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Deutsch-Finnischer Hafentag in Lübeck


Foto: Lars-Kristian Brandt

13.09.2017

100 Jahre Republik Finnland - vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Lübeck und Finnland wird gewürdigt

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(Lübeck, 11.09.2017) Finnland feiert 2017 ein Jahrhundert Unabhängigkeit vom damaligen Russischen Reich. Der Deutsch-Finnische Hafentag in Lübeck am Donnerstag, 14. September 2017, steht daher unter dem Motto „100 Jahre Finnland“. Die Hansestadt Lübeck, die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und der Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck laden Logistiker, Reeder, Hafenvertreter, Politiker und zahlreiche Ehrengäste in die Musik- und Kongresshalle ein, um mit ihnen über die wirtschaftlichen Chancen des Ostseeraumes sowie über Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit in Gegenwart und Zukunft zu diskutieren.

 

Im Mittelpunkt des Hafentages stehen eine einführende Fachdiskussion unter der Moderation von Werner Koopmann, Leiter des Geschäftsbereichs International bei der IHK zu Lübeck, sowie der Festvortrag von Kimmo Naski, Geschäftsführer des finnischen Hafens Kotka. Themen sind unter anderem die Deutsch-Finnischen Wirtschaftsbeziehungen, die HanseBelt Region mit dem Oberzentrum Lübeck als erfolgreiche Logistikdrehscheibe, der Hafen Lübeck als Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee sowie die LHG als starker Logistikplayer mit hoher Innovationsdynamik. Führende Vertreter der finnischen Häfen Hanko, Helsinki, Kotka und Turku werden an der Veranstaltung teilnehmen. Eine begleitende Fachausstellung bietet umfassende Informationen für die Teilnehmer.

 

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, Bernd Jorkisch, Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck, und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens werden für die Veranstalter sprechen. Weitere Redner sind Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, die finnische Botschafterin in Berlin, Ritva Koukku-Ronde und der Hafenchef von HaminaKotka, Kimmo Naski. Der Generalkonsul der Russischen Föderation Ivan Khotulev sowie der Sonderbeauftragte der Parlamentarischen Versammlung der OSZE Jürgen Klimke haben ihre Teilnahme am Deutsch-Finnischen Hafentag avisiert.

 

Konsul Jorkisch freut sich über die gemeinsame Veranstaltung in der Musik- und Kongresshalle und konstatiert: „Finnland ist eine Perle im Ostseeraum, die Wirtschaft wächst und Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner“.

 

Für Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe sind Finnlands Häfen, seine Reedereien, Logistiker und Forstkonzerne seit Jahrzehnten die traditionell starken Partner des gesamten Lübecker Hafens und der hiesigen Logistikindustrie. „Darauf sind wir ein Stück stolz, und das ist auch Ausdruck der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den beiden Enden der Ostsee. Die Beziehung zu Finnland ist eine Schicksalsgemeinschaft,“ so Saxe und ergänzt „Die Entwicklung Lübecks zur führenden Verkehrsdrehscheibe ist deshalb mit der Entwicklung seiner finnischen Partner eng verbunden.“

 

Sebastian Jürgens wird in seinem Beitrag auf die Bündelungsfunktion des Hafens Lübeck für hochfrequente Seeverkehre sowie die leistungsfähigen und eng getakteten Systeme im Hinterlandverkehr der LHG eingehen, die durchgehende Transporte bis nach Oberitalien ermöglichen. Dabei werden die hohe Abwicklungsqualität sowie die Leistungsstärke allgemein anerkannt. In diesem Zusammenhang hat sich die LHG zunehmend den Ruf als Innovationsführer erworben. In dem Bereich wird es bedeutende neue Entwicklungen geben. Als Konsortialführer und -mitglied hat die LHG in hartem Wettbewerb mehrere Projekte im Innovationsförderprogramm IHATEC (Innovative Hafentechnologie) des Bundesverkehrsministeriums vorgestellt und bereits erste Zusagen erhalten.

 

Dabei konnten so prominente Partner wie das Fraunhofer Institut CML oder die Logistikschmiede der TU Berlin gewonnen werden. Ganz besonders erfreulich ist in wesentlichen Initiativen die enge Partnerschaft mit der Universität Lübeck. Die Innovationsfelder betreffen konkrete Herangehensmöglichkeiten im Rahmen der Digitalisierung sowie die Weiterentwicklung der Hafensicherheit und die Verbesserung des Informationsflusses im Hafen und im Hinterland entlang der Transportkette. Die LHG entwickelt sich damit nicht nur zum Bündelungspunkt für Ladung, sondern auch zum Bündelungspunkt für digitales Know-how.

 

Jürgens: „Die Tagung bietet eine herausragende Gelegenheit, die finnischen Hafenpartner frühzeitig in die Initiativen einzubinden und mit den finnischen Forschungsunternehmen Kontakt aufzunehmen. Damit sollte eine Initialzündung im Verhältnis zwischen den finnischen Häfen und dem Hafen Lübeck im Bereich der Innovation gelingen.“

 

 

 

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

Wirtschaftsminister zu Gast bei der LHG


27.07.2017

Der frischgebackene Landesminister Bernd Buchholz erstmalig zu Besuch im Lübecker Hafen

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(Lübeck, 27.07.2017) Nur kurz nach seiner Ernennung absolvierte heute Bernd Buchholz, neuer Landesminister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, seinen Antrittsbesuch bei der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Begrüßt wurde er von Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Bei der anschließenden Rundtour über den Skandinavienkai konnte sich der Minister in Anwesenheit von Hans-Wolfgang Wiese, Leiter der Lübeck Port Authority und Vertretern der Reedereien ein Bild von den Verkehren machen, die über das größte LHG-Terminal laufen. Besonders interessiert zeigte sich Buchholz an der Besichtigung der Umschlaganlage für kombinierten Verkehr, Baltic Rail Gate, über die die umfangreichen Hinterlandverkehre der LHG abgewickelt werden. Dabei nutzte der Minister die Gelegenheit, sich selbst ans Steuer einer Hafenzugmaschine zu setzen.

Buchholz erinnerte daran, dass der Lübecker Hafen nicht nur der umsatzstärkste Hafen des Landes, sondern zugleich ein wichtiger Beschäftigungsmotor in der Region sei. Er ermunterte LHG-Chef Jürgens zu weiteren Investitionen in die Infrastruktur: „Sie sind mit all den angeschlossenen Unternehmen das wichtigste Handelstor Schleswig-Holsteins in den Ostseeraum und damit ein gewichtiger Faktor für unsere Volkswirtschaft. Stellen Sie sich für den zunehmend harten Wettbewerb wetterfest auf – das Land wird Sie auf diesem Weg gern unterstützen und begleiten“, sagte Buchholz.

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe dankte dem neuen Wirtschaftsminister für die Bereitschaft des Landes, „den Lübecker Hafen auch weiterhin in seiner Entwicklung zu unterstützen. Das ist ein wichtiges Zeichen für unsere Kunden und an die Beschäftigten.“

Im Anschluss an die Besichtigung tauschten sich der Minister und Jürgens über hafeninterne Themen aus. Darüber hinaus stellte Jürgens in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) Themen wie die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen deutschen Ostseehäfen, die Fehmarnbeltquerung sowie Umweltschutzregelungen im Seeverkehr in den Mittelpunkt und lud Buchholz dazu ein, den Dialog zu den Hafenstandorten im Rahmen einer geplanten Veranstaltungsreihe des GvSH zu nutzen.

Jürgens kommentiert: „Wir freuen uns darüber, dass uns Minister Buchholz so kurz nach Beginn seiner Amtszeit besucht und Interesse für den Hafen Lübeck zeigt. Aber nicht nur der Lübecker Hafen ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, sondern die gesamte Hafenbranche in Schleswig-Holstein. Uns ist daran gelegen, das Verhältnis zur Landesregierung weiter zu intensivieren.“

Neue Zugverbindung beschert dem Lübecker Hafen Mengenzuwachs


K. E. Vögele

08.06.2017

Ruhrpott und Ostsee rücken enger zusammen

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(Lübeck, 02.06.2017) Die Weichen stehen auf Wachstum: An den Anlagen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) werden seit Kurzem zusätzliche Trailermengen abgefertigt. Bereits Anfang Mai fiel der Startschuss für eine neue Shuttlezug-Verbindung zwischen Lübeck und Herne, die von TX Logistik betrieben wird. Kooperationspartner auf dieser Relation ist die LHG-Tochter European Cargo Logistics (ECL). Basisladung bilden Güterströme, die zwischen Schweden und dem Ruhrgebiet sowie den Benelux-Ländern ausgetauscht werden. Die Kunden erhalten damit eine zuverlässige Kombination aus Seeweg und Schiene.

Die LHG stellt sich auf Mehrmengen ein, die bei jährlich 15-20.000 Trailern liegen dürften – das entspricht einem Zuwachs von gut 6 %. Der Großteil wird über den Skandinavienkai in Travemünde laufen. „Unser Hafen bietet als Bündelungspunkt eine optimale Gesamtlösung und baut mit dieser neuen Verbindung seine Stärken weiter aus“, kommentiert LHG-Chef Sebastian Jürgens. „Das ist ein höchst erfreulicher Mengenzuwachs, der uns natürlich Rückenwind verschafft und auch unser Kombiterminal beflügelt.“ Momentan fertigt Baltic Rail Gate pro Woche und Richtung sechs Züge zwischen Lübeck und Herne ab. Auch die Reedereien Finnlines und TT-Line profitieren von der neuen Schienenverbindung. Denn bislang lief die Ladung komplett über Land.

 

 

 

Tägliche Abfahrt nach Lettland


19.04.2017

LHG profitiert von Frequenzerhöhung zwischen Lübeck und Liepāja

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(Lübeck, 13.04.2017) Die Reederei Stena Line hat die Zahl ihrer Abfahrten nach Lettland aufgestockt. Fünfmal die Woche verkehren nun Schiffe zwischen dem Travemünder Skandinavienkai und Liepāja, dem Partnerhafen der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Stena Line reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage auf dieser Relation. Diese findet nicht nur in LKW-Buchungen ihren Ausdruck, sondern vor allem in steigenden Mengen an großformatigen Ladungen, wie z. B. landwirtschaftlichen Maschinen.

Möglich wird die Frequenzerhöhung durch die feste Übernahme der „Stena Nordica“ in den Routenplan. Das knapp 170 m lange RoPax-Schiff, das über 1.948 Lademeter verfügt und bis zu 450 Passagiere aufnehmen kann, war in der Vergangenheit bereits auf dieser Route als „Back-up-Schiff“ zum Einsatz gekommen.

„Die Entwicklung zwischen unseren beiden Häfen ist sehr erfreulich und bestätigt unsere Strategie, auf den Ausbau der seeseitigen Verkehre in die Baltischen Staaten zu setzen“, zeigt sich LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens erfreut. Für Lettland stellt Lübeck ein Eingangstor für Ladung nach Westeuropa dar, vor allem aufgrund der hervorragenden Hinterlandanbindungen des Hafens über Schiene und Straße.

Tag der Logistik – die LHG erwartet wieder zahlreiche Besucher


Archivbild

07.04.2017

Nordlandkai und Skandinavienkai öffnen ihre Tore

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(Lübeck, 06.04.2017) Auch in diesem Jahr begrüßt die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) wieder anlässlich des länderübergreifenden „Tages der Logistik“ interessierte Besucher an ihren Anlagen. Am 27. April werden Hafenführungen an den Terminals Skandinavienkai und Nordlandkai angeboten, die einen guten Einblick in die Betriebsabläufe vermitteln.

So werden am größten Hafenteil der LHG, dem Skandinavienkai, bei den Bustouren neben Schiffsanlegern und Baltic Rail Gate, dem Bahnterminal für den kombinierten Verkehr, auch Umschlaggeräte gezeigt, die bei Verladungen zum Einsatz kommen. Bei den Führungen über das Terminal Nordlandkai wird den Besuchern wieder Einblick in die riesigen Lagerhallen gewährt und die eine oder andere Verladung verschiedener Gutarten präsentiert.

„Obwohl wir hier schon seit einigen Jahren mit dabei sind, ist es doch immer wieder erstaunlich, wie ungebrochen das Interesse an unseren Anlagen ist. Das zeigt, wie stark die Lübecker mit ihrem Hafen verwoben sind, und das freut uns natürlich“, kommentiert LHG-Chef Sebastian Jürgens.

Anmeldungen sind bis zum 20. April auf der Seite www.tag-der-logistik.de unter Eingabe des Ortes „Lübeck“ möglich. Bundesweit stehen bisher mehr als 280 Veranstaltungen auf dem Programm, für die sich jeder Interessent kostenfrei anmelden kann. In Lübeck allerdings stellt die LHG bislang neben einem Beratungsunternehmen die einzige teilnehmende Gesellschaft dar.

Logistik ist relevant für Wirtschaft und Gesellschaft. Mit 258 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2016 und mehr als 3 Millionen Beschäftigten ist sie der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Der Tag der Logistik findet seit 2008 statt und ist eine Initiative der gemeinnützigen Bundesvereinigung Logistik (BVL). Im Jahr 2016 besuchten 40.000 Interessierte 458 Veranstaltungen in 23 Ländern. In diesem Jahr rechnet die BVL mit ähnlichen Zahlen. Außerhalb Deutschlands gibt es am Aktionstag Events in Bahrain, Belgien, China, Finnland, Italien, Luxemburg, Österreich, Polen, der Schweiz, Tschechien, der Türkei, der Ukraine und Ungarn.

LHG-Gruppe verstärkt Präsenz in Italien


10.03.2017

(Lübeck, 10.03.2017) Seit kurzem nimmt Leo Herze die Interessen der Lübecker Spedition European Cargo Logistics (ECL) in Italien wahr, einer…

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(Lübeck, 10.03.2017) Seit kurzem nimmt Leo Herze die Interessen der Lübecker Spedition European Cargo Logistics (ECL) in Italien wahr, einer Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Schwerpunkt der Tätigkeit Herzes wird die Akquisition von Containerladung aus Italien in Richtung Russland sein. Herze ist ein ausgewiesener Logistikfachmann. Er war unter anderem als Geschäftsführer der italienischen Niederlassung von Nordwaggon sowie der Rail Cargo Italia tätig und hat das Beratungsunternehmen Log-Man International gegründet, das er bis heute als Geschäftsführer leitet.

Die vertrieblichen Aktivitäten der LHG-Gruppe im Hinterland werden damit weiter verstärkt. „In Italien sind wir schon seit längerem durch unser Engagement im Intermodalbereich tätig. Wir bekommen aus den Gesprächen mit unseren Kunden immer wieder Ansatzpunkte für Neugeschäfte, auch z. B. zwischen Italien und Russland. Leo Herze wird uns durch sein Kontakt-Netzwerk dabei helfen, Transportlösungen noch gezielter anzubieten“, erklärt Jörg Ullrich, Geschäftsführer der ECL.

Neben der Eröffnung des Büros  in St. Petersburg 2015, dem Kooperationsbeginn mit dem Hafen Liepāja im vergangenen Jahr  sowie  der Aufnahme der Zusammenarbeit mit dem Logistik-Fachmann Jaakkola in Finnland Anfang dieses Jahres ist dies ein weiterer Schritt zur Stärkung der Verkehre über Lübeck.

LHG gut gerüstet für Massengut-Umschlag


08.03.2017

Mobilbagger erstmalig im Einsatz

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Mit der Anschaffung eines massenguttauglichen Baggers kann die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) an ihren Terminals nun verstärkt im Bulk-Bereich tätig werden. Bei einem ersten Einsatz des Gerätes wurde in Kooperation mit dem Unternehmen Burmann Hafenlogistik ein Schiff gelöscht, das 5.300 t des Düngemittels Diammonphosphat aus dem litauischen Klaipėda geladen hatte. „Damit erweitern wir unsere vertrieblichen Möglichkeiten“, erklärt Ortwin Harms, LHG-Bereichsleiter Marketing und Vertrieb.

Der Sennebogen-Bagger ist für den mobilen Einsatz ausgerichtet und verfügt über einen Zweischalengreifer für Schüttgüter sowie einen Polypgreifer für Schrott. Die maximale Auslage beträgt 17 m, die maximale Tragkraft 21 to. Für die Bedienung des Baggers wurden eigens Mitarbeiter geschult, weitere Einsätze sind bereits in Sicht.

Jaakkola vertritt die LHG in Finnland


08.03.2017

Finnischer Logistik-Fachmann knüpft im Norden neue Kontakte

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Timo Jaakkola (63) vertritt seit 1. März die Interessen der Lübecker Hafen-Gesellschaft in Finnland. Der langjährig erfahrene, ausgewiesene Logistik-Fachmann wird sein umfassendes Kontaktnetz nutzen, um die Geschäftsfelder der LHG in Finnland noch bekannter zu machen und Neugeschäfte für die Lübecker Terminals anzubahnen. Jaakkola war im Laufe seiner Karriere für Unternehmen aus der Logistikbranche wie  DHL Freight, Itella und Scandfibrelogistics tätig.

Nach Eröffnung des Büros in St. Petersburg und der Kooperation mit Liepāja ist die Zusammenarbeit mit Jaakkola in Finnland ein konsequenter Schritt, die partnerschaftlichen Beziehungen zu all den Wirtschaftsräumen weiter zu intensivieren, für deren Warenaustausch der Verkehrsknotenpunkt Lübeck eine bereits gelebte oder auch denkbare Rolle spielt. „Finnland ist ein Land, zu dem wir traditionell gute Geschäftsbeziehungen pflegen. Timo Jaakkola ist ein Türöffner für uns und wird uns ganz neue Kontakte erschließen“, erklärt LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens.

Finnland ist nach Schweden größter Verkehrsmarkt für den Lübecker Hafen. Jaakola kommentiert: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Die LHG verfügt mit ihren zahlreichen Aktivitäten über herausragende Stärken. Ich werde dabei helfen, diese in der finnischen Logistikwelt noch stärker bekanntzumachen.“ Auch der finnische Honorarkonsul in Lübeck, Bernd Jorkisch begrüßt diese Intensivierung der Aktivitäten: „Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner, bei weiter positiver Entwicklung – insofern wird der neue Repräsentant der LHG einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Verkehre über Lübeck leisten können.“

Wirtschafts- und Verkehrsminister der norddeutschen Bundesländer und NRW besuchten LHG


08.03.2017

Am 20. Februar tagten die Wirtschafts- und Verkehrsminister der fünf norddeutschen Bundesländer...

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...sowie Nordrhein-Westfalens (NRW) in Lübeck-Travemünde. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein. Unter den Teilnehmern waren neben Gastgeber Minister Reinhard Meyer u. a. Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch, Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel  sowie Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Michael Groschek.

Auf dem Programm stand neben der Tagung in der Seemannsschule auf dem Priwall auch ein Kurzbesuch am Terminal Skandinavienkai der LHG. Dabei wurde den teilnehmenden Ministern und Staatsräten Gelegenheit gegeben, sich über die LHG-Geschäfte mit besonderem Schwerpunkt auf hochfrequenten Intermodalverkehren nach NRW ein Bild zu machen. Zum Abschluss der Veranstaltung fand im LHG-Hafenhaus eine Pressekonferenz statt.

Projekt MISSION: LHG untersucht stärkere Vernetzung der maritimen Supply Chain


Bild: Christiane Schröder

26.01.2017

Neues Forschungsprojekt fördert den offenen und diskriminierungsfreien Informationsaustausch

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Übergreifende Vernetzung einzelner Verkehrsträger entlang der maritimen Transportketten, simultane Bereitstellung und Nutzung von Informationen für innovative Anwendungen und so die Warenströme optimieren: Das ist das Ziel des Projektes MISSION, das die Lübecker Hafen-Gesellschaft, das Fraunhofer Center für Maritime Logistik (CLM) und Lufthansa Industry Solu­tions jetzt als Mitglieder eines Konsortiums ins Leben gerufen hat.

(Lübeck, 25.01.2017) – Was ist die schnellste Route für meine Ware? Wann kommt der Trai­ler am Umschlagspunkt an? Gibt es Fahrplanabweichungen? Diese Fragen lassen sich an Knotenpunkten wie einem Hafen meist nicht auf einen Blick beantworten. Denn einzelne Ver­kehrsträger in der maritimen Transportkette sind häufig nicht miteinander vernetzt, die si­multane Bereitstellung und Nutzung von Informationen für innovative Anwendungen ist überwiegend nicht gegeben. Das möchte das im Herbst 2016 gegründete Konsortium unter Federführung der Lübecker Hafen-Gesellschaft mit den Partnern Lufthansa Industry Solu­tions, Fraunhofer CML, Baltic Rail Gate, European Cargo Logistics und der Universität zu Lübeck ändern.

Datenaustausch erleichtern: ein Informationssystem für alle

Das Forschungsprojekt MISSION – „Manage Information Seamlessly in Ports and Hinter­lands“ – soll den Datenaustausch entlang der Logistikketten über alle Transportakteure am Beispiel des Lübecker Hafens hinweg verbessern und so die Verkehrsflüsse und Umschlag­leistungen optimieren. Dazu werden alle beteiligten Logistiker und Spediteure an ein offenes Informationssystem angebunden, um den optimalen Warenstrom in Abhängigkeit von Zeit, Start- und Zielort aus einer Vielzahl von möglichen Transportlösungen zu evaluieren.  An­wender erhalten über das neue System ein verkehrsträgerübergreifendes Angebot für ihr Transportgut mit detaillierten Routeninformationen und einer wirtschaftlichen Abschätzung der Kosten. Das neue Informations- und Kommunikationsmanagement hilft so, den Güter- und Personentransport effizienter zu gestalten, bestehende Verkehrsinfrastrukturen besser auszulasten und damit Kosten zu sparen.

„Mit unserem Forschungsprojekt treiben wir die Digitalisierung im globalen maritimen Transportsektor voran“, sagt Tom Patrik Österreich, Bereichsleiter Informationstechnologie und Organisation der Lübecker Hafen-Gesellschaft. „Nur so lassen sich die Umschlagleistun­gen der Hafenterminals erhöhen, der Verkehrsfluss verbessern und damit die Schlüsselrolle der deutschen See- und Binnenhäfen für die gesamte deutsche Wirtschaft nachhaltig stär­ken.“

Das Konsortium hat für das Projekt MISSION bereits Fördergelder im Bereich Innovative Ha­fentechnologien (IHATEC) beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beantragt. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet das Ministerium in der ersten Jah­reshälfte 2017.