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Tägliche Abfahrt nach Lettland


19.04.2017

LHG profitiert von Frequenzerhöhung zwischen Lübeck und Liepāja

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(Lübeck, 13.04.2017) Die Reederei Stena Line hat die Zahl ihrer Abfahrten nach Lettland aufgestockt. Fünfmal die Woche verkehren nun Schiffe zwischen dem Travemünder Skandinavienkai und Liepāja, dem Partnerhafen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Stena Line reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage auf dieser Relation. Diese findet nicht nur in LKW-Buchungen ihren Ausdruck, sondern vor allem in steigenden Mengen an großformatigen Ladungen, wie z. B. landwirtschaftlichen Maschinen.

Möglich wird die Frequenzerhöhung durch die feste Übernahme der „Stena Nordica“ in den Routenplan. Das knapp 170 m lange RoPax-Schiff, das über 1.948 Lademeter verfügt und bis zu 450 Passagiere aufnehmen kann, war in der Vergangenheit bereits auf dieser Route als „Back-up-Schiff“ zum Einsatz gekommen.

„Die Entwicklung zwischen unseren beiden Häfen ist sehr erfreulich und bestätigt unsere Strategie, auf den Ausbau der seeseitigen Verkehre in die Baltischen Staaten zu setzen“, zeigt sich LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens erfreut. Für Lettland stellt Lübeck ein Eingangstor für Ladung nach Westeuropa dar, vor allem aufgrund der hervorragenden Hinterlandanbindungen des Hafens über Schiene und Straße.

Tag der Logistik – die LHG erwartet wieder zahlreiche Besucher


Archivbild

07.04.2017

Nordlandkai und Skandinavienkai öffnen ihre Tore

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(Lübeck, 06.04.2017) Auch in diesem Jahr begrüßt die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) wieder anlässlich des länderübergreifenden „Tages der Logistik“ interessierte Besucher an ihren Anlagen. Am 27. April werden Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai und Nordlandkai angeboten, die einen guten Einblick in die Betriebsabläufe vermitteln.

So werden am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai, bei den Bustouren neben Schiffsanlegern und Baltic Rail Gate, dem Bahnterminal für den kombinierten Verkehr, auch Umschlaggeräte gezeigt, die bei Verladungen zum Einsatz kommen. Bei den Führungen über das Terminal Nordlandkai wird den Besuchern wieder Einblick in die riesigen Lagerhallen gewährt und die eine oder andere Verladung verschiedener Gutarten präsentiert.

„Obwohl wir hier schon seit einigen Jahren mit dabei sind, ist es doch immer wieder erstaunlich, wie ungebrochen das Interesse an unseren Anlagen ist. Das zeigt, wie stark die Lübecker mit ihrem Hafen verwoben sind, und das freut uns natürlich“, kommentiert LHG-Chef Sebastian Jürgens.

Anmeldungen sind bis zum 20. April auf der Seite www.tag-der-logistik.de unter Eingabe des Ortes „Lübeck“ möglich. Bundesweit stehen bisher mehr als 280 Veranstaltungen auf dem Programm, für die sich jeder Interessent kostenfrei anmelden kann. In Lübeck allerdings stellt die LHG bislang neben einem Beratungsunternehmen die einzige teilnehmende Gesellschaft dar.

Logistik ist relevant für Wirtschaft und Gesellschaft. Mit 258 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2016 und mehr als 3 Millionen Beschäftigten ist sie der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Der Tag der Logistik findet seit 2008 statt und ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL). Im Jahr 2016 besuchten 40.000 Interessierte 458 Veranstaltungen in 23 Ländern. In diesem Jahr rechnet die BVL mit ähnlichen Zahlen. Außerhalb Deutschlands gibt es am Aktionstag Events in Bahrain, Belgien, China, Finnland, Italien, Luxemburg, Österreich, Polen, der Schweiz, Tschechien, der Türkei, der Ukraine und Ungarn.

LHG-Gruppe verstärkt Präsenz in Italien


10.03.2017

(Lübeck, 10.03.2017) Seit kurzem nimmt Leo Herze die Interessen der Lübecker Spedition European Cargo Logistics (ECL) in Italien wahr, einer…

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(Lübeck, 10.03.2017) Seit kurzem nimmt Leo Herze die Interessen der Lübecker Spedition European Cargo Logistics (ECL) in Italien wahr, einer Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Schwerpunkt der Tätigkeit Herzes wird die Akquisition von Containerladung aus Italien in Richtung Russland sein. Herze ist ein ausgewiesener Logistikfachmann. Er war unter anderem als Geschäftsführer der italienischen Niederlassung von Nordwaggon sowie der Rail Cargo Italia tätig und hat das Beratungsunternehmen Log-Man International gegründet, das er bis heute als Geschäftsführer leitet.

Die vertrieblichen Aktivitäten der LHG-Gruppe im Hinterland werden damit weiter verstärkt. „In Italien sind wir schon seit längerem durch unser Engagement im Intermodalbereich tätig. Wir bekommen aus den Gesprächen mit unseren Kunden immer wieder Ansatzpunkte für Neugeschäfte, auch z. B. zwischen Italien und Russland. Leo Herze wird uns durch sein Kontakt-Netzwerk dabei helfen, Transportlösungen noch gezielter anzubieten“, erklärt Jörg Ullrich, Geschäftsführer der ECL.

Neben der Eröffnung des Büros  in St. Petersburg 2015, dem Kooperationsbeginn mit dem Hafen Liepāja im vergangenen Jahr  sowie  der Aufnahme der Zusammenarbeit mit dem Logistik-Fachmann Jaakkola in Finnland Anfang dieses Jahres ist dies ein weiterer Schritt zur Stärkung der Verkehre über Lübeck.

LHG gut gerüstet für Massengut-Umschlag


08.03.2017

Mobilbagger erstmalig im Einsatz

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Mit der Anschaffung eines massenguttauglichen Baggers kann die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) an ihren Terminals nun verstärkt im Bulk-Bereich tätig werden. Bei einem ersten Einsatz des Gerätes wurde in Kooperation mit dem Unternehmen Burmann Hafenlogistik ein Schiff gelöscht, das 5.300 t des Düngemittels Diammonphosphat aus dem litauischen Klaipėda geladen hatte. „Damit erweitern wir unsere vertrieblichen Möglichkeiten“, erklärt Ortwin Harms, LHG-Bereichsleiter Marketing und Vertrieb.

Der Sennebogen-Bagger ist für den mobilen Einsatz ausgerichtet und verfügt über einen Zweischalengreifer für Schüttgüter sowie einen Polypgreifer für Schrott. Die maximale Auslage beträgt 17 m, die maximale Tragkraft 21 to. Für die Bedienung des Baggers wurden eigens Mitarbeiter geschult, weitere Einsätze sind bereits in Sicht.

Jaakkola vertritt die LHG in Finnland


08.03.2017

Finnischer Logistik-Fachmann knüpft im Norden neue Kontakte

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Timo Jaakkola (63) vertritt seit 1. März die Interessen der Lübecker Hafen-Gesellschaft in Finnland. Der langjährig erfahrene, ausgewiesene Logistik-Fachmann wird sein umfassendes Kontaktnetz nutzen, um die Geschäftsfelder der LHG in Finnland noch bekannter zu machen und Neugeschäfte für die Lübecker Terminals anzubahnen. Jaakkola war im Laufe seiner Karriere für Unternehmen aus der Logistikbranche wie  DHL Freight, Itella und Scandfibrelogistics tätig.

Nach Eröffnung des Büros in St. Petersburg und der Kooperation mit Liepāja ist die Zusammenarbeit mit Jaakkola in Finnland ein konsequenter Schritt, die partnerschaftlichen Beziehungen zu all den Wirtschaftsräumen weiter zu intensivieren, für deren Warenaustausch der Verkehrsknotenpunkt Lübeck eine bereits gelebte oder auch denkbare Rolle spielt. „Finnland ist ein Land, zu dem wir traditionell gute Geschäftsbeziehungen pflegen. Timo Jaakkola ist ein Türöffner für uns und wird uns ganz neue Kontakte erschließen“, erklärt LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Finnland ist nach Schweden größter Verkehrsmarkt für den Lübecker Hafen. Jaakola kommentiert: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Die LHG verfügt mit ihren zahlreichen Aktivitäten über herausragende Stärken. Ich werde dabei helfen, diese in der finnischen Logistikwelt noch stärker bekanntzumachen.“ Auch der finnische Honorarkonsul in Lübeck, Bernd Jorkisch begrüßt diese Intensivierung der Aktivitäten: „Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner, bei weiter positiver Entwicklung – insofern wird der neue Repräsentant der LHG einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Verkehre über Lübeck leisten können.“

Wirtschafts- und Verkehrsminister der norddeutschen Bundesländer und NRW besuchten LHG


08.03.2017

Am 20. Februar tagten die Wirtschafts- und Verkehrsminister der fünf norddeutschen Bundesländer...

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...sowie Nordrhein-Westfalens (NRW) in Lübeck-Travemünde. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein. Unter den Teilnehmern waren neben Gastgeber Minister Reinhard Meyer u. a. Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch, Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel  sowie Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Michael Groschek.

Auf dem Programm stand neben der Tagung in der Seemannsschule auf dem Priwall auch ein Kurzbesuch am Terminal Skandinavienkai der LHG. Dabei wurde den teilnehmenden Ministern und Staatsräten Gelegenheit gegeben, sich über die LHG-Geschäfte mit besonderem Schwerpunkt auf hochfrequenten Intermodalverkehren nach NRW ein Bild zu machen. Zum Abschluss der Veranstaltung fand im LHG-Hafenhaus eine Pressekonferenz statt.

Projekt MISSION: LHG untersucht stärkere Vernetzung der maritimen Supply Chain


Bild: Christiane Schröder

26.01.2017

Neues Forschungsprojekt fördert den offenen und diskriminierungsfreien Informationsaustausch

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Übergreifende Vernetzung einzelner Verkehrsträger entlang der maritimen Transportketten, simultane Bereitstellung und Nutzung von Informationen für innovative Anwendungen und so die Warenströme optimieren: Das ist das Ziel des Projektes MISSION, das die Lübecker Hafen-Gesellschaft, das Fraunhofer Center für Maritime Logistik (CLM) und Lufthansa Industry Solu­tions jetzt als Mitglieder eines Konsortiums ins Leben gerufen hat.

(Lübeck, 25.01.2017) – Was ist die schnellste Route für meine Ware? Wann kommt der Trai­ler am Umschlagspunkt an? Gibt es Fahrplanabweichungen? Diese Fragen lassen sich an Knotenpunkten wie einem Hafen meist nicht auf einen Blick beantworten. Denn einzelne Ver­kehrsträger in der maritimen Transportkette sind häufig nicht miteinander vernetzt, die si­multane Bereitstellung und Nutzung von Informationen für innovative Anwendungen ist überwiegend nicht gegeben. Das möchte das im Herbst 2016 gegründete Konsortium unter Federführung der Lübecker Hafen-Gesellschaft mit den Partnern Lufthansa Industry Solu­tions, Fraunhofer CML, Baltic Rail Gate, European Cargo Logistics und der Universität zu Lübeck ändern.

Datenaustausch erleichtern: ein Informationssystem für alle

Das Forschungsprojekt MISSION – „Manage Information Seamlessly in Ports and Hinter­lands“ – soll den Datenaustausch entlang der Logistikketten über alle Transportakteure am Beispiel des Lübecker Hafens hinweg verbessern und so die Verkehrsflüsse und Umschlag­leistungen optimieren. Dazu werden alle beteiligten Logistiker und Spediteure an ein offenes Informationssystem angebunden, um den optimalen Warenstrom in Abhängigkeit von Zeit, Start- und Zielort aus einer Vielzahl von möglichen Transportlösungen zu evaluieren.  An­wender erhalten über das neue System ein verkehrsträgerübergreifendes Angebot für ihr Transportgut mit detaillierten Routeninformationen und einer wirtschaftlichen Abschätzung der Kosten. Das neue Informations- und Kommunikationsmanagement hilft so, den Güter- und Personentransport effizienter zu gestalten, bestehende Verkehrsinfrastrukturen besser auszulasten und damit Kosten zu sparen.

„Mit unserem Forschungsprojekt treiben wir die Digitalisierung im globalen maritimen Transportsektor voran“, sagt Tom Patrik Österreich, Bereichsleiter Informationstechnologie und Organisation der Lübecker Hafen-Gesellschaft. „Nur so lassen sich die Umschlagleistun­gen der Hafenterminals erhöhen, der Verkehrsfluss verbessern und damit die Schlüsselrolle der deutschen See- und Binnenhäfen für die gesamte deutsche Wirtschaft nachhaltig stär­ken.“

Das Konsortium hat für das Projekt MISSION bereits Fördergelder im Bereich Innovative Ha­fentechnologien (IHATEC) beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beantragt. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet das Ministerium in der ersten Jah­reshälfte 2017.

Schlepperstationierung in Lübeck für weitere zwei Jahre gesichert


Schlepper "Arion"

23.12.2016

Ab 1. Januar erhält Lübeck einen neuen Schlepper.

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Das Lübecker Schlepper-Konsortium, bestehend aus Vertretern von Reedereien, Hafenbetrieben – darunter auch die Lübecker Hafen-Gesellschaft – und Lübeck Port Authority, hat sich für die kommenden zwei Jahre auf eine neue Vereinbarung verständigen können.

Neuer Anbieter des Dienstes ist die 1928 gegründete niederländische Schleppreederei  ISKES Towage & Salvage aus Ijmuiden, die den Schlepper „Arion“ in Lübeck stationieren wird. Die „Arion“ lief 1976 auf der Cuxhavener Mützelfeldtwerft vom Stapel. Der alte Vertrag mit dem ebenfalls niederländischen Schleppunternehmen Svitzer läuft  aus. Deren Schlepper „Simson“ wird noch bis zum Jahresende im Lübecker Hafen im Dienst bleiben.

Windkraftriesen aus Portugal


15.12.2016

Großformatige Sendungen im Vorwerker Hafen

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Am Terminal Nordlandkai der LHG wurden kürzlich insgesamt sechs Windkrafttürme des Windenergieanlagenbauers Senvion umgeschlagen. Per Küstenschiff gelangten die in jeweils vier Einzelteile zerlegten Türme von Aveiro (Portugal) aus nach Lübeck an den Nordlandkai, wo sie mit dem 100-to-Kran gelöscht und auf Tieflader umgeladen wurden. Auf der Straße ging es weiter bis nach Neuengörs, dem relativ neuen Windpark in der Nähe von Bad Segeberg. Die fertig montierten Türme haben inklusive der Flügel eine Höhe von jeweils 150 Metern.

LHG erhält Prämie für Gesundheitsmanagement


Sozialministerin Kristin Alheit (3. v.r.) neben Dirk Balk, LHG (2. v. r.) sowie weiteren Preisträgern

08.12.2016

Sozialministerin zeichnet das Unternehmen für betriebliches Eingliederungsmanagement aus

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(Lübeck, 08.12.2016) Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) wurde für ein Projekt zur Wiedereingliederung von Mitarbeitern ausgezeichnet, die längere Zeit arbeitsunfähig waren. Das Projekt wurde im Rahmen des „Betrieblichen Eingliederungsmanagements“ (BEM) durchgeführt und vom Schleswig Holsteiner Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung für lobenswert befunden. Überreicht wurde die sogenannte BEM-Prämie in Höhe von 10.000 Euro am gestrigen Tag durch Sozialministerin Kristin Alheit im Rahmen der Preisverleihung in Büdelsdorf. Neben der LHG wurden vier weitere Unternehmen aus Schleswig-Holstein, die sich im Rahmen des Eingliederungsmanagements besonders engagiert haben, ausgezeichnet.

Die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter hat bei der LHG einen hohen Stellenwert. So gab es schon mehrere Projekte in dieser Richtung, zuletzt eine Aktion zur Darmkrebsvorsorge. „Es ist uns wichtig, unsere Kollegen nach überstandener Krankheit dabei zu unterstützen, in den Alltag zurückzufinden“, betont LHG- Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Durchführung gibt es jedoch keine Vorgaben. Zielgruppe sind die Beschäftigten eines Unternehmens, die in einem Zeitraum von zwölf Monaten länger als 42 Kalendertage arbeitsunfähig waren. Gemeinsam wird erarbeitet, ob und wie auch nach längerer krankheitsbedingter Abwesenheit eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben erfolgen kann. „Wir dürfen nicht vergessen, dass vor uns ein Mensch mit einer ganz persönlichen Leidensgeschichte steht. Die Betroffenen haben neben dem körperlichen oft einen enormen mentalen Leidensdruck“, so der BEM-Beauftragte der LHG, Dirk Balk, der die Auszeichnung entgegennahm.