ende 2008 arbeitet der Verbund an Themen, die sich mit der Umsetzung von IT Technologien im Umfeld eines Hafenleitstandes beschäftigen. Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH hat für dieses Vorhaben die Federführung übernommen und arbeitet eng mit dem Seehafen Kiel GmbH & Co. KG, der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH und der TÜV Rheinland Consulting GmbH zusammen.

Das Vorhaben wird im August diesen Jahres abgeschlossen. Eine Abschlusspräsentation ist für den 04. und 05. August 2012 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin vorgesehen.

Die gemeinsame Sitzung der Verbundpartner und des TÜV war ein wichtiger Meilenstein in der Durchführung des Vorhabens. Betrachtet wurden die wissenschaftlichen und administrativen Ergebnisse der Verbundarbeit und der einzelnen geschaffenen Prototyplösungen der Verbundpartner. Aufgrund der sehr positiven Ergebnisse in der Umsetzung und der Einhaltung der Regularien des Fördergeldgebers des Verbundes, konnte die Vertretung des TÜV die formale Abnahme des Meilensteines feststellen und damit die weitere Vorhabenarbeit freigeben.  

Gegenstand des ISETEC II - Vorhabens „Hafenleitstand“ ist die Entwicklung prozessorientierter Leitsysteme, die dazu beitragen, die heterogenen Informationsströme in den Seehäfen in einem System zu bündeln und so die Steuerungsfähigkeit des gesamten Hafenstandortes zu steigern. Durch einen ständigen Abgleich zwischen Ist- und Soll - Zuständen der jeweiligen Prozesse soll eine zielgerichtete, effektive und effiziente Steuerung ermöglicht werden.